Roland TD-25K Review

von Oilfoot, 24.09.16.

  1. Oilfoot

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    Erstellt: 24.09.16   #1
    Seit einer Woche nenne ich - völlig unerwartet - ein Roland TD-25K VDrum mein Eigen!




    Die Vorgeschichte:


    Eigentlich war ich zu einem Musikladen gefahren, um mir ein Cajon zu kaufen. Und vielleicht ein wenig in der Lichtecke zu stöbern. Und eventuell zu gucken, wie andere Drummodule klingen. Bislang trommele ich auf einem Roland TD3-KW, welches inzwischen 8 Jahre alt ist.

    Eine konkrete Kaufabsicht für ein neues Schlagzeug oder auch nur für ein neues Drummodul hatte ich nicht. Ansonsten wäre ich nämlich anders vorgegangen. Dann hätte ich mich im Vorfeld schon über die Unterschiede informiert und mir genau überlegt, was das Richtige für mich ist.

    Zunächst habe ich mich also in der Drum-Abteilung bei den Cajons umgesehen und das eine und andere Teil ausprobiert. Da ich mich nicht recht entscheiden konnte, bin ich erstmal zu den E-Drums gegangen. Ich hatte immer mal darüber nachgedacht, vielleicht mein altes Drummodul mal gegen etwas Neueres auszutauschen. Mit meinen bisherigen Pads bin ich bislang zufrieden gewesen, owohl die Toms lediglich Gummipads sind und nur das Snare ein Mesh-Head hat.

    Als erstes habe ich ein TD-11-Kit ausprobiert. Dann habe ich das danebenstehende TD-25K angespielt. Erstmal sah das dessen Modul rein optisch viel besser aus als das TD-11 und schon erst recht als mein TD-3. Aber vor allem stand da ein Hi-Hat mit vernünftiger Hi-Hat-Maschine (VH-11). An meinem TD-3 störte mich immer schon, dass das Hi-Hat nur drei Positionen per Fußschalter kennt. Der Übergang dazwischen ist abrupt. Austausch des Beckenpads war nicht möglich, denn das TD-3 unterstützt das VH-11 nicht.

    Das Trommeln am TD-25K hat mir gut gefallen. Es klang super, und vor allem das Spiel auf dem Hi-Hat war doch etwas ganz Anderes als mit dem gewohnten CY-5 nebst Fußschalter. Und auch wenn mich die Gummipads der Toms nie gestört hatten: Meshhead-Toms mit Randzonenerkennung sind ja nunmal trotzdem besser. Und dazu noch ein Ride mit 3 anstatt 2 Zonen...

    Ihr könnt es euch denken: ich hab' so ein Teil direkt mitgenommen! (Und ein Cajon übrigens auch...)


    Auspacken, Aufstellen:

    Das E-Drum kam in zwei großen Kartons daher. In einem das Rack, im anderen das komplette Schlagzeug. Allerdings ohne Fußmaschine und ohne Hi-Hat-Ständer. Diese beiden Teile habe ich erstmal von meinem seit Ewigkeiten demontiert auf dem Dachboden verstaubenden Akustik-Set verwenden wollen. (Da werde ich nachbessern müssen, habe ich bereits festgestellt.)

    Das Rack war leicht aufzustellen. Es ist etwas anders beschaffen als das des TD-3KW. Und es scheint etwas größer zu sein. Der größte Unterschied ist bei den Becken zu finden: da sind beim neuen Rack die Stative direkt auf den vorderen "Beinen" des Racks aufgesetzt. Aber die Position passt.

    Alle Pads auszupacken, anzubringen und anzuschließen hat schon einige Zeit in Anspruch genommen, auch wenn es alles simpel zu erledigen war. Das Modul war bereits richtig eingerichtet - alle voreingestellten Pads entsprachen genau den mitgelieferten. Lediglich das Hi-Hat musste zunächst kalibriert werden, was aber auch kein großes Problem darstellte. Hier kann man auf eine Anzeige auf dem Modul-Display zurückgreifen, wo man den Bereich zwischen "offen" und "geschlossen" kontrollieren und justieren kann.


    Erster Eindruck zu Hause:

    Eigengeräusche

    Die Eigengeräusche der Pads sind immer noch so, dass sie den Mitbewohnern auf den Keks gehen. Und das, obwohl das Kickdrum jetzt auch ein Mesh-Head hat. (Beim TD-3 war auch diese Anschlagfläche aus Gummi.) Wahrscheinlich sind die Mesh-Toms jetzt leiser, aber ich denke, auch so ein Kit spielt man am Besten, wenn man allein zu Haus ist. An Trittschalldämmung, z.B. wegen Nachbarn in einem Mietshaus, muss ich nicht weiter denken, deshalb steht das Kickdrum und die Fußmaschine auch nur auf einem Stück Teppich. Dass der Nachbar nebenan die Eigengeräusche hört, glaube ich nicht. Weder jetzt noch vorher.


    Crash-Klang

    Bereits im Musikhaus war mir bezüglich der Becken aufgefallen, dass die Crashs sehr nach Ride klangen. Da habe ich aber gedacht, dass man nur die richtigen Becken auswählen muss, und dann wird es schon passen. Zu Hause zeigte sich, dass alle Becken jetzt mehr oder weniger so klingen.

    Ich weiß, dass eine gute Darstellung eines Rides viel schwieriger ist als die eines Crashs. Zumindest war das früher so. Wenn das Ride gut klingt, kann doch eigentlich das Modul kein schlechtes Crash erzeugen? Aber vielleicht liegt es auch nur an der ungewohnten Dynamik des neuen Kits. Vielleicht habe ich mich an das schlechtere Verhalten des TD-3 so gewöhnt, dass ich es jetzt für richtig halte? Ich muss zugeben: an einem Akustik-Kit habe ich schon Jahre nicht mehr gespielt und bin nicht mehr sicher, wie sich meine originalen Becken verhalten.

    Es ist wahrscheinlich so: wenn man auf das Beckenpad einprügelt, crasht es vernünftig. Wenn man es nur anschlägt, verhält es sich wie ein am Beckenrand angeschlagenes Ride mit recht langer Anschwellzeit. Und auch die Abklingzeit ist eher lang. Das zumindest kann man mit dem "Muffling"-Regler beeinflussen. Und hier zeigt sich eine Stärke des TD-25: solche Änderungen gehen schnell und einfach, ohne sich umständlich durch ein Menü wursteln zu müssen. Einfach den entsprechenden Regler verstellen, fertig! Ist auch direkt gespeichert im Preset! Sollte man sich doch mal verkonfiguriert haben, gibt es eine Undo-Funktion, mit der man Änderungen wieder rückgängig machen kann.


    Nur ein Instrument pro Pad

    Eine Sache gefällt mir gar nicht: anders als vom TD-3 gewohnt kann man nicht mehr den unterschiedlichen Zonen der Pads unterschiedliche Instrumente zuordnen! Bislang kam ich super mit meinen 2 Becken plus Hi-Hat-Pad aus. Das rechte Becken war einfach für die Randzone auf Crash und für die Beckenfläche als Ride konfiguriert. Passte für mich. Das geht jetzt aber nicht mehr! Zumindest kann man keine 2 verschiedenen Instrumente mehr auf ein Pad legen. Das Problem ließ sich aber für's Ride lösen, denn es fanden sich Becken, die von vornherein diese Zuordnung haben.

    Was nun aber nicht geht: man hätte die Randzonen der Toms mit anderen Instrumenten wie z.B. Cowbell belegen können. Das kann man leider knicken...


    Hi-Hat-Pad, Beckenpads

    Was mir noch aufgefallen ist: trotzdem das Hi-Hat-Pad nun kreisrund ist und rein optisch überall Schlagfläche hat, hört es doch nicht auf den 360° hin. Es drehte sich in meiner alten Hi-Hat-Maschine beim Spiel zunächst ständig, weil das Gestänge sich an der Schraubverbindung in der Mitte lockerte. Und ab und an zeigte dann auch die Beschriftung "Roland" zu mir hin. Dann aber wurden die Schläge höchstens noch mit halbem Level erkannt... (Inzwischen habe ich das Gestänge mit Werkzeug strammgezogen, so dass es sich nun nicht mehr dreht.)

    Insgesamt spielt es sich auf so einem Hi-Hat-Pad viel besser als auf einem CY-5. Es ist einfach authentischer, es bewegt sich natürlicher, es ist irgendwie inspirierender! Das Hi-Hat ist nach wie vor für mich das, was mir am meisten Freude am neuen Kit macht! Aber auch die anderen Beckenpads vermitteln ein besseres Spielgefühl als ich es bisher vom TD-3 kannte. Es macht mehr Spaß, da draufzuhauen! Sie schwingen schön und fühlen sich weniger nach Kunststoff und Gummi an, auch wenn sie immer noch so aussehen.


    Drum-Modul

    Das TD-25-Modul kommt optisch ganz nett daher. Schwarz-glänzendes Gehäuse, Front hinter Glas, ein Display für die Funktionen und ein zusätzliches für die Geschwindigkeit des Metronoms. Ein paar Drehregler, ein paar Taster, und als zentrales Element ein dicker, silberner Drehknopf. Über diesen Drehknopf hat man schnellen Zugriff auf 36 Drum-Kits. Und zwar wie folgt: Durch Drehen wählt man das Genre aus, z.B. Rock, Metal oder Jazz. Durch Drücken kann man sich nun durch 6 Presets dieser Kategorie bewegen. Die ausgewählte Kategorie wird durch eine LED angezeigt. Die Farbe dieser LED ändert sich entsprechen des ausgewählten Presets. Und im Display wird mit Name angezeigt, was man ausgewählt hat.

    Es gibt je Kategorie drei voreingestellte Drumkits und drei User-Kits. Die sind ebenfalls schon vorbelegt, aber alle gleich. Ändern kann man aber alle 6 Kits jeder Kategorie. Dabei kann man sich aus einer Auswahl von 200 Instrumenten bedienen - aber nicht frei! Für Becken lassen sich keine Toms einstellen, für Toms keine Becken... Es zeigt sich an mehreren Stellen, dass man das Augenmerk auf einfache Bedienung gelegt hat und dafür freie Konfigurationsmöglichkeiten geopfert hat. Wünschenswert wäre hier eine Umschaltfunktion gewesen, mit der man wahlweise solche Beschränkungen hätte aufheben können...

    Im oberen rechten Bereich finden sich vier Drehregler, beschriftet mit "Instrument", "Tuning", "Muffling" und "Level". Mit diesen kann man entweder ein ganz anderes Instrument, sprich den Klang für das ausgewählte Pad, einstellen, oder aber die Tonhöhe, die Nachhalldauer oder die Lautstärke verändern. Verstellt man die Tonhöhe, werden im Display zur besseren Orientierung die zugehörigen Kessel- und Beckendurchmesser angezeigt.

    Mit den Reglern unten rechts kann man die Lautstärke und die Höhen sowie den Bassanteil des Ausgangssignals regeln. Mit einem weiteren Regler stellt man die Lautstärke des eingespielten Aux- oder USB-Tracks ein.

    Fehlt noch der Bereich links unten: hier ist über einen Drehregler die Geschwindigkeit des Metronoms wählbar. Außerdem kann hier die Audio-Wiedergabe von einem USB-Stick gestartet werden. Zur Trackauswahl steht ein fein auflösender Drehschalter zur Verfügung. So kann man recht schnell und bequem den passenden Titel wiederfinden. Die Namen der Tracks werden im Display angezeigt. Man kann Wiederholungen setzen und die Geschwindigkeit der Wiedergabe reduzieren. Dabei kommt es nicht zu reduzierten Wiedergabefrequenzen. Schön. Ach ja, Aufnehmen kann man sein Spiel an dieser Stelle auch!


    Erste Probe mit neuem Kit:

    Gestern war es dann so weit: ich habe das TD-25K zur Probe mitgebracht. Die Bandkollegen fanden schonmal, dass es optisch mehr hermacht als mein altes TD-3KW. Und auch der Klang wurde besser beurteilt. Klarer, differenzierter.

    Für den Transport habe ich das Rack übrigens einfach nur ein wenig zusammengefaltet, so dass es gut in's Auto passte. Die Pads habe ich dazu teilweise etwas verdreht, aber es musste nichts vom Rack demontiert werden.

    Zu Hause hatte ich nicht allzuviel Gelegenheit, die passenden Einstellungen zu suchen. Und auch während der Probe wollte ich natürlich nicht alle Nase lang ein anderes Kit ausprobieren, so dass ich hier in Zukunft noch ein Betätigungsfeld habe...

    Beim Spielen habe ich für einen Moment vergessen, dass das Ride jetzt ein Dreizonenpad ist und nur die Beckenfläche angeschlagen. Hmm, dachte ich mir, das Becken musst Du aber in diesem Preset noch verstellen, da muss ein Kuppelsound her. Hat dieses nicht. - Falsch! Man muss schon die Kuppel anschlagen, wenn sie erklingen soll ;-) Hab's später aber auf die Reihe bekommen...

    Auch bei der Probe fielen mir wieder die Crash-Sounds wieder negativ auf. Aber wie oben schon gesagt, vielleicht liegt's auch an der Gewöhnung an etwas Schlechteres. Man kann das Crash so klingen lassen, wie es soll, aber wenn man zu leicht draufschlägt, ist es für meinen bisherigen Geschmack zu dezent. Auf der anderen Seite ermöglicht das aber auch, eine größere Dynamik auch beim Crash zu entwickeln. Womöglich werde ich es, wenn ich erstmal damit warm geworden bin, sogar lieben? (It's not a bug - it's a feature!) Eventuell muss ich ja auch noch mit der Anschlagempfindlichkeit experimentieren, damit's mir das Verhalten des Crashs etwas entgegenkommt.

    Dass die Toms jetzt Mesh-Heads haben, mag wohl besser aussehen, hat sich auf mein Spielgefühl gestern aber nicht ausgewirkt. Wie gesagt: ich kam mit den Gummipads für die Toms bisher immer gut zurecht.

    Eventuell muss sich der Filz noch ein wenig setzen, oder ich habe die Schraube des Rides zu locker angezogen: Während der Probe gestern bemerkte ich irgendwann, dass ich beim Ride auf die Seite mit der Beschriftung "Roland" schlage. Und - wie schon zuvor beim Hi-Hat - an dieser Seite ist die Empfindlichkeit zumindest für die Randzone deutlich reduziert. Eigentlich sollte sich das Ride nicht verdrehen können, denn es lagert auf einem Gußelement, dass aufgrund seiner Form Verdrehungen verhindert. Wenn das Pad aber zu locker aufliegt, kann es anscheinend eben doch passieren.

    Positiv bisher: es wurde kein einziger Schlag bei der gestrigen Probe "verschluckt". Beim TD-3 hatte ich immer wieder - jede Probe mehrfach - das Problem, dass bei beiden Beckenpads ab und an die Trigger ausblieben. Das finde ich vor allem bei einem Crash ziemlich übel. Ähnliches gilt auch für das Hi-Hat-Pad des alten Kits. Manchmal blieben Schläge aus, manchmal kamen Geisterschläge. Ich hatte das Pad schon einmal ausgetauscht, aber das noch recht Neue zeigte diesen Effekt auch immer wieder. Vielleicht liegt es ja auch am alten Drum-Modul und dessen Triggererkennung? Kann aber auch sein, dass Übergangswiderstände an den Klinkensteckern die Ursache waren...

    Wie gesagt: beim TD-25K ist das bisher noch nicht aufgetreten. Ich will mal annehmen, dass dieses Ärgernis jetzt Geschichte ist!


    Was ist noch völlig offen?

    Das TD-25 verfügt über 21 Multieffekte. Ich glaube, da steckt großes Potential drin. Bisher habe ich mich damit aber noch gar nicht befasst. Vielleicht ergänze ich dieses Review bei Gelegenheit mal um die entsprechenden Erkenntnisse! Und mit den Übungsfunktionen habe ich mich auch noch gar nicht auseinandergesetzt.


    Zusammenfassung
    + guter Klang
    + Hi-Hat viel besser als mit Fußschalter gespieltes Pad
    + Mesh-Head für alle Trommel-Pads inklusive Kick-Drum
    + Dreizonen-Ride
    + Sehr einfache Anpassung der wichtigsten Parameter (Instrument, Tonhöhe, Nachhalldauer, Lautstärke)
    + Schnelle Auswahl des passenden Presets
    + Direkte Aufnahme möglich. Dabei kann ausgewählt werden, ob Metronom oder Backingtrack mit aufgenommen werden soll
    + Anschluß eines USB-Sticks mit Backingtracks möglich
    + Variieren der Abspielgeschwindigkeit einer wiedergegebenen Audiodatei ohne "Mickeymouse"-Effekt
    - Wenig Presets möglich
    - Crash klingt mir zu sehr nach Ride
    - Nur ein Instrument pro Pad einstellbar, somit z.B. keine Cowbell auf Rim eines Toms o.ä.
    - Nicht jedes Instrument auf jedes Pad konfigurierbar
    - Wer Double-Bassdrum mit dem Hi-Hat-Schalter simulieren möchte, hat hier schlechte Karten ;-)
     
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  2. Caro0611

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    Erstellt: 15.10.16   #2
    Cooles Review! Würdest du das Kit einem Anfänger empfehlen? Mein kleiner Cousin (11) möchte Schlagzeug lernen, könnte aber nur auf einem elektrischen Drumset üben.

    Nachtrag: Habe gerade gerade den Preis gesehen, das wäre wohl zu teuer.
     
  3. Oilfoot

    Oilfoot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.16   #3
    Ja, das kann ich mir vorstellen. Aber mit einem preiswerteren Teil von Roland macht man bestimmt auch nichts falsch. Ob es auch eine Hausmarke eines Musikgeschäfts tut, sollte man sehr genau abtesten, glaube ich.
     
  4. Oilfoot

    Oilfoot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.17   #4
    Inzwischen ist es schon wieder über ein Jahr her, dass ich mir das TD-25 gekauft habe. Seither steht es im Proberaum, und daher habe ich die eine oder andere Funktion immer noch nicht genauer betrachtet. Ich werde es wohl mal mit nach Hause nehmen müssen... Aber: zu einigen der ursprünglichen Aussagen kann ich inzwischen Ergänzungen machen. Vorab schonmal soviel: es gibt nach wie vor nichts zu meckern!

    So, dann mal los:
    Ich weiß gar nicht, ob ich noch viel verändert hatte oder nicht. Jedenfalls hat sich dieses Gefühl, dass der Klang "nicht richtig" sei, schnell verflüchtigt. Inzwischen finde ich die Becken völlig in Ordnung. Jetzt ist es anders herum: ich habe vor kurzem mal wieder mit meinem alten TD-3 getrommelt. Und dessen Becken finde ich jetzt fürchterlich! Keine Dynamik. Das habe ich mal als Maßstab genommen? Unverständlich...

    Das ist seither nicht wieder passiert. Lag wohl am zu lockeren Filz.

    Auch das kann ich immer noch bestätigen: die Schläge kommen so, wie sie sollen. Es wird nichts verschluckt, es gibt keine Cross-Trigger. Alles prima.

    Ja... wie oben schon geschrieben: das habe ich immer noch nicht weiterverfolgt.

    Dazu vielleicht noch eine kurze Bemerkung: so ein USB-Stick eignet sich nicht nur für Backing-Tracks, sondern kann auch zum Abfeuern kurzer einleitender Jingles verwendet werden. Z.B. ein einleitendes Keyboard oder Piano, wo kein Keyboard in der Band vorhanden ist. So nutze ich das nun teilweise!
     
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  5. McSmart

    McSmart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.17   #5
    Klasse, dass Du Deinen Review nicht aus den Augen verloren und nach einem Jahr nochmal Deine weiteren Erfahrungen hier gepostet hast!
    Ich habe mir vor zwei Wochen das TD-25KV gekauft und bin total begeistert. :m_drummer:

    Zum Kauf bewogen haben mich neben den guten Positionierungsmöglichkeiten der Instrumente die Pads/Cymbals selbst und die Sounds. Ich weiß, die Sounds könnten auch aus EZDrummer oder Superior Drummer kommen, aber ich möchte auch ohne den iMac einschalten zu müssen, mit guten Sounds Schlagzeug spielen. Ob ich das später mal irgendwann anders sehe, kann ich natürlich noch nicht sagen.

    Mit den 36 möglichen Presets komme ich absolut aus. Mir ist es wichtiger, einen guten Sound zu haben, als dass ich 200 Presets speichern kann. Und zur Not kann man ja Presets auf einen USB-Stick auslagern und bei Bedarf laden.

    Für mich als Anfänger ist es auch unerheblich, ob ich die einzelnen Instrumente bis ins letzte Detail anpassen kann. Ich finde gerade die einfache Änderung der (in meinen Augen) wichtigsten Eigenschaften sehr angenehm.

    Soweit meine 2 Cent.
     
  6. metaljuenger

    metaljuenger Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 03.11.17   #6
    Diese Frage stelle ich mir auch immer: wieso zur Hölle muss man tausende Presets speichern können?! :gruebel:
    Ich hatte bei meinem 2box seinerzeit auch 100 Presets bzw Speicherplätze. Ca. 10 Stück hatte ich mir selber eingestellt, danach hatte ich schon keine Lust mehr. Hat aber ehrlich gesagt auch mehr als ausgereicht. Die meiste Zeit habe ich mit einem Preset gespielt, weil das für die meisten Musikrichtungen optimal war. Wenn es dann etwas außergewöhnlicher sein sollte, hatte ich noch ein paar andere in petto. 36 Presets sind absolut ausreichend.
    Selbst wenn du einen Gig damit spielen solltest und wirklich für JEDEN Song ein neues Preset brauchst, reichen dir die 36 aus... :D
    Vor allem sind bei den 100 Presets meist auch 80 davon einfach total unnötig, weil sie mit irgendwelchen Elektro-Sounds - auf denen dann meist auch noch mehrere scheiße Delays (beim Drummen???) oder andere Effekte liegen! -, Percussion-Sounds oder ultra-oldschool Drumsets befüllt sind, die kein Schwein braucht.
     
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