Stereo-Drum Mikrofonie

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Hi
Ich bin noch neu im Bereich Drums aufnehmen. Ich habe ein Mischpult mit eingebautem Audio Interface und 4 Mikro Eingängen (2x Mono 2x Stereo, wobei 1 Stereo schon durch etwas anderes besetzt ist).
Jetzt meine Frage. Da ich mit 2 Overheads aufnehmen möchte muss ich diese an 2 verschiedene Mikro Eingänge anschließen oder kann ich diese 2 Mikros auf einen Eingang zusammenführen?
Lg JK
 
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Hi :hat:

Es würde helfen, wenn du das Modell des Mischpults nennen würdest.

Ich befürchte jedoch, wie das bei Kleinmixern mit eingebautem "Interface" so der Fall ist, lässt sich nur die Stereosumme an den Rechner senden. Du hast also bei der Aufnahme insgesamt nur 1xStereo zur Verfügung, obwohl das Pult mehr Eingänge hat.
"Interface" hab ich in Anführungszeichen, weil das eigentlich kein vollwertiges Interface ist.
 
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Das Mischpult ist ein Peavey PV6.

Kleine Anmerkung: Falls nötig kann ich den bereits besetzten Stereo Eingang auch auf einen Mono umstecken.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Edit: Die neuere Version des PV6 mit 4 XLR Eingängen.
 
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Okay,

also gemäss Manual, kann nur die Stereosumme per USB ausgespukt werden.

Bedeutet, du kannst wohl mehrere Quellen im Pult mischen, aber an den Rechner geht das nur gemischt, nicht jeder Kanal einzeln. Wenn du also zB Schlagzeug und Gitarre gleichzeitig aufnehmen möchtest, kannst du die beiden Instrumente nachträglich nicht mehr einzeln bearbeiten.

Wo du die Mikrofone betreibst, ob Mono oder Stereo ist eigentlich egal. Wichtig ist nur dass wenn du ein Kondensator-Mikrofon anschliesst, muss der Kanal über Phantomspeisung verfügen. Bei dynamischen Mikrofonen allerdings, muss diese ausgeschaltet werden.
Die Stereokanäle sind im XLR Betrieb auch Mono, werden erst zu Stereo wenn man den Klinkeneingang zusätzlich für den zweiten Kanal benutzt.
 
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Ok danke schonmal.
Heißt dass ich kann mit diesem Mixer also Mikros gar nicht in Stereo aufnehmen?
 
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doch, 1x Stereo geht, aber nix Zusätzliches.. 1 Monokanal, Panning nach links + 1 Monokanal nach rechts ergibt Stereo

Die anderen Eingänge hast du ja auch belegt, und möchtest du vermutlich auch nutzen? Gleichzeitig?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Achsooo, ich glaub ich raff erst jetzt was du überhaupt machen willst... Dir gehts darum, dass du beide Mikrofone im Pult in einem Stereokanal zusammenfassen kannst? Geht leider nicht, dazu fehlt der zweite XLR Eingang, bzw die Mikrofonvorstufe ist vermutlich nur auf dem XLR Eingang aktiv, welcher Mono ist. Per Klinke kannst du vermutlich nur ein bereits vorverstärktes Signal reinschicken, zB von einem Keyboard. Damit würds gehen Stereo in einem einzigen Stereokanal aber mit Mikrofonen nicht, da nur 1xXLR pro Kanal vorhanden ist. (XLR ist Mono)

Die "Zusammenfassung" aller Spuren gibts zwar schon: Den Masterfader, das ändert aber nichts dran, dass du für Stereomirkrofonie zwei Kanäle benutzen musst.
 
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Dieser Mixer?
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Die Züge 3 und 4 sind ja als Stereo-Züge 3/4 5/6 ausgelegt. Du musst dann lediglich statt des XLR Steckers zwei TRS (Klinke 6,3mm) benutzen. Es gibt entsprechende Adapterkabel und Stecker, sodass Du von jedem Overhead am Ende mit einem TRS Stecker Links und Rechts rein gehst.


oder

 

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Das Problem wird bei den Klinkeneingängen sein, dass beide keine Phantomspeisung liefern.

Der zweite Klinkeneingang im Kanal ist ein Lineeingang ohne Mik Preamp.
 
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Guter Hinweis. Da müsste es dann der bei Verwendung von Dynamischen Mikros bleiben.
 
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Ooooder man macht es gleich von Anfang an richtig.

Die dynamischen Mikrophone werden sich übrigens super machen, so ohne Vorverstärkung.
 
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Meinst Du nicht, dass der Vorverstärker hier auch auf die Klinken Eingänge greift? Okay…. 🤷‍♂️ Dann hat es so in der Tat keinen Sinn, das stimmt.

Ich bin da ehrlich gesagt mit meinem Soundcraft verwöhnt. Da kann ich anschließen was ich will… da macht es keinen Unterschied.

Und um es „richtig zu machen“ sollte er selbstverständlich die Kanäle 1 + 2 nutzen, Panning hart Links/Rechts.
Ich habe es jedoch so verstanden, dass die bereits belegt sind? Dann habe ich vermutlich die Fragestellung falsch interpretiert.

An @JK-Drums … was ist Dein Plan?
Willst Du eigentlich nur Overhead abnehmen?

Zumindest Bassdrum und Snare wären ja noch Sinnvoll mit zu Mikrofonieren.
 
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Und um es „richtig zu machen“ sollte er selbstverständlich die Kanäle 1 + 2 nutzen, Panning hart Links/Rechts.
Ich habe es jedoch so verstanden, dass die bereits belegt sind? Dann habe ich vermutlich die Fragestellung falsch interpretiert.

Nee, hast nicht unbedingt was falsch verstanden. Gemeint war eher, dass man sich dann lieber nach geeignetem Equipment umschauen sollte.

Gibt ja zwei Ansätze: Will man annehmbare Qualität erzielen und dazu taugliche Hardware nutzen, sodass das Ganze auch Spaß macht und am Ende etwas brauchbares entsteht. ODER will man nur irgendwie eine Vorstellung auf Biegen und Brechen mit viel Gefrickel und Einschränkungen hier und da realisieren, ein Weg auf dem man ständig Einbußen in Kauf nehmen muss etc.
 
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Da gebe ich dir recht. Drum Recording war mit der Grund warum ich mir das UI24R zugelegt habe. ;)
Damit war ich sofort jegliche Sorgen los.
Für Drumrecording können ja schnell mal ab 5 Mikros aufwärts benutzt werden.
Ich hatte 9 im Einsatz. 🙈
 
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Mit der Glyn-Johns-Technik hast Du die Chance eine Drumset auch mit nur 2 Mikrofonen vernünftig abzunehmen:



Ich würde Dir aber empfehlen, ein brauchbares 4-Kanal-Interface zu kaufen.
 
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Wenn heutzutage Empfehlungen zur G-J-T gegeben werden, frage ich mich immer wie oft derjenige selbst damit aufgenommen hat bzw. wie oft er Material, das auf diese Weise aufgenommen wurde zur Bearbeitung/zum Mixing bekommen hat, um es in einer Produktion, die aktuellen Anforderungen genügen soll, zu verwenden. Also ich persönlich empfinde, dass diese Technik im modernen Kontext nicht wirklich punkten kann. Sie hatte sicherlich ihre Berechtigung und passt natürlich auch heute noch zu entsprechenden Genres, aber als generelle Empfehlung bzw. Option denke ich hat sie keine Gültigkeit mehr. Zudem muss man bedenken, dass sie auch, und mehr als andere Techniken, von einer hervorragenden Raumakustik profitiert, um nicht zu sagen sogar davon abhängig ist. Ähnliches gilt für die verwendeten Mikrophone und ich denke man kann davon ausgehen, dass jemand der Equipment-bezogen so limitiert ist, dass G-J-T eine oder die einzige Option ist, auch in Sachen Raumakustik und Mikrophonauswahl nicht wirklich gut aufgestellt sein wird.
 
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aber als generelle Empfehlung bzw. Option denke ich hat sie keine Gültigkeit mehr. Zudem muss man bedenken, dass sie auch, und mehr als andere Techniken, von einer hervorragenden Raumakustik profitiert, um nicht zu sagen sogar davon abhängig ist
Da gebe ich dir recht. Mich wundert auch immer wieder, wie oft Glyn Johns als Empfehlung genannt wird.
Dabei wird regelmäßig vernachlässigt, dass speziell der Raum - wie auch im obigen Beispiel - sehr oft das Hauptproblem ist, dass es eben nicht wirklich gut klingt.
Es ist eine (relativ) einfache Möglichkeit, wenn die Bedingungen passen, der Raum groß (speziell auch hoch) genug oder ausreichend akustisch behandelt ist.
Trotzdem muss man auch auf diesen speziellen Sound stehen, er ist alles in allem nicht mehr unbedingt zeitgemäß.
Vielleicht kommt diese Ästhetik irgendwann mal wieder, aber im Moment spielen einfach einzelne Drumbestandteile und eine stärkere Trennung eine größere Rolle als das Gesamtbild.
Wenn man es einfach haben will, kann man auch ein gutes Overhead-Stereomikro in Blumlein fürs Gesamtbild, ein Snare- und ein Kickmikro kombinieren, schon passt das meistens besser als Glyn Johns und ist vor allem besser verarbeitbar.
Manchmal kommt man sogar mit einem OH-Stereomikro/-paar aus, das ggf. mit einem Kickmikro kombiniert wird.
Aber auch da... der Raum macht's.
 
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Wenn heutzutage Empfehlungen zur G-J-T gegeben werden, frage ich mich immer wie oft derjenige selbst damit aufgenommen hat bzw. wie oft er Material, das auf diese Weise aufgenommen wurde zur Bearbeitung/zum Mixing bekommen hat, um es in einer Produktion, die aktuellen Anforderungen genügen soll, zu verwenden. Also ich persönlich empfinde, dass diese Technik im modernen Kontext nicht wirklich punkten kann. Sie hatte sicherlich ihre Berechtigung und passt natürlich auch heute noch zu entsprechenden Genres, aber als generelle Empfehlung bzw. Option denke ich hat sie keine Gültigkeit mehr. Zudem muss man bedenken, dass sie auch, und mehr als andere Techniken, von einer hervorragenden Raumakustik profitiert, um nicht zu sagen sogar davon abhängig ist. Ähnliches gilt für die verwendeten Mikrophone und ich denke man kann davon ausgehen, dass jemand der Equipment-bezogen so limitiert ist, dass G-J-T eine oder die einzige Option ist, auch in Sachen Raumakustik und Mikrophonauswahl nicht wirklich gut aufgestellt sein wird.
Wenn man es einfach haben will, kann man auch ein gutes Overhead-Stereomikro in Blumlein fürs Gesamtbild, ein Snare- und ein Kickmikro kombinieren, schon passt das meistens besser als Glyn Johns und ist vor allem besser verarbeitbar.
Manchmal kommt man sogar mit einem OH-Stereomikro/-paar aus, das ggf. mit einem Kickmikro kombiniert wird.
Aber auch da... der Raum macht's.
Wenn nur zwei Kanäle und Mikros zur Verfügung stehen, ist die Glyn-Jones-Technik immer noch ein Weg, um erste brauchbare Recordingresultate hin zu bekommen. Natürlich ist es besser, mit mehr guten Mikrofonen und Kanälen (mindestens Bassdrum, Snare, Overheads), erfodert aber mehr Material. Der TE scheint ein absoluter Newbie zu sein.
 
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Ja, aber doch nicht mit dem Mischpult!
Gerade die Glyn Johns Technik benötigt die Möglichkeit, hinterher zwei einzelne Kanäle in der DAW zu haben, um sie entsprechend bearbeiten zu können.
Ein Mischpult wie das obige, das nur eine Stereosumme liefert, eignet sich dafür nicht.
Noch dazu ist die Nachbearbeitung nicht gerade Einsteiger-freundlich.
 
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Ich kann dir sagen was dann passiert.
Man will es am Ende doch lieber besser haben und greift dann zu mehr Mikrofonen und einem entsprechend großen Mischpult. 😂
Ich habe mir das Soundcraft Ui24R vor allen Dingen gekauft, weil ich damit alle 20 Spuren direkt in 24bit auf einen USB Stick aufnehmen kann. Zudem schon beim Aufnehmen die Laufzeiten korrigieren.
Ich habe diese Entscheidung keinen Tag bereut. Ich bin immer wieder froh, so viele Eingänge und Spuren zu haben.
 

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