schnelle, für euch sicher leichte Frage

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amorphous
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Hey Leute.

Ich hab mal wieder, wie so oft etwas auf der Gitarre gefundne, dass sich für mich gut anhört.

Hier direkt die Tabs:

-----------------------------------------
-8------8-------8------9-----9-----9---
----10----10-----10----10-----10------
------------------------------------------
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Oke. Wie sich das für euch anhört sei erstmal dahingestellt.

Jetzt würde ich gerne Fragen, wie man weitermachen könnte harmonisch, falls das das intro ist.
z.b. welche akkorde man darauf legen könnte.. Ich weiß sowas leider noch nicht :<


Danke schonmal !




Dazu sollte gesagt werden:

Würde es gerne verzerrt spielen :D
 
Eigenschaft
 
Ich hab' mal ein bisschen herumexperimentiert und das Ergebnis in eine Power Tab gepackt, kannst ja mal schaun ob es dir gefällt: Anhang anzeigen amorphous.zip

...übrigens, die Tonart ist Fm oder etwas in die Richtung, es wird wahrscheinlich einfacher zu spielen sein wenn du alles einen Halbton nach unten transponierst - je nachdem ob dir das wichtig ist.
 
Wow.. Danke schonmal für die Antwort gleich mit Tabs :O


Das Transponieren stellt kein Problem dar..

Jetz nur meine Frage... Wie kommst du auf die Akkorde ?
 
Jetz nur meine Frage... Wie kommst du auf die Akkorde ?
Ich muss erstmal dazu sagen, das ich mir deine Melodie und Hellrazors Ergebnis noch nicht angehört habe. Werde es noch nachholen.
Aber ich denke, das Produkt dessen, ist eine Mischung aus Erfahrung (gebildet aus Experimentierfreude, Harmonielehre, Analysen/Systematisierungen, ...) und den daraus resultierenden Hörerwartungen. Es ist tatsächlich so, das erfahrene Musiker tendenziell mehr hören als "real" vorhanden ist (Sikora beschreibt diesen Umstand sehr gut) und Hellrazor ganz sicher seiner Hörerwartung (Ohr) und Erfahrung gefolgt ist.

Es ist auch so, das sich nach etlichen Jahren eine Reflexhandlung bildet, in den musikalischen Stilistiken in denen man sehr vertraut ist. Bei mir ist es z.B. der Blues, wo ich gleich nach 3-5 gehörten Noten sofort reflexartig Harmonisieren, reharmonisieren und das Thema weiterspinnen kann, ohne weiter darüber nachzudenken. Ich folge da meiner Klangvorstellung (so gut es geht und ich es technisch umsetzen kann) und meiner Hörerwartungen ... einfach reflexartig. Bei "Phrasen"/Stilistiken die mir "fremd" vorkommen und ich nicht auf Erfahrungen zurückgreifen kann, experimentiere ich dann viel, höre unterschiedliche Sachen darüber, diskutiere mit anderen darüber ... und neuerdings beschäftige ich mich dann auch noch mit Harmonielehre; aber das Experimentieren überwiegt bei mir immer noch extrem :D

amorphous, was mich aber persönlich interessieren würde ist, was deine Klangvorstellung bei deiner Melodie ist? Oder ob sie einfach zu "fremd" (aber irgendwie gut) ist, und sich deshalb einfach bei dieser Melodie keine konkreten Klangvorstellungen einstellen wollen.

Gruß
 
Also die Vorstellung ist, dass das am Anfang als Intro läuft.. Alleine nur die Gitarre. Und dann setzt einen Takt lang schlagzeug "heftig" ein und eine zweite Egitarre. Nur so blitzartig. Dann wieder 2 Takte oder so das Melodiespiel und dann nochmal die Akkorde und das Schlagzeug (da kommt die erste Frage: welche Akkorde ? Wenn ich z.b. ehm bei dem Thema

Fis E Fis E G E G E Fis E Fis E G E G E spiele..

Welche Akkorde kann ich das über das E-Fis legen und welche über das E-G ? Ich will das mal theoretisch wissen, nicht nur nach gehör :>

Und mit welchen Akkorden es dann z.b. im Refrain weitergehen könnte, damit sich das Lied trotzdem "zusammenhängend" anhört und sich Strophe/Intro und Refrain nich so unterscheiden.

Ich hoffe ihr wisst was ich mein :D

Danke
 
Jetz nur meine Frage... Wie kommst du auf die Akkorde ?

Zuerst einmal habe ich das hier...

-----------------------------------------
-8------8-------8------9-----9-----9---
----10----10-----10----10-----10------
------------------------------------------
-----------------------------------------
-----------------------------------------

...zu dem zusammengefasst...

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-8-----9--
-10---10-
-----------
-----------
-----------

...und diese als Bestandteile von Akkorden aufgefasst, die beide den Ton f enthalten, einer von beiden noch die große Sekunde (g), der andere die kleine Terz (ab). Der einfachste Fall hier ist, dass wir f jeweils als Akkordgrundton wählen, und beide Akkorde noch durch die fehlende Quinte c ersetzen, so dass wir Fsus2 und Fm erhalten. Dies sind die beiden Akkorde, die ich in den ersten 4 Takten verwendet habe (F5 hätte jeweils ausgereicht, da die restlichen Töne ja in der Melodie auftauchen, aber ich fand so klingt es interessanter).

Um ein bisschen Abwechslung mit rein zu bringen, habe ich die Terz f - ab später als obere Terz eines Dur-Dreiklangs aufgefasst (die zwischen großer Terz und Quinte), statt als untere Terz eines Moll-Dreiklangs, so dass sich als Akkordgrundton Db ergab. Diesmal habe ich einfach einen Db 5 in der Begleitung verwendet, der sich nur durch die Melodiestimme zu einem Db(-Dur) erweitert. Zuerst wollte ich die Kombination Fsus2 Db5 verwenden, hab' dann aber ausprobiert was passiert wenn man Db 5 auch bei dem f - g Teil verwendet, und raus kam ein Db add #11 (-> 5 und #4 in einem Akkord). Anschließend habe ich noch etwas variiert: einmal Db 5 maj7, so dass sich insgesamt ein Db maj7 add #11 ergab, und dann noch ein Db b5 (ohne Terz!) in der Begleitung, so dass man einen Db add #11 hat, allerdings mit #4 in der Begleitung, und Terz und Quinte in der Melodie, wo ich allerdings auch nicht gedacht hätte dass sich das anhört wenn ich nicht rumprobiert hätte. :rolleyes:

...natürlich kann man noch ganz andere Akkorde verwenden, durch je zwei Töne in der Melodiestimme hat man da sehr viele Freiräume. ;)
 
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