Sax und E-Gitarre zusammen

von thugsta, 28.11.05.

  1. thugsta

    thugsta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #1
    Hi!

    Möchte mit nem Kumpel gerne mal ein bisschen improvisieren. Er spielt E-Gitarre und ich Alt-Sax...

    Wie genau ist es da mit dem transponieren bzw. welche Tonart muss ich bei was spielen? Könnte mir da jemand ein bisschen helfen?
     
  2. Roland Kramer

    Roland Kramer Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 28.11.05   #2
    Hallöle!

    Altsax ist ein Es-Instrument, d.h. Dein gegriffenes C klingt wie ein Es.
    Wenn das Stück also in Es ist, dann spielst Du einfach C-Dur.
    ==> 3 B abziehen.

    Wenn Du also in C-Dur klingen willst, dann musst A-Dur spielen.
    ==> 3 # hinzufügen.

    Das ist alles!

    Wenn der Gitarrist also in seinen "Lieblingstonarten" (AFAIK E-Dur und A-Dur) spielt, dann isses für Dich:
    Gis-Dur (7#) <=> enharmonisch As-Dur (5b) (für E-Dur (4#) auf Gitarre)
    bzw.
    Fis-Dur (6#) (für A-Dur (3#) auf Gitarre).

    Natüüüüürlich kennen und können alle Gitarrsiten selbstverständlich alle Tonarten. In der Bluesband, in der ich für ein Jahr mitzuspielen die Ehre hatte, gab's aber nur E-Dur und A-Dur. Es gibt keine schweren Tonarten, nur wenig geübte! :-)

    Grüsse
    Roland
     
  3. Roland Kramer

    Roland Kramer Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 29.11.05   #3
    Ja, das kommt, wenn man übermüdet postet und das Bettchen schon vor Augen hat!

    Das ist Quatsch! Es muss heissen:
    Cis-Dur (7#) <==> enharmonisch Des-Dur (5b) (für E-Dur (4#) auf Gitarre)

    Sorry for that!

    Wer Gis-Dur ernsthaft benutzt (8#: Gis, Ais, His, Cis, Dis, Eis, Fisis(!)), hat keine Angst vor Vorzeichen ... *hust* ... nicht, dass ich schon Passagen mit 7# und eingestreutsn Doppelkreuzen schon gesehen hätte, aber leicht lesbar is' was anderes ...

    Grüsse
    Roland
     
  4. styce

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    Erstellt: 29.11.05   #4
    tja, da ist es mit nem tenorsax leichter.:D

    Wie ist es eigentlich mit dem ganzton? Ein ganzton tiefer als C, ist B oder? Und ein Ganzton tiefer als B ist A??

    Ist E einen halbton oder ganzton tiefer als F?
     
  5. Roland Kramer

    Roland Kramer Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 29.11.05   #5
    Tenor ist ein B-Instrument, das heisst: ein gegriffenes C klingt wie ein B!
    Wenn der Gitarrero in B-Dur spielt, spielst Du C-Dur
    ==> 2B abziehen!

    Wenn Du wie C-Dur klingen willst, dann musst Du D-Dur spielen.
    ==> 2# dazuzählen!

    Ergo:
    Gitarre E-Dur ==> Fis-Dur für B-Instrumente
    Gitarre A-Dur ==> H-Dur für B-Instrumente

    Achja: ein Ganzton tiefer als B ist As, nicht A. Ein E ist einen Halbton tiefer als F.
    Die Tastenspieler haben's da leichter! Irgendwo muss ich ja noch einen Vorteil davon haben, dass ich in meiner Jugend mit dem berüchtigten "Sonatinenalbum" gequält worden bin ...

    Grüsse
    Roland
     
  6. styce

    styce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.05   #6
    Dann lag ich richtig. Ich bevorzuge die schreibweise Bb für B und B für H :screwy: :cool:
    Also meinte ich ein ganzton tiefer als H ist A.

    danke
    styce
     
  7. Chaos Keeper

    Chaos Keeper Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.11.05   #7
    Sagte mein Saxlehrer auch schon. Die haben einfach eine logische Anordnung der Tasten. Mit den Klappen ist schon etwas abstrakter (vor allem im hohen Register). Naja, dafür trainieren wir beide Gehirnhälften! :D

    Zum Topic wurde ja schon alles eigentlich so weit gesagt, ich muss dir mal wieder danken, Roland. Ich bin mal wieder begeistert von deinen Beiträgen! :great:

    @styce: lass mich raten, auch du hast ein (oder mehr) Bücher, aus denen du regelmäßig lernst, in denen diese internationale Schreibweise verwendet wird? Bei mir ist es das Sax-Lehrbuch und das Harmonielehrebuch (wenn ich mich nicht täusche).
     
  8. Roland Kramer

    Roland Kramer Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 29.11.05   #8
    Dann stimmt's! Bei meiner Xanxlehrerin (ihres Zeichens Neiderländerin) ersetz' ich dann auch schon automatsch deren B mit unserem H. In den Niederlanden machen die's auch so, nämlich *nicht* so wie in D ... :-)

    *rotwerd* zuvielderehre, alsowirklich ... gerngeschehen! :-)

    Grüsse
    Roland
     
  9. styce

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    Erstellt: 29.11.05   #9
    jaja, ich hab da diverse bücher.

    Ich hab aber nicht mehr das buch wo drinnen steht wie man flagolet noten spielt.
    Wäre es für mich (1 jahr spielerfahrung) ratsam falgolettnoten zu lernen?
     
  10. Looper

    Looper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.05   #10
    Naja, schaden kanns nicht :D
    und es verbessert auch deinen Sound, weil du mehr gefühl gür die Töne bekommst>!
    Hau rein,Junge ;):D
     
  11. Saxofreak88

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    Erstellt: 30.11.05   #11
    Ich bin mir nicht ganz sicher. Es ist so, anfangs kommen ja die Palm Key Töne
    (d-fis) nicht so gut oder mit schönem Klang. Seit ich die Flagoulettes spiel, kommen
    diese (Palm Key) Töne sehr gut, weil es wieder etwas extremeres gibt. Sie sind nicht
    mehr die höchsten.
    Du brauchst auf jeden Fall einen sehr stabilen Ansatz, solltest alle Töne spielen können.
    Ich würde dir zum Saxaltissimo raten (hab glaub sogar nen Thread darüber gemacht)
    von Robert A. Luckey. Das ist genial. Ich konnte gleich am ersten Tag ein paar
    Flagoulettes, aber übertreibs nicht, Kumpel, das geht dermaßen auf die Fresse ... :eek:
     
  12. styce

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    Erstellt: 30.11.05   #12
    hi,
    ja die palm keys klappen ganz gut. Ich hab sie sogar letztens bei meinem ersten auftritt, wo ich unter anderem improvisieren musste eingebaut:D. Hat sogar unter nervosität geklappt.
    Natürlich kann ich nicht auf anhieb ein fis greifen, und er kommt perfekt raus. Ich muss davor schon ein d drücken.

    Was kann denn so schief gehen bei den flagoletts?

    danke
    styce
     
  13. Saxofreak88

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    Erstellt: 30.11.05   #13
    Im Prinzip nichts, aber es kann halt sein, das es schlichtweg nicht funktioniert,
    weil du eben einen festen Ansatz brauchst, nur um in für die Flagoulettes wieder
    umzustellen, ich kann sie inzwischen spielen ohne meinen Ansatz arg umzustellen,
    aber am Anfang muss man den Ansatz schon sehr verändern können.
     
  14. Chaos Keeper

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    Erstellt: 30.11.05   #14
    ach saxo, was mir gerade auffällt: Auf deinem Avatar sieht es aus, als ob du übelst die Wangen aufblasen würdest. Das tust du doch nicht wirklich, oder?
     
  15. Saxofreak88

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    Erstellt: 01.12.05   #15
    *g* Das is n grundlegender Irrtum, ich spiel da nicht, ich knutsch mein Sax.
    Aber ich mach das sonst natürlich nicht ... Stan Getz hat das gemacht, aber der
    darf das :D
     
  16. Chaos Keeper

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    Erstellt: 01.12.05   #16
    ach so! Naja, die Perspektive...
     
  17. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.05   #17
    Jo, stimmt, jetzt wo du's sagst
     
  18. ToniSax

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    Erstellt: 12.12.05   #18
    Ich glaube sax und e gittare ist ganz gut aber vieleicht habt ihr (einen) Freund der Schlagzeug oder (E) Bass spielt:great:
     
  19. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #19
    Ja, das wäre echt wichtig, neben der Solostimme ist der Groove, welcher eben
    von Schlagzeug und Bass und die Basis, welche vom Bass erzeugt werden soll,
    das Allerwichtigste.
     
  20. styce

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    Erstellt: 12.12.05   #20
    zum lockeren jammen passt auch eins von den instrumenten. Als basis würde ich ein bass nicht einstufen.
    Bass kann auch wunderbar als fill in instrument dienen, oder auch für super solos.
    Meiner meinung nach harmoniert am besten sax und bass, oder sax und blechbläser.
    Beides eine waaaaaaahhhhhhnsssiinnnns combo.
     
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