Stradivari nun vom PC ?

von topo, 03.01.06.

  1. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.01.06   #1
  2. k-7 power

    k-7 power Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.06   #2
    ich find sowas gut.
    ich hätt mir das programm geholt wenn es nicht so kopliziert aussehen würde :mad:.
    und ich glaub kaum dass pc besser klingen kann wie das original... bei e-drums höhrt mans eindeutig...
     
  3. ReinGarNichts

    ReinGarNichts Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.06   #3
    Pipapo.
    Ein gespieltes Instrument ist IMMER etwas anderes.
    Vielleicht kommen wir dann mal von dem Perfektionismus weg.
    Perfektion kann man am Rechner erschaffen, ein lebendiges Spiel nicht...
     
  4. k-7 power

    k-7 power Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.06   #4
    genau das ist das, was "echt" ausmacht...
     
  5. Vivaldi_ist_geil

    Vivaldi_ist_geil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.06   #5
    Ja.... Perfektion und Genialität sind auch zwei verschiedene Sachen :D
    so ein Prog kann vll irgendwas perfekt spielen, aber sicher nicht genial!!
     
  6. DaveN

    DaveN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.06   #6
    Ich denke nicht das Streicher überflüssig werden sollten, nur wegen einem Programm welches das Instrument simuliert. Das ist ebenso beim Piano und den Drums nicht passiert, und virtuale Pianos gibt es nun schon einige Zeit!

    mfg Dave
     
  7. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 18.01.06   #7
    Hörte es euch an: www.bestservice.de
    Wer will denn lebendige musiker und ihre instrumente ersetzen? Aber wie gut, dass wir solche möglichkeiten haben. Ich kann mir für meine experimente kein orchester mieten, und da bin ich mit den Vienna-streichern und anderen software-instrumenten sehr zufrieden. Die MIDI-sounds waren immer die alles entscheidende schwachstelle beim home-made-composing.
     
  8. sebi10

    sebi10 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #8
    Naja also ob man Instrumente am PC gut nachbilden kann, ist sicher stark vom Instrument abhängig und das geht bei einem Schlagzeug oder einem Klavier sicher viel einfacher als bei einem Streich- oder Blasinstrument. Beim Klavier werden einfach alle Töne in unterschiedlichen Lautstärken aufgenommen und dann am PC in gewünschter Reihenfolge wieder abgespielt...Bei Streichinstrumenten geht das natürlich nicht so einfach, weil's bei denen vieeel mehr Möglichkeiten gibt, den Klang zu beeinflussen (Stricharten, Vibrato, die Stelle, an der der Bogen streicht..).

    Also kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man eine Sologeige auch nur halbwegs realistisch nachbilden kann...Bei Streichergruppen sollte das schon eher möglich sein (wird ja auch schon gemacht).


    MfG
    Sebastian
     
  9. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 12.02.06   #9
    Deine Frage beantwortrt sich aus der Vergangenheit fast von allein. Sampling gibt es ja nicht erst seit heute sondern schon seit ca. 20 Jahren. Bereits vor 10 Jahren gab es z.B. absolut erstklassige Streichersamples, die von den Berliner Philharmonikern eingespielt wurden. Wurde aber nur von Profiarrangeuren verwendet, weil so ein Pack einige Tausdend DM kostet(e) und entsprechend hohe Anforderungen an die Hardware auch so einiges kosten. Wenn das professionell komponiert, arrangiert und programmiert ist, hört nur der Fachmann einen Unterschied. Wobei der Profi-Arrangeuer eben auch weiß, welche Sachen man mit Samples besser nicht machen sollte. Man muss sich da also im Vorfeld schon auf das klanglich machbare limitieren, wenn man weiß, dass man eben keine menschlichen Instrumentalisten einsetzt.

    Man mache sich mal den Spaß, im Kino zu unterscheiden, wo Samples oder wo ein echtes Streichorchester am Werk sind...

    Bei Einzelinstrumenten funktioniert das allerdings so nicht gut. Das Human Feel, wo der Ton von der individuellen Tonformung durch Finger, Atem, Bogen oder Anschag lebt, kann bislang noch schlecht nachgebildet werden. Noch..., denn

    ...man erforscht man an einem Institut in Wien gerade das "Human Feel". So ist es mittlerweile möglich, das individuelle Spiel von Klassikpianisten (Anschlagstärke, Dynamik, Timing) bezogen auf das jeweils gespielte Werk durch hochkopmlizierte Rechenvorgänge zu erfassen und damit eine hochkomplexe digitale Matrix über die Dauer des jeweiligen Stückes zu erstellen. Diese steuert dann über einen mechanischen Wandler das Klavier.
     
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