Signal aufpeppen bei großen Kabellängen?

von RalleO, 13.03.05.

  1. RalleO

    RalleO Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.07.04
    Zuletzt hier:
    22.11.15
    Beiträge:
    790
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    335
    Erstellt: 13.03.05   #1
    Hi,
    da ich sowohl Bodentreter vor dem Amp habe, als auch Effekte im Einschleifweg des Amps, kommen mittlerweile erhebliche Kabellängen zusammen, die das Signal von der Gitarre durchlaufen muss: 3 Meter Kabel von der Gitarre bis zum ersten Bodeneffekt, dann einige Patchkabel zwischen den Effekten, dann 5 Meter Kabel vom letzten *vorgeschalteten* Effekt zum Amp, von dort aus (Send-Buchse) wieder 5 Meter Kabel zurück zu den eingeschleiften Bodeneffekten (Chorus etc.), vom Effektboard dann wieder 5 Meter zurück in die Return-Buchse des Amps ... Gibt's da eine Lösung, wie man das Signal zwischendurch mal wieder auffrischen kann oder vielleicht sogar eine ganz andere Lösung?
    Danke für die Info und Gruß
    Ralle
     
  2. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    02.12.03
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    17.525
    Ort:
    Wetzlar
    Zustimmungen:
    288
    Kekse:
    35.627
    Erstellt: 13.03.05   #2
    Geraete wie der BF2 (Buffer) von Axxess Electronics koennen dir da weiterhelfen.

    Allerdings haben sowohl diese Geraete als auch deine Pedale (egal ob aktiv/inaktiv) Einfluss auf deinen Sound.

    Am emfpindlichsten ist wohl das Signal zwischen Gitarre und erstem Effekt, am "robustesten" das Signal im FX-Loop des Amps (trotzdem ist es nicht verkehrt auch da mit hochwertigen Kabeln zu arbeiten).
     
  3. RalleO

    RalleO Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.07.04
    Zuletzt hier:
    22.11.15
    Beiträge:
    790
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    335
    Erstellt: 14.03.05   #3
    Hi,

    danke für den Tipp, das wäre eine Möglichkeit, allerdings eine recht kostspielige ... Gibt es vielleicht noch weitere Vorschläge?

    Gruß
    Ralle
     
  4. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    17.10.16
    Beiträge:
    4.003
    Ort:
    Ellerau
    Zustimmungen:
    347
    Kekse:
    35.988
    Erstellt: 15.03.05   #4
    Das größte Problem ist der Weg von der Gitarre zum ersten Pedal. 3 Meter ist da aber nicht sehr ungewöhnlich. Alles andere wird von den aktiven Ausgängen der Effektgeräte getrieben. Sie sollten in der Regel niederohmig genug sein, um hörbare Tiefpaßeffekte durch die Kabel zu verhindern.

    Anders sieht es natürlich aus, wenn die Pedale einen true bypass haben. Dann muß man (im Bypass-Fall) die gesamte Kabellänge zum Verstärker in Betracht ziehen. Als Hausnummer kann man von 100pF pro Meter Kabel ausgehen. Eine kapazitive Belastung von 700pF ist für eine E-Gitarre noch als normal zu bezeichnen.

    Je größer jedoch die Lastkapazität wird, desto weiter verschiebt sich die Resonanzfrequenz nach unten und die Höhen gehen verloren.

    Ulf
     
  5. RalleO

    RalleO Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.07.04
    Zuletzt hier:
    22.11.15
    Beiträge:
    790
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    335
    Erstellt: 16.03.05   #5
    Danke schon mal für die Infos. Tritt das Problem der Signalverschlechterung eigentlich auch bei Funk-Anlagen statt Kabel auf?
     
  6. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    17.10.16
    Beiträge:
    4.003
    Ort:
    Ellerau
    Zustimmungen:
    347
    Kekse:
    35.988
    Erstellt: 16.03.05   #6
    Wenn, dann auf andere Weise.
    Funkanlagen haben am Sender (hoffentlich) einen Schalter, um die Kabelkapazität zu simulieren, sonst sind viel mehr Höhen da, als mit normalem Kabel.

    Bei der Funkstrecke gibt es folgende Punkte zu beachten.

    1. Maximale Bandbreite des Kanals bei Amplitudenmodulation

    Das sollte eigentlich kein Problem sein. Für eine Gitarre ist eine Bandbreite von 10kHz in der Regel völlig ausreichend.

    2. Dynamik bei Frequenzmodulation

    Bei Frequenzmodulierten Sendern ist die Änderung der Trägerfrequenz ein Maß für die Dynamik des Signals. Bei einer zu geringen Kanalbandbreite wird also die mögliche Dynamik der Übertragung eingeschränkt. Es tritt eine Kompression auf.

    3. Generelle Signalbandbreite
    Auch hier gilt 10kHz sind für eine Gitarre ausreichend.

    Ulf
     
  7. BOOG

    BOOG Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.01.05
    Zuletzt hier:
    26.01.09
    Beiträge:
    2.845
    Ort:
    Hardcore City BK
    Zustimmungen:
    6
    Kekse:
    1.431
    Erstellt: 17.03.05   #7
    Und wenn man einfach nen Equalizer als erste sin dne Effektweg hängt, bei welchem man dann die Azusganbgslautstäke anheben und kann, und das Signal so auffrischt, dass es was taugt. ?
     
  8. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    17.10.16
    Beiträge:
    4.003
    Ort:
    Ellerau
    Zustimmungen:
    347
    Kekse:
    35.988
    Erstellt: 17.03.05   #8
    So, bitte das ganze nochmal und in Deutsch. Ich beantworte gerne Fragen, aber ich muß sie schon verstehen. "Rate mal mit Rosenthal" spiel ich nicht so gerne. Dafür ist meine Zeit zu knapp.

    Ulf
     
Die Seite wird geladen...

mapping