Sampler gesucht um in Songs einzubringen

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Moin!
Ich, Schlagzeuger habe seit kurzem ein neues Bandprojekt am laufen und wir bewegen uns im Bereich Melodic Hardcore. Nun sind wir an dem Punkt evtl Samples mit in die Songs zu bringen und ich habe leider von der ganzen Marterie keine Ahnung. Deshalb die Frage an euch: Was benötige ich dafür, was für ein Sampler empfehlt ihr mir?
Und es wäre ganz cool wenn mir einer es vielleicht mal versucht zu erklären wie das alles funktioniert vorallem wenn auf Dauer auch ein Klick für mich als Drummer mit dazukommt.
Ich hoffe ihr versteht was ich will und hoffe auf zahlreiche Antworten!
Akulmit
 
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Moin!

Erstmal grundsätzlich: Was sind für dich / für euch Samples?
Hardware-Sampler gibts eigentlich gar nicht mehr. Es gibt den FantomXR, der tatsächlich noch samplen und mit einer CF-Card gefüttert werden kann.

Ansonsten:
- Computer mit Audiointerface und Ableton
- Roland SP404 für OneShot-Samples
- Low-Budget: AKAI MPX8 / MPX16

Als Drummer kommen dann noch Sample-Pads, wie die Roland SPD-S oder Yamaha DTX in Frage.
 
Erstmal danke für die Antwort!
Wir suchen einfach paar Effekte die man in manchen Songteilen über solche pads einspielen kann.
Ich kann es leider besser nicht beschreiben, weil ich selber nicht die Ahnung davon habe.
Und ja genau wie das Roland oder das Yamaha Bad so etwas suchen wir, nur am liebsten eine kostengünstigere Variante.
 
weil ich selber nicht die Ahnung davon habe.

Ihr müsst doch wissen, was ihr in den Songs konkret einsetzen wollt. Wenn ihr keine Ahnung davon habt, woher sollen WIR sie dann nehmen.

Aber gut: Ihr braucht dann also Drumpads. Dann würd ich mich einfach auf eBay, etc. danach umschauen. Wonach genau ihr da suchen müsst weiß ich allerdings nicht. Ist auch ehrlich gesagt nicht die Baustelle der Keyboarder sondern der Schlagzeuger ;)
 
Nein müssen wir eben nicht. Wir haben uns nur überlegt das wir Samples mit einbauen wollen. Und ich wollte mich als Drummer mal darüber informieren weil ich mich in dem Bereich nicht so auskenne.
 
Wer in der Band soll die Samples abfeuern? Würdest das du - als Schlagzeuger der Truppe - selbst übernehmen?


Eine kostengünstige Möglichkeit wäre das kleine 'SamplePad' von Alesis:




...wenn ihr lieber was mit 'Laptop' machen wollt,
guckt euch 'Ableton Live' samt passendem Controller an!


:hat:
 
vorallem wenn auf Dauer auch ein Klick für mich als Drummer mit dazukommt.
Wenn schon von einem "Klick" die Rede ist, dann geht es wohl nicht bloß um kurze Effekt-Samples, sondern um längere Audiodateien?... Sollen diese Audiodateien dann per Schlag mit einem Drumstick auf ein Drumpad gestartet werden?...

Ein Sampler kann streng genommen auch selbst aufnehmen. Ein Sampleplayer kann nur fertige Aufnahmen laden. Neuere Geräte verwenden neuere Speichermedien. Aktuell wäre wohl ein USB-Speicherstick zur Übertragung praktisch. Oder zumindest eine USB-Schnittstelle zum Rechner, um den Speicher zu befüllen. Oder eine kompatible Speicherkarte.

Ob Sampler/Sampleplayer und Drumpad-Trigger in einem Gerät oder getrennt ist auch eine Frage. Das kann sogar auf drei Geräte verteilt sein: Drumpad-Trigger analog -> analog-to-MIDI-Converter -> MIDI-Sampler/-Sampleplayer. Die Technik wird mindestens seit 80ern eingesetzt. Neuere Sampler/Sampleplayer haben neuere Speichermedien und, sofern Bedarf besteht, hoffentlich auch mehr Speicher.

Bei Computer-Lösungen sollte man auf die Latenz achten. Übrigens auch bei der Hardware. Hier wäre auch deswegen ein All-in-One-Gerät von Vorteil ohne externes MIDI. Zwar sind es bei MIDI im günstigen Fall nur ein paar Millisekunden, wenn man sie aber vermeiden kann, um so besser, weil ein Sampler/Sampleplayer ja nochmal seine Latenz hat.
 
Wenn es sich auf das Abfeuern von Backingtracks beschränkt, ist aber wiederum die Latenz zu vernachlässigen.
 
Wenn es sich auf das Abfeuern von Backingtracks beschränkt, ist aber wiederum die Latenz zu vernachlässigen.
Dann würde es sich aber auch um keinen Sampler/Sampleplayer mehr handeln. Sampler/Sampleplayer ist eher zur Echtzeitsteuerung. Alles andere wäre halt irgendein Wiedergabegerät. Mono, Stereo oder Multitrack. Hardware oder Computer+Software. Es sei denn man nutzt für den gleichen Zweck einen MIDI-Sequencer in Verbindung mit einem Sampler/Sampleplayer mit ausreichend großem Speicher.
 
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...gibt Geräte [ausgesuchte, elusive... :cool:], die beides können! ;)


:hat:
 
...gibt Geräte [ausgesuchte, elusive... :cool:], die beides können! ;)
Ja ja, auch meine MPC5000 kann beides. Würde ich jetzt aber nicht unbedingt empfehlen... :twisted: Inwiefern MPC1000 oder MPC2500 jeweils mit JJ OS "beides" können, weiß ich nicht. Die Teile sollen aber wenigstens zuverlässiger und nicht so verbuggt sein. :cool: MIDI + Samples kriegen sie aber auf jeden Fall hin. Sind dann halt maximal 128 MB RAM. Sind aber auch nicht direkt für den Stock-Spiel vorgesehen. :D
 
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Und damit wären wir bei einem Echtzeit-Sampleplayer. Mit "Backingtracks" hat das ja nichts zu tun. Einen Loop starten und stoppen oder ein Intro einfliegen sind ganz normale Echtzeit-Sampler/Sampleplayer-Aufgaben. Einen MIDI-Sequencer oder/und einen Audio-Multitracker scheint das Ding nicht eingebaut zu haben. Sofern überhaupt gewünscht. Aber wie war es dann mit dem "Klick" gemeint? :rolleyes:
 
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Ja also es geht darum das wir über so ein Pad quasi nur kleine Effekte in die Songs einspielen wollen.
Wie das dann mit dem Klick ist steht noch in den Sternen das wird Bandintern alles noch abgeklärt, ich habe das Thema mit dem Klick nur gestern mit unserem Lead Gitarristen mal kurz angerissen.
 
Wenn die Samples von dir als Drummer abgefeuert werden sollen, empfehle ich ein ordentliches Triggerpad. Leider sind die üblichen Dinger von Roland und ebenso die Konkurrenzprodukte anderer Hersteller ziemlich teuer, weil sie nicht nur Pads haben, sondern den Sample-Player auch gleich eingebaut.

Du kannst aber schauen, ob du das klassische Oktapad II von Roland aus den späten 80ern irgendwo günstig bekommst. Ich habe meins für unter 100 EUR bekommen (optisch etwas abgerockt) und auf Flohmärkten habe ich das auch so für um die 100 - 150 EUR gesehen. Das Octapad ist zwar nur ein reiner MIDI-Controller, hat keine Gummipads, sondern welche aus hartem Plastik, und hat nur herkömmliches MIDI, also kein USB, ist aber dafür unverwüstlich und man kann damit jeden MIDI-Klangerzeuger ansteuern. Notfalls kostet ein USB-MIDI-Adapter auch nur 20 EUR.

Du könntest damit z.B. ein Roland SP-404(SX) ansteuern. Die alte Version ohne (SX) gibt es auch schon für ca. 150 € gebraucht. Damit hättest du ein vom Computer unabhängiges und handliches Setup, das sich auch gut montieren lässt. Alternativen für kleine, günstige Hardware Sample-Player wären z.B. das Akai MPX16 oder MPX8.

Oder du steuert einen Software-Sampler - via USB-MIDI-Adapter - auf einem Computer/ iPad (via zusätzlichem Camera Connection Kit CCK) an. Falls das schon vorhanden ist, wäre das evtl. der billigere Weg. Bei Benutzung eines iPad würde ich zusätzlich aber so etwas wie das Alesis ioDock oder das Behringer iStudio empfehlen, um ordentliche Anschlüsse und dauerhafte Stromversorgung zu haben, was auch wieder etwas mehr kostet.
 
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Leider sind die üblichen Dinger von Roland und ebenso die Konkurrenzprodukte anderer Hersteller ziemlich teuer, weil sie nicht nur Pads haben, sondern den Sample-Player auch gleich eingebaut.


...eine Ausnahme wäre evtl. das Drumkat von KAT/Alternate Mode... (noch teurer!)

http://www.drum-tec.de/alternate-mode-drumkat-turbo-ks-p-2044.html






...ODER das ControlPad von Alesis (...welches gebraucht zwischen 80 und 120€ zu haben ist).









Eine weitere, kleine Möglichkeit wäre ein Roland TM-2 und ein-zwei Bar-Pads:
http://www.drum-tec.de/alternate-mode-drumkat-turbo-ks-p-2044.html


:) :hat:
 
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...ODER das ControlPad von Alesis (...welches gebraucht zwischen 80 und 120€ zu haben ist).

Das Alesis ControlPad hatte ich mal und kann es nicht empfehlen. Das Rebound-Verhalten ist fürchterlich und macht keinen Spaß (auch wenn es bei Effektsounds nicht darauf ankommt, sehr wahrscheinlich werden irgendwann auch andere Sachen damit gespielt werden wollen). Außerdem ist es komplett aus Plastik und wirkt nicht so wirklich stabil und die Bedienung ist auch nicht sonderlich toll gelöst.

1. Als relativ günstige Alternative gibt es noch das Sample Rack von Alesis:


Das kann immerhin bis zu 32 GB SD Karten auslesen und hat Trigger Eingänge für bessere Drumpads z.B. mit Mesh-Heads. Im Test von Bonedo schneidet das Teil aber nicht so gut ab: http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/alesis-sample-rack-test.html

2. Eine andere Möglichkeit wäre eines Laptop mit einem Alesis Trigger I|O oder ähnlichem (schwieriger zu bekommen: ddrum DDTi, Alternate Mode DITI oder Roland TMC-6) zu kombinieren:


Damit kann man Trigger Pads in MIDI/USB-Signale wandeln um z.B. Software Sampler wie NI Battery oder Polyplex (beides Drum Sampler, Polyplex ist die einfachere & günstigere Variante, ist ein Reaktor Instrument) anzuspielen.

Das wäre dann inklusive Laptop aber teurer als das Sample Rack. Dafür wesentlich flexibler.

Für Bastler gibt es sogar MIDI to Trigger Konverter zum selber bauen:
http://www.edrum.info
http://www.megadrum.info
Das wird aber mit einem professionell gemachten Gehäuse bzw. Frontplatte teurer als das Teil von Alesis. Lohnt also nur, wenn man an günstige Gehäuse und Frontplatten kommt bzw. die Frontplatten komplett selber macht oder per Dibond o.ä. drucken lässt und dann selber bohrt.

3. Die dritte Möglichkeit wäre ein Trigger Interface fürs iPad, da kenne ich auch nur das von Alesis in das man das iPad stecken kann:

Alesis DM Dock


Edit: Auch wenn ich hier viel von Alesis verlinkt habe bin ich kein Alesis Fanboy. Die Alesis Geräte liegen meist am unteren Preisende und das merkt man auch. Selbst die zuerst recht teure Fusion Workstation hatte Verarbeitungsprobleme wie z.B. das Pitch Wheel, das gerne mal ausleiert und das Netzteil, dessen Kühlung zuerst minderwertig war (konnte man im Laden ändern lassen).​
 
Naja, was willst du auch sonst verlinken? :)

...das Megadrum gibt's nicht fertig zu kaufen ...ausserdem ist das Setup kompliziert wie Sau...
...das DITI ist aus der BETA-Phase noch nicht rausgekommen, glaube ich...
...das TMC-6 ist steinalt und gar nicht mehr neu erhältlich...
...das DDRUM (Armadillo) DDTI ist auch nur ein TriggerI/O in rot...



Was mich noch interessieren würde: Ob seitens des TE schon irgendwas elektronisches (Pads, Modul, Trigger) vorhanden ist...?



HTH
:hat:
 
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass dieser Thread hier falsch positioniert ist. Ich denke, hier geht's mal wieder darum, dass eine Hardcore/Metal-Band feststellt, dass Ihnen soundmäßig was fehlt, was normalerweise in Richtung Keyboard geht, sie aber keinen Keyboarder haben und dies nun mit Hilfe von Einspielungen realisieren wollen. Das hat mit "Sampling" erst einmal gar nichts zu tun. Denn was soll denn hier gesampelt werden?
Jo, am Ende werden es wohl mehr oder weniger kurze Audioschnipsel sein, die per Pad, Trigger oder so abgefeuert werden. Insofern schon mal die Hinweise auf mögliche Trigger-Pads schon mal nicht schlecht. Auch die typischen Abspielteile wie Roland SPX und/oder Akai MPX sind genannt worden. Je länger die Audioschnipsel/Einspieler, um so wichtiger wird dann das Thema Klick. Oder man wählt halt gleich die Variante, dass man zum Sequenzer spielt, wo dann definitiv der Klick nötig ist. Vorher würde ich mich aber nach einem Keyboarder umschauen, der das live einspielt.

Ansonsten verweise ich mal auf grundlegende Gedanken, die hier zusammengefasst sind.
 
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass dieser Thread hier falsch positioniert ist. (...)

Das hat mit "Sampling" erst einmal gar nichts zu tun. Denn was soll denn hier gesampelt werden?


:great:

...schieb' doch mal in die 'E-Drums' Ecke des Boards! :)


Gesampelt im eigentlichen Sinne wird hier wahrscheinlich nicht viel - eher 'ge-ROMplert'... ;)



:hat:
 

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