Samson S-Curve 231 (Erfahrungsbericht)

von robert015, 26.05.07.

  1. robert015

    robert015 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.07   #1
    Hallo ich schon wieder aber ich denke es könnte den einen oder anderen interessieren. Habe doch schneller zugeschlagen als ich wollte und habe mir den Samson S-curve 231 bestellt.

    Ich mach’s nicht wieder so ewig lang, gleich vornweg dieser EQ hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Hab ihn genau wie den Tapco zuvor angeschlossen. Als erstes ist das sehr geringe Rauschen aufgefallen, das hätte ich nicht erwartet, wirklich beeindruckend für diese Preisklasse.

    Auch beeinflusst der Samson nicht den Pegel, weder im Bypassmodus noch bei allen Fadern in Mittelstellung, das war beim Tapco und dem DEQ830 anders.

    Die Fader laufen gut und „rasten“ sicher in der Mittelstellung, sie sind beleuchtet und das nur, wenn der jeweilige Kanal auch aktiviert ist. Insgesamt ist die Verarbeitung wertiger als beim Tapco.

    Richtig klasse sind zwei Futures die mir sehr gefallen und grad für die Monitoranwendung wichtig sind. Zum einen ist das der durchstimmbahre Low-Cut pro Kanal und die Cut-Only-Funktion.

    Im Cut-Only-Mode können Frequenzen nur abgesenkt werden. Vorteil hierbei, alle Fader werden nach „oben“ geschoben auf die +12db Stellung so das man einen viel längeren Faderweg zur Absenkung einzelner Frequenzen zur Verfügung hat und somit auch präziser arbeiten kann.


    Insgesamt ist das Teil eine wirklich positive Überraschung, kein Schnickschnack, sehr gutes Rauschverhalten, vernünftige Bedienung, gute Verarbeitung. Wenn er nun noch eine Weile hält ist das eine wirkliche Empfehlung von mir, den Tapco kann man dagegen wirklich nur in die Tonne kloppen.

    Und damit ihr nicht meint ich denk mir das alles aus weil ich lange Weile hab, häng ich mal zwei Bildchen an, nur mit dem Handy gemacht aber immerhin. ;)

    Gruß Robert
     

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  2. robert015

    robert015 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.07   #2
    Da bin ich wieder mit dem subjektiven Bericht Samon vs BSS.

    Im direkten Vergleich fällt das unterschiedliche Rauschverhalten sofort auf, der Samson rauscht wirklich wenig aber doch mehr als der BSS. Dies ist vor allem deutlich zu hören, wenn man die hohen Frequenzen bei 12,5 bis 20kHz maximal anhebt. Der BSS rauscht einfach nicht, das ist schon erstaunlich beim Samson verstärkt sich das Rauschen merklich aber nicht so, das es bei einem Liveeinsatz stören würde zumal eine Anhebung dieser Frequenzen um 12db eher unrealistisch ist.

    Als Nächstes habe ich die EQ`s mit verschiedenen gleichen maximalen (was für ein Deutsch :o ) Anhebungen und Absenkungen verglichen, z.B. bei beiden die 80Hz und 100Hz komplett abgesenkt, die 2kHz und 4kHz angehoben, jeweils den einen EQ und den anderen auf Bypass geschalten und versucht Unterschiede zu erhören. Hierbei waren die Unterschiede in der jeweiligen Bearbeitung der Frequenzen zwar hörbar aber wirklich minimal, beide klingen fast identisch obwohl ich mir einbilde, das der BSS den Klang weniger komplex beeinflusst, er scheint unauffälliger in das Frequenzband einzugreifen.

    Ein Unterschied der wirklich hörbar war ist die Wirkungsweise des variablen Low-Cut-Filters. Der des BSS ist hier effektiver und filtert um einiges besser. Eventuell liegt das an den unterschiedlichen Filterarten - ich weiß jetzt nicht welcher EQ mit welcher Flankensteilheit trennt.

    Soviel zu den Klangunterschieden. Die Bedienung ist bei beiden gut, beim BSS natürlich noch schöner da 4HE. Auch die Fader laufen im Vergleich um einiges angenehmer. Ebenso ist der BSS um ein Stück robuster und seine Anschlüsse sind hochwertiger, beim Samson sind die XLR-Eingänge nicht verriegelbar, die Stecker sitzen aber recht fest.

    Dem BSS kann der Samson nicht wirklich das Wasser reichen aber zumindest macht er neben dem vielfach teureren Gerät keine so schlechte Figur. Bisher bin ich immer noch zufrieden mit beiden EQ`s.

    So nun ist aber genug hier sonst will ich Kohle dafür ;)

    lg robert
     
  3. robert015

    robert015 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #3
    Der Vollständigkeit halber noch ein Nachtrag. Hatte nun drei der Samons´s hier zum probieren und alle waren druchweg ok, keiner rauschte mehr oder weniger und keiner wieß irgendwelche Fehler auf es scheint also tatsächlich so zu sein, dass es hier keine Serienstreung gibt... zumindest noch nicht.

    Einmal hatte ich die EQ´s nun schon im Liveeinsatz und ich finde sie immer noch sehr gut und sie bleiben weiterhin eine Empfehlung von mir in dieser Preisgruppe.
    Einzig die Faderbeleuchtung ist mir ab und an zu grell, ich bin normalerweise kein Freund von LED Licht im Überfluss.
    Die XLR Eingänge die nicht verriegelbar sind hätten ein klein wenig wertiger sein können jedoch sitzen die XLR-Stecker recht straff in den Buchsen, so dass diese nicht so schnell von allein herausfallen können.

    Grüße der Robert
     
  4. Rigi

    Rigi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.12   #4
    Lange ist´s her... gibts denn mittlerweile Langzeiterfahrungen?
     
  5. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.07.12   #5
    Ich habe auch einen im Bestand. Er macht was er soll und das gut und sehr rauscharm. Allerdings ist mal ein Kanal ausgefallen. Das wurde jedoch während der Garantiezeit anstandslos und kostenlos repariert.
    In dieser Budget Klasse ist der Samson S-Curve 231 immer noch meine Empfehlung!

    Topo :cool:
     
  6. Rigi

    Rigi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.12   #6
    wie oft nutzt du den so? Ich meine, kratzen in den Fadern, ist das bisher ein Thema gewesen, oder auch Knacken beim Knöpfe drücken, bzw an- und aus schalten?
     
  7. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.07.12   #7
    Ich nutze den EQ seit ca. 2 Jahren sporadisch je nach Gig und Bedarf.
    Ich konnte kein Kratzen oder Knacken feststellen.

    Topo :cool:
     
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