Speedübung - 3NPS Skalen - Mit dem Metronom TRIOLISCH üben?!

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Moin :),
macht es Sinn, die 3NPS Skalen mit dem Metronom TRIOLISCH zu üben, statt im 4/4 Rhythmus?
Ich finde, dass passt dabei so gut, weil auf jeder neuen Saite der KLICK dann synchron mit dem ersten Ton fällt, so weiß man immer ganz genau wo man ist.
Mir geht es dabei nur die Geschwindigkeit und darum, einen guten Referenzpunkt zu haben?
Kann man das so machen, oder sollte man es so machen, wie fast alle, dass man 4/4 16tel spielt?
Hat das Vor- und Nachteile?
Wer kennt sich aus?

-------------------------------------------------

UND:
Eine für mich noch sehr wichtige Frage:

Ich spiele schon viele Jahre, meistens so Midtempo Rocksachen, oder langsames Zeug.
Dafür muss man nicht besonders schnell sein.

Jetzt habe ich aber meine Liebe für progressive Rocksachen entdeckt und habe natürlich echt ein Problem in Sachen Speed.

Wie würdet Ihr vorgehen, um das HANDWERKLICHE Können zu verbessern, ich habe zwei Ideen:

1. Die Modes
Schaffe mir die 7 drauf und übe die mit Metronom, und mit Verschiedenen Sequenzen.
Wie würdet ihr da anfangen?
Erst mal nur mit einem Pattern oder gleich alle 7 drauf schaffen?

ODER:

2. Diese legendäre PETRUCCI-Übung, die ja auch schon hier im Board als Wunderding in Sachen Speed beschrieben wird?!

Was haltet Ihr für besser?

Danke Euch :).
 
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Was spricht dagegen, einfach BEIDES zu üben?
 
mach einfach beides.. ist beides ziemlich brauchbar :p

einfach mitzählen ? Ein-se-un-de, zwei-e-un-de .. bla bla.. klingt doof.. In Kanada meinten sie ja man sollte mit "alligator" zähln :p all-li-ga-tor, all-li-ga-tor, all-li-ga-tor, ...
 
@Paulasyl:
Ich fühle mich bei den Triolen sicherer, es fühlt sich für mich besser an.
Beim 4/4 fühle ich mich nicht so wohl.

Ich frage aus dem Grund, weil ich mir nicht etwas "falsches" angewöhnen möchte.
Aber es geht mir dabei ja nur um den Speed.
 
Wenn du mit 8tel oder 16tel nicht klar kommst, kannst du zunächst triolisch üben, bis die Skala sitzt. Generell macht es keinen besonderen Sinn, in einem bestimmten Rhythmus zu üben, weil 'es so schön passt'. Der Lernerfolg ist geringer.
 
Nur wegen der Geschwindigkeit reicht bei dieser Übung wohl ein Metronom, das 1-2-3-1-2-3 tickt. Wenn du aber mal dann wirklich drei gegen vier spielen musst, dann bist du wohl verloren, wenn du das nicht geübt hast.
 
Bei 4/4 fühle ich mich nicht so wohl
Hä? Wie viel Prozent der Populärmusik sind denn bitte nicht im 4/4? Wer nudelt denn Skalen, um sich wohlzufühlen?
Das Üben dient doch wohl einem Zweck. Wenn Du allerdings nur ganz schnell Deine Finger bewegen willst, ohne daß jemals ein Song dahinterstünde...
 
Ah ... verstehe, danke :)
 
Eine für mich noch sehr wichtige Frage bitte noch:

Ich spiele schon viele Jahre, meistens so Midtempo Rocksachen, oder langsames Zeug.
Dafür muss man nicht besonders schnell sein.

Jetzt habe ich aber meine Liebe für progressive Rocksachen entdeckt und habe natürlich echt ein Problem in Sachen Speed.

Wie würdet Ihr vorgehen, um das HANDWERKLICHE Können zu verbessern, ich habe zwei Ideen:

1. Die Modes
Schaffe mir die 7 drauf und übe die mit Metronom, und mit Verschiedenen Sequenzen.
Wie würdet ihr da anfangen?
Erst mal nur mit einem Pattern oder gleich alle 7 drauf schaffen?

ODER:

2. Diese legendäre PETRUCCI-Übung, die ja auch schon hier im Board als Wunderding in Sachen Speed beschrieben wird?!

Was haltet Ihr für besser?

Danke Euch :great:
 
Auch die reine Technik ist sehr von der Person abhängig, vergleiche doch mal Björn Borg und Boris Becker. Vielleicht solltest Du, wie oben bereits erwähnt, einfach mehrere Übungen parallel angreifen und für Dich selber entscheiden, womit Du am besten vorwärts kommst.
Der Trick sind ja auch nicht einfach reine Tonleitern in allen Lagen, sondern eher das, was man aus diesem Tonvorrat macht. Wie klänge es z.B. wenn Du einfach einen bestimmten Ton in einem Lauf wegließest oder doppelt anschlügest? Dann wäre Dein gesamtes stumpfes Skalenballern für den Arsch. Du kommst nicht umhin, alle möglichen Variationen zu üben.
 
@Paulasyl
Ah ... also sich auch von dem leiten lassen, was sich für einen selbst gut anfühlt.
Das dachte ich mir, nur hatte ich die Befürchtung, mir so etwas "falsches" an zu lernen.

Das fängt ja schon mit den Fingerings der Pentatonik an, der eine macht es so, der andere so. Diese Skalendudel-Fingersätze nerven mich z. B., ich spiele die lieber so, wie in einem normalen Solo.

Das würdest Du auch so sehen, richtig?!
 
Natürlich kannst Du die Fingersätze halten wie ein Dachdecker, Du wirst aber feststellen, daß manche Sachen sich nicht einfach "irgendwie" spielen lassen. Es hat schon Gründe, daß sich gewisse Fingersätze etabliert haben, einfach weil es zum Teil nicht anders geht. Ich selber spiele eine Pentatonik selber folgerichtig ganz anders als eine melodische Moll-Leiter. Ich spiele aber am 17. Bund dieselbe Tonleiter auch anders, als spielte ich sie mit mehr Platz/Abstand am 5. Bund. Das machen wohl die wenigsten Leute, es ist halt nur bei mir so. Ebenso kannst Du für Dich selber entscheiden und kontrollieren, wie Du am besten eine Entwicklung feststellt.
 
Habe Skalen auch vorzugweise triolisch geübt und in der Praxis schadet mir das bisher eigentlich nicht. Aber beides üben kann nicht schaden. Triolische zu spielen und 4/4 Takt hat nix mit einander zu tun. Du kannst auch im 4/4 Takt triolisch spielen

In der Praxis kommt es auch auf den Lick an, manche Licks sind nun mal auch in 6tolen oder ein Misch masch aus allem

habe in einem kleinen Workshop von mir mal ein paar Sequenzen gezeigt, die das Alternate Picking fördern, es ist meiner Meinung nach auch sehr sinnvoll nicht eine Tonleiter rauf udn runter zu dudeln sondern das ganze in kleien Licks und Sequenzen einzuarbeiten um das wechseln von Inside und Outside Picking zu fördern.

http://www.yooguu.de/yooguu/wiki/textcopy.php?headline=Improve%20your%20Alternatepicking

Manche Sequenzen werden dir schwerer Fallen als andere, um deine Motivation nicht zu verlieren, verbeiss dich nicht in einer Sequenz sondern schau dir ruhig alle mal an
 
Vielen Dank für Eure Tipps. Jungs, sehr nett von Euch :great:
 

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