langjähriger unangemeldeter Mitleser im Forum, habe ich nun doch mal eine Frage :)

Kurz zu mir musikalisch: Ich spiele seit 2017 alle paar Tage ab und zu Gitarre (Western, akkustisch, elektrisch), alles autodidaktisch. Nichts anspruchsvolles. Macht mir einfach Spaß, mit ein paar Riffs abends zu entspannen. Auf der Bühne werde ich auch nie enden 😄

Nun habe ich auf einem Flohmarkt eine Klampfe hinterher geschmissen bekommen, die von weitem ähnlich aussieht wie eine Mischung aus Gibson ES335 Dot, dem Epi-Äquivalent und etwas aus ner Kindergartenwerkstatt😄 Sie sah aber insgesamt hübsch aus, beim kurzen Anspielen vor Ort lang sie unverstärkt sogar recht sauber, war günstig...... weshalb ich sie dann einfach mitnahm.
Daheim verstärkt, klang sie im Verhältnis zu der regulären Harley-Benton-E-Gitarre sogar viel besser. Das wunderte mich schon positiv. Sie hält seit drei Wochen sogar schon den Ton:) Aber vom nahen betrachtet scheint die Verarbeitung eher so, als hätten ich versucht, eine Gitarre zu bauen😁
Da drängt sich mir nun die Frage auf: Wo kommt die Gitarre denn regulär her? Ist euch sowas schon einmal untergekommen?

Wäre die Serialnummer echt, dann wäre laut Gibson die Gitarre am 13. August 2000 in Montana zusammengeschustert worden. Wo die Gitarre aber herkommt, tragen wahrscheinlich aber alle Gitarren die selbe Serialnummer😁

Serialnummerzettel ist keiner vorhanden:sneaky:
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Wo kommt die Gitarre denn regulär her?
Ich denke, in Zusammenhang mit diesem Instrument sollte man das Wort "regulär" nicht in den Mund nehmen. Ich halte es für eine Fake-Gibson, d.h. ein Plagiat aus chinesischer Fertigung, das es irgendwie am Zoll vorbei und auf den Flohmarkt geschafft hat. Wenn die Gitarre einigermaßen klingt und Dir Spaß macht, ist es schon mal keine komplette Materialverschwendung. :cool:
 
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Hallo,

ich hab bei eBay diese Gitarre von DiMavery ersteigert. Im Netz finde ich nur die Fender und Gibson Nachbauten. Hat jemand eine Idee, welches Modell und Baujahr dies sein könnte? Scheint mir eine Ibanez Kopie.
Grüße,
Alex

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Liebes Saitenforum, ich benötige Hilfe bei der Identifikation dieser Gitarre. Ich habe sie auf #EBKA zusammen mit einem sehr tollen Verstärker geschossen..

Es handelt sich um eine japanische Les-Paul-Kopie von ca. 1974/75. Möglicherweise genau zur Zeit des Lawsuits. Das schlußfolgere ich aus dem geschraubten Hals mit der Plattenbeschriftung "JAPAN", dem kopierten Open-Book-Headstock und dem fehlenden Label des Herstellers.
Desweiteren: Die schwarzen Potiknöpfe, die Form der Glocke auf dem Headstock mit den drei Schrauben und dem unteren Absatz, die Doppellinie des cremefarbenen Bindings, der fehlende damals bei LP-Kopien weit verbreitete Nullbund, die Form des Halsabschlusses nach dem 22. Bund, das seltsam kantige Stop-Tailpiece sowie die Form der Griffbrettinlays deuten möglicherweise auf eine ungelabelte Ibanez 2350 hin. Beim Entfernen das Halspickups allerdings offenbarte sich, daß die Decke der Gitarre aus Sperrholz ist und überhaupt hatte ich die Qualität der Verarbeitung von Ibanez anders, vor allem wertiger in Erinnerung. Bemerkenswerte sind noch die Brückenreiter aus weißem Kunststoff sowie die ursprünglich wahrscheinlich goldene Hardware.
Greco und Burny z.B. kann man ausschließen, die waren alle besser verarbeitet und sind wahre Les-Paul-Killer. Also ich denke Stop-Tailpiece, Open Book und die Kunststoffböckchen der Bridge sind die markantesten Unterscheidungsmerkmale.

Any idea, folks?

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Ibanez hatte damals um 74/75 eine Günstig-Linie namens „CIMAR“ …. das Teil erinnert mich schwer daran, ich hatte damals so eine Cimar LP und erinnere das noch gut. Auch die Pickups waren keine echten Humbucker, sondern SCs in HB Hüllen.
 
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Danke für den Tip! Es könnte also eine Hoshino Gakki Cimar (Ibanez) 1904 sein? Da aber selbst da zwischen, sagen wir 1974 - 1976 Produktions- und Designschwankungen unterlag, wäre auch zu erklären, warum das Griffbrett unten abgerundet ist UND das kantige Stop-Tailpiece verbaut ist; wobei es CIMAR gibt, die entweder/oder verbaut haben. Auf einer Seite fand ich diesen Text dazu:

"Diese CIMAR ist aufgrund ihrer Seltenheit vor allem für Ibanez Fans und Sammler interessant. Es ist bekanntlich die preiswerte Tochtermarke von Ibanez und so gut wie alle japanischen Cimar Instrumente wurden, im Auftrag von Hoshino, bei Chushin gebaut. Dieses Modell stammt allerdings aus der Fujigen Fertigung und muss das allererste LP Modell der Marke gewesen sein. Anhand der Pick Ups lässt sie sich auf 1975 datieren - quasi dem Geburtsjahr der elektrischen Cimars. Sie hat die klassischen Ibanez Merkmale und Ausstattung dieser Periode und fühlt sich sehr ähnlich an, doch alles ist eine Nummer günstiger. Als hätte Hoshino zu Fujigen gesagt: "Baut uns die günstigste LP, die ihr könnt." und nachdem die Produktionskosten immer noch zu hoch waren, hat man sich eine andere Fabrik gesucht. [....] Als allererstes fällt ihr glitzernder, sehr obertonreicher Charakter auf. Eigentlich kein Wunder bei Low Output Single Coils, jedoch ist auch die Holzbasis spürbar resonant und liefert durchaus tragende Bässe. Verzerrte Rockriffs klingen damit natürlich nicht ganz so fett, jedoch erstaunlich definiert, lebendig und vor allem offen."
 
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Diese Stoptails wurden nur bis etwa 72 verwendet. Hoshino bzw. Fujigen würde ich eher ausschliessen, die haben keinen offenen Trussrodkanal im Halsfuß. Das kenne ich hingegen von Matsumoku, Kasuga und Suzuki Gitarren. Die Position der Potis passt auch nicht.
Anfang der Siebziger waren viele Kopien noch grob und ungenau und hatten z.B. so ein komisch aussehendes Korpushorn, wie deine. Vollmassiv waren sie auch nicht, auch nicht die von Ibanez, sondern hatten gesperrte Decken. Sie ist schwierig zuzuordnen, weil man selten eindeutige Beispiele für die frühen Kopierversuche der ganzen Fabriken findet.
 
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Oho, na dann bleibt es spannend. Also eher Matsumoku, Kasuga oder Suzuki? Und die Suche geht weiter... ;-)
 
Hallo erstmal, ich bin neu in diesem Forum!

Habe eine Gitarre gefunden:cool:, es ist eine Fender Stratocaster!?
Ich kenne mich mit Musikinstrumenten nicht wirklich aus:rolleyes:...was könnt ihr mir zu dieser Gitarre sagen?
Danke schon mal im voraus!(y)

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G
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peter55
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Habe eine Gitarre gefunden:cool:, es ist eine Fender Stratocaster!?

Ohne dir zu nahe zu treten oder dir etwas unterstellen zu wollen, aber bei der Formulierung "gefunden" könnten bei dem einen oder anderen die Alarmglocken läuten. "Gefunden" hat etwas von "ist vom LKW gefallen..."
 
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Ohne dir zu nahe zu treten oder dir etwas unterstellen zu wollen,

... aber wenn du in diese Richtung denkst, treibst du dich vielleicht in falscher Gesellschaft rum :) ...

Nennen wir es also Unentschieden 👍 ... denn beides basiert auf Spekulation.

@Kürbiskopp - herzlich willkommen im Forum ... und wie du ja bereits gemerkt hast, ist die Wirkung vom geschriebenen Wort ungleich der Wahrnehmung im Rahmen eines "Kneipengespräches". Wenn die Formulierung zu viel "offen" lässt, dann bleibt halt Raum für Spekulation ...

Gruß
Martin
 
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Zur Gitarre: Sieht in der Tat nach einer Fender Stratocaster aus.
Die Seriennummer verrät: M = Herstellungsland Mexico
Z = in den 2000ern (N stünde für Neunziger, E für Achtziger)
0 dahinter: In den Jahren 2000 bis 2009 hergestellt
01= vermutlich im Jahr 2001 hergestellt.
Mich irritiert etwas die kleine Abdeckung auf der Rückseite, muss aber nichts bedeuten, ich bin nicht auf die Fender Mexico-Strats der 2000er spezialisiert, da können andere User weiterhelfen.
 
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Das wird eine Fender Powerhouse Stratocaster sein mit aktiver Elektronik, wie bei den Clapton Strats.
Zitat Bigfood Guitars:
In diesem Fall verbirgt sich hinter der Abdeckung ein Fach für einen 9V-Batterieblock, die Powerhouse-Strat ist mit aktiver Elektronik und einem wirkungsvollen Hum-Cancelling Circuit ausgestattet. So steht mit einem 12dB Midboost eine “Power”-Option bereit, die klanglich ganz andere Möglichkeiten eröffnet.
 
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Hi!

Danke für Eure konstruktiven Beiträge.;)
Wie sieht es aus, wenn ich mir ne neue Saite montieren lasse...was würde dies kosten oder bekomme ich das selbst hin?
Habe die alte Saite noch...keine Ahnung warum die plötzlich nicht mehr dort war wo sie hingehört!:unsure:
 
Wird nicht viel bringen wenn du davon keine Ahnung hast und die Gitarre eh verkaufe möchtest...
Die 500€ bekommst du wohl auch so dafür, sofern sie keine weiteren Beschädigungen hat.
 
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Hallo,
kann jemand helfen diesen Kellerfund zu identifizieren und evtl. zu datieren?

Der Framus Hals hat das FS-72 Label. Habe nach entsprechenden Modellen in Katalogen gesucht. Bridge und Tremolo sehen aus wie von einer Junior 6 (https://www.framus-vintage.de/10080-Junior-6/10080.110080.1-Junior-6/). Was Korpus und Schlagbrett betrifft bin ich ratlos. Hat Framus solche gebaut oder vielleicht ein Eigenbau? Eine Seriennummer am Korpus konnte ich nicht finden.

Leider sind die Bundstäbe ziemlich runter. Fraglich ob es sich lohnt sie aufbereiten zu lassen.

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