Seit EMG 81 Einbau kein sauberer Clean Sound

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morty x
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Hallo,
hoofe Ihr könnt mir weiterhelfen. Habe ich meine Ibanez einen EMG 81 eingebaut. Habe noch 2 passive Single-Coils die ich aber nicht beutzte.
Live bekomme ich es nicht hin die Tonabnehmer schnell umzuschalten, daher benutzte ich ausschließlich den Humbucker von EMG.
Mein Problem ist nur das ich mit Rythmus und Leadsound total zufrieden bin, aber wenn ich Clean spiele nicht. Der Clean Sound verzerrt leicht und ist nicht sauber. Das hatte ich mit meinem alten passiven Seymour Duncan nicht. Woran kann es liegen und was kann man dagegen tun ?
Greetz Schmiddy
 
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Die 81 neigen dazu etwas zu zerren, vielleicht hilft es, wenn du den Abstand Saiten-Pickup etwas vergrößerst.
 
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morty x
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Hi, das habe ich schon gemacht, der Tonabnehmer geht nicht mehr tiefer zu schrauben. Oder ist das Ausgangssignal einfach zu hoch, weil wenn ich den Poti etwas runterdrehe wirds besser. Aber das ist mir irgendwie zu ungenau den Poti immer etwas runterzudrehen, mal davon abgesehen das dann der Verzerrte Sound nicht mehr so fett kommt ?
 
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Hans_3
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morty schrieb:
Aber das ist mir irgendwie zu ungenau den Poti immer etwas runterzudrehen, mal davon abgesehen das dann der Verzerrte Sound nicht mehr so fett kommt ?

Das ist doch aber klasse, wenn Du solche Unterschiede quasi im kleinen Finger direkt unter Kontrolle hast. Zum Regeln ist doch der Poti an der Gitarre da. Achte mal bei echten Konzert-Videos drauf, wie oft Gitarristen, die Wert auf einen differenzierten Ton legen, zum Poti greifen. Die "UNgenauigkeit" bekommst Du mit etwas Übung ganz schnell in den Griff.
 
edeltoaster
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kannst du nicht den "gain" des cleanen kanals hinunterregeln?
 
hal west
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mit einem 81er wirst du vermutlich NIE einen vernünftigen clean sound schaffen. dafür ist er überhaupt nicht gemacht worden. ich kannte bisher auch niemanden, der es versucht hat, mit so einem ding den sound richtig clean zu halten. der wird vermutlich immer etwas crunchen.

ich würde den pu wieder weiter zu den saiten drehen, weil der zerrsound meiner meinung nach dann noch schöner ist.

für den clean sound kannst du dir ja einen passenden emg singlecoil für die neck position (s oder sa) zulegen. dann kannst du da ganz gemütlich umschalten.
 
the_paul
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Hans_3 schrieb:
Das ist doch aber klasse, wenn Du solche Unterschiede quasi im kleinen Finger direkt unter Kontrolle hast. Zum Regeln ist doch der Poti an der Gitarre da. Achte mal bei echten Konzert-Videos drauf, wie oft Gitarristen, die Wert auf einen differenzierten Ton legen, zum Poti greifen. Die "UNgenauigkeit" bekommst Du mit etwas Übung ganz schnell in den Griff.

man kann EMG pickups mit den volume- und tone-potis nicht wirklich manipulieren, so daß sich resonanzfrequenz und -spitze ändern, weil die bei den EMGs elektronisch simuliert werden. der input des amps wird zwar ein bisschen weniger übersteuert, aber das ist nicht so krass wie bei passiven pickups bei denen man clean und rock-distortion in einem kanal fahren kann und den gain-anteil übers volume-poti steuert.

das problem an der ganzen sache ist, daß die EMG-pickups eben nicht nur die impedanz des signals wandeln, sondern es auch noch um ein paar dB verstärken. wenn der amp-input nicht entsprechend "resistent" ist (es gibt eine ganze menge amps bei denen das so ist, vor allem hochgezüchtete röhrenamps), übersteuert der automatisch auch schon im clean. ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob die single-coils oder der EMG-60 in einem solchen fall eine lösung wären (wobei ausprobieren sicher nicht schadet). ich würde da eher einen impedanzwandler ohne signalverstärkung nehmen und die passiven single-coils damit aktivieren. einen solchen wandler kann man sich selbst bauen oder fertig kaufen bei www.gitarrenelektronik.de
 
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zakk-wylde
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also mein 81 kling absolut clean und warm. vieleicht hast du beim einbau das massekabel zum erden der pu mit verlötet. wenn du dich an den emgplan hälts muss er eigentlich auch clean sehr geil klingen.
hal west schrieb:
mit einem 81er wirst du vermutlich NIE einen vernünftigen clean sound schaffen. dafür ist er überhaupt nicht gemacht worden.
 
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Stimme the_paul zu! Mit dem Regeln ist so ne Sache beim EMG. Entweder man hört nix oder einfach so stark, dass der Ton verloren geht. Kommt total klinisch.

Mein Tipp: Bau wieder einen Hummi mit nicht so viel Output ein, wenn du einen ordentlichen Cleansound brauchst. Ich würd mal einen SD SH-12(Output dem SH-4 ähnlich, sogar etwas zahmer) angucken oder einen Gibson Toni Iommi(verzerrt und clean sehr geil! vor allem klingt der am Neck wie ein anderer PU, sehr nasalsahnig im Zerrmodus und Clean schön warm, an der Bridge kann man recht viel damit machen, vor allem wenn man mit dem Poti regelt, trotzdem auch voll aufgerissen clean).

@zakk-wylde:
Sorry, aber warm und warm sind 2 verschiedene Dinge. Ein 81er wird nie so einen warmen Sound hinbekommen wie bei nem PAF. Mein SD SH-04 ist da noch wärmer.
 
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morty x
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Was kostet denn so ein SD SH-04 ? Und ist der für Powermetal wie ihn Iced Earth, Lefay oder Sound wie Killswitch ENgage geeignet ?
 
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MrFair
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Hans_3 schrieb:
Das ist doch aber klasse, wenn Du solche Unterschiede quasi im kleinen Finger direkt unter Kontrolle hast. Zum Regeln ist doch der Poti an der Gitarre da. Achte mal bei echten Konzert-Videos drauf, wie oft Gitarristen, die Wert auf einen differenzierten Ton legen, zum Poti greifen. Die "UNgenauigkeit" bekommst Du mit etwas Übung ganz schnell in den Griff.

Da ich mich das schon länger Frage, stell ich die Frage mal direkt an dich: Wenn ich den Zerrgrad direkt über meinen Volume-Poti verändere, wird ja auch meine Gitarre leiser (bzw. lauter), wie schaffen es diese Leute also die Lautstärke doch auf der selben Höhe zu halten wenn sie daran drehen?
 
RAGMAN
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hal west schrieb:
mit einem 81er wirst du vermutlich NIE einen vernünftigen clean sound schaffen. dafür ist er überhaupt nicht gemacht worden. ich kannte bisher auch niemanden, der es versucht hat, mit so einem ding den sound richtig clean zu halten. der wird vermutlich immer etwas crunchen.

spiele auch einige EMGs und bekomme damit auch hervorragende cleansounds hin...

RAGMAN
 
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MrFair schrieb:
Da ich mich das schon länger Frage, stell ich die Frage mal direkt an dich: Wenn ich den Zerrgrad direkt über meinen Volume-Poti verändere, wird ja auch meine Gitarre leiser (bzw. lauter), wie schaffen es diese Leute also die Lautstärke doch auf der selben Höhe zu halten wenn sie daran drehen?


Das ist ohne konkrete Beispiele im Einzelfall schwer zu sagen. Das kann in jedem einzelnem Stück total unterschiedlich sein (sollen einzelne Töne clean laut sein, wo es vorher verzerrt war - oder wird ein etwas cleanere Rhythm verlangt - es gibt da in der Praxis 1000 Variationen)

Fakt ist aber, dass man durch die Anschlagstärke sehr viel variieren kann. Sofern nicht eine alles komprimierende Ultrazerre gefahren wird, hat man in der REchten Hand ein ziemlich sensibles Lautstärke-/Dynamikpotential, da die PU-Leistung ja davon abhängig ist.
 
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Hallo, möchte nochmals fragen welcher Seymor Duncan Humbucker am besten geeignet ist. Ich möchte mit ihm heftige Verzerrung aber auch einen Clean Sound ohne Zerrung fahren.
Den Sound den wir in der Band spielen ist vergleichbar mit dem von Iced Earth, Morgana Lefay, Klisswitch Engage.
Danke !
 
Slaughthammer
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SD SH-6 (oder TB-6, wenn floyd rose gitarre)

hab ich auch. ich mache damit alles von power-, true-, melodicmetal bis hin zu übelstem death/blackmetal. auch für downtunings nicht verkehrt. und clean auch nicht schlecht, vorallem wenn man einen series/parallel switch hat (siehe LLL - lobo's lustige leitungen)
 
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hast du vielleicht ne schlechte bzw. ziemlich leere batterie drin, daran kanns auch liegen dass der keinen richtigen cleansound liefert.
 

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