Aber das ist doch der Fehler. Diejenigen, die damit etwas anderes meinen, können doch gleich das Wort benutzen, das treffend ausdrückt, was sie meinen. Warum machen die das nicht?
Würdest du sie fragen anstatt dich fernzuhalten, könnten sie dir das bestimmt besser beantworten als ich oô In´s Blaue hinein würde ich mal vermuten, dass jedes gesellschaftliche Grüppchen seine Klischees abgibt und zum Teil(!) bestätigt, so zu Sprachbild/Bildsprache wurde, anhand derer man eben situativ doch genau ausdrücken kann, was man ausdrücken will. Und wenn es rentnermäßig, rockermäßig und hippiemäßig gibt, wüsste ich jetzt auch nicht, wieso es ausgerechnet schwul(enmäßig) oder AMC-mäßig nicht geben dürfte. Für mich ist das nicht negativ "belastet", von daher ist das (für mich) nicht pauschal ein Problem. Ist es in der ein oder anderen Situation eins, sag ich es halt.
Ich schätze mal, wir denken an unterschiedliche Szenarien. Gehe ich irgendwo vorspielen und werde da blöd von der Seite angequatscht, geh ich da auch nicht mehr hin. Aber nicht, weil sie ausgerechnet "AMC-mäßig" sagen, sondern weil sie mich blöd anquatschen (wollen).
Ich finde es nervig. Oder soll ich statt "nervig" einfach mal vorübergehend "AMC-mäßig" sagen? Wie findest Du das, wenn ich nervige Dinge in Deiner Gegenwart konsequent als "AMC-mäßig" bezeichne? Und dann gucke ich Dich treudoof an und sage: "ach so, Du heißt ja zufällig AMC. Du weißt schon, ist doch nicht so gemeint. Hat nichts mit Dir zu tun. Höhöhöhö." Und das dann ständig.
Stilistisch etwas fragil, aber s.o. Dein Bild ist aber nicht so richtig stimmig. "Vorübergehend" ist in jedem Fall ok. Ich kann ja nicht erwarten, dass ich zur Tür reinkomme und jeder sofort weiß, was er nicht (mehr) sagen darf. Wird trotz Klärung daraus ein "konsequent mit treudoofem Blick", haben wir halt schnell alle ein Problem. Idioten gibt´s halt überall, lässt sich nicht ändern.