Saitenwechsel problemchen

von bmob2k, 27.02.08.

  1. bmob2k

    bmob2k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #1
    Hi,
    habe bei meinem ersten Saitenwechsel zwei Probleme.
    Zum einem habe ich das Problem dass ich nicht weis wie lang ich das Ende hinter der entsprechenden Mechanik lassen soll. Manche Workshops sagen 3 cm, manche 5 cm, weis nu nicht was da besser wäre. Vor allem weil die dicken Saiten weniger Windungen auf die Mechanik bringen.
    Wie gehe ich vor wenn ich die Saite durchs Lock der Mechanik gesteckt habe? In Gegenrichtung knicken dann aufdrehen oder einfach nur so aufdrehen?
    Hatte meine erste hohe e-Saite geschrottet weil diese an der Mechanik zu wenige Umwindungen hatte und an der Lochkante dieser gekappt wurde -grumml-

    Des weiteren machen mit meine Einstellschrauben am Tremolo sorgen. So weit ich weis ist es ein FAT 6 Tremolo von Ibanez. Dort befinden sich in einer Achse mit den Saiten am Ende schwarze Schrauben mit Federn, welche die "ich nenne sie Umlenkblöckchen" halten. Diese sind total versetzt und teilweise greift die Schraube nicht wirklich tief ins Gewinde, habe angst die könnten da rausreißen. Wozu genau sind die Schrauben da und wie sollte ich diese beim Saitenwechsel anziehen?

    Danke schonmal :)
    Mob
     
  2. dogfish

    dogfish Registrierter Benutzer

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  3. ozzy_munich

    ozzy_munich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #3
    Ich zieh die saiten durch die Mechanik, und schau, dass ich die saiten oberhalb vom Griffbrett ungefähr in der Mitte der gitarre ca. 5 cm anheben kann.... dann hab ich meist die richtige länge. Die 3 dicken saiten knicke ich nur direkt hinter dem loch in der mechanik, und dreh sie dann auf.

    Die 3 dünnen Saiten fädel ich 2 mal durch das loch in der mechanik, und mache dann nen knick und dreh sie dann auf....

    Was hinten raussteht, zwicke ich dann mit dem seitenschneider ( in diesem fall wird er zum Saitenschneider ;) ) ab.

    gruss
    oskar
     
  4. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #4
    Ich hab mal irgendwo ne Anleitung gesehen da wurde empfohlen (bei den dicken Saiten macht es mehr Sinn als bei den dünnen) die Saiten so aufzudrehen dass die erste Windung über dem durchgesteckten Ende läuft, und die weiteren 2,3 drunter. Dann wird die Saite da wo sie durch den Wirbel gesteckt wird "eingeklemmt" , und dann schneide ich sie da bündig ab so dass nix übersteht. Weiss nicht ob das die allerbeste Lösung ist, aber für mich funktioniert das sehr gut. Und zu den Dingern die Du Umlenkblöckchen nennst : Die haben in der Regel 2 Funktionen. Zum Einen stellst Du die Intonation damit ein, dazu wird die Schraube benötigt die liegt. Du verkürzt / verlängerst ja damit den schwingenden Teil der Saite, und da die Bünde am Hals sich nicht verändern, verändest Du also das Verhältnis der Anteile einer gegriffenen Saite oberhalb und unterhalb des gegriffenen Bundes. Toll doof geschrieben jetzt, aber im Prinzip scho recht. :-) Und die Schrauben die an den Saitenreitern senkrecht stehen, die benutzt Du um die Saitenlage einzustellen, also sprich wie hoch die Saite über dem Griffbrett schwingt. Wenn mal ne Saite schnarrt kann man (evtl ! Muss man erstmal messen, kann auch am Hals liegen) hier was ändern und das Problem (evtl !) beseitigen.
     
  5. Surtur89

    Surtur89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #5
    Joa, also ich geh da so vor:

    Als erstes fädel ich die Saite hinten ein (is ja logisch wegen den Ballends)
    und an den Mechaniken drehe ich die Saite 2 mal ums Nupsi und stecke sie dann durchs Loch. Dann stimme ich die Gitarre und zwicke die Saiten dann circa 5 - 10 mm nach dem Loch ab.

    Hoffe das war zu verstehen
     
  6. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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