Schumanns Kinderszenen und Mozarts große g-moll

von Der Akkord, 13.05.07.

  1. Der Akkord

    Der Akkord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #1
    Guten Tag,

    Die im Titel genannten Stücke stehen im Mittelpunkt meiner Abiturprüfung. Ich bin auf der Suche nach Analysen von "Träumerei", "Bittendes Kind", "der Dichter spricht" und halt der großen g-moll. Interpretationsansätze würden mir auch reichen.
    Wichtig ist einfach, dass ich die Besonderheiten der einzelnen Stücke herausarbeiten kann.
    Würde mich über eure Hilfe freuen.
     
  2. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 13.05.07   #2
    Die "Träumerei" wird dir viel freude bei der formalen analyse bereiten, beim "Bittenden Kind" kannst du den schluss interpretieren, beim "Dichter" das kleingedruckte.
    Wie lange willst du dich denn mit der Mozart-sinfonie aufhalten, das ist stoff für ein semester.
    Es ist aber wohltuend zu wissen, was da für eine musikbesessene und gelehrte generation heranwächst.
     
  3. Der Akkord

    Der Akkord Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #3
    Ja ich denk dass bei den Kompositionen folgende Sachen im Mittelpunkt stehen:

    Träumerei -> Destabilisation der Zeit (synkopen, Harmonische Verdichtung) und Qualität der Melodie

    Bittendes Kind -> Ende auf Dominante, Tonika kommt nie ganz vor-> keine Entspannung...Tonalität?

    Der Dichter spricht -> "schwebend", besonders in ziellosen Mittelteil, zeitlos

    große g-moll -> Da kommt es denke ich Hauptsächlich auf den Umgang mit der Sonatenhauptsatzform an (wird nicht richtig eingehalten -> Orginalitätsprinzip) und daraum am Beispiel von der 40. das Entwicklungsprinzip der Wiener Klassik zu denmonstrieren.

    Wenn euch noch weitere wichtige aspekte einfallen imemr her damit^^

    greez akkord


    Vielleicht könnte mir auch noch jemand helfen in welcher Tonart die 2. Bitte von "Bittendes Kind steht (Takt 5 ff) komm einfach net drauf^^...endet in a-Dur...aber der anfang?
     
  4. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.05.07   #4
    ich denke bei schumanns kinderszenen ist nicht nur die analyse sondern auch die interpretation der harmonik absolut wichtig.
    "der dichter spricht" beispielsweise beginnt doch mit nem dom7 oder vorhaltsakkord (weiß nicht mehr genau)... da könnte man nun reininterpretieren dass dies eine art "alamierung" dar stellen soll. so nach dem motto: "achtung kinder, der dichter/lehrer hat euch etwas mitzuteilen"... es steht dann ja auch genau am anfang wo zufälligerweise die "rede" des dichters beginnt. ;)
     
  5. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 17.05.07   #5
    Vorsicht! Schumann schrieb meist die musik und ließ sich nachträglich den titel einfallen.
     
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