Seymour Duncan SH-6 zu schrill

von slash_tp, 08.06.10.

Sponsored by
pedaltrain
  1. slash_tp

    slash_tp Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.07.08
    Zuletzt hier:
    9.06.10
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Herne
    Kekse:
    10
    Erstellt: 08.06.10   #1
    Hallo zusammen,
    habe mich nun durch diverse Beiträge gelesen, bin aber nicht weiter gekommen und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.
    Ich habe in meine BC Rich Mockinbird (irgendeine relativ günstige aus den 80ern) einen neuen Seymour Duncan SH-6 Bridge PU eingebaut, bin aber mit dem Sound überhaupt nicht zufrieden. Ich spiele über einen Peavey 6505 112 Combo und bekomme mit dem PU einen total schrillen, kalten und recht undefinierten Sound. Soundwunsch wäre druckvoll, warm und trotzdem starke Verzerrung für grobe Richtung Metal.
    Ist vielleicht diese Pickup/Amp Kombination nicht optimal oder wo könnte das Problem liegen? Oder habt ihr eine Idee, welcher Tonabnehmer evtl. besser geeignet wäre?
    Großes Dankeschön schonmal!
     
  2. toby1000

    toby1000 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.12.07
    Zuletzt hier:
    15.07.12
    Beiträge:
    460
    Kekse:
    426
    Erstellt: 08.06.10   #2
    also die mischung schrill + undefiniert klingt für mich eher nach EQ einstellungen am AMP. wenn du da zufällig nur bässe und höhen und kaum mitten hast, kann das zu so etwas führen. ein anderer Weg, um ihn einfach ein wenig in der resonanzfrequenz zu senken, wäre, ihm einen kleinen kondensator parallel anzulöten. fürde da zu zu entwas in der größenordnung 1 nF tendieren. evtl kleiner.. größere werte drücken die frequenz weiter richtung "dick".
     
  3. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    29.11.20
    Beiträge:
    4.015
    Ort:
    Ellerau
    Kekse:
    36.802
    Erstellt: 08.06.10   #3
    Hat der SH-6 nicht einen Vierader-Anschluß?

    Vieleicht hast Du die beiden Spulen ja falsch herum zusammengeschaltet, dann klingt es leiser, etwas hohl oder hölzern, sehr höhenlastig und es sollte brummen.

    Prüf das mal

    Ulf
     
  4. slash_tp

    slash_tp Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.07.08
    Zuletzt hier:
    9.06.10
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Herne
    Kekse:
    10
    Erstellt: 08.06.10   #4
    Danke schonmal für die schnellen Antworten! Mit den EQs habe ich schon so viel probiert, dass ich nicht weiß, was ich noch großartig ändern könnte. Die Sache mit dem Kondensator werde ich mal probieren, falls nichts anderes hilft...
    Höhenlastig klingts auf jeden Fall, aber ein Brummen habe ich nicht. Ich habe wie in der Beschreibung den roten und weißen Draht zusammengelötet, um beide Spulen in Reihe zu schalten und die jeweils anderen Drähte (schwarz/grün) an den Poti angelötet. Etwas komisch ist, dass der Pickup bei vertauschten Drähten schwarz/grün sehr stark brummt und extrem leise ist, obwohl das doch keinen Unterschied machen dürfte, sofern nicht zwei Tonabnehmer zusammen geschaltet werden...
     
  5. Azriel

    Azriel Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    22.03.09
    Beiträge:
    15.611
    Kekse:
    111.112
    Erstellt: 09.06.10   #5
    Weiß und Rot verbunden ist schonmal gut. Hast du die blanken Drähte auch abisoliert? Nicht dass die trotzdem noch irgendwo Kontakt haben.
    Grün/Blankes Kabel lötest du am Besten direkt am Potigehäuse an. Einer der äusseren Zugänge zum Poti sollte am Potigehäuse angelötet sein (Erde). Am anderen Zugang (aussen) lötest du dann den schwarzen Draht an (heisser Ausgang des PU).
     
mapping