Ein Riesenverlust, nicht zuletzt, weil er ja immer noch so produktiv war. Ohne die Krankheit hätte er das wohl auch noch ziemlich lange bleiben können, so fit und auch geistig beweglich er erschien.
Ich habe ihn auch erst spät für mich entdeckt und dann gemerkt, dass das vor allem an mir selbst lag - er klang halt immer etwas anders als andere und bewegte sich außerhalb meines in jungen Jahren doch etwas kleineren Universums. Seine Musik musste ich auch erst mal verstehen und genießen lernen, wozu mir vor allem die Liveaufnahmen verholfen haben, die seit ein paar Jahren dann auch mal bei einigen Sendern auftauchten. Ohne ihn jetzt imitieren zu wollen (geschweige denn zu können...), hat mir das auch neuen Input fürs eigene Spiel gegeben, um mal wieder gegen den inneren Autopiloten anzugehen.
Heute sehe ich das auch so: einer der ganz, ganz Großen ist gegangen, ein herausragender Musiker und Gitarrist.