Saiten für rock/metal

von Robbi the Rocker, 03.02.06.

  1. Robbi the Rocker

    Robbi the Rocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.06   #1
    hi ich will mir neuen saiten für meinen ibanez edb 605 holen. spiele rock und metal. was würdet ihr mir da für saiten empfehlen?

    mfg robbi
     
  2. rudemood

    rudemood Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.06   #2
    "nimm die billigsten, die Du bekommen kannst! Du wirst es nicht bereuen!"

    - keine Flatwounds (geschliffene)

    Also mal ehrlich wenn Du ein vernünftiges Instrument hast, sind die Saiten wirklich Nebensache, da die klanglichen Unterschiede bzw. Nuancen eher in esoterischen und psychoakustischen Bereichen liegen. Ausserdem versiffen teure Saiten genauso schnell wie billige und klingen dann auch be...issen.
    Diese Elixiersaiten z.B. mit diesem Latexüberzug:rolleyes: - mag ja ne nette Idee sein die Dinger dadurch lange frisch zu halten, aber ich habe mal einen Satz geschenkt bekommen und da ist das Latexzeugs ziemlich umgehend rausgebröselt....

    Also ich bleib dabei "es lebe billig"
     
  3. Booster

    Booster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.06   #3
    @ rudemood: Da muss ich dir doch stark wiedersprechen. Man kann bei verschiedenen Saiten schon mitunter sehr deutliche Unterschiede im Klang hören! Ich selbst habe noch nicht so viele Unterschiedliche Saiten ausprobiert. Aber bei den Werksaiten auf meinem ersten bass und den LaBella Hard Rockin' Steel lagen klanglich Welten. Und die klingen auch ganz anders als die Black Label Saiten die ich nun auf meinem neuen bass habe. (gut der bass klingt natürlich auch anders als mein alter aber unterschiede sind schon da). außerdem gibts ja auch immer unterschiede in der bespielbarkeit..einer mag elixir und das gefühl und ein anderer lieber das rauhe gefühl von warwick black label...also unterschiede bildet man sich nicht nur ein die sind wirklich da.

    @ robbi ich könnte dir LaBella Hard Rockin' Steel empfehlen. Ich hab die auch für Rock/Metal benutzt und fand die recht gut und auch nicht so teuer. (werden hier auch oft empfohlen diese Saiten). Ich fand die hatten den richtigen bumms zum spielen. sonst vll wenn dir da die bässe nicht reichen noch LaBella Depp Talking Bass...die kenn ich aber nicht... vll kann ja jmd noch was genaueres zu den Saiten sagen

    ich hoffe ich konnte helfen
    mfg Booster
     
  4. Wolfgang.Hauser

    Wolfgang.Hauser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.06   #4
    es lebe billig!!!!!!!!!!!!
    ich muss wiederum Booster widersprechen, ohnehin mag ich meine saiten am liebsten alt und fettig:-) (die brillianz der neuen is nicht so das meine), aber naja, is wohl geschmackssache. jedoch kann man echt keine so großen unterschied zwichen 30 und 15 euro saiten hören, solangs die selbe konstruktion ist. die unterschiede liegen, denke ich, eher im spielgefühl(dicke, oberfläche, material, usw.).
     
  5. gaborbass

    gaborbass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.06   #5
    sekunde... -> man sollte hier nich über dne preis diskutieren sondern um die unterschiedlichen saiten... es gibt ja total dumpfe (geschliffen) bis zu hart brillianten (beschichteten (?)) saiten. Booster hat nen guten vorschlag gemacht, die steels.

    und wenn man die brillianz der saiten nicht mag , dann soll man sich daddario chromes holen (die spiel ich ) geschliffen- warm und schön! und schön zu greifen wie beim kontrabass!
     
  6. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.06   #6
    Also die Anti-Gleichung Preis ungleich Qualität geht ja mal nun gar nicht auf...

    In erster Linie zeigt sich meines Erachtens die Qualität nicht im Sound ( da die Geschmäcker hier ja eh sehr unterschiedlich sind...), sondern viel eher in der Langlebigkeit.
    Die Elixier-Saiten halten schon sehr viel länger, sind auf Grund der Beschichtung aber auch etwas dumpfer.
    Man muss sie halt nur richtig behandeln.
    Die Saiten mögen beispielsweise keine Pleks, denn damit kriegt man die Beschichtung tatsächlich sehr schnell klein.

    Von GHS Boomers kann ich da wirklich abraten, hatte ich doch in 2 Sets hintereinander 2 tote E-Saiten, und der Rest des Satzes war auch innerhalb einer halben Woche totgespielt.

    Man bezahlt hinsichtlich dessen wohl weniger für einen bestimmten Sound, sondern eher für die Langlebigkeit des gewünschten Klangs und gute Qualitätskontrollen.

    Noch zum eigentlichen Thema:

    Meine Standard-Saiten sind eigentlich D'Addario Nickel.
    Ich halte sie für den Preis für sehr ausgewogen, und es gibt hier auch keinen
    Qualitäts-''knick''.
    Mit denen kann man wirklich alles spielen.
    Und gerade für Metal und Rock finde ich, dass die Saiten wirklich eher ausgewogen sein sollten.
    Sie sollten eben nicht zu dumpf oder zu crisp sein.
     
  7. Simson

    Simson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.06   #7
    Wenn Ihr Euch was ganz Schlimmes antun wollt - kauft Kupfersaiten.
    Keine Ahnung, wo ich die her hatte. Ich habe auch nie wieder welche gefunden. Aber grüme Finger haben die gemacht und waren ruckzuck übelst verdreckt.
    Zum Klang weiß ich nix mehr.
    Simson
     
  8. pommes

    pommes Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.02.06   #8
    die hab ich früher auch mal gespielt

    aber irgendwann hab ich sie in keinem Shop mehr gefunden
     
  9. snake73

    snake73 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.06   #9
  10. Robbi the Rocker

    Robbi the Rocker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.06   #10
    gut ich glaub ich hol mit die labella hord rockin stell. nur ich hab keine ahnung welche stärke ich nehmen soll für meine 5saiter
     
  11. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 05.02.06   #11
    D'Addario Reds hießen die, gab es von irgendwann Anf. der 80er bis Mitte der 90er. Klangen ähnlich wie bronzeumsponnene Saiten mit Stahlkern (Ernie Ball Earthwood u.ä.), die man ja nicht nur auf'm A-, sondern auch auf'm E-Bass einsetzen kann, sehr natürliche, nicht unangenehme Obertöne, très élégant :great:, drahtig, Badewannenmitten. Problem war, Kupfer ist noch weicher und korrosionsanfälliger als Bronze. Wenn man nicht zu den permanenten Saitenwechslern gehörte, dann war man mit Stahlsaiten definitiv besser beraten.
     
  12. xnihilo

    xnihilo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.06   #12
    Das ist wirklich falsch.
    Wie schon in diesem Thread rausgekommen ist, sterben Kupfersaiten deutlich schneller und meiner Ansicht nach halten auch Nickensaiten deutlich weniger aus als z.B. Rostfreie Stahlsaiten.

    Wenn die Elixirsaiten kaputt gehen, dann kann das z.B. an hartem Plektronspiel liegen, das haelt die beschichtung nicht aus.
    Die WarwickEMP Beschichtung soll angeblich mehr aushalten.

    Desweiteren gibt es ja auch verschiedene Staerken, die
    1. einen anderen Saitenzug
    2. einen anderen Sound
    verursachen.
    Nicht nur durch den Saitenzug, auch durch die Oberflaeche entstehen unterschiedliche Spielgefuehle, z.B. durch ziemlich rauhe oder ehr glitschige Saiten.

    Ausserdem setzen die Hersteller auch verschiedene Kern/Umspinnungs Verhaeltnisse ein, was natuerlich die Zugkraft und die Brillianz beeinflusst ( siehe z.B. die Elites mit dem ultra duennen Kern - sie sind nicht besonders Stimmstabil, dafuer ist der Saitenzug sehr angenehm und der Sound nicht richtig perkussiv )

    Ich hoffe da war jetzt nicht alzuviel Quatsch bei... Auf jedenfall solltest du vieleicht auch mal Saiten ausprobieren, die mehr als 10 Euro kosten, vieleicht merkst du dann, wovon hier alle Reden.
     
  13. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 08.02.06   #13

    so viel müll in einem posting.....

    hab schon diverses gespielt, von nickel, über stahl, nach flatwounds und elixier!

    Momentan spiele ich Pyramid Flatwounds, spiele auch metal, waren bisher die besten für mich!

    1. man hört einen heftigen unterschied zwischen stahl und nickel
    2. man hört einen heftigen unterschied zwischen flatwound und roundwound
    3. flatwounds halten länger
    4. gute saiten halten oft auch länger, wenn man bspw. mal warwick red label mit daddario xl vergleich
    5. es gibt auch noch einen begriff wie "handling" und red labels fühlen sich im vergleich zu bassboomers oder daddario reichlich beschissen an!
     
  14. xnihilo

    xnihilo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.06   #14
    Eins felht noch in der Liste:

    Manche Hersteller haben auch oft tote Saiten schon tot in der Packung liegen.

    Ansonsten schiesse ich mich an: Ganz schoener Quatsch.
     
  15. Naturkost

    Naturkost Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.06   #15
    noch mal ne Anmerkung zu den XL´s: Meine fühlen sich nach einem Gig (45minuten) TOT an, sehr TOT, total ausgelutscht, kaum noch höhen, das werde ich bestimmt nciht mehr kaufen, dazu fand ich den Grundsound nach dem aufziehen auch nicht so den bringer, die schlechtesten Saiten die ich je gespielt habe.
    Die ProSeels dagegen gefallen mir sehr und halten sich auch länger.

    Vom Sound her kann ich auch die Everly Bassrockers empfehlen, sind aber auch nach 3-5 Tagen schon wieder abgenudelt.. naja.. ab jetzt ProSteels kaufen und Ruhe.. oder evtl nochmal die LaBellas ausprobieren...oder Pyramid oder.... oder ..:D
     
  16. Wolfgang.Hauser

    Wolfgang.Hauser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.06   #16
    heftiger unterschied??? im sound??? Nuancen, mehr nicht!!! hört von den zuhörern, spätestens im bandgefüge keine sau mehr, welche saiten da drauf sind. stilisiert das mit dem sound mal nicht so hoch, ich spiele jetzt auch schon ein paar jahre bass, denn währende meiner gitarristenzeit hab ich nebenher immer auch relativ viel bass gepielt. klar, teure saiten leben länger(wobei meine "billigen" jetzt schon ein dreiviertel jahr drauf sind) und bieten unter umständen besseres spielgefühl, aber hört mal auf hier das gras wachsen zu hören.

    außerdem, das ganze als müll zu bezeichnen, was mein vorredner gesagt hat, find ich auch nicht so toll. alle, die hier sind, spielen bass und haben so ihre eigenarten, die bei ihnen gut funktionieren. und selbst der beste hca berechtigt nicht, immer alles besser zu wissen.
     
  17. xnihilo

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    Erstellt: 10.02.06   #17
    Ich hoehre Unterschiede. Muss an deinen Ohren liegen.

    Seine Behauptung war:

    Das ist Mist und zwar aus dem Grund, dass ich aus Erfahrung sagen kann, dass ich mich ueber einige Billige Saiten sehr geaergert habe.

    Klar, denn die Ansprueche naetuerlich gegen Null tendieren, dann kann man auch 3/4 Jahre auf billigen Saiten spielen. Aber vieleicht solltest du jetzt mal z.B. Elites aufziehen und mal den Unterschied hoehren lernen.
     
  18. xnihilo

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    Erstellt: 10.02.06   #18
    Ich hoehre Unterschiede. Muss an deinen Ohren liegen.

    Seine Behauptung war:

    Das ist Mist und zwar aus dem Grund, dass ich aus Erfahrung sagen kann, dass ich mich ueber einige Billige Saiten sehr geaergert habe.

    Klar, denn die Ansprueche naetuerlich gegen Null tendieren, dann kann man auch 3/4 Jahre auf billigen Saiten spielen. Aber vieleicht solltest du jetzt mal z.B. Elites aufziehen und mal den Unterschied hoehren lernen.
     
  19. Wolfgang.Hauser

    Wolfgang.Hauser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.06   #19
    also, du meinst ich soll mal elites(??) spielen, naja, könnt ich schon mal machen, einfach um die auch zu kennen. kenn ich nämlich nicht, die dinger. andrerseits zu der sache mit den anprüchen:
    ich spiele eben bass, und das is alles. ich hatte auch ne zeit in der ich mich extremst drüm gekümmert hab, dass meine gitte und mein bass ja immer tollste saiten drauf haben, alles am amp penibelst stimmt, alles frisch und sahnig klingt und den ganzen blablabla, bis es mich irgendwann nurmehr angekotzt hab, weil ich mehr damit beschäftigt war, mein equipment zu warten als zu benutzen. und ne diskussion, in der über die ach so gewaltigen soundunterschiede von legierungen für basssaiten gesprochen wird, erinnert mich doch sehr an die haarspalterei, die ich damals betrieben hab.
    noch bleibe ich dabei:
    welche saiten man genau drauf hat, das machts wirklich nicht aus
     
  20. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.02.06   #20
    Zum einen bist auch Du nicht davor sicher, daß sich so eine Übelhähe wie ich in Dein Konzert verirrt, um dann tatsächlich zu meckern, was das denn nun für ein Sound gewesen sein soll :D, zum anderen, wenn man danach geht, was die einfachst gestrickten Segmente des Publikums so gerade noch mitkriegen, dann bräuchte man nicht mehr als € 200,-- in eine Klampfe zu investieren und könnte nach einer Lernphase von je nachdem ½ - 1 Jahr das Üben für alle Zeiten einstellen :p
     
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