Schafft der iMac das? Omnisphere 2

  • Ersteller mandave
  • Erstellt am
M
mandave
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.12.22
Registriert
24.07.17
Beiträge
11
Kekse
0
Hallo miteinander!
Ich spiele seit geraumer Zeit mit der Anschaffung eines iMacs. Da Apple vor wenigen Wochen seine neuen Modelle veröffentlicht hat denke ich nun über die Anschaffung eines iMacs nach.
Kaufen würde ich mir den iMac in erster Linie zum Produzieren von Beats jeglicher Art. Auch wenn ich dies bisher nur vereinzelt bei Freunden ausprobiert habe würde ich mir sofort recht professionelle Hard- und Software dazu kaufen wollen und nicht wie viele mit Projekten ohne eigenen Charakter mit Fruity Loops oder ähnlicher Software beginnen wollen - hierzu bin ich nicht wirklich nach Wertung oder Zusprache/Abraten aus, ich bin mir dem finanziellen Ausmaß solch einer Anschaffung bewusst und bezweifle die Freude am Produzieren schnell zu verlieren.
Ich habe vor mir die Software Cubase 9 und den VST Plugin Spectrasonics Omnisphere 2 zuzulegen. An Hardware würde ich mir zum Einspielen von Melodien ein relativ simples Keyboard und zum Einspielen von Drums etc. eine MPC mit 16 Tasten zulegen wollen; nach genauen Modellen habe ich mich diesbezüglich noch nicht erkundigt.
Auch wenn das Vorhaben zur Anschaffung eines iMacs mit 27 Zoll und Omnisphere 2 eventuell einen anderen Anschein macht sind natürlich auch meine finanziellen Mittel nicht unerschöpflich. Deshalb ist meine Frage, da meine persönliche Erfahrungen wie bereits erwähnt überschaubar sind, nun ob hier Leute Einschätzungen geben können ob die genannte Software auch bei umfassender Nutzung, wohl auch mal parallel an mehreren Sounds feilend und mehrere Tabs geöffnet habend, mit folgendem Mac (kleinstes Modell der neuen 27 Zöller) fehlerfrei laufen würde:
Retina 5K Display
3,4 GHz Prozessor
1 TB Kapazität


  • 3,4 GHz Quad‑Core Intel Core i5 Prozessor der 7. Generation
  • Turbo Boost bis zu 3,8 GHz
  • 8 GB 2400 MHz Arbeitsspeicher, konfigurierbar auf bis zu 32 GB
  • 1 TB Fusion Drive1
  • Radeon Pro 570 mit 4 GB Videospeicher
  • Zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse
  • Retina 5K P3 Display mit 5120 x 2880 Pixeln
Den Arbeitsspeicher würde ich durch Angebote von Drittanbietern aufrüsten können, dies wäre noch in meinem finanziellen Bereich des möglichen. Bildschirmauflösung habe ich einfach mal mit angegeben gelassen, da wohl auch diese Prozessorleistung beansprucht. Wie groß ein Projekt mit Cubase und Omnisphere werden kann kann ich auch nicht einschätzen, hoffe (und glaube auch eigentlich) einfach mal, dass 1TB ausreichend ist um nicht gleich das Projekt von vor 1 Monat löschen zu müssen wenn denn der Speicher nicht von großartig anderer Software belegt ist, was er in meinem Fall nicht wäre.
Ich danke im Vorhinein vielmals für eure folgenden Einschätzungen und Räte!
 
Eigenschaft
 
Die Software ist völlig egal, ob es nun FL Studio (Fruity Loops) ist oder Cubase oder eine andere DAW, macht jetzt nichts am Sound aus, es sind nur unterschiedliche Bedienkonzepte.
Wichtig ist das man eine DAW findet die einem liegt und mit der man umgehen lernt.

Genauso bei den Plugins, besser man hat 1 gutes Plugin das man beherrscht als 593 die einen nur verwirren und man nie nutzt.

In FL Studio sind schon sehr gute Plugins dabei, z. ab der Producer Version, da ist es garnicht nötig extra Software heranzuziehen. Lern die vorhandenen Tools erstmal kennen.


Es gibt einige hervorragende/erfolgreiche Produzenten die auch FL Studio benutzen, gerade weil es so sehr auf elektronische Musik/Beatmaking ausgelegt ist.

Nur weil das Programm jetzt im Anschaffungspreis günstiger ist, heißt das nicht das es schlechter wäre.

Anstatt Tausende von € in Overkill Hardware zu stecken kauf Dir einen normalen PC von der Stange (oder bau einen zusammen nach eigenen Vorstellungen)
und investiere lieber in gute Studiomonitore (Abhöre) und eine klangliche Optimierung des Raumes, so das du beim Mischen den Sound gut einschätzen kannst.

Hardware veraltet so schnell und ist im Grunde rausgeschmissenes Geld, eine gute Abhöre ist dagegen wertstabiler, langlebiger.

Zudem brauchst du auch überhaupt keine Monstergrafikkarte und kein 5K Display, da wird alles so klein dargestellt das du eh alles hochskalieren musst (bzw, das automatisch geschieht) das ist also für ne DAW komplett für den A****.

Hab das selbst mal angedacht und wurde sehr ernüchtert was den Praxiswert angeht.

Mein Tipp: https://www.amazon.de/LG-34UB67-B-A...TF8&qid=1500906383&sr=8-1&keywords=LG+34++DVI

Der Monitor ist zum Arbeiten absolut ideal, man muss nichts skalieren und hat massig Platz, läuft auch mit jeder aktuellen Onboard Karte.
Zudem ist der Monitor matt und nicht spiegelnd, was extrem nervig ist.

Bau Dir selbst eine Mühle zusammen anstatt Apple zu füttern ;)
Mach ich schon seit Jahren so.

CPU Tipp:
 
Zuletzt bearbeitet:
Retina 5K Display
3,4 GHz Prozessor
1 TB Kapazität

Also ich arbeite ganz vorzüglich auf einem 6 Jahre alten iMac mit Quad-Core i5 Prozessor bei 2,5GHz. Dein iMac klingt mir schon sehr nach Overkill. Ich kann mich dem Vorposter nur anschließen:

Anstatt Tausende von € in Overkill Hardware zu stecken kauf Dir einen normalen PC von der Stange (oder bau einen zusammen nach eigenen Vorstellungen)
und investiere lieber in gute Studiomonitore (Abhöre) und eine klangliche Optimierung des Raumes, so das du beim Mischen den Sound gut einschätzen kannst.

Oder halt nen Mac, wenn es denn unbedingt Mac sein muss.
 
Klar ist Apple im Vergleich zwischen Anschaffungspreis und erworbener Leistung schlechter als ein selbst zusammengestellter Windows-Rechner ich lese jedoch oft von Leuten, vor allem welchen, die produzieren/als DJ tätig sind etc, die auf Mac schwören weil es weniger problem- und virenanfällig wäre... Dass Fruityloops nicht der letzte Müll ist und auch schon Grundlage für erfolgreiche Songs war ist mir bewusst, dennoch möchte ich auf jeden Fall mit Omnisphere arbeiten, was das Plugin an Sounds bietet bekommt man nirgendwo anders. Ob Omnisphere und Fruity Loops kompatibel sind weiß ich nicht, die Anschaffung von Cubase macht den Kauf preislich aber im Endeffekt auch nicht fetter...
 
Tja, in der Überschrift steht Omnisphere 2. Und im Beitrag noch umfassender Nutzung. Da ist das keineswegs Overkill sonder eher unterdimensioniert. Da braucht man Leistung satt und ohne Kompromisse. Vor allem wenn man auch noch mit Keyboard einspielen will. Da ist dann Latenz ein wichtiges Kriterium und geringe Latenz schafft man neben geeignetem Interface auch nur mit einem leistungsstarken PC.

Ob MAC oder PC hängt davon ab, wie weit man sich in der Materie PC / Windows und Audio auskennt. Dem Laien würde ich nicht nahelegen, selbst einen Rechner zusammenzubauen. Wenn Windows, dann eine Workstation aus dem Business Bereich.

MAC würde ich mich nach einem gebrauchten umsehen. Sowas vielleicht. Oder eben einen neuen Powermac........
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Über Logic statt Cubase habe ich auch schon nachgedacht, das sieht tauglich aus das Programm. Bin in den Grundzügen halt schon ein wenig vertraut mit der Benutzung von Cubase, deswegen war das jetzt erstmal meine erste Anlaufstation, mit dem Gedanken Logic kann ich mich aber erst einmal auch anfreunden und werde mich mal ein wenig mehr damit beschäftigen.

Tja, in der Überschrift steht Omnisphere 2. Und im Beitrag noch umfassender Nutzung. Da ist das keineswegs Overkill sonder eher unterdimensioniert. Da braucht man Leistung satt und ohne Kompromisse. Vor allem wenn man auch noch mit Keyboard einspielen will. Da ist dann Latenz ein wichtiges Kriterium und geringe Latenz schafft man neben geeignetem Interface auch nur mit einem leistungsstarken PC.

Ob MAC oder PC hängt davon ab, wie weit man sich in der Materie PC / Windows und Audio auskennt. Dem Laien würde ich nicht nahelegen, selbst einen Rechner zusammenzubauen. Wenn Windows, dann eine Workstation aus dem Business Bereich.

MAC würde ich mich nach einem gebrauchten umsehen. Sowas vielleicht. Oder eben einen neuen Powermac........

Vielen Dank erst einmal über deinen Beitrag! Über ein gebrauchtes Gerät habe ich auch schon nachgedacht, Apple hat ja auch generalüberholte Geräte - da könnte man eventuell auch den ein oder anderen Euro sparen bzw. mehr aus seinem Geld holen.
Dass Omnisphere Leistung ohne Ende beansprucht lese ich auch des öfteren. Über den Aspekt, dass einspielen per Keyboard zudem noch Rechenleistung beansprucht habe ich zudem noch gar nicht nachgedacht, ich dachte das nimmt sich nicht viel. Lese ich zwischen den Zeilen deines Beitrags also richtig heraus, dass du meine Vorhaben mit dem von mir erstmals angepeilten Gerät zu arbeiten also kritisch siehst?
 
Egal ob Mac oder PC, eine normale Festplatte oder einen Fusion Drive würde ich nicht mehr nehmen. Das ist im Vergleich zu SSD viel zu langsam, vor allem wenn die DAW viele Daten rumschaufeln muss. Der iMac mit 1TB SSD würde dann aber auch neu 840,- EUR mehr kosten, bei 512GB auch immer noch 360,- EUR. Wenn es Mac sein soll, dann würde ich das noch drauflegen, ansonsten lieber einen günstigeren Windows PC mit SSD nehmen. Da Du eh Cubase verwenden willst, bist Du ja nicht zwingend auf einen Mac angewiesen.
 
Egal ob Mac oder PC, eine normale Festplatte oder einen Fusion Drive würde ich nicht mehr nehmen. Das ist im Vergleich zu SSD viel zu langsam, vor allem wenn die DAW viele Daten rumschaufeln muss.

Ich bin nicht der technikbewandertste Mensch: Langsam würden hierbei dann aber "nur" Datenimporte, speichern von Dateien etc. laufen, oder? Oder beeinflusst eine Festplatte auch die Geschwindigkeit des "Arbeiten selbst" mit der Software?
 
Klar ist Apple im Vergleich zwischen Anschaffungspreis und erworbener Leistung schlechter als ein selbst zusammengestellter Windows-Rechner
Das würde ich jetzt nicht unbedingt behaupten. Steckt halt ne ganz andere Philosiphie dahinter.
Mac ist teurer, kein Thema, aber das Geld kommt manchmal auch wieder zurück:
-Keine andere DAW hat eine so umfassende Instrumenten und Plugin Library wie Logic pro X. Damit kommt man ohne etwas dazu zu kaufen sehr weit. Kostenpunkt für Logic ist etwa gleich wie bei anderen DAWs, die wesentlich weniger im Grundpaket haben.
-Ich hatte mal eine kaputte Grafikkarte an meinem 6 jährigen Mac. Keine Ahnung warum, aber die ging auf Garantie, obwohl die Garantie längst abgelaufen war.
 
Ja sie kann das Arbeiten auch direkt beeinflussen. Es müssen ja permanent Daten gelesen werden, weil sie u.a. zu viel für den Arbeitsspeicher sind. In dem Fall fäng dann der Rechner zum swappen an, d.h. Daten die eigentlich in den Arbeitsspeicher sollten, werden dann auf der Festplatte ausgelagert und dann von dort gelesen.

Wenn man in der DAW noch z.B. Plugins wie Superior Drummer verwendet, wo die Installation schon 20GB braucht, dann müssen auch Unmengen von Daten schnell gelesen werden wenn das Stück läuft. Das Laden des Drumsets dauert dann einige Zeit, bis es im Arbeitsspeicher verfügbar ist damit es schnell läuft....ist der dann wieder knapp fäng der Rechner wieder zum swappen an.

Allein das Starten vom Betriebssystem dauert nur noch Sekunden anstelle von Minuten. Ich würde nie wieder einen Rechner ohne SSD kaufen. Wirklich jeder den ich kenne sagt das Gleiche, wenn er mal an einem Rechner mit SSD gearbeitet hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Wirklich jeder den ich kenne sagt das Gleiche, wenn er mal an einem Rechner mit SSD gearbeitet hat
möchte hier noch paar weitere Vorteile anmerken:
-absolut geräuschlos
und vorallem bei Lappis sehr wichtig:
-Erschütterungs unempfindlich
-braucht wesentlich weniger Strom (Akkulaufzeit)

Mir kommen keine HDDs mehr in den Rechner, geht mal gar nicht^^
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Okay, vielen Dank auch an dich!
840 Euro sind mir aber viel zu happig, das kann ich finanziell nicht stämmen. Mit 512 GB könnte ich mich noch anfreunden. Wie groß wird so ein Projekt mit Omnisphere circa wenn es, sagen wir, 30 Spuren hat und 5,6 Minuten geht circa? Kann man das verallgemeinern? Man kann an Macs aber natürlich auch schon einfach externe Festplatten schließen und die Festplatte des Rechners so entleeren ohne seine Arbeit zu verwerfen, oder? (Das Niveau der Fragen sinkt stetig :claphands:)
 
beeinflusst eine Festplatte auch die Geschwindigkeit

Alles was nicht permanent vom Hauptspeicher gehalten wird, wird über Schreib- Lesvorgänge auf der Platte gespeichert. Dabei kommt es nicht nur auf dessen größe an, sondern auch wie Betriebssystem und Anwendung mit dem Vorhandenen umgehen. Ich würde auch nur noch SSD- Platten nehmen. Außer für Datensicherungen. Summs und Brumm gibt es dann auch nicht mehr. Außer der Kühlung an sich. Ist aber eine andere Riesenbaustelle.

Also die Prozessoren an sich, sind meistens nicht das Problem (bei Office & Co.), sondern die Plattengeschwindigkeit und Zugriffszeiten.

Micha
 
Man kann an Macs aber natürlich auch schon einfach externe Festplatten schließen und die Festplatte des Rechners so entleeren ohne seine Arbeit zu verwerfen, oder?

Zum Archivieren kann man natürlich externe Gestplatten nehmen. Wenn man direkt darauf arbeiten will wäre eine externe SSD mit USB 3 oder Thunderbolt ratsam.
 
Erstmal ein weiteres mal Danke an bisher alle Beteiligten!
Mich hat der Beitrag von adrachin ein wenig verunsichert als Bedenken zur Performanceleistung des iMacs geäußert wurden. Gibt es denn noch weitere Leute, die eine Einschätzung zur umfassenden Nutzung von Omnisphere 2 mit, wenn mir denn nun schon von 2 Leuten empfohlen wird dies zu bevorzugen, Logic Pro X geben würden wenn ich mir das Gerät mit einer 512GB SSD kaufe und den Arbeitsspeicher auf 24GB aufrüste? An sich spricht mich halt auch einfach das Gerät an sich mit seinem äußeren Erscheinungsbild an deswegen fällt es mir bisher schwer mich so schnell von dem Gedanken loszureißen. Dennoch würde ich mich von kompetenten Stimmen dagegen selbstverständlich abbringen lassen...
Performance wäre, ich schreibe sie hier unten noch ein weiteres mal auf somit:

  • 3,4 GHz Quad‑Core Intel Core i5 Prozessor der 7. Generation
  • Turbo Boost bis zu 3,8 GHz
  • 8 GB 2400 MHz Arbeitsspeicher vorerst verbaut - aufgerüstet dann auf 24GB, das wirkt auf mich vom Preis-Leistungs-Verhältnis sinnvoll
  • 512GB SSD
  • Radeon Pro 570 mit 4 GB Videospeicher
  • Zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse
  • Retina 5K P3 Display mit 5120 x 2880 Pixeln
 
Dass Omnisphere Leistung ohne Ende beansprucht lese ich auch des öfteren

Das stimmt auch. Selbst ausprobiert. Und das braucht auch was Platz auf der Platte oder SSD. Mit Fusion Drive würde ich das nicht betreiben. Dann schon eher die Library auslagern auf eine externe SSD Platte.

Über den Aspekt, dass einspielen per Keyboard zudem noch Rechenleistung beansprucht habe ich zudem noch gar nicht nachgedacht, ich dachte das nimmt sich nicht viel.

Midi zum Rechner ist nicht das Problem. Aber damit werden ja virtuelle Klangerzeuger angesteuert und die Klänge müssen berechnet werden und dann müssen sie ausgegeben werden. Die Zeit, die vergeht vom Anschlag der Taste bis zu dem Moment wo der Klang dann am Trommelfell ankommt ist die erwähnte Latenz. Und die sollte so gering wie möglich sein. Realistische Werte ohne allzugrossen Einfluss auf das Spielgefühl sind 10 bis max 50 ms. Pianisten, die echte Klaviere gewöhnt sind meckern schon bei grösser 1 ms.

Und geringe Latenzen zu erreichen ist eine anspruchsvolle Aufgabe für einen Rechner. Vor allem wenn die DAW unter hoher Last laufen muss was sie zwangläufig tut wenn mehrere virtuelle Klangerzeuger und womöglich noch schwergewichtige Plugins laufen.

Deswegen bleibe ich bei meiner Aussage, der Rechner kann gar nicht schnell genug sein.

Ich schaffe es regelmäßig bei Mischungen mit kaum mal mehr als 30 Spuren OHNE jeglichen virtuellen Klangerzeuger die DAW an die Grenzen auszulasten. Und das bei einem i7 6700k Desktop Prozessor, SSD und 32 GB Ram. Dabei muss ich da nicht auf Latenz achten, da ich ja nichts einspiele. Die steht einfach auf 100 ms +. Mir eigentlich egal.

Wer was einspielen will, dem kann das nicht egal sein.

Also, Rechner so schnell wie möglich, SSD ein unbedingtes muss. Gerne auch eine kleine SSD für OS und externe SSD für Library und Projekte. 16 GB sollte gehen. MAC OS ist da genügsamer als Win.

Also meine Entscheidung wäre 21.1 Zoll, i7 CPU, 256 GB SSD und erst mal 8GB Speicher. Wenn es denn unbedingt ein iMac sein muss.
 
Vorab: Ich bin Macbook Pro User - Dass ein iMac leistungsfähiger ist, erscheint auch mir völlig klar. ;)

Vom FuisonDrive kann ich nur abraten, denn im Falle eines Kollaps ist muss das ganze FD neu aufgesetzt und zusammengefügt werden. Ohne Backup startet man also bei 0. Zwar kann die TimeMaschine immer wieder automatisch neue Backups erstellen, jedoch ist dies nicht immer möglich, wenn man unterwegs ist.

Ansonsten kann ich die Präferenz zu Apple nur bekräftigen - Jedoch würde ich grundsätzlich die höchste Prozessorwahl, größte Platte und höchsten RAM wählen. Erstes ist man lange Zukunftsfähig, zweitens brauchen Musikanwendungen wirklich Leistung und drittens ist es wie mit hohen PS Zahlen: Lieber haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben.

Vielleicht wäre jedoch nicht der iMac die richtige Wahl, sondern ein Macbook Pro mit voller Ausstattung und externem Bildschirm? Somit wärst du mobil und hast zu Hause dennoch vollen Zugriff - zumindest war das mein Weg:

Mein ältestes und immer noch im Dienst befindliches Macbook Pro 15" Unibody ist von Late 2008, aufgerüstet mit 8GB RAM, sowie 256 Samsung 850 Pro SSD und einer aus meinem Hauptrechner stammenden Apple 750 GB HDD (SSD und HDD als Fusiondrive konfiguriert). Läuft wie eine 1. Für Musik tatsächlich etwas zu konservativ konfiguriert. Jedoch ist das Argument, ein Mac wäre mit seinem Anschaffungspreis zu teuer, ist gerade mit Hinblick auf dessen Nutzdauer geradezu lächerlich.

Mein Hauptrechner für Musik ist ein MBP 15" von 2011 mit 2,5 GHz Intel Core i7 Quad-Core Prozessor samt 8 MB gemeinsam genutztem L3-Cache, zusätzlich aufgerüstet mit 16 GB RAM und 1TB Samsung 850 Pro SSD. Bisher fehlt mir für Logic, MainStage, Bildbearbeitung, etc. kein bisschen was - selbst bei Projekten mit einer Spurenanzahl von 1 Gros.

Für den Unialltag sind beide jedoch zu schwer und haben zu wenig Akkuleistung, weshalb ein 2017er 12" MB mit 512 GB. Keine Musikanwendung, wobei ich ziemlich sicher wäre, dass er meine Anwendungen auch noch locker abfrühstücken kann. Akkuleistung ist jedoch sensationell - Ich komme locker über 1 Tag.


Wenn du richtig maßlos Leistung brauchst, dann kommst du um einen iMac PRO nicht herum. Ob man sich das dann noch leisten kann und falls ja, ob man sich das noch leisten will, muss jeder für sich selbst ausmachen.

Eins jedoch zum Schluss: Wieso man eine solche Investition unter der Prämisse zu unternehmen plant, für Geldsparerei auf 3rd Party RAM Lösungen [edit: gemeint sind Lötlösungen, da iMac '17 nicht erweiterbar] zurückzugreifen, erscheint mir nicht ganz nachvollziehbar. Entweder ist die Kohle da - oder halt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Eins jedoch zum Schluss: Wieso man eine solche Investition unter der Prämisse zu unternehmen plant, für Geldsparerei auf 3rd Party RAM Lösungen zurückzugreifen, erscheint mir nicht ganz nachvollziehbar. Entweder ist die Kohle da - oder halt nicht.

Du meinst damit RAM von Drittanbietern, oder? Das ist die erste Stimme, von der ich höre, die so etwas äußert. Was spricht dagegen?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich habe grade gelesen, dass man den RAm der 21 Zoll iMacs von 2017 sowieso nicht mehr erweitern kann... Man, dabei fande ich die Idee mir den 21 Zöller in der mit besten Konfiguration zu kaufen und den RAM extern zu erweitern grade echt gut... So wäre er mir wieder zu teuer. Ich würde, um mal nicht in Rätseln zu sprechen, maximal 2500 Euro für meinen Rechner ausgeben, so käme ich auf maximal 16GB RAM bei einem 3,6ghz i7 prozessor und 512GB SSD.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben