SG Junior viel zu höhenlastig - kaum bässe

tobert
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hi,
schon länger habe ich mich nach einer SG Junior umgeschaut und grade ein vermeindliches schnäppchen in der bucht gemacht. bespielen läßt sie sich super, klingt trocken auch nich schlecht, die saitenlage ist ok, sogar einigermaßen bundrein ist se - aber wie sich dann heute beim ersten verstärkten anspielen im proberaum herausstellt, klingt sie aber leider nur wie´n stöckchen :(

das problem ist, dass sie klingt, als würde sie die höhen total überbetonen, bzw die bässe voll cutten. kaum punch, kein bauch,kein bums - nur fizzelige höhen. auch beherztes rumdrehen am tone poti bringt zeigt erst ab (eigentlich) extremen einstellungen wirkung (<3) - alles darüber ist völlig plärrig und schrill.

ich kenne mich mit gitarrenbau wirklich garnicht aus - dehalb meine bitte an euch: könnt ihr mir nen tipp geben, an welchen baustellen man als erstes drehen könnte? liegt es evtl einfach nur daran, dass die falschen potis/tone-kondensator verbaut sein könnten, liegt sowas evtl einfach an dem (zweifelsohne billigen) P90 und man könnte evtl nachrüsten, oder ist evtl einfach der einfluß des (vllt schlechten) holzes so groß, dass man da eh nix mehr machen kann??? (angeblich soll body und hals aus mahagoni sein)
wenn ihr ideen, anregungen etc habt wäre ich euch sehr dankbar :great:
 
schmendrick
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Vielleicht verrätst du ja erstmal, welche SG Junior du hast...
Ach ja und noch wichtiger ist wohl der Amp...
 
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Schonmal was von nem Tone-Poti gehört?
 
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Wie schmendrik schon schrieb wäre es erstmal ein guter Anhaltspunkt, wenn du uns verrätst um was für eine SG Junior es sich denn handelt ;)
 
tobert
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ach ja - klaro: die SG ist ne junior kopie von "Heimsman" - vorher auch noch nie gehört. holz soll bei body und hals mahagoni sein (keine ahnung ob das stimmt), hals ist geleimt, pickup ist´n dogear p90 (hersteller unbekannt).
beide potis regieren irgendwie komisch: von 10 auf 9 tut sich was, dann lange keine merkliche veränderung und dann zwischen 3 und 0 ist dann der eigentliche regelweg...
amp ist ´n 74er marshall 1959 superlead an ner alten marshall 4x12er mit celestion g12h30 - daran liegts nicht
 

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tobert
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klar: hab ich da auch probiert - aber der effekt ist so krass, dass man wirklich extreme amp einstellungen fahren muss - und dann klingts echt immer noch "bescheiden"... also das kanns irgendwie nicht sein.
 
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Die Gitarrenmarke sagt mir nichts. Jedoch ließe sich das Problem vermutlich mit einem Potitausch beheben. Bei meiner Jaguar hab ich den Widerstand von einem MegaOhm auf 500kOhm verringert, was den Sound ziemlich verändert hat - von Twang o.ä. keine Spur mehr.
Allerdings kann es bei einer billigeren Gitarre natürlich noch mehr Faktoren für einen schlechten Sound geben.
 
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was sind denn die größten faktoren? könnte man da sowas wie ne hierarchie der einflussgrößen aufstellen? also sicher macht doch der wiederstand und der kondensator mehr aus als bspw das holz - oder irgendwie so??? :gruebel: ihr merkt schon - ich steh hier wie ne kuh auf´m glateis... ist für mich ein neues (spannendes) feld

edit: das mit dem poti-R hab ich auch schon gedacht
 
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Auf jeden Fall mal die Pickups und das Holz.
 
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Im Prinzip macht das Gesamtpaket den Sound aus. Bei einer billigen Gitarre gibt es nicht meistens nur ein Teil, dass nicht die gewünschte Qualität aufweist. Von daher wirst du deinen Traumsound wohl nur mit dieser Gitarre hinbekommen, wenn sie wirklich aus Mahagoni ist und du den PU und die komplette Elektronik austauschst. Potiwechsel wäre jedoch ein Anfang. Wenn du merkst, dass sich das ganze schon mehr in die Richtung bewegt, die du haben willst, dann kann man den PU ja auch noch austauschen, usw. Das Holz sollte jedoch wirklich kein absoluter Mist sein.
 
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bei dem hoz bin ich mir echt auch nich so sicher ob´s wirklich mahagoni ist (die gitare ist eigentümlich leicht). naja... ich fang mal vorne an - vllt wird´s ja mein erstes bastel-modding projekt ;) ist denn bei den potis linear oder log besser geeignet? beitube-town sind alle gitarren potis logarithmisch, z.b. das hier
 
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KönigWuff;4850843 schrieb:
Die Gitarrenmarke sagt mir nichts. Jedoch ließe sich das Problem vermutlich mit einem Potitausch beheben. Bei meiner Jaguar hab ich den Widerstand von einem MegaOhm auf 500kOhm verringert, was den Sound ziemlich verändert hat - von Twang o.ä. keine Spur mehr.
Allerdings kann es bei einer billigeren Gitarre natürlich noch mehr Faktoren für einen schlechten Sound geben.

Twang gibts auch reichlich bei 250er Potis. Bei der Jaguar ist noch was anderes faul.

@tobert:
PU, Potis, Switch, Verkabelung - es kann alles sein.
Wenn das Teil unplugged schonmal gut klingt, brauchst Du Dir ums Holz keine Gedanken machen.
Und wenn die Potis nicht extrem kratzen, können die auch drin bleiben.

Könnte also der PU, der Switch oder ne merkwürdige Verkabelung sein.
Läßt der Switch in allen Stellungen ein gleichermaßen lautes sowie frequenzstabiles Tonspektrum beim Amp ankommen - mal abgesehen von dem fizzeligen Sound.
 
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@KönigWulff: Schätze, das haben schon andere vor mir versucht.:D
Ne Jaguar ohne Twang ist allerdings wie ein Hund, der nicht beißen und bellen kann.
Ok, ich hör ja schon auf.;)
 
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Ja, wurde versucht. Ich lasse mich da aber nicht beirren. :D Und nach einer Hörprobe wurden die Stimmen dann (meistens) auch leiser. Hab halt auch ziemlich viel umgebaut. Je nach Einstellung ist jetzt noch ein gutes Stück Twang mit drin, oder aber halt auch so gut wie garnicht. Ganz kann und will ich ihn ja auch nicht verlieren. :D


Nochmal zum Topic: So lange das keine Sperrholzgitarre ist, wirst du schon einen halbwegs guten Sound rausholen können. Mit PU und Potitausch bist du jedenfalls auf dem richtigen Weg.
 
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danke schonmal für die vielen hilfreichen antworten :great: nochmal kurz zu den potis: lieber 250k log oder lin? dann würd ich die bestellen und mich am we direkt dransetzen
 
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Nimm das lin poti. Am besten das, was Schmendrik auf Seite 1 empfohlen hat.
 

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