Selbstgeschriebene Melodien kommen einem so bekannt vor

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Da_Mops
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Hi!
Mein Problem ist folgendes: Immer wenn mir Melodien einfallen und ich sie dann auf dem Klavier spiele, kommen mir diese gleichzeitig merkwürdig bekannt oder vertraut vor, ohne dass ich jedoch die geringste Ahnung habe woher ich sie kennen könnte.

Ob mir nun nach dem Mittagessen irgend ne Melodie in den Kopf kommt oder ich einfach beim rumklimpern auf eine komme. Jedes mal habe ich dieses Gefühl: "Klingt zwar verdammt gut aber kenn ich die nicht irgendwoher?"
Ich bin in der letzten Zeit bestimmt auf 20 Melodien beim rumspielen gestoßen, die mir alle ziemlich gut gefallen haben und aus denen man auch was machen könnte. Jedoch habe ich dieses Gefühl bei jeder einzelnen Melodie und ich kann ja nicht jedes mal 10 Leute fragen ob die vllt. wissen obs die wirklich schon gibt

Fazit, ich habe bisher aus keiner Melodie was gemacht, da ich befürchte, dass mir nachher beim fertigen Stück jemand sagt: "Wie das is von dir? Das is von dem und dem das und das Lied"...
Ich weiß nicht wie ich das handhaben soll. Es kann ja auch irgendwie nicht sein, dass wirklich alle diese Melodien schonmal Welthits waren oder so...^^

Kennt das vllt.jemand? Wie handhabt ihr das denn?
 
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Günter Sch.
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Das bewegt komponisten seit über 100 jahren, und seitdem suchen sie neue wege jenseits von Dur und moll und kadenzbildung. Denn all das ist "auskomponiert", jede modulation ausprobiert, wobei ich voraussetze, dass du nur einen bruchteil des schon dagewesenen kennst.
Une wenn es gar eingängig und ohrenfällig sein soll, leicht zu merken und wiederzuerkennen - - - - - - - - -
 
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Kenn dein Problem nur allzu gut! Passiert mir auch andauernd! Besonders dann wenn ich mit einem Lied fertig bin, und schon fast "zwanghaft" nach neuen Melodien suche um neue Lieder anzufangen, was halt nicht immer so klappt.:(
 
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@Da_Mops:

Solange man nun wirklich keine weltbekannte Melodie in der Absicht sie "abzukupfern"
in seinen eigenen Werken verarbeitet, ist die Hauptsache dabei doch nur, dass man
überhaupt was aus seinen Ideen macht. Wenn du 20 Melodien hast, die dir möglicherweise bekannt vorkommen, bringe sie in deine Stücke ein und schau, was
andere dazu sagen. Wenn nämlich jemand dann sagen sollte, du hättest es kopiert, kannst du dich darauf berufen, dass du die Melodie selbst erfunden hast, was ja der
Wahrheit entspricht.
 
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meine vermutung isdt ja das des normla ist weil man die melodie ja aus seinem kopf holt und dann kommt sie einem immer bekannt vor oder so :screwy:
jedenfalls gab es nahezu alles schon einmal und vielleicht ist der riff den du gemacht hast tatsächlich aus einem bekannten lied aber durch die auswahl der anderen instrumente unmd die begleitung usw. erkennt man des nicht und es wird eh keiner sagen "du dieb des is doch die melodie von xy" also lass dich nicht verunsichern wenn dir die melodie bekannt vorkommt
 
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reservoir dog
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Wow was für ne frage. Aber klar kenn ich. Alles wurde schon irgendwie in irgendeiner form geschrieben. Aber es kommt darauf an wie du sie spielst. Lieder mit nur zwei Akkorden können durchaus besser sein als Lieder mit zwanzig Akkorden. Aber wenn du denkst du kennst die von dir geschriebene Melodie dann sollte man mal schauen ob das endprodukt nicht insgesamt einer band ähnlich klingt. Ich schreibe Songs die eine Mischform aus White-Stripes, Tocotronic und Eagles of death Metal darstellen. Das denke jedenfalls ich. Weil ich diese Bands eben oft höre und unbewusst Elemte von den bands die ich oft höre in meine Musik einfliesen lasse. Wenn ich dann mit meiner band was aufnehme kommen wir drauf das es sich ähnlich anhört wie die oder die. Aber das ist wohl normal und das kennen wohl auch einige.
 
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Tim_1995
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Das passiert mir auch immer. Wenn ich eine Melodie im Kopf habe merk ich schnell dass, andere Stücke damit kompatiebel sind. Aber das is nicht so schlimm denn jeder Takt wurde irgendwie schon mal verwendet. Deshalb wenn sich mal einzelne Takte usw. in einem Stück ähneln ist das nicht schlimm.
 
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Ich denke, dass dir die Melodie bekannt vorkommt ist immer so. Das kenne ich auch von mir selber. Liegt wahrscheinlich einfach daran, dass wir durch die Musik, die wir hören (und uns gefällt) beeinflusst werden. Dann passiert es halt auch schonmal, dass man 2-3 aufeinanderfolgende Töne unbewusst aus einem bereits existierenden Song "klaut".

Das andere Dürfte wohl sein, dass es, wie schon Günter Sch. geschrieben hat, einfach schon so viele Songs gibt, dass es ein "Wunder" wäre, wenn dein Song keinem anderen (teilweise) ähneln würde. (Auch wenn du den entsprechenden Song gar nicht kennst.)

Ganz ehrlich: scheiß drauf, wenn dir die Melodie oder was auch immer bekannt vorkommt. Wenn du sie versuchst zu verändern, nur damit sie dir nicht mehr bekannt vorkommt, wird das Ergebnis wahrscheinlich schlechter.
 
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Schlimmer ist, wenn man gerade denkt eine gute Melodie gefunden zu haben und dann ein Freund kommt und sagt: Das ist geklaut, such mal nach ...

mfg
 
didi7
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"Einer der angefangenen Songs machte sich schon ziemlich gut,und ich war recht stolz auf den originellen Text.Dabei handelte es sich um"Let it Grow",und ich sollte erst jahre später merken,dass ich akkorde und melodie komplett von der berühmten Led Zeppelin-Hymne "Stairway to Heaven" geklaut hatte,eine gemeine,ausgleichende gerechtigkeit,nachdem ich ihre musik doch immer so streng kritisiert hatte."

orig.zitat aus dem buch ERIC CLAPTON mein LEBEN.:rolleyes:


also ,.....alles halb so wild so lange es nicht bewußt geklaut wurde entspringt es ja dem eigenem hirn.:great:

mfg,didi
 
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Irgendwoher kenne ich das doch.. bei einem meiner ersten Stücke dass ich schrieb meinte mein damaliger Musiklehrer ich sei in einigen Passagen recht heftig mit der Nationalhymne kollidiert :D

Das wichtigste ist IMHO - wie auch schon oft hier geschrieben - dass es dem eigenen Hirn entspringt und kein mutwilliges Plagiat ist.
 
möchtegernbach
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schaut euch mal alein ein kleines beispiel an

beethovens für elise
paganini 24
aguado rondo

alle 3 sind sozusagen *gleich* hervorrufen aber dandre emotionen
 

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