Saitenlage meines Squier VM Jazz 70 Bass

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Hallo,

ich hoffe hier kann mir einer helfen. Ich habe den Squier Jazz Bass und leider schnarren die Saiten etwas.

Inwischen habe ich mich etwas eingelesen, wie man die Saitenlage einstellt, allerdings ist mir nicht ganz klar, welches Werkzeug man für diese wirklich winzigen schraubenähnlichen Dinger an den Saitenhaltern benötigt. Das sieht so filigran aus, dass ich befürchte mir bricht da sofort etwas weg.

Weiß Jemand Hilfe oder kennt sich mit diesem Bass aus?

Danke!
 
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Du brauchst nen kleinen inbusschlüssel, find es auch ein unding das man sowas bei den squiern nicht mitliefert! Kriegste in jedem musikladen oder villt auch baumarkt

Edith: müsste 0,05er sein
 
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Du brauchst nen kleinen inbusschlüssel

Ah ja, Danke. Inbus dachte ich mir schon, einen so kleinen habe ich aktuell allerdings nicht... .

Und die Saitenspannung löse ich dann besser? (Die Schraube ist wirklich irre schmal)
 
Dank euch, dann werd ich nachher einmal zum Baumarkt tigern... .
 
Ich würde erstmal die Halsspannung kontrollieren.
Einfach die Saiten am ersten und letzten Bund drücken, nun sollte in deren Mitte ca 1-1,5mm "Luft" also Abstand zwischen Saite und Bund sein.
dieser Wert variiert allerdings jeh nach Güte des Halses. Den Schlüssel für den Spannstab hast du ja sicherlich. Hab schon oft gesehen das Leute die Bridge hochschrauben nur weil der Hals zu grade eingestellt ist.
 
[..] nun sollte in deren Mitte ca 1-1,5mm "Luft" also Abstand zwischen Saite und Bund sein. [...]
Hier scheiden sich die Geister. Mir wär das viel zu viel Halskrümmung, ich mag lieber so 0,5mm, aber das lokal größte Musikhaus hier stellt die Bässe auch so ein. Da heißt es probieren was dir gut liegt. Auf jeden Fall darauf achten dass du den Hals mit dem richtien Inbus einstellst, sonst kann die Einstellschraube zu schnell verschleißen. Besonders schwierig ist hier, dass Fender da Zollmaße verbaut, bei uns im Baumarkt aber natürlich nur metrische Maße zu finden sind. Wie das bei Squier aussieht weiß ich nicht. Wenn ein Inbus dazu war, ist der sicherlich richtig.
 
Wo Ihr schonmal vom Hals einstellen redet: stellt man die Krümmung mit gespannte Saiten ein oder mit gelösten? Und wenn letzteres, kann dann die Saitenspannung den Hals dann nicht doch wieder mehr, also zu viel krümmen?
Wollt ich schon immer mal Eure Meinungen hören!
 
Dank euch, dann werd ich nachher einmal zum Baumarkt tigern... .

So, ich habe da ein weig an den Reiterchen herumgeschraubt und es ist vieeel vielll besser. :)

Eventuell müsste ich wohl noch minimal die Halskrümmung verstärken, aber ich weiß nicht ob ich mir das antue (Ein Inbuss war beim Kauf nicht dabei, da war eigentlich gar nichts dabei...) .

Zum üben ist es aktuell schon einmal wirklich nicht schlecht.
 
Das man die Saitenspannung um den Hals oder die Brücke einzustellen, veringern, sprich alle Mechaniken herunterstimmensollte, ist sicher kein schlechter Tipp, allerdings ist das nicht zwingend erforderlich.
Worauf man vor allem achten sollte, ist, gerade beim Einstellen der Oktavreinheit, das man das passende Werkzeug benutzt. Bei Fender sind es ja meist Kreuzschlitz, bei anderen Herstellern auch Inbus in kleinen Grössen. Da vermurkst man schnell mal was, gerade beim anziehen der Schrauben, beim Lösen eher nicht. Also darauf achten, das die richtige Grösse und ein unvermurkstes Werkzeug benutzt wird !!
Ich habe für meine Instrumente eigenes Werkzeug, was nicht anderweitig für die Montage von Gartenzäunen benutzt wird :D

Das Problem beim Einstellen der Halskrümmung ist, das man, wenn man alle Saiten entspannt, nicht genau weis, was beim Stimmen dann genau passiert. Ist es zuviel oder zu wenig. Das dauert dann halt.
Ich mach es so, das ich den Hals vorab mit einer etwas übertriebenen Vorspannung, (Hals nach hinten zum Spieler hin) einstelle. Dann lasse ich langsam nach, bis alles genau passt. Der Saitenzug erledigt sozusagen die Arbeit.
Es kann auch nicht schaden, den Hals nach der "Hendrix" methode etwas zu benden, den es kann schon mal sein, das sich der Einstellstab etwas festsetzt und nach einer sanften Halsverformung per Hand dann setzt.
Um die Böckchen zu verstellen, kann man mit dem Zeigefinger der linken Hand von oben unter die Saite greifen und diese nach oben ziehen. Dann lässt sich das Böckchen ganz gut bewegen (auch in Richtung Brücke) ohne die Saite erst herunterzustimmen.
Für Einstellarbeiten empfehle ich eine stabile Unterlage und eine Möglichkeit, den Hals in einer Auflage ähnlich einem Gitarrenhalter zu arretieren.
Ich benutze dazu einen kleinen Feinmechaniker Schraubstock mit gummierten Backen, mit dem ich den Hals in Höhe des Übergangs zum Headstock leicht festklemme.
Alles in allem ist ein Bass keine filigrane Geige, sondern darf auch schonmal etwas gröber angefasst werden.

Zum Thema Inbus nochmal ein Bildchen, das verständlich macht, wozu das kugelige Ende gedacht ist, Das ist ein grosser Vorteil, bei Halsspannstäben. Um diese nicht zu verhunzen !!
220px-Kugel-Inbus.jpg
 

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