Sinn der Patterns????

von Hate Hate Haters, 22.06.07.

  1. Hate Hate Haters

    Hate Hate Haters Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.07   #1
    Hallo,

    kann mir bitte jemand mal erklären für was es in manchen Skalen mehrere Patterns gibt (bestes Bsp. https://www.musiker-board.de/vb/faq...-pentatonik-moll-tonleiter-dur-tonleiter.html )

    Wenn ich nämlich die Moll Pentatonik (Pattern1) spiele kann ich das auf das ganze Griffbrett übertragen ohne dass da was nicht stimmen würde - für was sind jetzt die anderen 4??? :screwy:
    Gibt's das bei allen Skalen (míxolydisch, phrygisch etc.)
    Ich kapier den Sinn einfach nicht - mein Gitarrenlehrer hat's mir so erklärt, dass die Verhältnisse bei der Verschiebung auf dem Griffbrett nicht mehr stimmen würden - aber wie gesagt es bleibt doch alles gleich wenn ich höher bzw. tiefer gehe...
    mann mann


    danke
     
  2. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.06.07   #2
    Du kannst ja auch einen Barreegriff verschieben und da gibts auch zwei (?). So ist es auch mit den Pattern. Bei jedem ist der Grundton auf einer anderen Saite.
    Beispiel: Du willst eine G-Moll Pentatonik spielen (ich gehe jetzt von der 1.Grafik aus). Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:
    1. Pattern eins. Grundton ist das G auf der E-Saite (3. Bund)
    2. Pattern zwei. Grundton ist das G auf der D-Saite (5. Bund)
    .......

    Du musst dir also merken auf welcher Saite bei dem ensprechenden pattern der grundton liegt. Besser ist es natürlich, die Pattern zu vergessen und einfach die Töne die in die Tonleiter gehören zu wissen. Ich hoffe ich konnte dir helfen, ich kenn mich mit Pattern auch nicht aus, bei mir ist das im Kopf.;)
     
  3. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.07   #3
    Der Sinn liegt darin, dass du, wenn du denn alle beherrschst, für jede musikalische Situation ein Pattern bereit hast, und somit einfach sehr viel flexibler bist.
    Und wie Bassistenschwein schon gesagt hat, der Grundton muss nicht immer der tiefste Ton sein, und ich vermute einfach mal, dass das Pattern, das du meinst, mit dem Grundton anfängt.

    Wenn du alle kannst, wirst du merken, dass sich ein Gesamtbild daraus ergibt, dass das gesamte Griffbrett abdeckt.
    Das ist besonders nützlich für Soli und Improvisationen, da du ja dann weißt, welche Töne du spielen darfst und welche nicht.
     
  4. Brigde

    Brigde Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.07   #4
    Schau mal in eine Übersicht, in der alle Töne auf dem Griffbrett zu sehen sind (z.B. https://www.musiker-board.de/vb/faq-workshop/134204-spieltechnik-griffbrettorientierung-wo-liegen-welche-toene-auf-dem-griffbrett.html
    ). Jetzt nimm ein beliebiges Pattern an einer beliebigen Stelle und schau Dir die Töne an, die jetzt dem Pattern zugeordnet sind. Dann verschieb das ganze Pattern mal und sieh nochmal nach, welche Töne dann dazu gehören. Wenn Du nicht zufällig um 12 Bünde verschoben hast, kommen mit Sicherheit andere Töne dabei raus.

    Gruß

    Brigde
     
  5. Hate Hate Haters

    Hate Hate Haters Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.07   #5
    ahhhh danke so ist das - dann kann ich praktisch auf der e, g etc. saite auch improvisieren anfangen bzw. zB die Skala mit dem grundton bei der E saite anfangen und dann weiterspielen mit dem Grundton auf der g saite - hier liegt der Grundton dann natürlich ganz woanders
    das heißt dann folglich aber auch dass es diese patterns bei allen skalen gibt


    und wieder ein grund endlich das Griffbrett auswendig zu können - zum Glück sind bald Ferien
     
  6. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.07   #6
    Ohja, bei jeder Skala gibt es die Patterns.

    Allein für die Modes (im ionischen System) kommt man schon auf 35 Patterns.
     
  7. Brigde

    Brigde Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.07   #7
    Genau so ist es! Deine Improvisation kannst Du auf jeder belieben Saite starten.


    Si... Es gibt Dur-, Moll-, pentatonische, mixolydische usw. Pattern.


    Ganz praktisch finde ich, mit der Pentatonik zu starten und dann nach und nach die fehlenden Töne zu Dur, Moll, Kirchentonarten etc. "aufzufüllen". Interessant finde ich dazu auch die Vorgehensweise von Peter Fischer (Guitar Survival). Auch er startet mit der Pentatonik und fügt dann immer mehr Töne hinzu.

    Viel Spaß beim Üben!

    Brigde
     
  8. Rocknrollhippie

    Rocknrollhippie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.07   #8
    Wenn sich die Pattern mal anguckt, fält einem vielleicht auf, dass die ersten zwei Bünde von Pattern 2 die letzten beiden von Pattern 1 sind usw. Das ist also nur eine Erweiterung nach oben, damit man eine Tonleiter auch in mehr, als einer Lage spielen kann, optimal natürlich auf dem ganzen Griffbrett. Für Leute, die sich damit nicht auskennen, wäre es gut, da beispielweise die Bünde dranzuschreiben, so sieht es ja aus, als ob man die alle im gleichen Bund spielen soll, dann wäre es jedesmal eine andere Tonleiter. Verschieben kann man die ja immer noch ..
     
  9. Hate Hate Haters

    Hate Hate Haters Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.07   #9
    hmm danke an euch alle

    dann werd ich am besten mal anfangen das Griffbrett zu lernen und mir dann selbstständig die Skalen etc. zusammenzusuchen - macht ja mehr sinn als nur auswendig zu lernen :great:
     
  10. relact

    relact Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.06.07   #10
    Hy Tripple-Haters ;)

    falls Du Dir dabei ein paar Anregungen zur Vorgehensweise holen möchtest, ich hab gerade diese Woche zu diesem Thema einen umfangreichen Thread geschrieben:

    https://www.musiker-board.de/vb/tab...chmelzen-tonleitern-auf-basis-pentatonik.html

    Vielleicht ist ja der eine oder andere Gedanke dabei, der für Dich passt!

    Greetz relact
     
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