Röhren-Combos

von AK, 29.11.04.

  1. AK

    AK HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 29.11.04   #1
    In den nächsten paar Monaten möchte ich mir einen Röhren-Combo bauen. Für die Gitarrenfraktion gibt es sowas ja von der Stange in Hülle und Fülle. So als Anhaltspunkte hätte ich gerne Informationen jeglicher Art zu dem Thema. Kann mir jemand sagen z.b.
    Welche guten Bass-Röhren-Combos gab es?
    Wieviel Leistung hatten die?
    Lautsprecherbestückungen? usw.
    Vielleicht ja jemand einen und kann mir ein paar Daten geben?
    Über Hinweise würde ich mich freuen, da in heutigen Katalogen im Prinzip fast nichts zu diesem Thema zu finden ist.
     
  2. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 29.11.04   #2
    Ich kenne nur dehn,der wurde aber auch gerne von Gitarristen gespielt.
    Warum(keine Ahnung/gitarristen fragen)
    Fender Bassmann 100
     
  3. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.11.04   #3
    Ampeg B-15R und Fender Bassman haben m.E. in ihrem Genre die besten Sounds. Letzterer ist außer im Studio und bei kammermusikalisch-gesitteten Lautstärken etwas unterdimensioniert, aber in solchen Situationen einfach wundervoll. Ersterer, vor allem mit Zusatzbox, spielt freilich leicht so einiges an die Wand.

    Ein Klassiker ist aber auch, Bass zum anfrischen über einen Mesa Boogie...
     
  4. Norbert

    Norbert HCA Bass Amps/Elektronik HCA

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    Erstellt: 30.11.04   #4
    Also ein guter Baß-Röhren-Combo war
    1.)der Fender Studio (mit 6xG6LC) und IBL K 140 - entsprechend schwer und teuer - 200W sin!! Amp dürfte dem Rumble-Bass entsprechen
    2.)Mesa Boogie Amp mit 2 x 10" im Wedge Design vor ca. 10 Jahren, auch mind. 150W - weiß nicht mehr wie der hieß: Buster??? klein kompakt, schwer, teuer
    3.) Ampeg wurde erwähnt,
    4.) Trace Elliot baute früh auf Transistor, hatte sowas glaube ich nicht, MusicMan, Traynor, Randall etc. auch nicht, da fehlt mir aber auch ein wenig der Gesamtüberblick; SWR, GK, Warwick, Hughes&Kettner, Marshall, Dynacord hatten da auch nix was mir gerade einfällt.
    5.) wer weiß noch was???

    Ich glaube das Hauptproblem waren ganz einfach Gewicht und die Größe und daß die Röhren in einem Baßamp dich stärker mechanisch beansprucht werden als in einem Git.-Amp (Vibration)

    servus
     
  5. AK

    AK Threadersteller HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 30.11.04   #5
    Das ist doch schon mal einiges. Hab mir schon mal die Daten und Schaltpläne von Ampeg und Fender besorgt. Auch bei Mesa Boogie und Marshall bin ich fündig geworden.
    Wie gesagt ich bin mir über das Konzept noch nicht so richtig im Klaren. Das Argument mit Gewicht und Schwingungsbeanspruchung durch die Bass-Frequenzen war wohl schon der Grund, warum es heute fast keine Röhren-Combos mehr gibt. Über den Link von Heike zu Ampeg zeigt sich, daß die den Portaflex schon noch bauen - zu einem stolzen Preis.
    Ich bin jetzt am überlegen, ob es Sinn macht einen relativ kleinen Combo zu bauen - ich denke da an 60W mit zwei Endstufenröhren EL34, Vorstufe etwas Ampeglike mit entsprechenden Klangregelmöglichkeiten (aber ohne die Midrange-Umschaltung) und einem 15 Zoll-Speaker. Die Frage ist, was ist von einem 60W Röhrencombo zu erwarten - ich möchte damit natürlich kein Station beschallen - er soll einfach nur sehr warm und gut klingen.
    Tut mir das ganze nachher leid, weil ich nicht gleich auf 100 oder 120W gegangen bin?
     
  6. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.04   #6
    Doch, doch, den V4 und den V7 (?). Den V4 gab es als Top und als 2x10er Combo. Das waren Trace' Vollröhrenamps für den Bass. Das waren sehr solide und geilklingendende Teile. Haben mir persönlich besser gefallen als alles "made in USA".

    Gibson ist ein Schandfleck der Menschheitsgeschichte. :mad: :mad: :mad:
     
  7. bogo

    bogo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.04   #7
    TE Vollröhre
    Bau nich in'ne Combo.
    Der Amp wird heiß und braucht kein verschlossenes Gehäuse,
    bei Combos knallt man ja die Technik mit ins Boxen-Gehäuse um
    Platz zu sparen.
    Der kleine AMPEG von Heike is optimal. Kleiner Amp mit
    100w und kleine aber gute Box.
    Röhre braucht aber viiel Membranfläche, die heutigen "superlanghuber
    aber kaum Membranfläche-Speaker" können blöde Impendanzen
    haben.
    Willste wirklich EL34 nehemn?
    Dann kauf Dir doch einen alten Dynacord Bass Amp.
    Richtig saftig im Bass wird es doch erst mit KT88 oder
    6550 oder diese alten 6L6 :D

    grs
    thomas
     
  8. pattofener

    pattofener Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.04   #8
    mal eine frage, speziell an heike, hat zwar nichts mit einer combo zu tun, aber hast du schonmal über einen alten hiwatt gespielt und wie warst du zufrieden?

    mfg pattofener
     
  9. AK

    AK Threadersteller HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 02.12.04   #9
    Der kleine Ampeg ist ein Combo - sieht nur etwas komisch aus weil man das Amp-Modul rausklappen kann - so ähnlich schwebt mir was vor.
    Ich mach zum herantasten erst mal die Endstufe mit den EL34. Meine Schaltung kann leicht modifizíert auch mit 6L6 und auch mit 6550 betrieben werden, mal sehn. Doch wie gesagt probiert ich erst die EL34.
     
  10. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.12.04   #10
    Ja, ich hab' mal anno toback einen ausgiebigst angetestet.

    Ehrlich gesagt, nicht im geringsten. Ich hab' mir dann nicht ohne Grund ein SVT Stack zugelegt, um wenigstens frei atmen zu können, auch wenn ich damit auch nicht vollkommene Zufriedenheit erlangte...

    Ach ja, zu Röhren ist sind mir noch die Alembic Preamps eingefallen, die leicht modifizierte Kopien des Fender Dual Showman sein sollen...
     
  11. pattofener

    pattofener Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.04   #11
    Tja ich habe ein wunderschönes altes hiwatt stack, aber soundtechnisch kann ich mit dem ding auch nicht allzuviel anfangen :mad:

    Verkaufen bringe ich nicht übers Herz......
     
  12. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.04   #12
    Dann verstehe ich den Sinn deines Posting´s nicht ! :confused:
     
  13. pattofener

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    Erstellt: 03.12.04   #13
    ich wollte einfach von jemandem mit kompetenz meine vermutung bestätigen lassen

    mfg pattofener
     
  14. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.12.04   #14
    Vielleicht Gitarre, Keyboards oder sonstwas drüber spielen, das hab' ich nämlich noch nicht ausprobiert... Oder das Hiwatt Stack zusammen mit noch einem anderen betreiben...
     
  15. pattofener

    pattofener Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.04   #15
    das wäre mir zu aufwändig, also bleibt es in meinem Wohnzimmer, wird manchmal angespielt und ist dann wirklich eine tolle Zusatzheizung. :-) in den kalten Monaten

    mfg
     
  16. bogo

    bogo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.04   #16
    Aha, nudenn poste ich Dir mal ne "Röhrenfundgrube"
    damit das Basteln losgehen kann :)

    grs
    thomas
     
  17. AK

    AK Threadersteller HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 05.01.05   #17
    Hier ein erster brauchbarer Zwischenstand.
    Vorher habe ich den Amp-Teil in Betrieb genommen. Das Ganze sieht noch etwas wirr aus, wird aber nach dem noch einige Dinge fein abgestimmt sind noch geordnet:

    [​IMG]

    Man sieht, der gesamte Amp ist auf einem Aluwinkel aufgebaut, die abgebogenen Laschen sind einmal Frontplatte, bezw. rückwärtiges Anschlussfeld.
    Es gibt jeweils einen Eingang für aktive und passive Bässe. Einen Gain-Regler, dann die Ampeg-Like-Vorstufe mit Sub- und Bright-Schalter, Bass- und Höhenregler.
    Die Endstufe mit 2 EL34 soll ca. 60W bringen, was sie gemessen auch tut.
    Nach dem Abgleich, habe ich den Amp zuerst mit Lastwiderstand dann mit einer 300W/8Ohm Box getestet und das Ding ist sehr, sehr laut für 60 Watt.
    Ansonsten sind noch ein paar kleine Schönheitsfehler drin. Die Schalter gehen verkehrt rum, der Höhenregler setzt erst bei zu hohen Frequenzen ein, und die Vorstufe bringt zuviel Signal, d.h. Gain und Volume auf 12 Uhr sind bereits Maximal-Last (moderatem Eingangssignal).
    Mit hohem Gain lässt sich die Vorstufe von dezent bis dreckig übersteuern.
    Was noch fehlt ist die Stand-by Schaltung.
    Ich habe noch zwei 6L6GC-Röhren bestellt um mal den Vergleich Brit-Sound (EL34) und US-Sound (6L6GC) zu vergleichen.
     
  18. -_-AmoK-_-

    -_-AmoK-_- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.05   #18
    wow bin echt beeindruckt.

    wieviel haste so ungefähr für das ganze zeug ausgegeben?
    ises nich n bisschen gefährlich mit röhren rumzubauen (hab ich mal gehört hab kein plan von physik elektronik etc. :D)

    was willst du denn für nen lautsprecher nehmen? 15" haste ja schon geschrieben , aber was für ne firma/modell?

    auf jeden fall coole sache das
    vielleicht kannste ja mal n paar soundsamples machen
     
  19. AK

    AK Threadersteller HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 06.01.05   #19
    Ausgegeben hab ich bisher so um die 400 Euro. Jetzt kommt noch das Combo-Gehäuse dazu - Holz Stof usw. Und dann natürlich der Lautsprecher - da hab ich noch keine Ahnung welchen ich einbaue.
    Man muss schon aufpassen bei Röhrenschaltungen, denn es geht um sehr hohe Spannungen. In diesem Fall ist die Anodenspannung 520Volt, da zittern schon die Finger beim ersten Einschalten.
    Ich werde Soundsamples machen, ist aber schwierig. Ich habe einen Line-Ausgang nach der Vorstufe eingebaut, d.h. ich kann relativ einfach den Klang der Vorstufe in mp3 bannen. Mit dem Klang der gesamten Endstufe wird das nicht so einfach, da müssste ich ein Mikro nehmen - mal sehen.
     
  20. magge

    magge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.05   #20
    ach kein ding :) mach ich auch immer *g* .... da wird man echt neidisch bei so nem teil...damit reißt man vermutlich so n halbes haus ein

    p.s. oh cool schon 1000 und 1 post :)
     
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