Theoretische Grundlagen als Anfänger?

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kallipso
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Hallo :)

Ich bin neu hier im Forum und an der E-Gitarre. Nachdem ich schon immer mal ein bisschen in verschiedenen Anfänger-Themen mitgelesen und hilfreiche Tipps gefunden habe, hätte ich auch noch die ein oder andere Frage.

- Welche theoretischen Grundlagen sollte man sich als Anfänger aneignen? Welche sind wichtig/grundlegend? Sollte man sich das von Anfang an anschauen oder kann man besser später damit einsteigen? (speziell im Bereich Metal)

- Wie/was übt ihr? Ist das Üben mit Metronom von Anfang an sinnvoll?
Ich versuche mich gerade daran, erstmal ein paar Songs bzw. Teile davon nachzuspielen nach YT-Anleitungen und/oder Tabs. Außerdem mache ich einfache Fingerübungen. Und ich versuche bei den Übungen oder Teilen, die schon besser klappen, nach Metronom zu spielen, aber das ist noch sehr schwierig.

Weitere Informationen: Ich möchte Richtung Metal gehen und hab mit den Klassikern von Metallica angefangen (Seek&Destroy, Enter Sandman). Vor 4-5 Jahren hatte ich mal eine kurze zeitlang Gitarrenunterricht, allerdings Konzertgitarre. Der Einstieg ist deswegen nicht so hart und die grundlegenden Akkorde sind auch noch hängen geblieben ;)

Vielen Dank für eure Hilfe und liebe Grüße,
kallipso
 
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Stöber dich mal hier durchs Forum, da gibt´s schon genug threads.....
 
Der angesprochene Gitarrenlehrer ist auch mein Tipp, oder eher auch ein Ratschlag, denn der sieht Fehler, die dir nicht auffallen und gefestigte Fehler sind schwer zu beseitigen... WENN sie dir denn auffallen.

Zur Eingangsfrage...:
Theorie ist natürlich nicht verkehrt, damit du auch weisst was du da spielst bzw. wieso du etwas spielst wie du es spielst... :D *puh*
Die einen behaupten, es wäre viel wichtiger zu fühlen, was man spielt. Die anderen meinen, Theorie steht über alles.
Es ist beides irgendwo richtig, denn eine Durtonleiter ist eben nach einem bestimmten System aufgebaut, welches man nicht beherrscht, indem man sie "fühlt". Und irgendwo willst du ja nicht dumm dastehen, wenn dir jemand sagt: "Hey..., Blues in E-Moll. Improviesiere mal was darüber!" Oder? ;)

MIR hat diese Seite extremst gut geholfen, da alles wirklich sehr gut durchstrukturiert gut und verständlich erklärt wird!
http://www.bonedo.de Suche unter Workshops mal "Harmonielehre".

Dieser Harmonielehre-Workshop ist in 10 Teile unterteilt und baut logisch alles auf! Sehr hilfreich ist es, wenn du Noten lesen könntest - ich konnte es vorher auch nicht und schwer ist es auch nicht! Etwas Arbeit, aber das war ja klar... :) ;) :D
Es gibt auch Workshops bezüglich des Songwritings, was auch sehr unmittelbar mit der klassischen Harmonielehre (Stichwort hier: Kadenzen) zu tun hat! Es ist sehr interessant und wenn du dich etwas dahinterklemmst hast du vieles in kurzer Zeit "drauf"! :great: Interessant sind auch die Pentatonik-Workshops für die Improvisation, die u.a. auch Metallica und eigentlich so gut wie alle Bands/Musiker benutzen.


Verbinde dein Gitarrenspiel einfach sinnvoll:
Schau dir an und spiel nach, was deine Lieblingsmusiker spielen. Analysiere es mithilfe des von dir gelernten Materials und so führt eines zum anderen und du lässt beides - Theorie und Praxis - parallel miteinander laufen. Spiele mit anderen Musikern und lerne von denen, so wie die auch von dir lernen können/werden. Irgendwo ist es einfach ein miteinander.
Wenn du Fragen hast, werden wir dir gerne weiterhelfen; passende Threads gibt's ja auch dafür. :)

Viel Spaß und eine gute Zeit hier, kallipso!
 
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Hier https://www.musiker-board.de/einste...weise-wichtige-themen-gitarren-anfaenger.html steht schon viel Wissenswertes.

http://www.guitarsolos.tv/comping.html ist auch 'ne schöne Seite.

Für die Theorie empfehle ich ansonsten immer wieder gerne http://www.musicians-place.de/

Fürs richtige Gitarrenlernen ist allerdings ein Gitarrenlehrer immer noch am Besten, ersatzweise tun's auch ein gutes Lehrbuch und der Austausch mit anderen Gitarristen.

Viel Spaß noch!

... wobei gute Lehrbücher schwer zu finden sind. Die meisten Lehrbücher, die ich so kenne, beschränken sich darauf, dem lehrnenden einen Haufen Griffmuster, Skalen und Theorie um die Ohren zu hauen. Wenn es aber um so grundlegende Dinge geht wie das saubere Greifen, beschränken sie sich dann auf so pauschale Anweisungen wie "drücke die Saite so nahe wie möglich am Bundstäbchen herunter" - und das war es dann. Vor kurzem habe ich mir testhalber einmal für < 10 € die DVD "Rock Guitar for Dummies" (Vorsicht Englisch!) zugelegt. Die finde ich da schon besser, da der Autor da diese oft fehlenden Grundlagen sehr ausführlich erklärt. Leider hält er sich im fortlaufenden Video selbst nicht immer daran.

Mal so am Rande: Ich wundere mich immer wieder, wenn ich so etwas lese wie "Anfänger ... E-Gitarre ... grundlegende Akkorde". Ich habe dann immer jemanden vor Augen, der erst seit ein paar Tagen eine E-Gitarre in den Händen hält und sich schon an vollständigen Akkorden über fünf,sechs Saiten versucht - am Besten gleich ein F-Dur mit großem Barree in der ersten Lage. Hat dem keiner gesagt, dass diese grundlegende Akkorde mit Verzerrung eher schleiße klingen?! ;)

Scherz beiseite: Ich, der ich jetzt nicht mehr so ein blutiger Anfänger bin, halte gerade diese "grundlegenden Akkorde" für eins der komplizierteren Dinge, die man mit einer E-Gitarre anfangen kann. Warum? Weil man bei diesen Akkorden mitunter drei oder mehr Finger gleichzeitig auf dem Griffbrett koordinieren muss. - Und das bei einem Anfänger nicht einmal einen Finger sauber auf das Griffbrett bekommt (s.o. "sauberes Greifen")?!

Ich finde es viel sinnvoller, mit ein paar einfachen Solo-Licks und in Sachen Skalen mit der Pentatonik anzufangen. Und wenn es um Begleitung geht, reichen am Anfang auch einfache! Powerchords/Quintgriffe. Mit diesem Material kann man prima die wirklichen Grundlagen (greifen und anschlagen) üben. Nach und nach kann man dann das Material ausbauen - auch bis hin zu "grundlegenden Akkorden". Dazu gehört auf jeden Fall dann die Rhythmuslehre.
Die Harmonielehre würde ich zeitlich eher etwas hintenan stellen (soll nicht "vernachlässigen" heißen. Man kann auch mit Rhythmus und eigenem Melodiegefühl schon weit kommen. Aber die Harmonielehre bringt einen dann doch noch ein ganz schönes Stück weiter, wenn man wissen will, was die Welt im Innersten zusammen hält.

Just my 2 Cents

JerryCan
 
Wobei man schnell auf die Frage kommt: "Wieso eigentlich so und nicht so?"

Das kommt eigentlich ganz auf den jeweiligen Musiker an, der hingeht und sich etwas Hintergrundwissen verschaffen will... Und schwer zu verstehen ist es nun wirklich nicht, wo der Unterschied zwischen Dur und Moll liegt. Ein gutes Basis-Wissen hat man sich eigentlich schnell angeeignet. Und damit alleine kommt man schon wesentlich weiter, als mit dem eigenen Harmoniegefühl. ;) Welches aber auch sehr wichtig ist! Deshalb auch das Spielen neben der Theorie nicht vergessen... Da hat "JerryCan" schon recht! :great:
 
Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten und Seiten-Links :)

Ich werde mir mal parallel zur Praxis ein wenig dazu passende Theorie rauszusuchen, und versuchen so in kleinen Schritten weiter zu kommen. Danke für den Tipp, CinRen. Das praktische Spielen soll natürlich im Vordergrund bleiben.

Wie ich das sehe habe ich erstmal ein gutes Stück Arbeit vor mir mit den verlinkten Seiten :)
Ich werde später ein Feedback dazu geben, was mir geholfen hat. Das muss alles erstmal getestet werden.

JerryCan, wegen den Akkorden. Ich habe im Eröffnungs-Post geschrieben, dass ich vorher eine Zeit lang Akustik-Gitarre gespielt habe und nicht auf der E-Gitarre mit den Akkorden angefangen hab. Ich hatte damals auch einen Lehrer und die Akkorde waren so das erste, was ich gelernt hab. Das geht auch immernoch. Und ja, auch F-Dur ;)
Ich weiß schon, dass mir das für die E-Gitarre an sich nicht so viel nützt, ich wollte damit nur sagen, dass ich nicht zum ersten Mal eine Gitarre in der Hand halte.
Dennoch vielen Dank für deine Tipps, mit was ich überhaupt anfangen kann.

Interessant auch, das so viele einen Gitarren-Lehrer vorschlagen.. Ich werde mich mal umschauen, welche Möglichkeiten es in meiner Umgebung so gibt und was ich dafür berappen müsste.
 
Wie sagt man so schön? Grau ist alle Theorie. Theorie ist wichtig allein schon um bei einem Auftritt nicht gleich völlig aufgeschmissen zu sein, wenn mal nicht alles glatt läuft und man improvisieren muss bzw. einen Workaround finden muss. Ist auch hilfreich wenn man sich mit anderen Musikern verständigen will. Da sollte man schon die selbe 'Sprache' sprechen. Aber bei aller Theorie sollte nicht der Spaß am Gitarrenspiel verloren gehen.

Ich habe mir vor 1 1/2 Jahren die Gitarre gekauft und vor einem Jahr mit dem Unterricht angefangen. Ich habe auch in meiner Jugend (TM) mal einige Jahre ein bisschen Konzertgitarre gespielt (ohne Lehrer) und musste somit nicht bei Null anfangen. Notenlesen konnte ich noch vom Blockflötenunterricht im Gymnasium. Damit kann ich einstimmige Melodien auf der Gitarre spielen bin aber nicht in der Lage aus drei bis vier übereinander gestapelten Noten einen Akkord zu bilden (on the fly). Ausknobeln könnte ich mir das schon, will ich aber nicht. Da nehme ich lieber die Tabs. Da also schon eine gewisse Basis vorhanden war, nehme ich es mit der Theorie eher locker. Ich nehme unterwegs auf meinem Weg das mit was ich gerade brauche. So kriegt man mit der Zeit auch eine schöne Sammlung zusammen. So kam ich z.B. zur Pentatonik, weil ich mich am Roadhouse Blues von den Doors versucht habe und Marty Schartz in seinem Lernvideo auf Youtube meinte, nach dem er den ersten Teil erklärt hatte, dass der zweite Teil nur noch Improvisieren in A wäre. Aha. Nachdem ich dann über die Sommerferien damit nicht so recht weiter kam hab ich das dann mit meinem Lehrer durchgenommen und Bauklötze gestaunt was man mit der Pentatonik alles machen kann. Wird einem das zu eintönig muss man sich wohl oder übel ausführlicher mit Tonleitern beschäftigen.

Spielen mit Metronom ist quasi unumgänglich wenn man das Timing verbessern will. Das muss auch gar nicht das Metronom im klassischen Sinne sein, kann auch ein Drum-Track sein, den man sich im TuxGuitar zusammenbastelt. Oder man sucht sich die Tabs im Internet und spielt dazu. Aber da ist leider oft auch viel Schrott dabei. Timing bzw. Rhythmus ist echt alles. Ob's grooved oder nicht hängt ganz stark vom (Mikro-)Timing ab.

Hier noch ein schönes Video dazu:



Ganz klar zu hören, dass einen falsche Noten / Akkorde längst nicht so stören wie ein versauter Rhythmus.


Viel Erfolg
Sparkling Blue
 
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JerryCan, wegen den Akkorden. Ich habe im Eröffnungs-Post geschrieben, dass ich vorher eine Zeit lang Akustik-Gitarre gespielt habe und nicht auf der E-Gitarre mit den Akkorden angefangen hab. Ich hatte damals auch einen Lehrer und die Akkorde waren so das erste, was ich gelernt hab. Das geht auch immernoch. Und ja, auch F-Dur ;)
Ich weiß schon, dass mir das für die E-Gitarre an sich nicht so viel nützt, ich wollte damit nur sagen, dass ich nicht zum ersten Mal eine Gitarre in der Hand halte.
Dennoch vielen Dank für deine Tipps, mit was ich überhaupt anfangen kann.

Interessant auch, das so viele einen Gitarren-Lehrer vorschlagen.. Ich werde mich mal umschauen, welche Möglichkeiten es in meiner Umgebung so gibt und was ich dafür berappen müsste.

Hallo kallipso,

meine Erörterungen von wegen "grundlegende Akkorde" war nicht persönlich auf Dich gerichtet. Ich hatte da noch einen anderen - aber ähnlich gelagerten - Thread aus einem anderen Forum im Hinterkopf. So etwas liest bzw. hört man halt öfter.

Einen Lehrer halte auch ich für unumgänglich. Aber es muss der Richtige sein, nicht der Billigste. Soll heißen:
  • Er muss sich beim Unterricht an Deinem Musikgeschmack orientieren. Sonst macht es auf die Dauer keinen Spaß.
  • Er muss gerade am Anfang verschärft auf Deine Spieltechnik achten. Sonst bremst Dich das auf die Dauer aus bzw. Du landest mit einer Sehnenscheidenentzündung beim Arzt statt auf der Bühne.
  • Der Unterricht muss in freundlicher Atmosphäre stattfinden. Sonst bringt es nichts.
Als dies lässt sich prima bei einer kostenlosen Probestunde abchecken, die der Lehrer anbieten solte. In Sachen Geld sind wenige Stunden bei einem guten aber teureren Lehrer mehr wert als viele Stunden bei einem schlechten Lehrer. Und es lohnt sich auch, die Angebote genau nachzurechnen. Ich z.B. nehme Einzelstunden für 35 €/60 min. Das klingt erst einmal teuer. Vorher habe ich auf einer städtischen Musikschule 55 € pro Monat mit einer halben Stunde pro Woche gezahlt - musste aber alle unterrichtsfreien Schulferien mitbezahlen. Monetär ist der Privatlehrer gar nicht 'mal so viel teurer. Aber die Unterrichtsqualität wäre locker das Dreifache wert.

MfG

JerryCan
 
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Als ebenso Anfänger ( 9-10 Monate) kann ich natürlich kein Tip aus meinen reichen Erfahrungsschatz liefern sondern nur meine eigenen aktuellen Anfänger Erfahrungen mit Theorie aufzeigen.

Ich übe genauso mit Gitarrenlehrer, Fingerübungen, YT-Videos, Praktische Bücher.

Aber ich habe für mich entschieden zeitgleich mit dem praktischen Üben auch die Theorie (Harmonielehre) zu üben.

Der Hintergrund meiner Entscheidung ist folgender:
Ich habe gemerkt das es mir nichts bringt nur ein Lied nach dem anderen nachspielen zu können. Zumal diese Übung auch gut alleine ohne meinen Gitarrenlehrer machbar ist ( bei schwierigen Parts an denen ich scheiter frage ich dennoch nach was ich falsch mache).

Mein technisches Können entwickelt sich so oder so durch regelmässiges/konzentriertes Üben.

Gleichzeitiig lese ich auch hier im Board bzw anderswo oft von Gitarristen die 4-5 Jahre spielen aber nicht wirklich improvisieren können. Mann kann das sicher auch ohne Harmonielehre lernen nur nach Erfahrung aber ich glaube das die Zusammenhänge zu verstehen weshalb sich etwas wie anhört einen zielsicherer dahin bringt.

Ich für meinen Teil finde es spannend nicht nur Akkorde zu lernen sondern nebenbei auch das Wissen zu lernen was der Hintergrund dessen ist das bei die Akkorde gerade diese 3 Seiten gegriffen bzw jene leer gespielt werden.

Gerade als Anfänger hat man doch den Vorteil das man theorie & praxis auf dem selben level halten kann.

Ein fortgeschrittener Gitarrist der 4-5 Jahre spielt und sich dann entschliesst Harmonielehre nachzulernen muss doch damit leben das er plötzlich für ihn einfache praktische Beispiele nachspielen muss, während ein Anfänger quasi theoretisches Wissen sich genau darüber aneignen kann was er auch praktisch übt.

Für mich kam der Entschluss theorie zu lernen als ich ein YT Video von Stahlverbieger (sehr empfehlenswert meine ich) gesehen habe und es zum solo kam mit der Aussage das man hier mit a moll pentatonik sich austoben kann.
Erste Gedanke meinerseits war: Ich habe nicht mal eine grobe Ahnung wie ich hier überhaupt anfangen kann.

Ich bin leidenschaftlicher Musikhörer seit knapp 40 jahren (jap: spät angefangen Gitarre zu lernen auch wenn ich mir das schon mit 10 Jahren gewünscht hatte ;-) ).
Und habe eine ich denke sehr beindruckende Sammlung von Platten, CDs aus allen dekaden. Ich liebe Live CDs eben weil viele Bands live Lieder ziemlich anders interpretieren ( bzw: das Solo eben besonders oft).

Ob ich je in einer Band spiele weiss ich nicht, vielleicht, vielleicht nicht. Aber was ich ganz bestimmt können will ist das ich Musik nehmen kann und diese ausschmücken bzw drüber solieren.

Theorie lernen hat noch einen Vorteil:
In der Badewanne mit einer Gitarre macht sich nicht so gut. Ein Harmonielehrbuch aber sehr wohl und ich bade gerne :D

Das Badewanne lesen hat einen Nachteil. Mann darf nciht nur dort (oder ähnlich abseits der gitarre) lernen. Denn sonst bekommt man es mit dem Problem zu tun Dinge theoretisch zu wissen aber nicht auf die Gitarre bringen zu können.
Von daher am besten alles was man theoretisch liest versuchen in die Praxis umzusetzen.

PS: meine Begleitliteratur die ich auch sehr gut verständlich finde (aus der Sicht des Anfängers: http://www.amazon.de/dp/3869470968/ref=pe_386171_37038021_TE_M3T1_dp_2 )

Meine Gedanken als Anfänger dazu :)
 
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...
Das Badewanne lesen hat einen Nachteil. Mann darf nciht nur dort (oder ähnlich abseits der gitarre) lernen. Denn sonst bekommt man es mit dem Problem zu tun Dinge theoretisch zu wissen aber nicht auf die Gitarre bringen zu können.
Von daher am besten alles was man theoretisch liest versuchen in die Praxis umzusetzen.

Ein ganz wichtiger Punkt!

Um einmal ein Beispiel heraus zu picken: Modes bzw. Kirchentonleitern. In der Harmonielehre lernt man, dass sich diese aus der normalen Dur-Tonleiter, die ja selbst schon ein Mode ist, herleiten lassen und wo die Halbtonschritte bei jedem Mode liegen. Dieses theoretische Wissen sagt einem zunächst erst einmal nicht viel. - Wie die Modes entstanden sind kann einem schließlich egal sein; Hauptsache, sie sind da.
Aber - und jetzt komme ich zur Praxis - jeder Mode hat seinen eigenen Klang. Und diesen kann man nur verinnerlichen, in dem man die Modes spielt.

MfG

JerryCan
 
Hier noch ein schöner Blogbeitrag von Bernhard Galler wo er die 'innere Logik' von Akkorden erklärt:

http://bernhardgaller.com/1200-griffe-fur-die-schlaggitarre/

Danach hat man auch keine Schwierigkeiten mehr sich sowas Exotisches wie C7#9 zu 'basten'.

Und hier noch ein Beitrag über das Verschieben von Akkorden auf dem Griffbrett:

http://bernhardgaller.com/1200-griffe-teil-2/

Schönstes Zitat hieraus:

"...Während ich lässig meinen A-Dur und auch die anhängende Gitarrenlogik galant um drei Bünde nach unten auf Fis-Dur verschiebe und mit der anderen Hand die Wochenendausgabe der Süddeutschen durchblättere, sortiert der Keyboarder noch seine schwarzen Tasten,..." :rofl:

Keep on Rockin'
Sparkling Blue
 
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Danke, ihr seid spitze :D

Hab gerade Tränen gelacht, Sparkling Blue.
Und dabei sogar noch was gelernt ;)
 
Aber - und jetzt komme ich zur Praxis - jeder Mode hat seinen eigenen Klang. Und diesen kann man nur verinnerlichen, in dem man die Modes spielt.
Wie wahr und wichtig! :great:

Dazu zitiere ich ergänzend einen Ausschnitt (S.:8) aus "Frank Sikora, Neue Jazz Harmonielehre" zu diesem Thema:
Frank Sikora schrieb:
In der ersten Stunde einer Masterclass mit dem Saxophonisten John Ruocco stellte John folgende Frage: "Was bedeutet das Symbol Fmaj7?".
Einer der Teilnehmer schrieb an die Tafel:
Fmaj7 = F-A-C-E
John strich das durch und korrigierte folgendermaßen:
Fmaj7 = Sound
 
Ich habe mir heute das geholt
ha8a7yda.jpg

Und habe aus den ersten zwei Kapiteln nicht wirklich viel verstanden....
 
Ich habe mir heute das geholt
ha8a7yda.jpg

Und habe aus den ersten zwei Kapiteln nicht wirklich viel verstanden....

Das Buch habe ich auch. Könntest Du vielleicht etwas deutlicher werden, was Du nicht verstanden hast?

MfG

JerryCan
 

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