Solos selber entwickeln

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prinz N
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Hallo Zusammen,

ich spiele seit etlichen Jahren Gitarre. Kann auch ganz gut Sachen selber raushören und die meisten Rhytmusparts spielen. Aber immer wenns an die Solos ging war der Ofen aus. Seit ein paar Wochen hab ich dann GP bzw. die GP4 Tabs für mich entdeckt und muss sagen dass sich dadurch ganz neue Welten auftun. Auch hab ich angefangen einige Solos nachzuspielen, was erstaunlich gut klappt ! (Kochen eben auch nur alle mit Wasser ") ;)
Nun zu der Frage : kann ich durch das Nachspielen der Solos so viel know how (Techniken, Skalen etc.) mitbekommen, dass ich irgendwann in der Lage bin meine eigenen Solos zu spielen bzw. vielleicht sogar zu improvisieren oder muss ich mir wohl oder übel den ganzen theoretsichen Kram draufbringen ?? Was meint ihr ?? Von der ganzen Theorie hab ich nämlich leider null Ahnung !!

Vielen dank schon mal,

LG
Stephan
 
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Schau dir mal Greg666 hier im Forum an, der hat sein Leben lang nur nachgespielt und jetzt ist er in der Lage die geilsten soli zu spielen.

Allerdings kann sowas nicht jeder, es ist immer gut die ganzen skalen zu lernen. Wenn du die kannst ist schonmal ein wichtiger Grundstein gelegt.
 
monsy
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Ich würd ersma Pentatonik lernen... und dann würde ich (da geht GP gut für) improvisieren...
Du kannst dir ja deine Rhytmusspur loopen.. darauf inprovisieren und wenn du was gutes hast, kannstes direkt in GP eingeben und weiter probieren bis dein Solo steht....
 
prinz N
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Das hab ich schon befürchtet. Aber auch auf die Gefahr das ihr Lacht : was ist ne Pentatonik ?? Ich mein hab das schon oft gelesen und mir die auch angeschaut bzw. gehört. Aber wieso soll einen das weiterbringen ?? Worin besteht der nutzen ???
 
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prinz N schrieb:
Das hab ich schon befürchtet. Aber auch auf die Gefahr das ihr Lacht : was ist ne Pentatonik ?? Ich mein hab das schon oft gelesen und mir die auch angeschaut bzw. gehört. Aber wieso soll einen das weiterbringen ?? Worin besteht der nutzen ???
Pentatonik is ne Tonleiter
ich glaub 5 verschiedene Töne und die passen alle super zusammen :eek:
 
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Hy Leuts!
Vorweg, ich hab die SUFU benutzt und hab nichs wirklisch schlaues gefunden.

Mit was für ne Hilfe kann ich Solos zu einem gegebenen Rhytmus schreiben, sodass die Töne stimmen??
Es mangelt nicht an Ideen, sondern nur an die Richtigkeit der Noten, also der Töne. Ich kann machen was ich will, doch ich krieg da einfach nicht die Töne die in das ganze Rhytmus Schema passen!! :mad: :evil:

Falls es da Hilfen gibt wie Tonleitern oder so, bitte hier nen Link posten wo dies nachzulesen, bzw. nachzulernen ist!!
THX to all!!! :great:
 
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Gibt es nicht...

Wenn du sagst,du hättest genügend Ideen, dann heißt das für mich, dass du ein Solo zu dem Track in deinem Kopf hörst.
Genau das musst du Ton für Ton aus deinem Kopf rauskriegen und dann wahrscheinlich erstmal vernünftig spielen lernen.
Am Anfang brauch das echt ne lange Zeit aber es wird irgendwann schneller gehen seine eigenen Sachen rauszuhören.

Eine andere einschränkendere Möglichkeit ist herauszubekommen, in welcher Tonart das Stück steht. Dazu gibt es schon massig hier im Forum...
 
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JoinPerry schrieb:
Gibt es nicht...

Wenn du sagst,du hättest genügend Ideen, dann heißt das für mich, dass du ein Solo zu dem Track in deinem Kopf hörst.
Genau das musst du Ton für Ton aus deinem Kopf rauskriegen und dann wahrscheinlich erstmal vernünftig spielen lernen.
Am Anfang brauch das echt ne lange Zeit aber es wird irgendwann schneller gehen seine eigenen Sachen rauszuhören.

Eine andere einschränkendere Möglichkeit ist herauszubekommen, in welcher Tonart das Stück steht. Dazu gibt es schon massig hier im Forum...


:great: :great:

meine ich auch so.


-Softrocker
 
Tonic
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Ein Solo schreiben? :rolleyes:

Nimm dir den Riff oder was auch immer auf und improvisiert einfach darüber...wenn du dich mit Skalen nicht auskennst kannste ja einfach ausprobieren welcher Ton passt und welcher nicht. Dann spielste einfach was rum bis dir was gefällt und das spielste dann immer wieder, kannst es immer wieder ein bsichen verbessern und mehr dranhängen. Ist am Anfang sicher schwer und du wirst bestimmt nicht so schnell eins machen was dir gefällt das kenn ich von mir selbst^^.

Unter schreiben versteh ich

Intro: G Am D
STrophe, ...
Refrain , .....

das wars aber auch
 
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JoinPerry schrieb:
Gibt es nicht...

...
Eine andere einschränkendere Möglichkeit ist herauszubekommen, in welcher Tonart das Stück steht. Dazu gibt es schon massig hier im Forum...

kannst du mir vll einen link schicken, in dem sowas gezeigt wird?
 
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pentatonik = 5 töne.... dieso töne passen imemr zusammen, weil ein fach f und c weggelassen werden

ich weis aber nicht ob man damit besonders gut spanung aufbauen kann
sorry wenn ich schwachsinn sabber ,aber ihc bin grad ordentlich dabei hehe
 
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Farfarello schrieb:
kannst du mir vll einen link schicken, in dem sowas gezeigt wird?
https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=38648&highlight=tonart
https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=9950&highlight=tonart
https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=65011&highlight=improvisieren
https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=13404&highlight=improvisieren

Die Grundaussage müsste klar sein oder? :D
Highlight=probieren würde bedeuten, dass die Beiträge farblich auf eine Matheklausur abgestimmt wären.
 
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Nicht einmal beim Solieren muss man sich an die Richtigkeit der Noten halten.
Wir sind doch keine Klavierspieler, wo es sowas wie chromatische Abläufe nicht gibt, weil der Ton nicht in der Tonart ist, und deswegen auf KEINEN FALL gespielt werden darf.
Wichtig beim Solieren ist, dass du auf den richtigen Tönen stehen bleibst.
Dass du dein Feeling rüberbringen kannst.
Wenn jemand eine Akkordzerlegung spielt, kann er auch Töne reinschummeln die nicht unbedingt alle hineingehören, das heisst, dass selbst Atonale Sachen sehr gut klingen können, manchmal besser als wenn man sich an der Theorie versteift.
Also schau dir einfach mal die Grundtöne an, höre dir die Begleitung genau an, dann weißt du wann und wo du auf welchem Ton stehen bleiben solltest, der Rest ist Feeling mit dem theoretischen musikalischen Backgroundwissen.
 
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Die Pentatonik ist zB. im Blues das Um und Auf.
Und wenn die Soli im Blues nix aufbauen, dann braucht ihr nicht mehr weiterlesen ;)

Fakt ist, dass Technik und Theoriewissen Hand in Hand gehen.
Gewisse Basics muss man kennen, egal in welchem Bereich, um etwas Produktives leisten zu können.
Und dazu gehört mit Sicherheit die Pentatonik bei der Gitarre dazu.
Durch sturres Auswendiglernen versteift man eher. Man eignet sich einen gewissen Stil an, den man dann unbewusst spielt. Man entwickelt sich nicht mehr selber weiter, sondern nur in die Richtung in die man auswendiglernt.
Jeder der auf der Gitarre etwas Eigenständiges schaffen will muss eine gesunde Mischung aus Theoriewissen, musikalischer Erfahrung durch Lieder lernen - - - später durch Lieder anhören . . . und vielen Eigenkompositionen finden.
 
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Klar kannst du durch nachspielen Systeme erkennen die du dann zum eigenen Solo benutzen kannst. Bei mir hats nicht so gut geklappt erst als ich die Skalen konnte habe ich erkannt, wie die Soli aufgebaut sind
 
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AndyP schrieb:
Nicht einmal beim Solieren muss man sich an die Richtigkeit der Noten halten.
Wir sind doch keine Klavierspieler, wo es sowas wie chromatische Abläufe nicht gibt, weil der Ton nicht in der Tonart ist, und deswegen auf KEINEN FALL gespielt werden darf.
Wichtig beim Solieren ist, dass du auf den richtigen Tönen stehen bleibst.
Dass du dein Feeling rüberbringen kannst.
Wenn jemand eine Akkordzerlegung spielt, kann er auch Töne reinschummeln die nicht unbedingt alle hineingehören, das heisst, dass selbst Atonale Sachen sehr gut klingen können, manchmal besser als wenn man sich an der Theorie versteift.
Also schau dir einfach mal die Grundtöne an, höre dir die Begleitung genau an, dann weißt du wann und wo du auf welchem Ton stehen bleiben solltest, der Rest ist Feeling mit dem theoretischen musikalischen Backgroundwissen.

Danach würde ich aber nicht mein Solo aufbauen, wenn jeder dritte oder vierte Ton ein Tonartfremder ist dann ist das auch nichtmehr unbedingt schön (jedenfalls im Rock)

Man sollte sich schon ein paar Skalen aneignen dann hat man alle Töne die man spielen darf und kann trotzdem noch nach Wunsch falsche einbauen.

Die Sache mit Tonartfalschen und richtigen Tönen ist, wenn man Tonartfremde einbaut ohne zu wissen, dass das Tonartfremde sind hört es sich meist scheisse an. Die muss man schon gezielt einsetzen, das merkt man sonst
 
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Vielen Dank für all die Tipps!
Werde nun versuchen das alles in meine Arbeit einfliessen zu lassen!
Hört sich gut an die Sache mit den gezielten Tönen mit "falschen"!,
:great:
 
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Pardus schrieb:
Vielen Dank für all die Tipps!
Werde nun versuchen das alles in meine Arbeit einfliessen zu lassen!
Hört sich gut an die Sache mit den gezielten Tönen mit "falschen"!,
:great:

Teil dir das ein.
Bevor du mit dem Einbauen von tonartfremden Tönen anfängst schöpfe doch erst mal aus was du mit der Tonart hast:

1. Pentattonik, gedudelt
2. Pentatonik, etwas planvoller ( mit Ziel-Intervallen bei Akkordwechseln: Grundton oder Quint des Zielakkordes)
3. Pentatonik + Blue note (b5)
4. Pentatonik + restliche Töne der zugrundeliegenden Tonleiter (Halbtöne) (welche klingen gut, welche nicht so?)
5. Analyse von Soli, die dir gefallen (welche Skala, Ziel-/Spannungs-Intervalle, Rhytmik)

Wenn du das kreativ machst, hast du noch eine ganze Weile zu tun und wirst auch ohne Optionstöne ein ganzes Stück besser werden.

Wichtig ist, dass du weißt, warum etwas gut klingt oder eine gewisse Spannung erzeugt. Du musst wissen, was du tust und es gezielt einsetzen können.
Das heißt nicht, dass du ganze Theorie Bücher lesen musst, aber ganz ohne Theorie wird's nicht gehen.

Du solltest z.B. zumindest wissen, wo in der Skala der Grundton liegt und wo welches Intervall dazu.
Dazu musst du nicht mal die Namen der Töne wissen (auch wenn's natürlich besser wäre).
Praktisch heißt das z.B.: Wenn du den GT auf dem 11. Bund der E Saite hast solltest du ohne Nachzudenken auf der A-Saite 2 Bünde höher die Quint finden, ohne undbedingt zu wissen, dass du gerade Eb und Bb spielst. (Ist besonders bei 'krummen' Tonarten sehr hilfreich.)
 
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Hört sich gut an die Sache mit den gezielten Tönen mit "falschen"!,
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ja du kannst auch, was sich immer sehr gut anhört falsche Töne zwischen zwei normale bauen. Das nennt sich dann targeting.
zB so

5--- -6----7

wobei 6 der Tonartfremde ist, da du die 3 Töne hintereinander spielst fällt es nicht auf.
 

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