Solo Gitarre - Wie geht ihr das ganze an?

von Dragekonge, 10.09.06.

  1. Dragekonge

    Dragekonge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #1
    Hallo zusammen,
    Wollte mal einfach in die runde fragen wie sich andere zum Thema solo Gitarre äußern.

    Habe vor Ca. einem jahr angefangen mich für Solos zu interessieren. Angefangen natürlich mit pentatoniken etc. Hab dann für ein Jahr in einer Oldy cover band gespielt und eigentlich komplett alle Solies auf Improvisation basis gebracht und ich finde hab mich im Letzten jahr gut verbessert.

    Momentan sieht es so aus das ich mich eher mit den normalen Dur und Mol Tonleitern beschäfftige, aber ich merke einfach, dass noch ein Großer teil im Dunkeln liegt.

    Meine Frage ist nun - wie geht ihr die ganze sache an?
    Dabei denke ich sowohl an Solos Schreiben und auch an Improvisation. Achtet ihr eher auf euer Gehöhr oder Entscheidet ihr Spontan was für Tonleitern ihr nehmt? Klar entscheidet das gehöhr immer. Aber ich meine mit nach gehöhr spielen auch eher, eine art hineinrutschen in den Ton und dabei garnicht erst an irgendwas theoretischen festhallten.

    Hoffe ich habe das richtige board gefunden habe.

    MFG Alexander
     
  2. Metalröhre

    Metalröhre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #2
    Ich würde vor allem meine Kenntnisse ausbauen, alle 7 Modes einzeln behandeln und sich mit den Klangeigenschaften vertraut machen. Evtl. die 3-Notes-per-String Scales anschauen (siehe Signatur) oder evtl. sogar Harmonisch Moll.


    Mfg Röhre
     
  3. Dragekonge

    Dragekonge Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #3
    Ah super danke, wusste nicht das so ein workshop existiert. Habe bisher nur unter Gitarre ---> Workshop - geguckt das ist ja noch leer.
    MFG Alexander
     
  4. Henry86

    Henry86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #4
    da ich mich nicht so wirklich mit den verschiedenen skalen auskenne, und ich auch nicht wirklich lust habe diese zu lernen, singe ich meine soli ein....

    haben fast von jedem eigenen song ne (wenn auch sehr schlechte) aufnahme vom proben, dann schnapp ich mir n diktiergerät, und sing den solopart ein... so gibt es melodiöses und ich brauch mir keine gedanken machen welche skala passt und welche nicht...

    mfg:great:
     
  5. Dragekonge

    Dragekonge Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #5
    Nette Idee. Könntest du vielleicht ein Kleines Beispiel Uploaden? würde mich echt interessieren was dabei rauskommt.

    MFG Alexander

    PS: Ne möglichkeit an der ich momentan arbeite die so ähnlich ist mir bevor ich töne spiele mir in kopf eine melodie zumachen bzw mir den nächsten Ton überlege. Dann musst nur noch die töne auf deinem Griffbrett gut genug kennen um den Ton dann zu finden. Ist so ähnlich wie bei deiner Methode, bloß das du dann die Sachen hallt direkt über die Gitarre Rausgibst und nicht erstmal aufnimmst.
     
  6. saTa

    saTa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #6
    Ich bin kein Fan von "hier was mixolydisches, dann die dritte Lage der Pentatonik und dann Alternate Picking und dann Mollarpeggios sweepen" usw. usf.

    Meiner Ansicht nach muss die Melodie zuerst da sein, dann nutzt man sein Wissen und seine Technik, um sie umzusetzen. Nicht den Raum im Lied, um die Technik umzusetzen. Das ist alles nur Werkzeug.

    Melodie denken -> spielen. So und nicht anders. :)
     
  7. James-R.

    James-R. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #7
    Vorausgesetzt ein Stück steht in einer der 7 Kirchentonarten ohne irgendwelche Leiterfremden Tönen bietet sich ja immer die Möglichkeit in bis zu 7 verschiedenen Tonarten darüber zu improvisieren, in der selben Tonart in der das Stück steht darüber zu improvisieren ist natürlich erstmal am einfachsten, dafür kann man z.B. mit anderen Varianten völlig ungewohnte Melodien erzeugen, was Segen und Fluch sein kann je nachdem ob man eher Popmusik macht oder eher Prog oder Fusion. Jede Tonleiter hat natürlich ihre eigene Stimmung und wenn bei einem Stück in Dorisch darüber in Mixolydisch improvisiert wird hat das auch wieder seine ganz besondere Stimmung welche aber denke ich erstmal ungewöhnlich ist weil Mixoldydisch aufgrund der großen Dur-Terz fröhlich klingt und dorisch wegen der kleinen Moll-Terz eher traurig.

    Insgesamt hat man mathematisch 7*7= 49 Varianten welche man "lernen" und benutzen kann:eek: . Bis man die alle drauf hat bzw. ein gefühl dafür entwickelt hat was denn gerade passend sein könnte dauert es erstmal einige Zeit und wer nicht gerade großes Interesse an Theorie hat und Erfahrung mit dieser sollte sich das auch eher schenken und lieber erstmal bei den Stücken in der Tonart drüber improviseren in der auch das Stück steht.
    Außnahmen sind natürlich Leute denen es nicht experimentell genug sein kann
     
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