Steirische Harmonika auswendig oder nach Noten lernen

von Notenfahne, 23.12.19.

  1. Notenfahne

    Notenfahne Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.19   #1
    Hallo zusammen!
    Habe einen Online-Kurs Steirische Harmonika belegt.Dort wird das Auswendiglernen empfohlen.Was aber wenn der Kurs vorbei ist.Um auswendig zu lernen benötige ich eine Vorlage
    in Form einer CD oder Video.Um nach der Lernzeit neue Lieder spielen zu können komme ich um das Lernen nach Griffschrift nicht herum.
    Spielen aus dem Kopf ist gut ,brauche aber ein gutes Gedächtnis.Der Übergang bei Liedwechsel(Medlei) fällt mir leichter,brauche keine Notenblätter drehen.
    Wie ist Eure Meinung dazu.
    mfg
    Norbert
     
  2. folky Tom

    folky Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.19   #2
  3. fkneyer

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    Erstellt: 23.12.19   #3
    Ich (auch erst seit einem knappen Jahr) lerne nach Griffschrift - und komme hervorragend damit klar.
     
  4. Marianna

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    Erstellt: 23.12.19   #4
    Also ich glaube, dass man als Grundgerüst schon die Griffschrift braucht. Man lernt einfach schneller! Sonst ist es ein ewig langes Herumprobieren - für mich jedenfalls. Man bekommt auch ein Gefühl für die Notenwerte, den Takt usw. Ich habe mit Michlbauer Methode angefangen und langsam lerne ich auswendig. Es geht ganz gut!
     
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  5. Wil_Riker

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    Erstellt: 23.12.19   #5
    Es ist doch das gleiche wie beim Akkordeon und "herkömmlicher" Notenschrift bzw. Vokabeln lernen ;): Man sollte nicht am Blatt kleben, sondern sich irgendwann mal davon lösen, um freier spielen zu können. An anderer Stelle hatte ich das schon einmal geschrieben: Wenn man irgendwann man die Griffmuster für die üblichen Läufe und Melodiefolgen verinnerlicht hat, braucht man sich nichts mehr auf den Notenständer zu legen.
     
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  6. albschneggle

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    Erstellt: 23.12.19   #6
    Ich habe auch zuerst mit Griffschrift begonnen. Dadurch haben sich die verschiedenen "Griffmuster" bei mir im Kopf eingeprägt. Allerdings sollte man meiner Meinung nach am Anfang bei einem Verlag bleiben, weil die verschiedenen Griffschriftsschreiber die Griffe verschieden notieren.. Als ich die Griffe "drin" hatte, war es bis zum "Aus dem Kopf spielen" nur noch ein kleiner Schritt.
    Somit hatte ich durch die Griffschrift eine solide Grundlage für's freie Spielen geschaffen.
    Ich würd's wieder so machen, wenn ich das heut nochmal entscheiden müsste.


    Gruss, albschneggle
     
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  7. Notenfahne

    Notenfahne Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.19   #7
    Hallo Fkneier,Marianna,Albschneggle!
    Genau so meine ich das auch,aber der Kursbetreiber meint es anders.Dabei verdeckt er bei den Übungen noch die Tasten.Die Aussage mit dem
    schnellen Lernen sehe ich wohl den kommerziellen Hintergedanken.Dabei wird auch noch mit Events an Wochenenden auch für Nichtspieler geworben.Habe viele Notenbücher für Keyboard und Akkordeon.Dazu brauche ich die Kenntnis wie die Griffschrift aufgebaut ist.Möchte diese Notenbücher in Griffschrift umsetzen.
    Nochmals das selbe in Griffschrift kaufen sehe ich nicht ein.
    Das bringt mich nicht weiter.
    mfg
    Norbert
     
  8. albschneggle

    albschneggle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.19   #8
    Hallo @Notenfahne
    Es spricht ja nichts dagegen, die Sreirische im Online-Kurs zu erlernen. Wenn man keinen Lehrer vor Ort zur Verfügung hat, ist das bestimmt ne gute Alternative. Ich weiss ja nicht, was Du für einen Kurs gebucht hast, aber wenn die Tasten verdeckt werden, bringt das ja gar nichts.
    Ich hab mal eine Weile die Stücke vom "Ziachfuchs" bekommen, als er angefangen hat, hab's aber dann wieder gelassen, weil ich Unterricht hatte. Ich find das, was er macht, sehr gut. Schau's Dir doch einfach mal an, vielleicht brauchst Du gar keine Griffschrift. (Kannst du erstmal drei Monate kostenlos testen).
    Zum Umschreiben von Noten : Ich hab am Anfang genau so wie Du gedacht, weil ich stapelweise Noten zuhause liegen hab. Da hab ich furchtbaren Mist zusammengeschrieben, mein Lehrer hat's dann korrigiert...das war viel zu umständlich zum greifen, was ich geschrieben hab.. Es gibt halt immer verschiedene Möglichkeiten, da's die meisten Töne mehrmals gibt..und dann : Druck oder Zug ? Du musst ja auch mit der Luft haushalten...
    Schieb das Noten-selber-schreiben noch eine Weile auf, bis du Spielpraxis hast.
     
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  9. Notenfahne

    Notenfahne Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.12.19   #9
    Hallo zusammen!
    Ich lerne leichter auswendig,wenn ich die Melodie in Noten vor mir liegen habe.Habe so einen grösseren und schnelleren Fortschritt.
    Wenn ich mir die Diskanttastenbelegung ansehe sind andere Griffmuster auch möglich!
    mfg
    Norbert
     
  10. fkneyer

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    Erstellt: 25.12.19   #10
    Ich bleibe erstmal bei der Griffschrift, damit komme ich sehr gut klar. Frei spielen ist natürlich auch mein/ein Ziel, doch wenn das nicht so klappen sollte - nach Griffschrift zu spielen ist für mich auch ok. Ich will nirgends auftreten, außer vllt. innerhalb der Familie und da stört es keinen, wenn ein Notenpult vor mir steht. Ich spiele die Steirische rein hobbymäßig und habe keinerlei Ambitionen weitergehender Art. Höre ich ein Stück, dass ich nicht kenne und zu dem ich auch (noch) keine Griffschrift besitze, versuche ich, diese zu irgendwo zu bekommen. Wenn nicht, dann eben nicht.
     
  11. Handimen

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    Erstellt: 25.12.19   #11
    Hallo und frohes Weihnachtsfest



    Stehe ich jetzt aufm Schlauch? ... Wenn du Noten vor dir liegen hast, spielst du doch nicht auswendig
     
  12. fkneyer

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    Erstellt: 25.12.19   #12
    Ich glaube @Notenfahne meint, dass das Lernen mit vorliegenden Noten einfacher wird und immer seltener auf das Notenblatt geschaut werden muss
     
  13. folky Tom

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    Erstellt: 25.12.19   #13
    Mir geht es da genau anders rum. Ohne Noten lerne ich einfacher und nachhaltiger auswendig. Wenn ich vom Blatt spiele fällt mir das auswendig lernen (aus alter Gewohnheit?) schwerer. Vielleicht liegt's ja auch am Alter ...
     
  14. Notenfahne

    Notenfahne Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.19   #14
    Hallo Handimen!
    Wenn ich nach Noten lerne,dann lerne ich so wie das Lied geschrieben ist.Wenn ich von Anfang an auswendig lerne kann sich ein Fehler einschleichen.
    Dieser Fehler lässt sich später schlecht korrigieren, wenn er mal im Unterbewustsein sitzt.Wiso spielen Orchester nur nach Noten?
    Die könnten sich doch das Notenblatt sparen!Gehe regelmässig zu Veranstaltungen von Amateurmusikern.Diese spielen alle nach Noten.
    Unter diesen sind welche die auch mal danebengreifen.Das Publikum ist mit dem Urteil sehr hart, denn diese haben das Original im Ohr.
    Ich plädiere dafür in der Lernphase nach Noten zu spielen.Wenn ich ein neues Musikstück lernen will muss ich mir notgedrungen die
    Noten besorgen.Gleich Auswendig nachspielen,da kann ich schon mal danebenliegen.
    mfg
    Norbert
     
  15. Wil_Riker

    Wil_Riker Helpful & Friendly Akkordeon-Mod Moderator HFU

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    Erstellt: 26.12.19   #15
    Hallo Norbert.

    Wenn Du nur nach Noten spielst, bist Du auf entsprechend "gute" Arrangements angewiesen, und das ist leider oft nicht der Fall. Deshalb kehrt sich folgendes eher ins Gegenteil:

    Hier habe ich über die ganzen Jahre auch eher umgekehrte Erfahrungen gemacht:

    Wenn Du zu einem klassischen Konzert gehst, dann ja. Ansonsten werden viele Fehler nicht wahrgenommen bzw. es ist das "musikalische Gesamtkunstwerk" wichtiger, sprich, dass man eben nicht verbissen auf ein Notenblatt stiert ;).

    Auswendig zu spielen bzw. zu versuchen, sich Stücke zumindest passagenweise von Playbacks herauszuhören (was ich ja bei speziellen Notensuchen hier im Forum immer wieder propagiere) schult das musikalische Gehör. Nur an den Noten zu kleben ist reine Reproduktion. Kreativität entsteht meiner Meinung nach anders. Und dabei hilft natürlich ein Stück Papier auf einem Notenständer, aber auch ein gewisses musikalisches (Finger-) Gedächtnis, das frühzeitig trainiert wird.
     
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  16. Pesche_DACH

    Pesche_DACH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.19   #16
    Jetzt möchte ich meine bescheidene Erfahrung los werden: ich habe mich auf einer Anglo Concertina, diatonisch 30 Knopf, versucht mit Griffschrift, da ich auf Grund meiner Klaviererfahrung immer noch an Noten hänge und ohne Griffschrift ich verloren wäre. Aber genau dieses aus dem Gedächtnis spielen reizt mich, das ist wirklich kreativ. Mir geht es dann wie beim Jazz, erst Grundmelodie lernen und die Ausführung mit Kreativität verbinden. Folk wird kaum jemand nach Noten spielen. Das ist "in Einem drin" ;-).
    Ich vergleiche das mit Pianisten. Ich hatte vor Kurzem die Möglichkeit, 4 junge Pianisten einer Meisterklasse zu hören. Und mir fiel auf, daß die aus dem Gedächtnis spielenden Pianisten ihre Stücke irgenwie mit mehr Gefühl rüber brachten. Als wenn die Noten vor den Augen die Kreativität der Umsetzung einschränken würden. Nur meine Meinung!
     
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  17. Merlin

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    Erstellt: 27.12.19   #17
    Ich spiele auch nach Griffschrift. Aus meiner Sicht eine geniale Erfindung für Späteinsteiger.
    Die Fortschritte werden schon kommen. Menschen sind unterschiedlich und deshalb, wer lernt wie mit welcher Geschwindigkeit am besten, ist individuell. Wichtig ist doch, dass jeder Spass am Musizieren hat.

    Bemerkt habe ich, dass sich Griffmuster in den Liedern wiederholen und nach mehrmaligen spielen, gewisse Passagen auswendig gehen. Also jeder in seiner Geschwindigkeit.
    Es ist ein Spaßfaktor, der vom stressigen Alltag ablenken und einen in die Ruhe bringen kann.

    Kommt gut ins neue Jahr, bleibt Gesund und weiterhin viel Freude beim Musizieren und Austauschen hier im Forum :m_akk::thumb_twiddle:
     
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  18. Handimen

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    Erstellt: 27.12.19   #18
    Da hast du wohl recht!; aber als (Wohnzimmer)-Solist nutze ich die Freiheit, die ein oder andere Tirole o.ä. als "Veredelung" einfließen zu lassen.
    Beim Zusammenspiel mit anderen Musikern muß ich mich allerdings etwas mehr an die Ordnung halten. Trotzdem bieten sich musikalische Freiräume die sich kreativ nutzen lassen, ohne ein Lied zu verunstalten oder seinen Erkennungswert zu schmälern.

    Gruß Handi
     
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  19. fkneyer

    fkneyer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.19   #19
    Das tue ich auch - da sagt mir mein Gehör, wo sowas möglich und eben nicht verunstaltend wirkt.
     
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