Röhrencombo mit Box verbinden

gentlyblues
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Hallo alle Miteinander,

habe mir einen kleinen Fender Princeton Wide Panel aus 1954 gegönnt der bald bei mir sein wird *freu* :)

Da der Kleine nur einen 8" Speaker 8 Ohm hat möchte ich Ihn mit einer 1X12 Tweedbox und einem Jensen P12Q Speaker
von 1961 auch 8 Ohm etwas unterstützen.

Normalerweise lasse ich machen doch dieses Mal möchte ich gerne Mal selbst basteln:

Gehäuse vom TAD von MOJO/USA mit Verkabelungsset soweit kein Problem, doch für die Verkabelung vom Combo zur
Box brauche ich Hilfe und eine Lösung wie ich das am besten anstelle. Der Princeton hat natürlich keinen ext. Speakeranschluss
und ich wenig Ahnung welche Möglichkeiten ich habe die Box am Combo anzuschließen , so dass ich mit wenig Aufwand
zwischen dem internen Lautsprecher des Princeton und der Box hin- und her wechseln kann. Also zuhause mit der Box und für unterwegs
sozusagen als Reiseamp mit dem internen Lautsprecher, so habe ich mir das vorgestellt.

Handwerklich bin ich nicht unbegabt, löten kann ich auch nur einen guten Plan brauche ich noch.

Wer kann mir bitte helfen und sagen was für Material ich brauche (Kabel, Buchsen etc.) ohne dass ich an dem guten Vintageamp
groß Löcher bohren oder was verändern muss.

Grüße und schon mal Danke an alle die hilfreich antworten.
 
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Der Lautsprecher ist doch per Klinkenstecker (bei manchen auch als Cinch/RCA ausgeführt) an einer Buchse am Chassis eingesteckt...insofern stellt sich mir dann die Frage warum das schwierig ist denn einfach Combo Speaker ausstecken und per Kabel Extension Box anstecken. Falls keine Klinkenbuchse vorhanden (was ich nicht glaube) kann man die nachrüsten und eigentlich packt der Amp auch eine Impedanzstufe kleiner, man könnte also internen LS und externen parallel betreiben, dazu muss halt eine parallele Buchse installiert werden...
 
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@bluesfreak
Danke für Deinen Hinweis, ja Du hast natürlich recht. Da der Amp noch beim Zoll weilt und ich Ihn noch nicht abholen kann, da noch keine Benachrichtigung, habe ich mir die Fotos nochmal genauer angeschaut die mir der Verkäufer im Vorfeld geschickt hat und ...

... nach dem ich meine Augen weit aufgerissen :eek: auch der Klinkenstecker entdecht wurde.

Habe mal ein paar Pics hochgeladen.

Danke nochmals und viele Grüße.
 

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Da der Amp noch beim Zoll weilt und ich Ihn noch nicht abholen kann, da noch keine Benachrichtigung, habe ich mir die Fotos nochmal genauer angeschaut die mir der Verkäufer im Vorfeld geschickt hat

Das ist anscheinend ein 110V ohne Schutzleiter? Wie willst Du den betreiben, per StepDown? Falls ja aufpassen dass Du einen richtigen StepDown mit galvanischer Trennung und keinen Spartransformator erwischst denn sonst hängst Du im schlimmsten Fall mit den Saiten auf Phase und dann ist der nächste Auftritt der mit der Jimi Hendrix Experience mit Lemmy am Bass und Jim Morrison am Mikro....
Die verbauten (orangenen) Astron Elkos bitte auch unbedingt checken lassen, die sind nämlich in dem Alter fertig da die Gummiendstücke aushärten und dann die Elkos austrocknen. Vor dem ersten Einschalten unbedingt checken ob sich nicht schon Blasen an den Auslassventilen zeigen, falls ja muss das Ding zum Service da es sonst über kurz oder lang BUMM macht...und der rote Astron Death Cap links oben gehört auch auf der Netzseite abgezwickt...
 
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Hi bluesfreak, vielen Dank für die guten Tipps werde den Amp auf jeden Fall zur Inspektion bringen, er ist heute angekommen und ich hab ihn kurz mal ausprobiert.
Trafo habe ich vom TAD mit 300 VA benutzt. Der "Kleine" hat schon mit dem 8" Speaker einen fantastischen Klang, bin echt begeistert. Habe ihn dann geschont und
nach 10 min wieder ausgemacht. Als ich dann den Trafo auschalten wollte bin ich mit den Fingerchen an das Metallgehäuse des Trafos gekommen und es hat mir derart
eine geprazelt, dass ich erstmal die Sch..... voll hatte.

Liegt das am fehlenden Schutzleiter oder hat der Trafo einen weg oder sind die Trafos vom TAD nicht galvanisch oder woran könnte das liegen?

"Astron Death Cap links oben gehört auch auf der Netzseite abgezwickt... "

Nur der Neugier wegen und wenn Du Lust hast mir nochmal zu antworten, sonst kann ich auch meinen AmpDoc fragen: Was hat diese Astron Death Cab zu sagen und warum muss sie abgezwickt werden, kenn mich wirklich nicht aus mit der Materie.

Guats Nächtle und nochmal vielen Dank
 
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Was hat diese Astron Death Cab zu sagen und warum muss sie abgezwickt werden, kenn mich wirklich nicht aus mit der Materie.

Der Death Cap ist ein Kondensator der von Phase auf Ground geht um unerwünschte Störungen des Netzes fernzuhalten. Hat man damals gemacht weil man es nicht besser wusste und 3-adrige Anschlüsse noch nicht Standard waren. Problem ist nur dass wenn der Death Cap durchschlägt die Phase auf Masse kurzschließt und an der Masse hängst via Gitarrenkabel und Saiten Du und da keine Schutzerde vorhanden ist löst auch kein FI (Fehlerstromschutzschalter) sondern vllt mal irgendwann ne Sicherung..zu dem Zeitpunkt liegst Du vermutlich schon mit Kammerflimmern auf dem Boden...
Dass Dir der Trafo eine gebratzt hat liegt wohl daran dass der Eisenblock mit auf Ground geht und bei der Art zweipoliger Verdrahtung die dieser Amp hat hast Du eine 50:50 Chance dass das Netzspannung ist...
 
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Hi bluesfreak, dank Dir für Deine ausführlichen Erklärungen und Tipps. War mit dem "Kleinen" jetzt bei meinem AmpDoc und der hat Ihn erstmal gecheckt. Alles noch im Original vorhanden, Caps, Röhren usw. und alles super in Schuss, keine verbrauchten Elkos oder dergleichen. Die Death Cap wurde getrennt und ein 3-er Stecker angebracht, den originalen habe ich schön weggepackt, jetzt treffe ich J. H. und die anderen Jungs hoffentlich noch nicht so bald :)). Obwohl getroffen oder live gesehen hätte ich diese tollen Musiker schon gerne mal, nur nicht unter solchen Umständen.
Eine gute Zeit und nochmals vielen Dank. Tom
 
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