Stratocaster: Series-Wiring / Solo Switch

von Thilo278, 13.12.16.

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  1. Thilo278

    Thilo278 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.16   #1
    Hallo zusammen,

    ich würde gern mit möglichst geringem (finanziellen) Aufwand einen kleinen Soloboost für meine Stratocaster (SSS) verwirklichen. In den Sinn gekommen ist mir dabei erstmal die Schaltung per Knopfdruck alle Potis aus dem Signalweg zu nehmen, um ein lauteres und höhenreicheres Signal zu bekommen. Dank den Tipps aus meinem anderen Thread würde ich dies gerne mit einer seriellen Verdrahtung des Bridge und Middle Pickups kombinieren. Dabei soll beides gleichzeitig bei Betätigung des Switches passieren, wenn der 5-Way Switch in der Bridge Position steht. Was sonst bei aktiviertem Switch passiert ist nebensächlich (aber trotzdem interessant, falls mir das jemand erklären mag, was genau in den anderen Positionen passiert!). Ich weiß, dass das ganze entweder mit 2 DPDT Switches machbar ist oder mit einem Fender S1 Switch. Mein Ziel war es das Ganze mit einem einzelnen DPDT hinzubekommen. In der Hoffnung, dass dies überhaupt mit nur einem DPDT funktioniert.

    Da ich leider kaum Erfahrung habe bei Schaltungen, würde es mich freuen, wenn jemand mal über meinen Schaltplan sehen könnte, damit ich nicht erst weiß ob es funktioniert, wenn ich alles gekauft und fertig gelötet habe.

    Vielen Dank schon einmal!

    Gruß, Thilo
     

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  2. Thilo278

    Thilo278 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.16   #2
    Kleiner Nachtrag:
    Da das mit dem Bypassen der Potis gar nicht so ohne ist, habe ich auch mal darüber nachgedacht bei den Series Positionen auf 500kOhm Potiwerte umzuschalten. Dabei herausgekommen ist das hier angehängte Diagramm. Könnte genauso gut katastrophal sein, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt :).
    Wie gesagt, mein Ziel ist es, das Ganze mit einem normalen DPDT switch hinzubekommen. Wenn es gar nicht gehen sollte, wechsle ich auf S1 Switch oder ähnliches.
    Bei dieser Schaltung hat jede Schalterposition ihr eigenes Master-Tonepoti bekommen, damit die Potiwerte stimmen.
     

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  3. halfcupsound

    halfcupsound Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.16   #3
    Serielle Pickup-Schaltungen und Poti's sind ein Segen gegenüber parallele Schaltungen bei denen sich die Komponenten zusammenmischen.
    Da jeder Pickup von seiner Resonanz so bemessen ist, dass ein paralleler Widerstand dazugehört, muss man Poti's nicht weglassen oder Bypässen, sondern nur alles richtig beschalten.
    In seriellen Verbindungen können einzelne Glieder ein- und ausgeblendet werden. Ähnlich als würde ich ein Lämpchen in einer Lichterkette mit einem Draht überbrücken.
     
  4. boisdelac

    boisdelac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.16   #4
    @Thilo278 Posting #1

    Hab ja versprochen, dass ich antworte ...

    Deine Schaltung funktioniert nicht so, wie Du Dir das wünschst ...

    Das Volume-Pot ist in Deiner Schaltung immer als Last im Signalweg.
    Du müsstest die Brücke zwischen den Schalterebene des 5-Wegschalter auftrennen und die Leitung vom Schleifer des Volumen-Pot zur Buchse.
    Das geht aber mit einem zweipoligen Umschalter nicht. Da bräuchtest Du mindestens einen dreipoligen Umschalter.

    Dann greifst Du in der "Boost"-Stellung das Signal nur über dem mittleren Pickup ab und nicht über der Reihenschaltung aus Brücken- und Mittenpickup.

    Nimm meine Schaltung aus dem anderen Thread. Da hast Du die Möglichkeit einer normalen Strat-5-Weg-Schaltung
    plus dem "Boost" mit der Reihenschaltung des Mittenpickups und dem Hals- bzw. dem Brückenpickup.

    Zusätzlich werden in dieser Schaltung auch noch die Widerstandwerte der Potentiometer angepasst.
    Du kannst statt dem S1-Schalter auch einen DPDT-Schalter nehmen, den gibt es auch mit drei oder 4 Schaltebenen und er ist günstiger als ein S1-Schalter.

    Schönen Abend wünscht

    Boisdelac
     
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  5. halfcupsound

    halfcupsound Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.16   #5
    Da steckt einiges an Hirnschmalz drinnen, um es mit einem 2-poligen DPDT-Switch hin zu bekommen.
    Die einfachste Version ist, wenn man nur eine serielle Position benötigt, z.B. Bridge-Mid seriell.
    Der DPDT wird betätigt und aus jeder beliebigen Stellung des 5-Way's heraus hat man die serielle Position. Der 5-Way ist dann überbrückt. Wiederum den DPDT betätigt, hat man wieder die vorherige 5-Way-Position. Diese Version ist sehr Praxistauglich.

    Bezieht man den 5-Way mit ein, gehen da 2 serielle Positionen, evtl. 3, wenn man noch eine Dummy-Spule dazu nimmt.
    Liegt daran, weil die Zwischenpositionen sich immer aus davor und dahinter ergeben, da ist immer einiges vorgegeben.
     
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  6. Thilo278

    Thilo278 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.16   #6
    Ich denke die Crux an der Sache ist das Umschalten der Widerstandswerte, richtig? Bei einem DPDT fehlt irgendwie immer eine Schaltebene (wie Boisdelac das schon gesagt hat). Also entweder einen 4-Ebenen 5Way Switch zusätzlich oder einen S1 Switch. Einen 3PDT PushPush oder PushPull finde ich partout nicht...
     
  7. boisdelac

    boisdelac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.16   #7
    Prinzip bei einer Strat-Serien-Schaltung über einen Mittenpickup ist es, bei einem der anderen Pickups die Masseleitung abzutrennen und dann beim mittleren Pickup auf den heißen Leiter zu legen.
    Ob man die Masse bei einem oder zwei Pickups gleichzeitig auftrennt, spielt dann aber keine Rolle.

    Anbei ... noch ein Kunstwerk :D
    Die Widerstandswerte werden bei der Serien-Schaltung angepasst. Allerdings sind die 5-Weg-Schalter-Zwischenstellungen bei der Serienschaltung nicht entkoppelt, ob das dann gut klingt?????

    Gruß

    Boisdelac
     

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  8. Thilo278

    Thilo278 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.16   #8
    Was meinst du in dem Moment mit entkoppelt?

    Mit einem Fender Super Switch oder Eyb Megaswitch könnte ich ja theoretisch den Schalter selbst schaltbar machen. Da muss ich mal ein Bisschen drüber nachdenken, evtl. geht auf diese Art eine Schaltung, die so funktioniert wie die "Super Serial Switching" Schaltung von AGL.

    Ich muss sagen, sowas macht wirklich Spaß! :-)
     
  9. boisdelac

    boisdelac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.16   #9
    In meiner ersten Schaltung werden die Zwischenstellungen totgelegt (entkoppelt).
    Bei der Sparvariante mit einem nur zweipoligen Umschalter sind die Zwischenstellungen immer noch aktiv. Das meinte ich mit nicht entkoppelt.

    Nun bringst Du auch noch den Fender Super Switch und den Eyb-Megaswitch ins Spiel. Angefangen hast Du mit möglichst billig, möglichst einfach. Möglichst wenig selbst überlegen.
    Es wäre so langsam an der Zeit, dass Du auch mal selbst etwas an Deiner Gitarre ausprobierst. Das macht auch Spaß.

    Schönen Abend wünscht

    Boisdelac
     
  10. Thilo278

    Thilo278 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.16   #10
    Nun, das ist so nicht ganz richtig, wie du es darstellst.
    Ich habe ein festes Ziel im Kopf und das gilt es möglichst günstig zu erreichen. Wenn die günstigste Methode eine Kombination aus Megaswitch, 3 neuen Potis und einem S1 Switch wäre, dann wäre das halt so. Ich überlege seit Tagen an Schaltungen, wie ich dieses Ziel erreichen kann. Da ich leider wenig Erfahrung habe, benötige ich ab und zu Hilfe, um feststellen zu können, ob eine Schaltung überhaupt funktionieren kann. Von daher kann ich den Satz "Möglichst wenig selbst überlegen." so nicht stehen lassen.

    An meine Gitarre gehe ich erst, wenn ich auf dem Papier weiß, was getan werden muss. Von Anfang an sinnlose Schaltungen auszuprobieren frustet doch nur und brutzelt mir im Zweifel auch irgendwann die Potis weg.

    Dies soll jetzt auf keinen Fall despektierlich klingen, ich weiß deine Hilfe hier sehr zu schätzen. Mir ist es nur wichtig meinen eigenen Standpunkt deutlich zu machen.

    Ebenfalls einen schönen Abend!
     
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  11. Blazer81

    Blazer81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.16   #11
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