Schwanenhals-Mikrofon für Gesang?

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anorak73
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Ich spiele Keyboard und würde gerne ein wenig dazu singen. Nur für mich alleine zu Hause. Also kein großer Anspruch. Für Aufnahmen habe ich ein anderes Mikrofon.
Wenn ich mir ein normales Shure SM58 mit Galgen vornehme stört mich das sehr, da ich weder Noten/Text noch Keyboard vernünftig sehe. Ein Headset-Mikrofon hatte ich auch schon ausprobiert, aber da stört mich der Halter an der Brille und das Kabel welches nach hinten geht und dann ständig an mir zieht (kein Funk, da ich das Mischpult direkt am Keyboard habe).

Nun hat mir jemand ein "Schwanenhalsmikrofon" empfohlen, da sie sehr dünn und sehr Flexibel sind, so dass man sie sehr gut zur Seite biegen kann und auch die Sicht nicht so beeinträchtigen.
Nun möchte ich aber auch keine 300 Euro für ein gutes Mikrofon ausgeben, wenn das am Ende doch nicht so geeignet ist. Alternativ wäre erstmal ein günstiges Teil um es überhaupt auszuprobieren, aber dann weiß man ja oft auch nicht, ob es an der Sache selbst liegt oder an dem Preis, wenn es nicht klingt.

Hat jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht und kann vielleicht etwas empfehlen?
Generell vielleicht auch die Frage, ob sich der Gebrauch von "Sprache" und "Gesang" generell so unterscheiden, dass sie als Auswahlkriterium gelten können (auch Redner können ja mal lauter und mal leiser sein)

Vielen Dank für die Info

Andreas
 
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Generell vielleicht auch die Frage, ob sich der Gebrauch von "Sprache" und "Gesang" generell so unterscheiden, dass sie als Auswahlkriterium gelten können (auch Redner können ja mal lauter und mal leiser sein)

Physikalisch-anatomisch betrachtet:
  • nach Atemübungen, Einsingen usw. sollte eine Hand mühelos Vibrationen auf dem Kopf wahrnehmen (Kopfstimme)
  • was bedeutet: deutlich mehr Resonanzräume sind nun verfügbar
  • d.h. sowohl die mit großer Länge (= tiefe Frequenzen), als auch die mit (sehr) kurzen Längen (= hohe Frequenzen)
"Laut und leise" sind da eher sekundar, denn nun erzeugen wenig Anregungen aus der Bauchatmung laute und charakteristische Ergebnisse: Was sich ändert, sind Klang, Frequenzbereiche und Spektrallinien, insb. werden mehr starke höherfrequente auftreten als beim normalen Sprechen.

Ob man damit den gesamten HiFi-Bereich überstreicht (20 Hz - 20 kHz)? Wohl eher nicht. Mir scheint, Mikrofone decken das heute mühelos ab. Wichtiger wäre vermutlich eher die Richtcharakteristik: Du willst ja sicher nicht auch noch das Klappern der Tatatur mit aufnehmen ... oder ?
 
Es gibt ja auch Schwanenhalsaufsätze für Stative, z.B. von K&M. Da kommt dann ein normales Mikro (z.B. SM58) dran.
 
Alternativ wäre erstmal ein günstiges Teil um es überhaupt auszuprobieren, aber dann weiß man ja oft auch nicht, ob es an der Sache selbst liegt oder an dem Preis, wenn es nicht klingt.
Vielleicht diese Klemme:
und da einen Schwanenhals drauf. Und dann das Mikro Deiner Wahl. So hab ich es bei mir gemacht.
 
Es gibt ja auch Schwanenhalsaufsätze für Stative, z.B. von K&M. Da kommt dann ein normales Mikro (z.B. SM58) dran.
Du meinst diese hier, oder @Trommler53842?
Ich würde ebenfalls ein (schon vorhandenes) "normales Gesangsmikrofon" verwenden, da man beim Singen mit dem Popschutz eines Gesangsmikrofons deutlich besser zurecht kommt als mit dem eines dünnen Schwanenhals-Sprecher-Mikrofons.
 
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