schlechte Intonation

von Beyme, 22.05.08.

  1. Beyme

    Beyme Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.05.08   #1
    Ich bin voll asi.

    Meine Bendings sind sehr schlecht, mal ein viertel Ton drunter, mal ein viertel zu Ton zu hoch, irgendwie nie richtig drauf. Wenn's wenigstens konsequent ein Viertel-Ton wäre, aber ich eiere da halt immer ganz undefiniert rum.

    Gibt's da ne richtige Killer-Übung, die Ihr mir empfehlen könnt?
     
  2. TigerTatziKatzi

    TigerTatziKatzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #2
    gut, also ich würde das so üben.
    Du nimmst beispielsweise den 6.Bund einer Saite, spielst ihn an und guckst / hörst wie er klingt.
    Dann gehst einfach ein Bund rutner, also 5. Bund der selben Saite, und ziehst die Saite bis es wieder genauso klingt wie im 6.Bund. Dann weißt du, dass du den Halbtonschritt hast. Dann im Gehirn abspeichern (^^) wie weit du gezogen hast und wie der Halbton im Verhältnis klang. Das kannst du dann natürlich auch mim Ganzton etc. machen. Das würd ich dann einfach regelmäßig machen, dann kriegt man ein Gefühl dafür!

    Vielleicht hilft dir das schon?!
     
  3. Beyme

    Beyme Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.05.08   #3
    ok, ist das jetzt vor allem eine Sache der Gehörbildung, und wenn ich da richtig gut drauf bin, kommt auch von allein, wie weit ich das Bending machen soll oder ist das eher eine mechanische Geschichte, dass ich miri das einfach einprügeln muss, wie weit ich gezogen habe oder beides?!
     
  4. Mr.eYeBallZ

    Mr.eYeBallZ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #4
    Ich würde dir empfehlen es so zu üben, dass du nicht von deinem Gehör abhängig bist.

    Das heißt du ziehst den Ton nicht so lange hoch, bis der Zielton getroffen ist, sondern du ziehst erst und spielst erst dann an.

    Ich habe mal gelesen, dass es auf diese Weise besser ist.
    Bin selbst noch am üben^^
     
  5. TigerTatziKatzi

    TigerTatziKatzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #5
    ich würde sagen beides.
    ich denke, man sollte grob anpeilen können wie weit man ziehen muss, um einen bestimmten Ton zu erreichen. Dann sollte man halt mim Gehör noch schauen, ob man jetzt zuweit gezogen hat oder zu wenig. Das geht halt iwie hand in hand :)

    Da ich eigentlich vom Saxophon her komme, kann ich dir sagen: Man weiß zwar mit der Zeit die etwas schlecht intonierenden Töne auf dem Instrument und gewöhnt sich die durch den Ansatz vorneweg zu korrigieren. Was nicht heißt, dass man sein Gehör abschalten kann, weils automatisch geht. Man muss trotzdem noch hinhörn und kleine Korrekturen vornehmen (ich hoffe das Beispiel ist nachvollziehbar und hinkt nicht all zu sehr :D )
     
  6. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 22.05.08   #6
    rein mechanisch weniger, würde ich sagen, obwohl es schon mit Gefühl zu tun hat, das merkt man, wenn man die Saitenstärke wechselt, dann funktioniert das nicht mehr so richtig.
    Du kannst zum Üben ein Stimmgerät verwenden, dann kannst du genau ablesen, wie genau du ziehst.
    Was auch sehr gut funktioniert ist, z.B.
    G-Saite am 7. Bund greifen, h-Saite am 5. Bund
    Beide Saiten anschlagen und die G so weit ziehen bis der Ton identisch ist.
    Das hört man sehr gut, weil, solange die Töne beider Saiten nicht genau gleich sind, so eine hörbare "Schwebung" auftritt. Die ist genau in dem Moment weg, wo du die Saite exakt auf den Ton der anderen Saite gezogen hast.
     
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