Stimme der Musik anpassen? (Lautstärke)

von alaxy, 26.08.06.

  1. alaxy

    alaxy Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.08.06
    Zuletzt hier:
    28.08.06
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.08.06   #1
    Ich nehm derzeit ein paar Songs privat auf und frage mich, wie ich es am besten anstellen soll, dass Musik und Stimme von der Lautstärke her zusammenpassen! Bei meinem letzten Album hab ichs nach Gefühl gemacht, was dazu führte, dass die Stimme zu laut war! Das hat mich dann so erschrocken, dass ich die Stimme erstmal leiser machte - allerdings war sie dann wieder ZU leise.

    Außerdem sollte die Stimme ja durchs ganze Album gleich laut sein und nicht von Song zu Song verschieden...

    Gibt's da irgendwelche speziellen Tipps/Tools, die ich verwenden kann??
     
  2. Brigitte

    Brigitte Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.05.04
    Zuletzt hier:
    14.12.15
    Beiträge:
    573
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    55
    Erstellt: 26.08.06   #2
    Hhm,
    ich bin jetzt nicht der Homerecording-Experte, aber ich denke, das kann problematisch sein, wenn ein Lied von der Dynamik lebt, also leise und laute Stellen hat. Ich würde bei einem Test die lauten Stellen ausprobieren und die leisen und dann einen Mittelweg für die Aussteuerung wählen, das heisst beim Singen bei leisen Stellen würde ich nahe ans Mikro gehen und bei lauten Stellen das Mikro weiter weghalten. Zum Glück habe ich jemanden, der das für mich immer aussteuert, aber so grob gesprochen, würde ich das so machen.

    Grüße
    Brigitte
     
  3. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

    Im Board seit:
    17.10.05
    Zuletzt hier:
    3.12.10
    Beiträge:
    5.594
    Ort:
    Kernen im Remstal
    Zustimmungen:
    60
    Kekse:
    17.834
    Erstellt: 26.08.06   #3
    Also erst mal: die Dynamik hat nichts mit der Grundlautstärke zu tun. Die passe ich ehrlich gesagt immer als Letztes an, und dabei achte ich nicht auf mein subjektives Gefühl, sondern darauf, dass die Wellenberge der Wave bei jedem Song im lautesten Teil gleich hoch sind.

    Wie Du die Lautstärke von Stimme und Musik setzt, kommt sehr stark auf den Stil der Songs und die Instrumentierung an.

    Beim typischen Rock/Pop liegt die Stimme "im Teppich" - will sagen, bei den leisesten Stellen sollten alle Instrumente gleich laut sein und alle noch hörbar.

    Beim Jazz/Musical liegt die Stimme "drüber", ist also das letzte, was Du noch hörst, wenn Du ganz leise drehst.

    Insgesamt ist das Geheimnis beim Mischen, dass Du die Songs !leise! anhörst und mischst.
    Und dann, so bald der Mix an sich passt, die Lautstärke einpegelst. Als letztes.

    Mikrofon-Technik ist ein Ding, dass man bei live-Aufnahmen sicher benutzt, in einer Studio- oder Homerecording-Situation hat das Spiel mit der Distanz allerdings nichts zu suchen. Da singst Du voll dynamisch und lässt hinterher einen Kompressor drüber laufen.

    Grüße

    Ice
     
  4. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

    Im Board seit:
    02.07.05
    Beiträge:
    25.242
    Ort:
    Wo andere Leute Urlaub machen
    Zustimmungen:
    5.429
    Kekse:
    91.893
    Erstellt: 26.08.06   #4
    Eben - Kompressor ist das Zauberwort.

    Bei Jazz und vorwiegend akustischen Songs allerdings deutlich weniger, weil hier ein bißchen Dynamik schon gewollt ist.
     
  5. kizm

    kizm Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.06.06
    Zuletzt hier:
    17.09.10
    Beiträge:
    405
    Ort:
    Darmstadt
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    49
    Erstellt: 26.08.06   #5
    nach gefühl ist schon der richtige weg. natürlich passieren hin und wieder missgeschicke wie zu leise / laute stimme. aber davon muss man sich nicht aus der bahn werfen lassen.

    hier zwei "tricks", die ich anwende, um solchen eskapaden entgegenzuwirken:

    1. wenn du wissen möchtest, was die lautesten instrumente im mix sind, dann musst du den volume-regler immer weiter runterdrehen. langsam und so lange bis die musik gerade noch zu hören ist.
      die instrumente, die du jetzt noch gerade hören kannst sind die lautesten.
      am besten machst du das zunächst mit kommerziellen cds, um ein gefühl dafür zu bekommen, wie diese gemischt sind.
    2. um ganz auf nummer sicher zu gehen mache ich beim endgültigen mixdown gleich mehrere varianten:
      • normaler mixdown
      • vocals +2dB und -2dB
      • drums +2dB und -2dB
      • bass +2dB und -2dB
      • und dann noch verschiedene instrumental und playback-versionen, aber das ist off-topic

    nachtrag: mit dem kompressor bügelt man im normalfall nur extreme dynamikschwankungen aus. das war aber nicht, wonach du gefragt hattest, oder?
     
  6. alaxy

    alaxy Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.08.06
    Zuletzt hier:
    28.08.06
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.08.06   #6
    VIELEN DANK!!!
    Werd das jetzt also nach gefühl machen. dieser "unabsichtlich" gegebene tipp mit dem kompressor war ebenfalls MEHR als hilfreich, das könnt ihr gar nicht glauben :great:
     
  7. Brigitte

    Brigitte Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.05.04
    Zuletzt hier:
    14.12.15
    Beiträge:
    573
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    55
    Erstellt: 27.08.06   #7
    Hallo,
    ich habe gerade erfahren, dass wir auch einen Kompressor benutzen (wusste ich vorher nicht). Sorry, habe da wohl was missverstanden, aber ich finde auch, dass die Lieder schon noch Dynamik haben sollten.

    Grüße
    Brigitte
     
  8. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

    Im Board seit:
    02.07.05
    Beiträge:
    25.242
    Ort:
    Wo andere Leute Urlaub machen
    Zustimmungen:
    5.429
    Kekse:
    91.893
    Erstellt: 27.08.06   #8
    Die verlieren sie ja auch nicht. Ganz abgesehen davon ist er ja auch "regulierbar"...:p

    Ein Kompressor ist nicht "Böses" wie ein z.B. Autotuner.
    Eigentlich wird ein Kompressor bei Pop/Rockmusik ganz alltäglich (ähnlich wie Hall) auf fast jeder Bühne und in jedem Studio benutzt und ist nichts Besonderes. Sonst wirds Dir selbst und dem Publikum oft die Ohren wegblasen oder übersteuern, wenn ein Song nach einem ruhigem Intro plötzlich losmosht.

    Im Studio wäre Die von Dir vorgeschlagene Vorgehensweise - nach Bedarf nah ran und weit vom Mikro - verheerend, weil der Toning dann völlig die Kontrolle verliert. Am Besten sollte man eine Distanz zum Mikro einhalten und die Lautstärke mit der eigenen Stimme regulieren. Den letzten Rest übernimmt dann nur noch der Kompressor.
     
  9. kizm

    kizm Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.06.06
    Zuletzt hier:
    17.09.10
    Beiträge:
    405
    Ort:
    Darmstadt
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    49
    Erstellt: 27.08.06   #9
    hm, ich würde es bevorzugen, wenn der sänger das mikro richtig bearbeitet statt immer dieselbe distanz einzuhalten und das mic zu übersteuern

    normalerweise reichen einige zentimeter völlig aus, um lautstärkeschwankungnen auszugleichen.

    und wenn eine passage laut klingen muss, dann soll sie auch laut klingen und nicht halblaut gesungen werden.

    ps: warum ist ein autotune denn böse?
     
  10. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

    Im Board seit:
    02.07.05
    Beiträge:
    25.242
    Ort:
    Wo andere Leute Urlaub machen
    Zustimmungen:
    5.429
    Kekse:
    91.893
    Erstellt: 27.08.06   #10
    Ich persönlich finde Autotune nicht böse - ist aber eine häufige Meinung hier im Board (mit dem Tenor: wer nur mit Effekten vernünftig gerade singen kann, bescheißt das Publikum)..

    Zum Rest: Im Studio ist es ziemlich anstrengend, wenn der Sänger vor dem MIkro hin- und her wackelt und derToning nachregeln muss . Wobei zwei bis fünf Zentimeter nicht schaden - der Sänger muss/darf sich ja auch ein bißchen zum Rhythmus bewegen. Der Ing braucht schon einen bestimmten Pegel, von dem er ungefähr ausgehen muss. Zumal sich auch der Sound mit der Distanz ändern kann.
     
  11. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

    Im Board seit:
    17.10.05
    Zuletzt hier:
    3.12.10
    Beiträge:
    5.594
    Ort:
    Kernen im Remstal
    Zustimmungen:
    60
    Kekse:
    17.834
    Erstellt: 28.08.06   #11
    Mein Toni hat mir im Studio auch eingebleut, mich möglichst wenig zu bewegen, also jenseits von "leicht grooven" und bloß nicht zu glauben, dass ich so was wie eine imitierte Mikrofontechnik anwenden soll. Die Studio-Mikros stehen ja nicht umsonst in Spinne und Ständer. Er habe das Mikro schon so eingerichtet, dass es keine Übersteuerer gäbe...
    Und was soll ich sagen - der Mann hat Recht. Ich hab' nie schaumgebremst gesungen und es hat nicht übersteuert. Das ist halt der Unterschied zwischen "Studio" und "Live".
     
  12. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

    Im Board seit:
    02.07.05
    Beiträge:
    25.242
    Ort:
    Wo andere Leute Urlaub machen
    Zustimmungen:
    5.429
    Kekse:
    91.893
    Erstellt: 28.08.06   #12
    Eben. Zusätzlich kommen auch mit Popp-Schutz bei Nichteinhaltung der Distanz schnell wieder Popp-Laute zustande (und ch meine damit die "P"-Laute wie bei "please").

    Bei Lo-fi - Homerecording- Equipment mag das egal sein. Studiomikros sind so empfindlich. dass jeder Schmatzer und jeder "zu nahe" Laut eben richtig Wumms hat.
     
  13. Franzie

    Franzie Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.02.06
    Zuletzt hier:
    5.06.09
    Beiträge:
    417
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    47
    Erstellt: 28.08.06   #13
    ..die wellenberge gleiche ich auch immer aus und am mikro bewege ich mich so wenig wie möglich, eben nur um übersteuerungen trotz kompressor zu vermeiden (is ja alles nur zu hause).

    aber mir fällt es dennoch verdammt schwer zu entscheiden, wie laut die gesangsspur gegenüber den instrumenten einzustellen ist ?! schon allein, weil es auf jedem kopfhörer & auf jeder box anders klingt, wenn ich daheim durch die wohnung laufe. hier schwebt die stimme über dem lied, da ist sie wieder nich mehr zu hören, und das alles ohne eine veränderung am regler.

    richte mich inzwischen nur noch nach dem klang auf meinen kopfhörern, aber hört man sich das woanders am rechner an, hat die stimme im lied schon wieder eine andere lautstärke. das liegt auch am player, den man benutzt.. überall gibt es einen anderen frequenzgang oder irgendwelche voreinstellungen ach :mad: nie kann ich mich entscheiden.
     
  14. kizm

    kizm Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.06.06
    Zuletzt hier:
    17.09.10
    Beiträge:
    405
    Ort:
    Darmstadt
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    49
    Erstellt: 28.08.06   #14
    natürlich ist es für nen toning am einfachsten, wenn der sänger immer an der selben stelle stehen bleibt. muss jeder einfahc machen, wie er denkt. alle wege führen ja bekanntlich nach rom.

    @franzie:
    die kunst beim mischen ist es einen mix zu schaffen, der auf allen anlagen gut klingt.
    wenn du den mix auf vielen verschiedenen anlagen hörst bist du auf dem richtigen weg. du musst dann einfach eine einstellung finden, die auf allen annehmbar ist.

    du kannst ja auch mal hier was reinposten und wir geben unseren senf dazu ab.
     
  15. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.10.05
    Beiträge:
    30.432
    Zustimmungen:
    6.508
    Kekse:
    150.155
    Erstellt: 29.08.06   #15
    Sehr interessant, dieser Thread, aus Sicht eines Tonis...

    Im Allgemeinen ist es ja so, das der Sänger live einen Monitor hat, über den er seine "Arbeit" mit dem Mikro kontrollieren kann.

    Das ist im Studio oft etwas anders. Eine Kontrolle wäre nur über Kopfhörer möglich - macht Ihr das so?

    Ich habe letztens eine Dialogaufnahme gehabt, die aber sehr unterschiedlich war. Der eine Sprecher war sehr dynamisch, allerdings nicht bei der Probeaufnahme...das ist ein weitläufiges Problem für uns Tonis, beim Soundcheck bekommen wir meist nur etwa 25...50%...:(
    Aber der Typ war Mikrofonie gewohnt und veränderte beim Forte den Abstand zum Mic so gut, das es kein Prob war. Und das ohne Monitoring...alle Achtung!

    Ein Limiter schützt ab Mischpulteingang vor Übersteuerung (in bestimmten Grenzen), ein Kompressor hat meines Erachtens bei einer Aufnahme nichts verloren, nur bei der Nachbearbeitung und niemand und nichts kann ein ein Mikrofon vor dem Verzerren durch zu lautes Besprechen/Besingen schützen... Außer ehrlichem Soundcheck und Korrektur der Mic-Aufstellung.

    Pop- oder Plopp-Laute sind ein ganz anderes Problem, eigentlich viel einfacher im Verständnis und in der Lösung...


    Das ist auch sehr abhängig vom "Progammmaterial" - s.o. ;)

    @ Franzie: poste doch einfach mal eine Hörprobe, wenn Du kannst. Möglichst mit höherer Auflösung.

    @ IcePrincess & antipasti: Naja, ihr sagt ja beide im Prinzip das gleiche...;)
    Den hebe ich mir auf, wenn ich mal wieder eine neue Signatur suche...:great:
     
  16. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

    Im Board seit:
    02.07.05
    Beiträge:
    25.242
    Ort:
    Wo andere Leute Urlaub machen
    Zustimmungen:
    5.429
    Kekse:
    91.893
    Erstellt: 29.08.06   #16
    Ja - aber sicher dat. Geht denn das anders, ohne dass das Signal aus den Boxen mitgesschnitten wird?


    Hmm - hab jetzt selber gar keine Ahnung, ob beim Einsingen im Studio jedesmal ein Kompressor in Betrieb war. Weiß nur, dass ich immer eine enorm fetten Mix im Ohr hatte und auch bei dynamisch sehr abwechlungsreichen Songs nie den Eindruck hatte, ich sei bei ruhigen Stellen sehr laut und bei lauten viel leiser. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass einer mitlief - muss aber nicht sein.

    Und das Beste: Du musst nicht mal Tantiemen dafür zahlen :)
     
  17. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

    Im Board seit:
    17.10.05
    Zuletzt hier:
    3.12.10
    Beiträge:
    5.594
    Ort:
    Kernen im Remstal
    Zustimmungen:
    60
    Kekse:
    17.834
    Erstellt: 29.08.06   #17
    ...ich bin mir da jetzt nich so sicher, ob die Frage nicht eher an den Threadersteller ging ;)
    Mir wäre es aus einer echten Studiosituation auch nicht anders bekannt als "Glaskasten und geschlossene Kopfhörer".

    Bei mir kam der immer erst hinterher...
    Das weiss ich deshalb, weil ich den Toning zur Verzweiflung getrieben habe mit meiner Forderung keinerlei Effekte auf meiner Stimme liegen zu haben, auch keinen Hall. Der verstand das nicht :D "...habe noch nie einen Sänger gehabt, der..."
    Ich kann mich sonst nicht gut kontrollieren. Die Dynamik des Gesanges geht ja mit der Gesamtdynamik des Songs mit, daher hat es bei mir immer gepasst.
     
  18. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.10.05
    Beiträge:
    30.432
    Zustimmungen:
    6.508
    Kekse:
    150.155
    Erstellt: 29.08.06   #18
    Hm, da habe ich mit meinen Leuten wohl immer Glück gehabt - da ging es bisher immer ganz ohne Monitoring. Weder Kopfhörer noch Lautsprecher.

    Die haben einfach gesungen oder gesprochen wie sonst auch auf der Bühne, der Regisseur oder musikalische Leiter saß neben mir und nach einer zwei- oder dreimaligen Wiederholung des Takes ist der Sänger mal kurz rüber gekommen, um sich die Aufnahmen anzuhören und sie auszuwerten.

    Dann haben wir die Aufnahme noch ein- oder zweimal gemacht und s.o. ...

    Aufgenommen wird bei mir generell ohne Effekte, lediglich ein Limiter, der vor digitalen Übersteuerungen schützt, ist vor dem Mischpult. Nur zum Anhören gebe ich manchmal einen Hall mit rein, aber das ist dann nur ein 0815-Standardhall zum Zeigen der Tendenz.

    Vielleicht ist meine Arbeitsweise deshalb etwas anders, weil ich die Aufnahmen nicht für eine CD, sondern zum Einspiel bei Theaterstücken mache, den Hall gebe ich meist live dazu, mische ihn nicht fest auf die Aufnahme, denn das leere Bühnenhaus klingt anders als bei einer vollbesetzten Vorstellung, da muß ich immer etwas korrigieren können...

    :D :great:
     
  19. kizm

    kizm Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.06.06
    Zuletzt hier:
    17.09.10
    Beiträge:
    405
    Ort:
    Darmstadt
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    49
    Erstellt: 29.08.06   #19
    das problem kenne ich. der einzige ausweg, den ich bisher gefunden habe ist die probe einzupegeln und dann wieder um einige dB herunterzudrehen. aber selbst da kommt es manchmal zu übersteuerungen.

    persönlich präferiere ich es, wenn der sänger das mic bearbeitet und sich bewegt. im extremfall wird dann zwar viel mehr raumklang aufgenommen als in der normalen stellung, aber damit kann ich leben - so lange er nicht seitlich schwankt und die off-axis koloration ihren tribut fordert.
     
  20. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

    Im Board seit:
    02.07.05
    Beiträge:
    25.242
    Ort:
    Wo andere Leute Urlaub machen
    Zustimmungen:
    5.429
    Kekse:
    91.893
    Erstellt: 29.08.06   #20
    Das klingt erst mal, als würde man ohne jedes Playback, also ihne irgendwelche Musik zu hören singen - was für mich unmöglich erscheint...

    Das erklärt natürlich alles. Sprache wird ja eh meistens trocken wiedergegeben und aufgenenommen, auch bei den Ansagen zwischen den Songs auf der Bühne. Aber als Sänger in einem Tonstudio mit Regie- und getrenntem Aufnahmeraum ohne Monitoring zu singen, ist natürlich unmöglich. Und zum "wohlfühlen", wird dem Sänger während des Einsignes gern mal ein bißchen Effekt draufgegeben. Nicht der, der am Schluss genommen wird. Halt soviel, dass er sich gut fühlt.

    KIZM: nur zum Verständnis: was für eine Form des Recordings betreibst Du denn hauptsächlich? Professionelles Tonstudio, Homerecording, Live Mitschnitte, Proberaum-Mitschnitte? Die Möglichkeiten und Vorraussetzung sind ja sdehr unterschiedlich. Ich frage das nur, weil mir Deine Vorgehenssweise, den Sänger durch die Distanzvariation das Einpegeln selbst zu überlassen, zumindest sehr ungewöhnlich erscheint.
     
Die Seite wird geladen...

mapping