Song in F-Lydisch / Feedback

von Wüstenstaub, 01.12.19.

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  1. Wüstenstaub

    Wüstenstaub Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.19   #1
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  2. groovequantizer

    groovequantizer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.19   #2
    Harmonisch ist die Orgel (?) ziemlich gewöhnungsbedürftig für mich.

    Rhythmus- und Sologitarre gefallen mir gut, nur würde ich die im Panorama mehr auseinander ziehen, also eine leicht links, die andere leicht rechts.
    Und Bass und BD könnten ein bischen lauter sein.

    Aber eigentlich ganz nett und gelungen.
     
  3. RayBeeger

    RayBeeger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.19   #3
    1. Zum Teil finde ich die Töne sehr gut passend zum Verlauf der Akkorde. Auf Dauer ist das etwas zu "offensichtlich" in der Wiederholung. Vielleicht versuchst Du mal nicht so sehr am Lydischen "hängen" zu bleiben. Zum Mix hat @groovequantizer alles gesagt.
    2. Sonst klingt es als Basis schon sehr gut!
     
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  4. Hans_3

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    Erstellt: 02.12.19   #4
    Sorry, aber ich höre da

    # weder ein F-Lydisches Akkordkonstrukt
    # nichts, was F als Tonart/Tonzentrum im Ohr manifestiert

    Wenn es in F lydisch klingen soll, stehen ohnehin nur Wechsel F - G oder F - Em zur Verfügung. Beides langtaktig ausgeführt und immer den tonalen Schwerpunkt "F" betonend. Weitere Möglichkeiten gibt es da nicht. Lydische Kadenzen mit mehr als diesen beiden Möglichkeiten funktionieren definitiv nicht.

    Für F-lydisch stehen theoretisch die Chords F(j7) G(7) Am H7/b5 C Dm Em zur Verfügung. Doch wegen der Instabilität der lydischen #4 drängt es immer zur Auflösung in unserem Ohr:

    F ->Dm lässt das Ohr sofort nach Dm dorisch kippen
    F ->C lässt das Ohr sofort nachC ionisch kippen
    F - >Hm/b7 lässt das Ohr sofort in anschließende Auflösung nach C ionisch kippen

    Deshalb wird meist mit F - G (I - II) komponiert, oft in der Form, dass über dem G der Basston F stehen bleibt (=etabliert das F als stabiie Basis ***). Oder umgekehrt, dass F stehen bleibt und nur im Bass zwischen F und G gewechselt wird.

    *** Beispiel in C-Lydisch (Chords: C -D = I - II im Wechsel) - das ostinate C im Bass mit dem nur kürzer auftretendem D "gewöhnt" das Ohr stabil an die Grundtonempfindung C - nur dann kann sich das wegen #4 fragile lydisch darüber stabil (und spannend wegen seiner nie!!! stattfindenden Auflösung) entfalten ( C - D - C - C9/11/13):

     
  5. RayBeeger

    RayBeeger Registrierter Benutzer

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  6. rmb

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    Erstellt: 02.12.19   #6
    Wüstenstaub

    mach dir nichts draus, das ist alles nur graue Theorie, mir gefällt es.

    für mich nicht, ich finde sie passt gut:great:.

    Nur mal allgemein gesagt, man muß das, was man selber macht, nicht bis ins kleinste Detail analysieren. Wichtig ist, das die Basis, Harmonien
    und Rhythmen, stimmt, um dann etwa eine Melodie, wie auch immer, darüber legen zu können. MMn. spielt da das Gehör und Gespür eine wesentlich wichtiger Rolle. Wenn man denn will, kann man ja im Nachhinein sehen, was da theoretisch abläuft. Was gut klingt, klingt gut, wie auch immer das heißen mag.
    Mach halt weiter damit
    schönen Gruß
    Micky
     
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  7. OliverT

    OliverT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.19   #7
    @Wüstenstaub

    Wenn Du möchtest, dass es wirklich auch lydisch klingt, musst Du die Quarte, in Deinem Fall das B, viel mehr in den Vordergrund bringen.

    Grundton und Quarte bei Lydisch in den Vordergrund und Du wirst sehen was da passiert ;)

    Grüße
    Oliver
     
  8. RayBeeger

    RayBeeger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.19   #8
    Man kann aber auch, wie im Videobeispiel, eine Pentatonik verwenden und das mit der Betonung kombinieren. Im Video ist es C#m über A-lydisch und ggf. die #4 mitnehmen...
     
  9. Wüstenstaub

    Wüstenstaub Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.19   #9
    Hi zusammen,

    Danke erstmal für das viele Feedback

    Ja, die Grundidee war erstmal was in F-Lydisch zu machen. Ich hab dann mit den Basstönen begonnen F/G/F/E/ A/G/F/E
    Die Terzen und Quinten habe ich "vergessen" (d.h. kein F/G/F/Em/Am/G/F/Em) und einfach weiter komponiert.

    Das lässt sich aber einfach nacholen. Ich experementier jetzt mal diese mit aufzunehmen und zu schauen wie der Sound sich verändert.
    Am Einfachsten wäre ja dann ein Teil mit F/G einzubauen. Was ist den mit dem Em? Laut meines Musiktheoriebuches müsste das eigentlich auchnoch den Lydischen Charakter betonen.

    Ich könnte hier dann auch noch ein Solo einspielen und die #4 (B) betonen.

    Wäre aufjedenfall mal eine Idee hiermit weiter zu machen.
     
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