SECRET WORLD (minimal music – Instrumentalsong)

MacBook2237

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Liebe Community,

Es ist Zeit für eine neue Veröffentlichung auf meinem YouTube-Kanal WocherMusic!
Nachdem ich mein erstes Video – das Cello-Cover "Lux Aurumque" – am 20. April hochgeladen hatte, entschied ich mich dafür, jeden Monat am 20. eine neue Produktion zu veröffentlichen. Am vergangenen Montag habe ich also mein neues Video auf YouTube veröffentlicht: Diesmal ist es eine Komposition von mir, die auf einer sehr simplen Idee basiert, die ich mit 16 Jahren beim Herumspielen auf meiner damals frisch gekauften E-Gitarre hatte. Der Song heißt SECRET WORLD und lässt sich in die Kategorien Minimal Music und Instrumentalsong einordnen.

Der spannende Teil des Songs tritt ab der Mitte ein, daher schaltet nicht zu früh aus oder spult lieber etwas vor! :)

Gleich vorwegnehmen möchte ich Folgendes:
1. Ich bin kein Gitarrist und kein Schlagzeuger. Als Profi bzw. angehender Profi sehe ich mich am Cello, welches ich seit dem Alter von 7 Jahren spiele und womit ich bereits ein Studium abgeschlossen habe – und am Klavier, was ich seit vergangenen Herbst studiere. Auf der E-Gitarre hatte ich 1-2 Stunden von einem guten Kollegen von mir, am Schlagzeug bekam ich mit 15-16 Jahren eineinhalb Jahre Unterricht. Bitte vergesst das nicht, wenn ihr mich kritisiert – das führt mich aber zum zweiten Punkt:
2. Bitte kritisiert mich! Es gibt nichts Besseres, um Fortschritte zu machen, als Kritik. Jeder, der sich meine Musik anhört bzw. meine Videos ansieht, ist ein Lehrer für mich, denn er/sie gibt mir mit seiner persönlichen Kritik aus Sicht des Publikums Einblick in seine/ihre Wahrnehmung und eröffnet mir ganz neue Perspektiven!
3. Das Sound-Engineering habe ich zu 95% auf YouTube "gelernt" und zu 5% über andere Seiten im Web. Auch hier ist es für mich sehr wichtig, konstruktive Kritik von Profis oder Leuten mit mehr Erfahrung zu erhalten.

Das Video

Der Audiotrack
https://soundcloud.com/user-425784719-135267741/secret-world


Zu meinem YouTube-Kanal

Ich habe den Kanal gegründet, um meine Kompositionen und Cover-Ideen zu verwirklichen, die in den letzten 8 Jahren entstanden sind. Darüber hinaus möchte ich viel Erfahrung in der Audiotechnik sammeln. Ich glaube – und hoffe – das ich mit diesen ersten 2 Videos nun einen Grundstein für meine Audio-Kompetenz geschaffen habe und dass es von nun an einen Tick leichter wird, da sich die grundsätzlichen Prozesse wiederholen werden.

Über meine Produktionen

Egal, ob es sich um Covers oder Kompositionen handelt: Auf dem Kanal "WocherMusic" soll in jeder Produktion in irgendeiner Weise das Cello auftreten – und das natürlich stets von mir selbst gespielt. Den Kanal nutze ich unter anderem als eine Möglichkeit für mich, ein kreatives Auskommen zu schaffen. Dabei möchte ich alle Möglichkeiten ausnutzen, die mir zur Verfügung stehen – hierzu Näheres im folgenden Punkt:

Kurz etwas zu meiner Moral

Da ich an einer Universität als Konzertcellist ausgebildet wurde (auch wenn das nicht mein Berufsziel ist), komme ich von der praktischen und von Menschenhand geschaffenen Musik – auch SECRET WORLD ist zu 100% "bio". Aus diesem Grunde habe ich es mir zum Ziel gesetzt, so viel als möglich auf "eigene Faust" einzuspielen – so auch Schlagzeug und E-Gitarre, selbst wenn es mich ein paar Stunden mehr für das Üben und auch Editing (weil Timing nicht immer konstant) kostet. Es soll bei den Instrumenten so wenig Automatik und Künstliche Intelligenz wie möglich ins Spiel kommen.

Der Weg ab jetzt

Ich arbeite bereits am nächsten Projekt, das am 20. Juni online gehen soll. Es wird sich wieder um ein Cello-Cover handeln – mehr kann ich im Moment noch nicht sagen! ;) Freue mich aber sehr, wenn ich dann wieder meine Veröffentlichung ins Musikerboard posten darf!

Abschließend möchte ich mich bei den Moderatoren dafür bedanken, meine Veröffentlichung des "Lux Aurumque" Cello-Covers auf die Startseite platziert zu haben! Ich war sehr geehrt!

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kleines_dickes_gitarrist

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Hallo,

wie du dich vielleicht erinnerst, war ich hingerissen von "Lux Aurumque".

Auch die aktuelle Nummer ist toll, zuweilen sogar RICHTIG toll, besitzt aber meiner Meinung nach zwei Schwachstellen:

1. Das Gitarrenintro ist nicht flüssig gespielt und verleidet dem Hörer die Lust, am Ball zu bleiben. Bei einem Song ist es wie in der Liebe: Die ersten Zehntelsekunden entscheiden. Zumal in einer schnelllebigen Zeit wie der unseren, die keine zweite Chance einräumt. Ehe du dich's versiehst, wird schon wegggeklickt, was für beide Seiten schade ist, denn der Titel entfaltet sich später ja zu echter Größe und absolutem Genuss.

2. Es dauert viel zu lange, bis besagter Genuss eintritt. Die ersten 60 bis 90 Sekunden sind, ohne dir auf den Schlips treten zu wollen, vom harmonischen Ablauf her recht bieder und klingen ein bisschen nach Proberaum einer Schülerband. Also ähnlich wie oben: Liebestöter. Es vergeht die Lust, sich das länger anzuhören.

Zusammenfassend also: Intro zu wenig flüssig, Intro zu lang.

Dennoch bleibe ich dabei: Die Nummer besitzt Substanz und Klasse, entfaltet beides aber zu spät.

Rein von der Produktion bzw. vom Sound her gibt es aus meiner Sicht nix zu meckern.

Liebe Grüße

Holger
 
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Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Kritik – besser hätte ich's mir nicht wünschen können!
Der Song ist nun nicht einmal eine Woche online und schon höre ich ihn sozusagen mit "anderen Ohren".
Auch für dein Lob bedanke ich mich sehr!

Als ich in meinem Originalpost schrieb, man solle nicht voreilig wegklicken, da hatte ich eigentlich schon irgendwo im Hinterkopf das Gefühl, dass sowas wohl recht wahrscheinlich ist....
Jetzt wurde das Gefühl bestätigt und auch konkret erklärt. :redface:

Zu 1.
Ich weiß, es heißt, auf YouTube zählen durchschnittlich die ersten 8 Sekunden – aber ich war mir über lange Zeit sehr unsicher über den Ablauf des Songs. Irgendwann kam halt der Recording-Tag und da musste ich mich entscheiden. (Geschnitten hab ich später trotzdem nochmal.)
Warum ich den Anfang so "abgehackt" gespielt habe, ist, weil ich einen kompakten, knackigen Sound mit "Drive" wollte, der im Gegensatz zum Klavier steht, das später kommt und mit dem Pedal alles überbindet.

Zu 2.
Ich wollte vom Stil her "dry" und "realistisch" anfangen und dann mehr und mehr "wet" werdend in eine "Fantasiewelt" überleiten. Das war der Plan. Also quasi den Übergang zwischen beiden Welten zeigen.
Wenn mir Hörer aber sagen, dass das so nicht allzu gut bei ihnen ankam, dann nehm ich das als wegweisend für spätere Projekte – bzw. ich kann mir vorstellen, in einem Jahr oder so, den Song in gekürzter Form zu "re-releasen". :rolleyes:
 

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