Shortscale oder Longscale?

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Hey Ho Leute,

Ich als Gitarrist suche einen Bass um zu Hause ein bisschen zu spielen und um aufzunehmen.
Hab gehört, dass man als Gitarrist, der nebenbei Bass daddelt, nen Shortscale-Bass nehmen sollte, da dieser die gleiche Mensur hat wie ne normale E-Gitarre und daher wenig Umgewöhnung nötig ist. Hier ma nen paar:

https://www.thomann.de/de/epiphone_ebo_sgstyle_ebass_sw.htm

oder

https://www.thomann.de/de/fender_bronco_e-bass.htm

oder

https://www.thomann.de/de/harley_benton_hbp90bk_shortscale_ebass.htm

Irgendein Bass zu empfehlen??

Gruß Noon
 
Eigenschaft
 
Hallo Noon,

auch Shortscales sind länger als Gitarren.
Eine Giatarre hat normalerweise 630er bis 650er Mensur.
Ein Sgortscale hat ca. 762 mm.

du solltest neben einem Shortscale auch mal Longscales anspielen - besonders den Jazz Bass und ähnliche Bässe, da er nicht so einen breiten Hals hat. An die Mensur gewöhnst Du dich hingegen relativ schnell.

Der Epiphone hat einen sehr speziellen Klang. Er ist alles andere als ein Allrounder.
Vom HB habe ich schon einige schlechte Sachen gehört. Den würde ich eher unter Spielzeug verbuchen.

Den Bronco habe ich vor ein paar Wochen angespielt. Der klingt richtig gut - und der Hals ist traumhaft, wie es bei Squier üblich ist. Der ist wirklich jeden Cent wert!

Da Du in Hamburg wohnst ...
Bei Amptown haben sie den Bronco zumindest in rot: http://www.justmusic.de/item/squier-by-fender-bronco-bass-0-0-0-14427.html
Ggf. vorher anrufen! Vielleicht ist er nur auf Lager und nicht direkt anspielbar. Wenn Du einen Termin ausmachst, wirst Du ihn bestimmt testen können.
Den Squier "Badtz Maru" Bronco haben sie ebenfalls in Hamburg. Aber dafür fast 50 Euro mehr zahlen? http://www.justmusic.de/item/squier-by-fender-bronco-bass-'badtz-maru'-0-0-0-14426.html

Ich rate Dir, ebenfalls einen Squier Standard Jazz Bass oder den Squier Precision Bass Special anzuspielen. Die haben sehr schlanke Hälse mit denen ein Gitarrist prima zurecht kommen sollte. Aber den Bronco kann ich bereits empfehlen. Der klingt richtig gut.

Gruß
Andreas
 
Jo danke für die Antwort, hatte sowieso schon Squier im Auge, weil hier im Forum oft gesagt wird, dass gerade die unteren Preisklassen ein gutes Preis/Leistungsverhältnis haben. Wer auf jeden fall mal zu Amptown fahren und nen paar Squiers anspielen.

Gruß Noon
 
Vielleicht noch ein Detail aus meinem Leben als "kleinhändiger Bassist" - die Mensur ist echt nicht das Dingen, viel wichtiger ist, dass der Hals schlank ist und gut in der Hand liegt.
Ich hatte mal so 'nen Epiphone angespielt - mein Spielgefühl isses nicht. Ich mag meinen "normalen" Yamaha-Longscale weeeeesentlich lieber.
 
Wenn mich ein Geiger fragt wie er Bass spielen soll würde ich auch sagen: Kontrabass und nicht Cello.

Wenn es an der Bespielbarkeit liegt eher einen leicht bespielbaren Bass mit Longscale Mensur kaufen. Wenn es am Sound liegt eher einen Shortscale kaufen.
Hier liegen die Klassiker dann bei Gibson.

Leicht zu bespielende Longscale Bässe für wenig Geld gibt es bei Ibanez!
 
Hi leute,

was ist besser für einen Einsteigerbassisten zum üben?
Bass mit Normalen Scalenabständen oder eher nen short scale bass?

Und was is dann leichter ... wenn man mit short scale gut spielen kann später dann ein long scale bass zum bespielen nehmen oder is das egal?

Für short scale hatte ich auf so einen Harley Benton E-Bass http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=150486434617&ssPageName=ADME:X:RTQ:DE:1123 mein Auge geworfen.

Für normal scale habe ich zurzeit einen Santander E-Bass http://www.guitarmaniacs.de/gallery_pics/Fzwx7pNoOKXQau3CGARycdU73.jpg finde aber das es vllt mit nen short scale bass doch echt besser zum ANFANGSüben ist und so.

Hab ich recht oder sehe ich das falsch?

MFG Paddy
 
Nee, du brauchst kein Shorty zum anfangen. So wie ich das sehe hat dein momentaner Bass einfach ein Hals wie ein Baseballschläger. Evtl kommst du mit dem breiten Prügel nicht klar? Wenn du die Möglichkeit hast, dann geh mal in einen Laden und nimm einen Jazz Bass in die Hand, vielleicht hast du dann ja dein AHA Erlebnis.

Ansonsten ein späterer Umstieg von Short auf Long ist kein Problem.
 
zuammengeführt
... Hab ich recht oder sehe ich das falsch?...
pauschal falsch. lese bitte die vorposts. ich schließe mich da moulin an mit der ergänzung, dass ich auf der couch lieber meinen shortie spiele. das ist "versammelter" jedoch wohl nicht der normalfall.

statt scalen- meinst du sicherlich bundabstände? ;)
 
also gehe ich ma davon aus, dass die anschaffung des harley benton + das gleichzeitige spielen auf meine gegenwärtige santander e-bass keine schlechte idee wäre?

Ich mein üben kann ich doch auch auf beiden gel :D und Soundtechnisch ist DIE oder DIE bass besser als DIE xD

oder sollt ich doch nur eine behalten?
 
Ähm, du bist dir schon im klarewn darüber, dass der verlinkte Bass ein Longscale-Bass ist, oder?
Hier ist nochmal die Thomann Seite, auf der deutlich steht, dass das ein Longscale-Bass ist.
 
könnt ihr mir dann short scale bässe empfehlen ?^^
 
Wenn dir Harley Benton reicht (ich hab nix gegen die, ich hab auch 'ne Gitarre von HB und ich bin sehr zufrieden) kannst du dir ja mal den Shortscale-Bass von denen anschauen.:D
 
Also über den HB Shortscale habe ich sehr viel Negatives gehört.
Er soll (genauso wie der EB-0) nicht oktavrein sein; wofür ich allerdings meine Hand nicht ins Feuer lege.

Ein preiswerter und guter Shortscale ist der Squier Bronco. Damit kann man dann auch Jahre glücklich sein. Der Cort soll auch recht brauchbar sein.

Gruß
Andreas
 
könnt ihr mir dann short scale bässe empfehlen ?^^

Ich habe an die zehn Shorties angespielt (Ampeg, Squier, Gibson u.a.) und nicht einer hatte eine brauchbare E-Saite zu bieten. Das ist im Verhältnis die selben Probleme, wie H-Saiten sie bei Longscales haben...sie klingen einfach, wie von einem anderen Instrument...nicht zwingend mies, aber anders.
Da bin ich möglicherweise emfindlicher als andere.

Ich sehe die Dinger a) als Spezialisten für gewisse Einsatzzwecke oder b) als Schülerinstrument für Kinder.

Es macht erst einmal höllischen Spaß, so ein Ding zu spielen und zwar insbesondere, wenn man als Gitarrist seinen Fingersatz beibehalten will. Das ist auf einem Longscale erst einmal eine ziemliche Grätsche.
In der Band fehlte mir es aber durchweg an Definition bei den tiefen Tönen. Letzteres kann je nach Musikrichtung aber auch gefragt sein. Auch Mulm ist nicht immer schlecht.

Sehr gut funktionieren die Dinger aber mit einem weichen Standard-Saitensatz auf Fis oder G hochgestimmt oder mit den dünnen vier Saiten eines Sechssaiter-Satzes auf G bis A.

Wüstes rumsolieren kommt schon recht gut....aber wenn du so richtig Bass lernen willst, dann nimm einen Longscale.
 
... soll (genauso wie der EB-0) nicht oktavrein sein

Das überrascht mich und überrascht mich auch wiederum nicht. Hat nicht genau dagegen die Brücke Justierschrauben?

Meine Erfahrung mit dem (Epiphone) EB-0 allerdings: da musste tatsächlich alles neu eingestellt werden, nicht nur die Oktavreinheit, sondern auch die Halskrümmung (Inbus 4 mm, kein Spezialschlüssel erforderlich), und die Bünde waren nicht genau genug abgerichtet. Ok, bei einem Einsteiger-Instrument entspricht das meiner Erwartungshaltung.

Was den Klang anlangt: mit 45-er Nickel-Roundwounds (ich spiele dort Pyramid) wird der Ton schon deutlich definierter, auch in der tiefen Lage.

Und für die Bastlerinnen hier: ein No-Load-Poti als Klangregler nimmt dem Instrument schon spürbar etwas von seiner Dumpfheit, und wenn man den PU splittet und als Single Coil betreibt, ist das Instrument dann tatsächlich recht nett. Man kommt bei diesem PU leicht an die Spulen heran. Weil das Kabel vom Pickup einpolig ist, muss man es allerdings austauschen, wenn das schaltbar machen möchte.

Grüße

Beate
 
Ich besitze Bässe in verschiedenen Mensuren und spiele überwiegend sehr klare HiFi (Slap) Sounds. Es ist ein leider kaum auszurottendes Vorurteil, daß Shorties in den Bässen schwammig oder undifferenziert klingen. Das ist definitiv nur bei einigen Modellen so. Ich habe mir auch schon einen Shorty selbst gebaut, der mir fast schon zu hart klingt. Wers nicht glaubt, sollte z.B. mal Stanley Clarke hören.
Marken wie Alembic, Bassculture, Mensinger, Fender (JazzBass) und viele andere machen es vor. Ich würde mir nie einen Bass mit schwammiger E-Saite kaufen. Mediumscale ist auch noch eine sehr gute Option.
Die Mensur ist für Leute mit kleinen Händen teilweise von großer Relevanz. Es gibt schnelle Läufe, die ich in den tiefen Lagen auf dem Longscaler nicht richtig sauber hinbekomme, aber auf den Shorties geht es einwandfrei. Das kommt natürlich nicht so häufig vor, aber es kommt vor.
 
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... und wenn man es bequemer haben kann, was spricht denn dagegen? Den Squier Jaguar hatte ich mal in den Fingern. Fand ich gut. Schöner Universalbass, wenn 7enderische Sounds gefragt sind. Den würde ich dem Bronco immer vorziehen (einen Bronco hatte ich auch mal in den Fingern. Klang wie eingeschlafene Füße).
 
Ich besitze Bässe in verschiedenen Mensuren und spiele überwiegend sehr klare HiFi (Slap) Sounds. Es ist ein leider kaum auszurottendes Vorurteil, daß Shorties in den Bässen schwammig oder undifferenziert klingen. Das ist definitiv nur bei einigen Modellen so. Ich habe mir auch schon einen Shorty selbst gebaut, der mir fast schon zu hart klingt. Wers nicht glaubt, sollte z.B. mal Stanley Clarke hören.
Marken wie Alembic, Bassculture, Mensinger, Fender (JazzBass) und viele andere machen es vor.
Ich habe mich früher nie für Shortscales interessiert, wüste aber gerne, ob diese Behauptung auch für die anvisierte Preisklasse von Squier und Epiphone etc. zutrifft. Hast du damit Erfahrungen?
 
Ich habe mich früher nie für Shortscales interessiert, wüste aber gerne, ob diese Behauptung auch für die anvisierte Preisklasse von Squier und Epiphone etc. zutrifft. Hast du damit Erfahrungen?

Wie beate_r auch schon schrieb, solltest du den Squier Jaguar mal testen. Fender hatte letztes Jahr nur kurz den Jazz-Bass als shorty für 335.-€ !! im Programm. Habe noch einen der letzten bekommen.
Die Epis habe ich bisher noch nicht in die Finger bekommen.
 
Man kann auch mit günstigen bässen schon viel machen, da ist kein Unterschied zu günstigen Longscale Bässen.
Mein Höfner hat auch Shortscale und es hat eine Weile gedauert bis ich den gut spielen konnte weil ich sehr an dicke Longscale Hälse gewöhnt war.
Für mich ist jetzt der neue Hagstrom interessant.
 

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