Rhythmuslehre für Gitarre - Wer weiß ein gutes Buch für Gitarristen?

von Der ahnungslose Depp, 27.06.19.

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  1. Der ahnungslose Depp

    Der ahnungslose Depp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.19   #1
    Hallo,

    Rhythmuslehre möchte ich nicht länger vernachlässigen. Wer weiß ein gutes Buch? Bei den Händlern findet man speziell für Gitarre meist dieses hier:

    [​IMG]

    Ist das was? Gibt es besseres?
     
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  2. Keyborg

    Keyborg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.19   #2
    Gute Frage, hänge mich mit dran :)
     
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  3. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.06.19   #3
    Nö...das fängt zwar bei Adam und Eva an aber selbst als eingespielter findet man da noch gute Tipps...
     
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  4. MS-SPO

    MS-SPO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.19   #4
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  5. Der ahnungslose Depp

    Der ahnungslose Depp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.19   #5
    Habe mir das Buch gestern gebraucht geordert und bin mal gespannt. Wenn ich versuche während des Spiels mitzuzählen, bekomme ich oft Probleme.
     
  6. Willy58

    Willy58 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.19   #6
    Gewöhne es dir gleich an ein Metronom dabei zu benutzen.
     
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  7. Der ahnungslose Depp

    Der ahnungslose Depp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.19   #7
    Weißt Du eines mit gutem Preis/Leistungsverhältnis? Reicht bestimmt ne Software...?
     
  8. B.B

    B.B Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.06.19   #8
    Oben genantes Buch von Frank Doll kenne ich nicht.

    Ich besitze die Rythmuslehrre von Eddy Marron. Das ist zwar nicht Gitarrenspezifisch, aber Marron ist Gitarrist. Das Buch ist schon etwas älter und das Layout ist definitiv aus der Zeit gefallen. Es hat aber eines der besten strukturierten Kapitel zum Thema Polyrhthmik die ich bisher gesehen habe und ich halte es insgesamt durchaus für empfehlenswert.

    Ich würde davon abraten beim Spielen mitzuzählen. Beim Üben, ums sich Dinge klar zu machen, ja, aber nicht beim spielen. Da hat man eigentlich keine Zeit mehr zum Zählen und sollte imho Dinge spielen die man eben nicht zählen muss. Man braucht ein Gefühl für "Distanzen". Neben gezielten Übungen hat es zumindest mir immer auch geholfen viel rythmisch Anspruchsvolle Musik unterschiedlicher Sparten zu hören (Jazz, indische klassische Musik, Latin/Afrocuban, Flamenco, Prog etc ....)

    Ich habe auch immer eine Zeitlang Schlagzeug-Lehrvideos angeschaut obwohl ich garnicht Schlagzeug spiele. Ich habe aber das Gefühl es is insofern was hängen geblieben, dass ich jetzt dem Schlagzeuger anders zuhöre......

    Ein guter Einsteig in ein gutes Rythmuskonzept für die Gitarre war für mich vor einigen Jahren Funk.... Dadurch habe ich z.b. persönlich gelernt alle Sechzehntel-Zählzeiten gezielt anspielen zu können ohne dass die rechte Hand dabei in Verwirrung gerät.

    Ein nach wie vor gutes Video des leider mittlerweile Verstorbenen Ross Bolton: (Teil 2 findest du selber...)





    Ansonsten: einige Wochen jeden morgen zum Kaffee ( oder an der Bushalte oder wo auch immer...) in 10-15min die Rythmuspyramide durchtrommeln wirkt Wunder.

    Was hast du denn Konkret für einen "Bedarf" in Sachen Rhythmik

    grüße B.B.
    --- Beiträge zusammengefasst, 29.06.19, Datum Originalbeitrag: 29.06.19 ---
    Absolut. Ich habe ein altes Korg-Ma 30. Nutze es aber kaum noch.

    Es gibt genug kostenlose Metronom-Apps die auch noch zusätzliche Funktionen bieten. Zu 90% nutze ich aber einfach nur einen einfachen "Klick-Sound", noch nicht mal mit einer hervorhebung am Taktanfang....

    Du kannst die Klicks ja uminterpretieren, z.B. als 2 und 4 , wie eine Snare-Drum. Das passiert alles in deinem Kopf, da muss das Metronom nix dafür können.;)


    Viel Spaß beim Üben macht auch ein Looper und ist auch sehr sinnvoll fürs Rythmusgefühl ( und teilweise ernüchternd.... ;) )
     
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  9. MS-SPO

    MS-SPO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.19   #9
    Kann ich nur unterstreichen:
    • beim verstehen in Zeitlupe hilft das Zählen
    • mit dem Metronom und stetig wachsendem Tempo automatisiert sich das.
    Allerdings:
    • die Inder nutzen die Silbensprache Konnakol um komplexestes und längste Rhythmen sowohl fehlefrei zu erinnern, als auch fehlerfrei zu spielen, zu klatschen, zu tanzen
    • ein sprechbare Distanzvorgabe oder Distanzmessung bleibt, zumindest für Drummer, immer wieder ein unverzichtbares Hilfsmittel.

    Für Konnakol reichen übrigens ein Mund, oder zwei Hände :D

    Und nicht zu vergessen, der Gleichmäßigkeit im Tempo hilft Zählen in irgendeiner Form auch. Wenn Du mehr ein BEwegungsmensch bist, kannst Du auch folgendes versuchen:
    • setze beide Füsse ein, die in ständigem Bodenkontakt bleiben
    • 1 = rechter Vorderfuss macht ein hörbares Geräusch
    • 2 = ebenso, im linken
    • 3 = rechte Hacke macht ein hörbares Geräusch
    • 4 = ebenso, linke Hacke
    • so weißt Du immer, wo Du bist, und das Tempo bleibt mit etwas Übung eher konstant

    Ja. Darunter sind Auswahlmöglichkeiten für den Klicksound, eine zählende Stimme eingeschlossen, sowie fiese Klicks, etwa mit stummen Takten oder stummen "2-en" usw. Für Fortgeschrittene ;)

    Für mich war es am Anfang hilfreich, die Viertel, Achtel oder Triolen nur anhand von Klang und/oder Lautstärke unterscheiden zu können: Dann musste ich nicht denken um richtig zu liegen. In der Zeit half mir dieses Metronom, von dem es einige funktional baugleiche gibt:

    https://www.thomann.de/de/boss_db90.htm
    https://www.thomann.de/de/millenium_rw500_rhythmpumper.htm

    Das Interessante an diesen Modellen ist, dass man über ein kleines Mischpult sehr hilfreiche Rhythmusmodulationen einstellen kann. Gibt's sicher auch bei Apps.

    Da dieses Metronom, jedenfalls mein Modell, etwas rauscht UND seine Batterie immer schnell leerlutscht, bin ich mittlerweile sehr zufrieden mit diesem hier stromlosen: https://www.thomann.de/de/gewa_813m_metronom.htm :D
    --- Beiträge zusammengefasst, 29.06.19, Datum Originalbeitrag: 29.06.19 ---
    Aus besagten Gründen: Übe beides trotzdem ein. Zählen und spielen, spielen und zählen, spielend zählen, zählend spielen. :evil:

    Es hilft ja bereits enorm, immer zu wissen, wo die "1" ist, wie der folgende, sicher bekannte, Witz auf den Punkt bringt:

    Fragt der Nicht-Drummer den Drummer:
    "Was ist eigentlich eine Synkope?"
    "Deine '1' ..."​
     
  10. B.B

    B.B Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.06.19   #10
    Kann ich als Sitar-Spieler mit Tabla-Grundkenntnissen nur absolut unterstreichen !!! Ich zähle sogesehen eigentlich fast gar nicht mehr...

    Ob TireketeDha , Taka Taketa oder "schubidudeldumm" (;)) ist dabei fast egal, aber Zahlen sind tendenziell verwirrender, besonders wegen der Zweisilbigkeit der 7.

    Abgesehen davon ist es sinnvoll ein Wort für 4 zu haben (wie z.b. takadimi im Konnokol) das sowohl 1-4 im Viervierteltakt als auch die 4 16tel zwischen 1 und 2 "ausfüllen" kann.

    Da werden einem die verschiedenen "Schichten" (fraktal,um mit Mandelbrot zu sprechen...) von Rhythmus bewusster. Der Nord-Inder nennt das "layakari"

    grüße B.B.
     
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  11. MS-SPO

    MS-SPO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.19   #11
    Als Ergänzung: Manche Musiker sind durch ihre Körperbewegung ihr eigenes Metronom. Hier zwei Beispiele:

    Flea, Bass, RHCP:

    Yogi Horton, Funk drummer, über den beim Spielen notwendigen Körpereinsatz für den Sound, ab ca 13:00 / 14:00 :
    ("The body knows exactly where it is. You sound strong and get your attitude across play'n. Don't ever try to do anything to deceive where your body is, 'cause your body doesn't tell lies on anybody."" 15:32 ff. )
    --- Beiträge zusammengefasst, 29.06.19, Datum Originalbeitrag: 29.06.19 ---
    Viele Erfolge :great:
     
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  12. mjchael

    mjchael Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.19   #12
    Eine Einführung, wie man sich Schlagmuster erarbeiten kann, sind die 16 Taktkälften.

    https://de.m.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Schlagmuster_erarbeiten

    Anwenden kann man es an den Samba-Rhythmen die ganz oben verlinkt sind. (inkl. Midis)

    Zum Üben wähle ich mir gerne eine Takthälft, und ergänze nacheinander die 16 Takthälften.
    90 = A--V ----
    91 = A--V ---V
    92 = A--V --A-
    93 = A--V --AV
    94 = A--V -V--
    95 = A--V -V-V
    96 = A--V -VA-
    97 = A--V -VAV
    98 = A--V A---
    99 = A--V A--V
    9A = A--V A-A-
    9B = A--V A-AV
    9C = A--V AV--
    9D = A--V AV-V
    9E = A--V AVA-
    9F = A--V AVAV

    A = Aufschlag, V = Abschlag, - = Luftschlag

    Oder umgekehrt: ich lasse die zweite Takthälfte gleich und exerziere die erste durch die 16 Patter.
    Meist eine Akkordfolge durch.
     
  13. nasi_goreng

    nasi_goreng Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.19   #13
    Hi,
    das oben verlinkte Buch kenne ich zwar nicht, aber ich möchte Dich zu der Entscheidung beglückwünschen am Rhytmus zu Arbeiten.
    Das ist m. E. um ein Vieles wichtiger, sinnvoller und andwendbarer als sich wie viele Andere ohne Bezug mit Kirchentonleitern auseinanderzusetzen.
    Es wird dich weiterbringen.
     
  14. Der ahnungslose Depp

    Der ahnungslose Depp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.19   #14
    Bin nicht soo begeistert. Ellenlang kommen nur mäßig klingende Songbeispiele, nicht wenige passen ins Musikantenstadl oder so. Zupfmuster, die nicht klingen, u.s.w. Weiter hinten kommen ein paar Rockriffs, darunter wenige gute, die einem mit meist schrecklicher Leadgitarre auch noch madig gemacht werden.

    Also das meiste, was da vorgespielt wird, will ich gar nicht spielen. Macht es dann überhaupt Sinn, sich damit auseinander zu setzen?
     
  15. backnetmaster

    backnetmaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.19   #15
    Ich würde sagen nicht.
    So wie du schreibst hast du dich ja bereits entschieden.
     
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