RME HDSP 9632....Praxiswerte Latenzzeit...?

von studioworld, 30.10.08.

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  1. studioworld

    studioworld Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.08   #1
    hi,

    kann mir jemand reelle werte über latenzzeiten geben...im gebrauch mit den neuen hdsp karten von rme?
    also ich fahre einen quad core rechner mit sehr guter ausstattung und qualitätshardware.
    mein momentanes setup besteht aus 32-48 vst instrumenten und ner menge pluggz...,,somit hab ich eine auslastung des rechners von 80-95%,,soundkarte ist noch eine m-audio 24/96 pci karte,,fahre latenzen um die 6-10 ms bei 44khz sample rate in cubase 4,,hat jemand ein ähnliches setup aber mit einer RME hdsp karte,multiface oder fireface interface?welche latenzen sind möglich, möchte in zukunft komplette projekte in 96khz fahren..." wie sind da die praxiswerte?

    wäre dankbar für anregungen, erfahrungsberichte und vielleicht n paar tips "

    thxx;)
    MJ
     
  2. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.10.08   #2
    :eek: Brille ? -> www.fielmann.de

    spielst Du das Setup Live ? oder wofür brauchst Du 6-10ms Latenz ?
     
  3. studioworld

    studioworld Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.08   #3

    nein, kein live setup...,,aber zum einspielen im studio...vor allem beim klavier und einspielen von drums..." alles was über 6ms geht wird schwammig und ohne grip"
    welche werte erreicht deine rme?...karte? und wie umfangreich ist dein set-up?

    mj
     
  4. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.10.08   #4
    ich arbeite wahrscheinlich etwas anders -
    hab keine RME sondern Motu und damit liege ich bei 256er Buffer bei ~7-8 ms
    beim Einspielen werden die Spuren die 'fertig' sind im Cubase 'eingefroren' - denn die Prozessorlast kommt von dem kleinen ASIO-Puffer, da hier viele kleine Datenpakete verarbeitet werden müssen und das treibt die CPU-Last nach oben, das Interface kann da dann nicht mehr viel 'retten'. Je nach VSTi's wird auch dadurch die CPU-Last nach oben getrieben, da ständig neue Samples geladen werden müssen - da hilft auch Direct-from-Disc oder wie das auch immer bei den unterschiedlichen Herstellern genannt wird nicht viel.
    Effekte werden Resourcen schonend, soweit möglich, auf Effekt-Spuren gelegt.

    Außerdem wird für den Kopfhörer-Mix das Direct-Monitoring des Interface genutzt - so dass da nicht die doppelte Latenz zum tragen kommt.

    Mit dieser Methode bin ich bis jetzt ganz gut gefahren - hatte aber bisher max so ca. 40 Spuren.

    Ach und das mit der Latenz nicht überbewerten - 1 Meter Abstand der Ohren zum Lautsprecher sind auch schon ~3ms (Schallgeschwindigkeit)

    Zum Mischen wird der ASIO-Buffer dann groß gemacht, da dann die Latenz keine Rolle mehr spielt.
     
  5. studioworld

    studioworld Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.08   #5



    ....ok,, ja, ich spare auch rechenpower ein wos nur geht...mache es so wie du..,,,,7-8ms würden grad so gehen aber besser sind natürlich 3-6ms...,,bin gespannt ob rme diese auch halten kann...?:-)
    werde mal die 9632 karte ausprobieren und hoffe das sich die mehrinvestition auszahlt...,,vom sound schon mal auf jeden fall...,aber ob ich mein set-up in 96khz bei 3-6ms fahren kann bezweifle ich eigentlich schon jetzt...:(

    schau ma mal...,,ich war an motu auch interessiert aber hab da zuviel schlechtes über die treiber gehört...:confused:
    aber so wies scheint hast du ein gut laufendes system....40 spuren reichen ja uch in den meisten fällen....,,
     
  6. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.11.08   #6
    Also ich würde auch noch mal in mich gehen ob die Latenzfrage dich wirklich so sehr tangiert wie du offenbar meinst.

    Zu Motu: also es ist schon so, dass da im WIn-Bereich mehr Probleme kursieren als bei Apple-Benutzern, aber generelles Treibergejammer ist mir vollkommen unbekannt...
     
  7. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #7
    Ich kann mit dem Alesis iO|14 bei 96 kHz auch Eingangs- und Ausgangslatenz mit 4,50 bzw. 4,75 fahren. Oder meintest du die Gesamtlatenz?
    Wenn bei dir die Schmerzgrenze bei 7ms liegt, dann beneide ich dich um dein Rythmusgefühl.
     
  8. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.11.08   #8
    Jaaaahhhh - und ihr hört den Unterschied zwischen 10ms und 5ms Latenz?:rolleyes:

    Gerade Drummer sind diesbezüglich sowas von "taub"................(ist nicht böse gemeint).



    Topo :cool:
     
  9. Matthaei

    Matthaei Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.08   #9
    Also manchmal habe ich eher das Gefühl das die "Latenzjagd" mehr eine "potenz" Spielerei ist (ich meine jetzt keinen persönlich hier im Thread) als es wirklich Sinn machen würde. Wie z.B. bei den Gamern mit ihren "Overclocking 3D Benchmark Werten", die mit aller gewalt noch 1000 punkte mehr rauskitzeln und diese dann prollig in die Signatur pinnen ;-)

    Ich arbeite mit einem Motu 828 mkII, Samplerate von 88,2 Khz und einem Buffer von ca 512-1024.. das gibt bei 1024 eine Latenz von 12ms, bei 512 6ms, was imho durchaus in Ordnung ist.
    Es kann natürlich sein, dass ich kein besonders geschultes Gehör habe, aber weder mir noch anderen Zuhörern sind jemals Timeingprobleme aufgefallen auch bei 12ms nicht.

    Ach ja, was natürlich ganz cool ist, ist das direkte Monitoring, welches ich beim Aufnehmen nuzten kann.

    Gruß

    P.S. eine Frage die mir gerade auch so in den Sinn kommt und über Suche kein Ergebnis gebracht hat:
    Gibt es einen physikalischen/technischen Zusammenhang, wieso ich bei einer Samplerate von 96Khz eine geringere Latenz (mit gleichem Buffer) habe als bei 88,2Khz bzw 44,1Khz?!
     
  10. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.11.08   #10
    nicht wirklich - wobei die von den Programmen/Treibern angezeigten Werte meist ohnehin nicht stimmen, da es rein rechnerische Werte sind, die den Rechner als solches kaum berücksichtigen können. Evtl. hängt es mit dem verhalten der Schnittstelle zusammen, da sowohl bei Firewire als auch bei USB die Daten auch Blockweise übertragen werden und jeder Block eine gewisse Menge an Steuer- und Kontrolldaten enthält.
     
  11. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.08   #11
    12ms ist durchaus noch für livemonitoring akzeptabel, habe ich selbst schon ausprobiert.
    Wenn die Blockgröße gleich bleibt, und die Datenmenge verdoppelt wird, muß der Kübel ofter, und damit schneller ausgeschüttet werden, oder?
     
  12. Vendo

    Vendo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.08   #12
    Die Latenz ist beim Mischen echt mal Latz und beim Aufnehmen würd ich lieber zu Directmonitoring greifen.

    Aber bei deiner Rechnerauslastung würde ich mir Sorgen machen..schon mal an DSP Hardware gedacht?

    MfG
     
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