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Da verwechselst du was. Der eingestellt -14 LUFS Wert bei Streaming Diensten gilt der einheitlichen Wiedergabe von jedem Lied, um es den Zuhörern zu ersparen, dass sie nach jedem Lied die Lautstärke anpassen müssen, falls man ein leiserer/lauterer Song in der Playlist ist.Das sagt die Google KI dazu:
"Der LUFS-Standard (Loudness Units relative to Full Scale) ist eine Maßeinheit für die wahrgenommene Lautheit von Audio, die als Branchenstandard für Rundfunk (EBU R 128 mit -23 LUFS), Streaming (Spotify, YouTube mit ca. -14 LUFS) und Podcasts dient, um eine einheitliche Lautstärke zu gewährleisten, wobei der Wert die gesamte Programm- oder Track-Länge misst und der Zielwert oft negativ ist, da 0 die maximale digitale Lautstärke darstellt. "
Abgesehen davon, wenn man seinen Mix auf -14 Lufs mixt, kann man viel besser vergleichen, warum ein anderer Mix lauter klingt als der eigene. Da bringt es nichts einfach alles lauter zu machen, denn so ist ein Vergleich nicht mehr so gut möglich.
LG Jörg
Der LUFS Zielwert beim Mastering ist abhänging von Genre, Song-Stil, Aufnahmetechnik, Klienten-Wunsch, etc. Das hat nichts mit dem zu tun was das Streaming nachher daraus macht. Hier geht es um Dynamik bearbeitung (und somit auch soundbild-veränderungen, nicht nur lautheit!). Wenn du wissen möchtest was aktuell "Standard" ist, dann gibt es einige Seiten im Internet wo die LUFS zu jedem track/album archiviert ist. Dies ist z.B eine davon: https://musicstax.com/track/satanized/5yt7aRlPMFdsLulfqBYDsc
Spoiler: aktuell sind die meisten songs auf -4 bis -8 lufs gemastered, je nach Stil natürlich.
Sorry für das offtopic, aber es ist wichtig mit diesen Mythen aufzuräumen, da sie immer noch weit verbreitet sind und nachgeplappert werden.