Bandkiller, die mir so einfallen:
Drogen.
Wenn man auch noch so gut mit Drogen umgehen zu können scheint, wenn die Band am Ende zu zu ist, um wirklich etwas Qualitatives zu reißen, ist Ende. Siehe Fleetwood Mac, deren letztes großes Album Tango In The Night von Lindsey Buckingham im Grunde im Alleingang zusammengeschnippelt wurde. Siehe auch Beziehungen in der Band.
Frauen.
Erstes Beweisstück:
Zweites Beweisstück: Claudia Roth.
Beweisführung abgeschlossen.
Leadsänger/wichtiges Bandmitglied stirbt.
Kann gefährlich sein. Keine von Jimi Hendrix' Bands existiert noch, Nirvana gibt's nicht mehr, The Doors gibt's nicht mehr, um nur ein paar zu nennen. Andere hatten mehr Glück Queen, The Who, AC/DC, The Beach Boys, Lynyrd Skynyrd. Sogar T. Rex und The Sweet tingeln noch umher.
Parallelgeschichten.
Auch hier wieder:
Wobei die vier damals sowieso fast nur noch 4 Solisten waren.
Parallelsachen verhindern auch Reunions, weil die Musiker mit ihren neuen Geschichten genug Geld machen, um die alte Band nicht wieder zusammenbringen zu müssen.
Im Grunde ist es ein Wunder, daß es Genesis noch gibt.
Kombination aus beiden:
Leadsänger/wichtigem Bandmitglied ist Solokarriere/Parallelprojekt wichtiger.
Geht schon mal so weit, daß Roger Waters bei Pink Floyd aussteigt und selbst mit Pink-Floyd-Musik auftritt, während die Restband sehen kann, wo sie bleibt. Es gibt noch etliche weitere Beispiele, aber das hier ist so schön spektakulär.
Na gut, Bandmitglieder kann man ersetzen, aber auch nicht ewig.
Zu viele Umbesetzungen.
Man kann Steve Lukather irgendwie verstehen, daß er keinen Bock mehr auf Toto hatte, wo außer ihm alle schon ausgetauscht worden waren.
Frank Farian.
Wobei Milli Vanilli nicht wirklich eine Band waren.
Balladen.
Tut es nicht. MACHT ES NICHT! Nazareth, Metallica und die Scorpions wurden zwar megaerfolgreich, aber nicht mehr ernstgenommen.
Martman