Röhren wechsel am Peavey 6505

von xtobsterx, 05.10.08.

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  1. xtobsterx

    xtobsterx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.08   #1
    Hey Leute,

    habe günstig einen Peavey 6505 in die Finger bekommen. Leider wurden die Röhren noch nie gewechselt und eine ist sogar kaputt.
    Also ist nun ein Röhrenwechsel angesagt. Möchte aber gleich alle wechseln lassen also auch die Vorstufenröhren.

    Bin mir nun nicht ganz sicher welche Röhren ich mir reinmachen lassen soll.
    Vllt könnt ihr mir da was empfehlen.
    Meine Musikrichtung ist Hardcore / Metal.

    Mit welchen kosten kann ich rechnen? Röhren + Einbau
     
  2. Gast 2519

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    Erstellt: 05.10.08   #2
    den röhren wechsel kannste getrost selbst machen.

    du brauchst einfach nur alt gegen neu tauschen. die röhren sind alle nur gesteckt.

    die endstufen röhren siehst du ja hinten (die großen) und die vorstufen röhren befinden sich hinten hinter der kleinen verschraubten abdeckung ganz rechts.

    die 6L6GC müssen bzw. können beim 6505 nicht eingemessen werden daher einfach nur tauschen und fertig.

    musst halt nur gucken dass du den richtigen typ nimmst. das gleiche gilt für die vorstufe.

    für die endstufe kann ich die hier empfehlen.

    für die vorstufe (5stk.) die hier (wobei ich die vorstufe nich unbedingt erneuern würde. das bringt zu 99% keinen hörbaren unterschied. da die normalerweise locker 10-20 jahre halten.

    da würde ich höchstens nur diese eine hier investieren für die eingangsstufe (is die empfindlichste was mikrofonie angeht)

    für die eingangsstufe soltlest du in jedem fall 1x eine V1 holen. egal von welchem hersteller. ne 7025 würde auch nochmal mehr dynamik bringen, da diese weniger verstärkung hat... also weniger gain, da der peavey aber sowieso viel zu viel unbrauchbaren gain hat is das eigentlich genau das richtige.

    musste ma n bichen durch gucken. wenn du das wechseln irgendwo machen lässt bezahlste sicher 1. viel zu viel für die röhren (da wird dir dann jemand sagen dass du nur super tolle "markenröhren" brauchst :screwy:) und 2. wird der tausch an sich bereits um die 20-40eur kosten. obwohl rein garnichts am amp eiongestellt oder gebastelt werden muss! is also rausgeschmissenes geld ;)


    edit: achso WO jez genau nochmal die eingangsröhre sitzt weiß ich grad nich... müssteste mal n bischen googlen das findste ganz schnell... evtl. isses auch auf der platine wo die kleinen röhren drauf stecken beschriftet (V1-V5). oder einfach mal das manual von der peavey seite ziehen
     
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  3. OneStone

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    Erstellt: 05.10.08   #3
    Der 6505 fährt die Röhren so kalt, dass sie auch bei einfachem Reinstöpseln nicht abbrennen sollten. Tun sies dennoch, so ist irgendwas an den Röhren faul gewesen.

    Kontrollieren würde ich den Ruhestrom dennoch.

    MfG OneStone
     
  4. Steelwizard

    Steelwizard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.08   #4
    Ist halt Eddies (ehemaliger) Amp.:D
    Wirkt sich das eigentlich auch positiv auf die Lebensdauer aus?

    Aber es gibt ja afaik auch einen Mod der Ruhestrom einstellbar macht.
     
  5. Gast 2519

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    Erstellt: 05.10.08   #5
    klar wenn sie nicht so sehr beansprucht werden leben sie (theoretisch) auh länger... aber man kanns (wie peavey) auch etwas übertreiben mit der "langlaufsicheheit" :rolleyes: auf doch recht große kosten des sounds.
     
  6. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 05.10.08   #6
    Ich habe ja einem User des Boards (Metalröhre IIRC?) mal ein BIAS-Poti eingebaut und er meinte soviel ich mich erinnere (muss ja immer mal wieder meine PNs löschen weils sonst jede Woche überquillt...) dass das durchaus was bringt mit dem "BIAS-Mod". Und das deckt sich auch mit meiner Erfahrung zum Thema zu kaltes BIAS.

    MfG OneStone
     
  7. Steelwizard

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    Erstellt: 05.10.08   #7
    Naja, afaik wird ein Röhrenamp durch ein kälteres Setting "Brown Soundiger". In meinem Fall wäre das ein erwünschter Effekt.
    Klar, wenn man jetzt weniger Van Halen Stücke als Death Metal mit dem Amp spielen will ist das vielleicht nicht so das wahre.
     
  8. Gast 2519

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    Erstellt: 05.10.08   #8
    genau umgekehrt ;)

    je kälter desto "steriler"... dafür aber differenzierter.


    "brown" sound is ja eher komprimierer und gesättigter... halt mehr vintage
     
  9. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 05.10.08   #9
    @jimROOT: ich würde mal sagen das ist Murks, weil Differenziertheit irgendwie nichts mit pervers krassen Übernahmeverzerrungen durch zu geringen Ruhestrom in einer Gegentaktendstufe zu tun hat :)

    MfG OneStone
     
  10. Gast 2519

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    Erstellt: 05.10.08   #10
    naja... meinte dass jez auch nich im extremen ;)

    aber wenn ich nen amp mit 6L6GC z.B. mit 50-60mA aufwärts laufen lasse dann klingt er zwar "wärmer" aber auf jeden fall auch komprimierter und "matschiger".

    is jeden falls die praktische erfahrung die ich gemacht hab.

    unter 10-20mA klingts natürlich auch mega sch*** :ugly:
     
  11. Steelwizard

    Steelwizard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.08   #11
    Echt? Aber Ed ist doch eher dafür bekannt, seine Amps noch per Variac gedrosselt zu haben.
    Was auch wieder ein Stück für kältere Settings spricht.
     
  12. Gast 2519

    Gast 2519 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.08   #12
    nein wenn gedrosselt wird wird lediglich die ausgangsleistung verringert! was ne frühere "endstufensättigung" zur folge hat(ben soll), dadurch komprimiert der sound und klingt nach dem typischen "brown sound"... und "ed" hat seinen peavey damals auch ordentlich "heiß" laufen lassen ;)
     
  13. Steelwizard

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    Erstellt: 06.10.08   #13
    Alles klar.
    Wobei ich keine Ahnung hab, wie er zu dem Zeitpunkt geklungen hat. Am interessantesten ist eh der Sound auf dem Van Halen Debüt.
     
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