Software für Steuerung von Licht, Ton und Video?

von MrBee, 27.01.16.

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  1. MrBee

    MrBee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #1
    Hallo Leute

    Ich bin über Google schon oft auf dieser Seite gelandet und konnte gute Tipps finden.
    Nun bin ich aber etwas ratlos, da ich mich bisher zum aktuellen Problem das ich nun habe energisch raus gehalten habe.

    Ich steuere Licht, Ton und Video extrem gerne von Hand.
    Nach 30-Jahren Softwareentwicklung auf fast allem ausser MAC habe ich einfach kein gutes Gefühl.
    Und gestern Abend konnte ich mit "Freuden" feststellen dass in einer Theateraufführung auf eiem MAC mit einem
    Programm das irgendwie Qnap oder so geheissen hat, die Verknüpfungen zu den Videos abgebrochen sind und
    nach Showstart erstmal die Leinwände dunkel blieben.
    Also ist auch MAC keine Save-Line...

    Ich kenne z.B: DmxControl, habe auch ein Midi-Interface und ein DMX-Interface und bereits einige Male damit gespielt.
    Aber so recht warm werde ich damit nicht, ich liebe meine haptischen Regler.
    Zu oft musste ich bereits Laptop oder Macbook bedienen und das gezittere mit der Maus und der Spacetaste u.s.w.
    macht mich kirre...

    Man plaziert die Maus auf einem "Event" ohne zu klicken, schaut auf die Bühne bis es soweit ist und
    wenn man dann klicken will ist die Maus irgendwo, nur nicht über dem Button.

    Man Markiert den "Event" und obwohl er nicht losgehen soll, macht das "Touchpad" aus unerklährlichen Gründen
    ein Doppelklick und die Scheisse ist am Dampfen.

    Nicht dass ich selber einfach zu blöd bin dafür, weil ich eine negative Grundhaltung dazu habe, ich sehe ähnliche Resultate
    auch bei anderen Veranstaltungen.

    Trotzdem komme ich wohl nicht darum herum.
    Welches wirklich zuverlässige Programm für die Steuerung von Licht, Ton und Video könnt Ihr mir empfehlen.
    Gerne auch für Geld, wenn es dafür zuverlässiger ist und man sich nicht wochenlang durch Foren kämpfen muss
    um zu erfahren wie man Fehler oder Mängel mit Tricks umgehen kann.

    Für den Benutzer während der Vorführung gerne einfach nur [GO] ohne erweiterte Kentnisse.
    Und sehr gerne würde ich aber (um die Haptik beizubehalten) ebenfalls einen meiner Midi-Kontroller
    anschliessen und mit den Tasten Ereignisse auslösen wie Lichtwechsel, Soundeinspielungen oder Video-Start/Stop u.s.w.

    Wenn es denn nicht anders geht würde ich einen MAC kaufen, denn ich will ja nicht entwickeln, sondern nur bedienen
    und allenfalls noch Makros entwerfen.

    Für meine tägliche Arbeit bleibe ich dann gerne bei Intel und Microsoft, das ist mir einfach vertraut und die ganzen Probleme
    die diese Systeme machen waren bei mir zugegebenermassen immer zwischen meinen Augen zu suchen...

    Vielen Dank schon mal im Voraus
     
  2. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #2

    Für Licht dürfte das kein Problem sein, siehe z.B. ChamSys MagicQ.

    Bei Video kenne ich mich nicht aus, nehme aber an, das Arkaos VJ hier immer noch zu den Vorreitern gehört.

    Schliesslich:
    Für Musik-Zuspielungen vom FOH aus nehme ich doch keine Licht-Software zur Hand...?



    Ich vermute also stark: ALLES wirst du mit EINEM Program nicht abdecken können...


    Ein weiteres Problem, welches noch hinzukommt:
    Je simpler und einfacher die Bedienung für (unerfahrene) Anwender sein soll, desto eher scheiden "Wollmilchsau-Programme" aus! "Gesteigerter Funktionsumfang" steht "intuitiver Bedienung" i.d.R. quasi diametral entgegen... ;-)


    HTH
    :hat:
     
  3. MrBee

    MrBee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #3
    Oh, danke für die schnelle Antwort.

    "Arkaos VJ" ist der Hammer, nach einem kurzen überflug scheint es auch DMX zu unterstützen.
    Sauteuer, aber wohl wirklich umfangreich und professionell.

    Ja, ungefähr im gleichen Tempo wie die iPhone-Nutzer sich mit jeder neuer Version einen höheren Intelligenz-Quotient zutrauen,
    so verrennen sich die Theater-Macher immer mehr darin dass alles gratis sein soll und darum von jedem der ein iPhone
    beispielsweise auch als Telefon nutzen kann, automatisch jede komplizierteste Software "intuitiv" bedienen kann.

    Und wer die Arschkarte gezogen hat, wenn er versucht darauf aufmerksam zu machen dass dann doch etwas mehr
    technisches und sachbezogenes Verständnis oder gar Fachwissen benötigt wird, kannst Du Dir ja denken ...

    Bin aber auch selber schuld, ich kann meine diabolische Freude selten überzeugend unterdrücken wenn
    der Cousin des Regisseurs, der an der Uni Rechtswissenschaft studiert und extrem viel von Computer versteht,
    eine Theateraufführung vergeigt weil die falsche Lichtstimmung oder der falsche Ton kommt.

    Aber im Prinzip ist es OK.
    Zum Zusammenstellen bin ich da und kann mir noch Fachleute dazu nehmen.
    Zum Abspielen darfs dann pro Abend nichts mehr kosten und Midi-Pads/Regler habe ich verfügbar,
    das sollte dann passen.

    Vielen Dank, das hat mir gut weitergeholfen...
     
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