Settimio Soprani "Ampliphonic Lido"

von Malineck, 12.07.19.

  1. Malineck

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    Erstellt: 12.07.19   #1
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  2. Akkordeonengel

    Akkordeonengel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #2
  3. Malineck

    Malineck Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #3
    Wäre echt gespannt wie das klingt.
    Sind quasi alle Stimmen eines Tones auf dem gleichen Stimmstock

    Aber der Zustand ist nicht schön innen
     
  4. Akkordeonengel

    Akkordeonengel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #4
    Hmm, das ist eine schöne Analogie mit der Orgel. Die meisten Akkordeons haben Stimmplatten von unterschiedlichen Tönen auf dem gleichen Stimmstock – ähnlich wie im Falle einer Registerkanzellenlade. Alle Pfeifen eines Registers stehen auf einer Lade. Die Settimios haben die Stimmstock-Anordnung wie eine Tonkanzellenlade bei Orgeln. Es ist bemerkenswert, dass der klassische norddeutsche Orgelbau zum ersten Mal gerade für ein solches System verwendet wurde. Erst später wurde die zweite Alternative genutzt.
    Der Nachteil der Anordnung von gleichen Töne auf einem einzelnen Stimmstock ist (wie im Fall einer Orgel) eine unerwünschte Wechselwirkung: Im Fall eines verstimmtes Tons ist seiner Effekt auf benachbarte Töne viel ausgeprägter, ergo unerwünscht. Vielleicht gerade aus diesem Grund wurde dieses System beim Akkordeonbau nicht erweitert, obwohl es auch ein Vorteil hat: eine viel bessere Manipulierbarkeit mit kürzeren Stimmstocken.

    Gruß, Vladimir
     
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  5. accordion

    accordion Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.07.19   #5
    Mit den Ampliphonic wollte Settimio Soprani den aufkommenden verstärkten Gitarren etwas entgegenhalten: kürzere Stimmstöcke -> weniger Lateralschwingungen -> höherer Wirkungsgrad -> mehr Lautstärke. Der Aufwand dafür war aber beträchtlich und dem Ergebnis nicht angemessen.

    Hohner versuchte den Wirkungsgrad durch neue Gehäusematerialien und -fertigungstechniken zu steigern. Schlussendlich war die Lautstärke nicht Match-entscheidend: die Leute mochten Gitarren einfach mehr und Akkordeons liessen sich einfach an Verstärker anschliessen. Da lohnte es sich nicht, den Wirkungsgrad zu optimieren, wenn mit Mikrofon und Verstärker beliebige Lautstärken mit dem Akkordeon erreicht werden konnten.
     
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