Saitenaustausch

von Broe, 26.03.07.

  1. Broe

    Broe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #1
    Hallo nochmal,

    ich beschäftige mich gerade mit dem Saitenaustausch.
    Ich habe eine Yamaha C40 mit Nylon und Stahlsaiten.
    Sollte ich die Bestückung genauso lassen, oder eher nur Nylon oder nur Stahl nehmen?.
    Und worauf muss ich noch achten? Saitendicke, usw.

    Vielen Dank schonmal für eure Hilfe.
     
  2. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 26.03.07   #2
    Hallo Broe,

    deine Saiten laufen alle unter der Bezeichung "Nylonsaiten" - also auch die, die mit einem leichten Draht ummantelt sind. "Stahlsaiten" haben auch einen Stahlkern und sind völlig verkehrt für deine Gitarre.

    Du solltest also nach Nylonsaiten güt Konzertgitarren schauen.
    Welche Du am besten nimmst kann ich leider nicht sagen.
    Aber da sind die tiefen Saiten auch ummantelt!

    Gruß
    Andreas
     
  3. Broe

    Broe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #3
    ah danke schön, schon wieder was gelernt :)

    Jetzt muss ich nur noch rausfinden, welche Dicke ich nehmen muss. :)
     
  4. monsy

    monsy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #4
    Die Dicke kannst du ja durchaus varieren.. je nach Stimmung und Geschmack.
    Dickere Saiten geben natürlich einen etwas volleren Klang, sind aber meiner Ansicht nach grade auf Instrumenten mit schlechterer Bespielbarkeit nicht besonders ratsam.
    Wenn der Saitenabstand zum Griffbrett eh recht hoch ist, man sich dicke Saiten draufpackt und dann Barree-Akkorde spielen möchte... das ist schon relativ anstregend (grad für anfänger)

    Vll noch der Hinweis:
    Dass du für eine Konzerte Gitarre keinen Stahlsaitensatz nehmen solltes, liegt daran, dass sich je nach Saitenart auch die Zugkraft der Saiten verändert und das z.B. den Hals verziehen kann.
     
  5. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #5
    Es gibt übrigens auch spezielle Stahlsaiten für Konzertgitarre, diese haben weniger Zugkraft. Klingt dann zwar nicht ganz nach Western-Gitarre, ist aber eine günstige Soundalternative.
     
  6. Broe

    Broe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #6

    Danke schonmal.
    Aber was ist denn so ne Hausnummer?
    Also mitteldick meine ich jetzt :)
    Gibt es irgendwelche Händlerangaben (ich schau jetzt auch mal nach)?
     
  7. akustikpaule

    akustikpaule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #7
    Also die optimale Stärke der Saiten für dich kannst du nur erreichen, in dem du dir ein paar preiswerte Sätze von den gängigsten kaufst (ich sag jetzt mal 9'er ,10'er,11'er und 12'er bei Westerngitte, ich weiss nicht ob Konzertgitte andere Stärken der Saiten hat) und die dann jeweils so ca. 2 Wochen pro Satz spielst und dir Notizen machst wie der Klang der Saiten gefällt und wie die bespielbarkeit der Gitarre gefällt. Wenn du deine Stärke nun rausgefiltert hast, kaufst du dir dann einen qualitativ hochwertigen Satz, ziehst Ihn auf und die Freude über Klang und bespielbarkeit ist groß. Nebenbei übst du noch den Saitenwechsel.
    So mach's ich im Moment mit meiner Western. Ich hab auch erst versuchen wollen das jemand anderes mir die Entscheidung abnimmt, kommt aber nicht unbedingt das optimale raus. Es ist etwas zeitinsentiv, aber glaub mir es lohnt die Mühe.
     
  8. N1tro

    N1tro Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #8
  9. Broe

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    Erstellt: 26.03.07   #9
    Jepp, so wollte ich es auch machen :)

    Bin eh der Meinung, dass man das schon selber machen sollte.
    Nur wusste ich nicht, welche Stärken man verwenden sollte bzw. ob man da was falsch machen kann..

    Ich werde das mal versuchen. :)

    Noch eine letzte Frage:
    Woran merkt man eigentlich, dass die Zeit für einen Saitenwechsel gekommen ist?
    Ich habe die Gitarre jetzt ca. 1,5 Monate und habe bis jetzt jeden tag gespielt. Die Saiten sind nicht mehr so straff wie am Anfang, das habe ich wohl gemerkt *stolz* ;)
     
  10. the flix

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    Erstellt: 26.03.07   #10
    Also bei Klassikgitarrensaiten ist meist eher die Spannung (Tension) angegeben, als die Dicke. Ich spiele Hannabach High Tension und bin damit zufrieden, gibt es aber auch in niedrigerer Spannung.

    Wann Zeit für einen Saitenwechsel ist, merke ich daran, dass auf den Basssaiten dort, wo die Bundstäbchen sind, kupferfarben werden. Da ich nicht so viel Spiele, dauert das schon ein paar Monate. Bis dahin sind die Saiten dann auch etwas grünlich und unappetitilich.
     
  11. Broe

    Broe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #11
    Ich habe gelogen - ich habe noch eine Frage :D:

    Kann man Saiten wieder aufziehen, wenn man sie getauscht hat? oder macht das keinen Sinn mehr. Also wenn ich jetzt unterschiedliche Saiten ausprobieren möchte und nicht jeden Satz 2 Wochen spielen will.
     
  12. peter55

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    Erstellt: 26.03.07   #12
    Hi Broe,
    das sollte kein Problem ergeben. In meiner Anfangszeit als Gitarrist (70er) habe die Gitarristen manchmal ihre Saiten zum Reinigen abgenommen (meist Bass-Gitarristen, Reinigung mit Spiritus und/oder Kukident), weil die Saiten damals z.T. sehr viel teurer waren! Auch ich habe noch den ein oder anderen Satz "leicht" gebraucht rumliegen, die ich mal ausprobiert habe, und die ich vielleicht irgendwann doch nochmal aufziehen will.

    Greetz :)
     
  13. Broe

    Broe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #13
    Fühle mich hier wirklich gut aufgehoben.

    Ich bedanke mich nochmal bei allen Hilfestellern. Für weitere Tips zu dem Thema, bin ich weiterhin natürlich dankbar :)

    Gruß

    Broe
     
  14. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 26.03.07   #14
    ... you're welcome! :great:

    Greetz :)
     
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