Roswell Pickups - Preis, Leistung, Erfahrungen


  • #282
@Dr Dulle: und mit einem Pushpush geht das etwa nicht?

@GeiGit: danke für den Tipp. Werde danach schauen.
 
  • #283
Natürlich geht es genauso mit Push-Push.
Es handelt sich um andere Mechanik des Schalters, nicht um andere Art.
Beide sind Potentiometer mit beweglicher Achse, die mechanisch den unten angebauten Schalter betreiben.

Genauso könnte Fender* S1 Switch dasselbe tun, dann bräuchte man aber passend Fender* Knopf dazu.

Je nach Gitarre könnte es notwendig sein, etwas Holz auszubohren/ weg zu fräsen - bei deiner Junior aber eher nicht. Was bei einer LP, und auch bei einer Junior wichtig ist, ist die Schaftslänge. Nicht, dass man Short Shaft Poti kauft, wo Long Shaft von der Bohrung her benötigt wird. Und, natürlich, wird man sehr wahrscheinlich das Schaftloch breiter machen müssen.
 

  • #284
Natürlich geht es genauso mit Push-Push.
Genau darauf zielte meine o.g. Aussage ab.

Was bei einer LP, und auch bei einer Junior wichtig ist, ist die Schaftslänge.
In erster Linie ist der Umbau für meine Jared Les Paul Custom gedacht. Sehr wahrscheinlich werde ich das bei ihr nicht selbst machen, sondern machen lassen. Dann schaue ich mir das für die Junior ab. ;)

Von einem Fender* Knopf will ich bei einer Les Paul absehen. :biggrinB: Aber ich weiß, was Du meinst. Das ist übrigens eine elegante Version des Umschaltens, denn das Poti bleibt dabei in seiner voreingestellten Position, was mir durchaus zusagt. Deswegen auch meine Wahl mit dem Volumepoti.
 
  • #285
Kaufte mir für kleines Geld einen Roswell LP90 Bridge, der für meine Epi SG Maestro bestimmt ist. An den Neck kommt eine Tonerider Rebel 90. Das Problem beim Roswell, er besitzt im Gegensatz zum Tonerider ein Chromcover. Die übrige Hardware der SG ist ebenfalls vernickelt. Könnte also wie ein Fremdkörper aussehen.

Hat schon jemand da draußen das Cover eines Roswell gewechselt? Ist das unproblematisch und leicht zu bewerkstelligen? Diese Arbeiten erledigte ich bereits in der Vergangenheit bei anderen Pickups. Vielleicht ist es auch hier kein großes Ding.
 
  • #287
Prima. Die scheinen ja nicht so mit Wachs zugeklatscht zu sein, wie die Epiphone Humbucker. Dann ist es wohl leicht handelbar. Jetzt muss ich nur noch schauen, wo ich ein passendes Cover herbekomme. Beim Trashcontainer sind sie momentan leider ausverkauft.
 
  • #288
Fredguitar.com aus Frankreich hat sie vorrätig (in 50 mm Spacing, was hier passen sollte), ich habe aber auch schon bei Axesrus.co.uk bestellt, wenn ich was hier nicht bekommen habe. Der Versand ist leider ein bisschen teuer, aber dafür haben die oft Sachen, die es woanders nicht oder nur schwer gibt - die Cover für P-90 im HB-Format gibt es dort z.B. in zwei Spacings und 8 Oberflächen.

Gruß, bagotrix
 
  • #289
Danke @bagotrix. Ich fand auch einen Händler in Belgien. Incl. Versand sollte ein einzelnes Cover 26 € kosten. Das ist mir doch ne Spur zuviel. Fragte wie oben beschrieben beim Trashcontainer nach, wann das von mir benötigte Cover wieder verfügbar wäre. Hoffe, die antworten mir demnächst und es wird bald wieder lieferbar sein.
 
  • #290
Nach einem Jahr habe ich bei meinem Harley Benton* Semi Hollow Bausatz noch ein paar Schichten Schelllack aufgetragen, den Hals mit mattschwarzem 2K Lack lackiert, Gotoh Locking Tuner verbaut und den Neck Humbucker getauscht. Der Bausatz Humbucker klang mir zu dumpf.
Entschieden habe ich mich für einen kostengünstigen Single Coil im Humbucker Format von Roswell der perfekt passt. Ich bin beeindruckt über das P-Leistungsverhältnis, der Roswell hat ordentlich Output und klingt wie ein guter Single Coil in einer Tele, gefällt mir gut.
Mit dem matten Lack ist der Hals auch sehr gut zu spielen. Alles in allem bin ich zufrieden wie sie jetzt geworden ist.

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  • #291
Was den Klang so ausgewogen bei dem Roswell LGS10-N macht ist auch die unterschiedliche Höhenpositionierung der Magnetstäbe.
Mein bester Neck Tonabnehmer, egal ob Humbucker oder Single Coil. Natürlich für meine Ohren.
Zur Verdeutlichung ein Bild.

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  • #292
Vor Wochen orderte ich bereits einen Roswell Pickups P90 Staple für die Neckposition meines Les Paul Custom ´54 Nachbaus (neben einem Q-Pickups P90 für die Bridge) beim Music Store. Am letzten WE baute ich ihn nun endlich ein. Zunächst war ich wegen der Nichteinstellbarkeit der Polpieces ein wenig skeptisch, aber was 1954 schon gut war, wird es 2026 ebenfalls sein.

Schnell zeigte sich, dass meine "Misstrauen" unbegründet war. Er klingt einfach klasse. Normalerweise hört man an der Stelle oftmals einen recht basslastigen Tone. Dies trifft auf den Staple überhaupt nicht zu. Er klingt schön offen und sehr gehaltvoll. Alle Frequenzen befinden sich dort, wo man sie haben möchte. Macht in meinen Ohren eine bessere Figur, als der Tonerider P90 Vintage in meiner zweiten Les Paul Custom P90.

Mit der Kombi erinnert sie natürlich stark an das große Vorbild, das war mir wichtig.

Chibson Les Paul Custom P90 Matt Body.webp


Der Body ist schwarzmatt lackiert und der Hersteller meinte, es wäre verkaufsfördern, wenn man sie in geagedem Look erscheinen lassen würde. Eher Murphy Ageing für ganz Arme. :biggrinB: War für mich jedoch zweitrangig. Wesentlicher für mich war die Verwendung von dünnen Bridgeposts und laut Hersteller soll sie sogar über Edelstahlbünde verfügen. Was Anzeigen halt immer so behaupten. Ich weis nicht, ob es zutrifft. War allerdings auch kein ausschlaggebender Punkt für ihren Erwerb.
 
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  • #293
Nachdem ich wie in Post #292 aufgeführt den P90 Staple ausprobierte, war gestern der Firebird Minihumbucker an der Reihe. Erhielt die Tage einen Firebird Nachbau, deren Pickups egal wie ich sie einstellte, einfach nur schrecklich klangen. Mit Sicherheit handelt es sich hierbei um billige Pickups mit Keramikmagneten. Speziell an der Bridge wollte sich keine Bass einstellen. Aus diesem Grund orderte ich zunächst nur den Roswell Bridgehumbucker. Eingebaut, etwas eingestellt und BÄNG, auf Anhieb war alles da, was ich zuvor vermisste.

Dachte ich zu Beginn meiner Versuche mit der Firebird noch, dass der Neck-PU an und für sich ganz brauchbar wäre, stellte sich umgehend dessen Unzulänglichkeiten im Vergleich zum Roswell ein. Daraufhin orderte ich gleich die Neckversion. Wer weiß, auf einmal ist das Ding ausverkauft und es dauert ewig, bis er wieder lieferbar ist. Bei einem Preis von <40 € will ich da kein Risiko eingehen.

Klanglich habe ich das Gefühl, einen fullsize Humbucker vor mir zu haben. Da ist nichts von eng gefassterem Abtastbereich oder das, was man den Minis im allgemeinen nachsagt. Er tönt schön fett und voluminös. So wünschte ich mir das. Empfehlenswert für alle, die ihrer Firebird andere Pickups spendieren, dafür jedoch keine Unsummen ausgeben wollen.
 
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  • #294
Firebird PUs sind ja nun etwas anders aufgebaut als herkömmliche Mini-Humbucker. Das Attack-Verhalten geht viel steiler. Die Teile sollen einen schnellen, knackigen und direkten Anschlag liefern, in der Zerre extrem klar und definiert bleiben und sich scharf durch den Mix schneiden.
Fett und voluminös darf es schon sein, aber nicht wie ein Humbucker, eher wie ein Tele-Bridge-PU, der nicht brummt. Deswegen werden Firebird-PUs gerne als Telecaster on Steroid bezeichnet.
 
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  • #295
Firebird PUs sind ja nun etwas anders aufgebaut als herkömmliche Mini-Humbucker.
Da hast Du natürlich Recht. Seis drum, die Roswell Firebird Minis gefallen wir richtig gut. Bei den Preisen könnte man glatt überlegen, mal spaßeshalber Minihumbucker (die ja seinerzeit von Epiphone stammten) zu testen, um zu hören, wie das im Gegensatz zu den Firebird klingt.
 
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