Rythmus üben?

von Daniel L., 30.12.07.

  1. Daniel L.

    Daniel L. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.07   #1
    Hallo,

    Ich spiel nun seit Weihnachten Konzertgitarre und hab mir ein paar Akkorde beigebracht und versuche derzeit "Horse with no name" von America zu spielen. Das greifen der Akkorde und das Schlagmuster kenn ich und kann ich auch zu 90% schon nur bekomm ich es einfach nicht hin das es sich "gut" anhört. :( Ich dachte schon dran mit Metronom zu üben aber ich wüsste nicht was ich daran einstellen müsste :)

    Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich das ich am besten üben kann :)


    MFG Daniel L.
     
  2. Der Seerrrräuber

    Der Seerrrräuber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.07   #2
    Die Antwort hastu dir indirekt gegeben:
    Üben, üben nochmals üben. Gerne auch mit Metronom (ich hab das Tempo-gefühl durch Trial and Error bekommen, versuch einfach weng rum :) ).
    Aber das wichtigste ist definitiv üben. WEnn dus schon zu 90% kannst kommstu auch bald auf die 100%. Ist völlig normal dass das "grundlegende" schneller besser wird als dann das "Vollendende". Merk ich auch nach 3,5 Jahren noch. ;)

    Guten Rutsch.
     
  3. zypsilon

    zypsilon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.07   #3
    Versuch mal zu einfachen Liedern zu spielen, wenn du die Akkorde nicht hinbekommst, dämpfe einfach die Saiten mit der linken Hand ab und versuch mit der rechten ungefähr den gleichen Takt zu schrummen.
     
  4. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.07   #4
    Also, dass kann man so nicht wirklich beantworten.
    Man müsste wissen, wo deine Probleme genau liegen, aus deinem Post kann man verschiedene Dinge lesen, z.B. ''es groovt nicht'' , ''ich kann die Time nicht halten'', oder sogar ''ich spiele den Rhythmus komplett falsch''.

    Die Antwort ''Üben, üben und nochmals üben.'' ist leider nur sehr sehr selten wirklich hilfreich.
    Die wichtigste Fähigkeit eines Musikers ist nicht etwa das Spielen, sondern viel eher das effektive Lernen, da kommt es gar nicht so darauf an wieviel man übt.
    Ein Anfänger besitzt diese Fähigkeit meist noch nicht, und macht viele Fehler, die zur Frustration führen.

    Zuerst müsste man wissen, woran es liegen könnte, dass du es nicht hinbekommst.
    Da du noch nicht so lange spielst könnte man davon ausgehen, dass es evtl. an der Technik liegt.
    Wenn die Technik noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist, dann ist es ganz normal, dass man bestimmte Passagen oder Stücke nicht flüßig spielen kann, vom Groove mal ganz zu schweigen.

    Solltest du also noch Probleme beim Koordinieren der Griffe haben, dann keine Panik, das gibt sich mit der Zeit, allerdings musst du sie auch gezielt üben.
    Unterteile dabei das Stück in kleine Häppchen und spiele sie langsam im Loop.
    Das kann manchmal nur ein einziger Takt sein, den man einen ganzen Tag lang üben muss. Du wirst aber schon nach einem Tag merken, dass du wirkliche Fortschritte gemacht hast.
    Ich würde das Metronom zu Anfang komplett weglassen, geh die Häppchen dafür umso sorgfältiger durch, spiele einen Loop und spiele beim nächsten Durchgang ausschließlich imaginär, ohne das Instrument zu berühren.
    Das wichtige ist, dass du nichts hast, dass dich verfrüht dazu treibt, durch das Stück zu hetzen.

    Später, wenn du alle Parts sauber kannst, kannst du versuchen, die ersten Teile aneinander zu hängen.


    Wenn dein Problem doch nicht so sehr an der Technik liegt, sondern eher daran, dass du den Rhythmus ofters mal komplett in den Sand setzt, dann hör dir Musik an, klopf den Rhythmus mit und versuch ihn aufzuschreiben, oder besorg die Noten von Songs und lies sie beim Zuhören mit.
    Dabei wirst du lernen, Noten nicht als Noten sondern als Klänge aufzufassen, jede
    Notenkombination hat ihren eigenen Klang; das ist nicht nur bei der Tonhöhe, sondern auch beim Rhythmus der Fall.
    Du wirst Sechzehntelpakete direkt als Paket lesen, und nicht mehr jede Note einzeln.
    Wie hilft dir das jetzt?!
    Wenn du dir bewusste bist, WAS du spielst, wirst du es automatisch wesentlich besser spielen.
    Wenn ich irgendwelche Linien spiele, hab ich die Notenwerte meist direkt schon vor meinem inneren Auge. Das hilft wirklich ungemein.

    Wenn's am Groove liegt, dann gibts wieder andere Herangehensweisen.
    Ich kenne das Stück nicht, welches du erwähnt hast, aber du könntest viel durch besondere Interpretation erreichen.
    Z.B. Ritardando (also langsamer werden) an gewissen Stellen, das haucht dem Stück leben ein, und gibt dir Zeit um dich wieder zu sammeln.
    Das wäre allerdings eher für klassische Musik geeignet.
    Beim Funk wäre das hingegen ein klarer Fauxpas.
    Da kann man viel durch Betonung, also dynamisches Spiel herausholen.


    Du siehst, es gibt eine Menge zu lernen.
    Das hört sich nach einmem riesigen Haufen an, aber wenn man das ganze gezielt und geplant angeht, kann man das sehr schnell aufarbeiten,
    es kommt natürlich immer auf das jeweilige Stück an.
    Aber wenn man jeden Tag etwa eine halbe bis ganze Stunde investiert um ein neues Stück, welches den eigenen Fähigkeiten in etwa entspricht oder sie sogar etwas übersteigt, dann sollte man so ca. in einer bis 2 Wochen damit durch sein.
    Dauerts länger sollte man tatsächlich nochmal an Grundlegenderem arbeiten, geht's schneller, ist's toll, hatte dafür aber auch nicht so einen Lerneffekt.

    Das ist zumindest meine Erfahrung die ich so über die Jahre (5 Jahre) gemacht hab.
     
  5. Daniel L.

    Daniel L. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.07   #5
    Also das echt super Oo so schnell hätte ich nun keine Antwort erwartet :)

    Also das problem liegt wohl noch zu einem teil an meiner technik das ja verständlich in so kurzer zeit und ein weiters wäre wohl mein timing ^^ das passt einfach irgendwie nich so. Ich spiel das stück ja in 2 Teilen eine is der e-moll part und einer in d6/9 part. das passt so eigentlich ganz gut und das greifen ist ja net so das problem bei dem lied :) das extrem simple.
     
  6. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.07   #6
    Extrem simpel ist sehr sehr relativ. Unterschaetze nie ein Stueck Musik das Profis geschrieben und performed haben. Mag sein dass die zugrunde liegenden Akkorde einfach sind, aber das ist nichtmal die Hälfte der Wahrheit. Ohne das jetzt en Detail ausweiten zu wollen - aber es spielen ne Menge Dinge ne Rolle wie z.B. die Frage ob man jeden Akkord nur als Abschlag spielt , oder Strumming beherrscht und z.B. gerade bei diesem Lied die typischen 3er Gruppeneben nicht als Abschläge (sondern auf "und" als Upstrokes) Hattest Du das schon beruecksichtigt ? Bleib einfach dran, dann merkst Du bald wieviel an so einfachen Sachen schwer sein kann. Zunaechst aber mal - willkommen im Club !
     
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