Stromschlag am Mikrofon

Ladys and Gentleman, hier nun meine Ergebnisse ;-)

Also ich bin mal in eine Lokation gefahren, wo das Problem auftritt. Ich weiss, andere Leute hätten ein herkömmliches Messgerät genommen aber ich habe es unter Einsatz meines Lebens getan ;-)

Mic -> TC Helicon Voicelive Play GTX - > Mischpult ohne Phantom: Alles Super
Mit Phantom (leider kann das Pult nur Phantom auf alle Kanäle oder gar nicht): Bawusch... es kribbelt in den Lippen.
Mic - > Pult: Mit und Ohne Phamtom... alles gut.
Mic ->Millenium SMM 21->TC-Pult: Mit und ohne Phantom alles gut.

Was genau nun technisch mit dem SMM21 ist weiss ich nicht aber es funktioniert. Leider brummt das SMM21 sehr stark wenn es in der Nähe eine anderen Netzteils liegt.

Da wir im Proberaum keine Probleme mit dem TC haben, werde ich dort die letztere Variante nutzen. Live werden ich mich dann immer drauf verlassen, dass der Mischer den Sound schon gut mach... ist doch nur Punk :)

Danke für all die netten Tipps, Infos und Hilfen!!!!!!
 
Nun, auch wenn es unklar bleibt, wie es genau zu dem "kribbeln" an den Lippen kommt und welche Spannung das konkret ist,
scheint es ja jetzt zumindest eine "gefühlte" zufriedenstellende Lösung zu geben. Immerhin.
Hätte mich allerdings schon interessiert, was die Messgeräte diesbezüglich anzeigen, in Berlin wäre ich auch mal vorbeigekommen.....

Leider brummt das SMM21 sehr stark wenn es in der Nähe eine anderen Netzteils liegt.

Und das lässt sich auch nicht mit dem Ground Lift Schalter beheben (beide Stellungen durchprobieren)?

Edit: Zumindest ist jetzt mit deiner Testreihe klar, dass das Problem beim TC Helicon liegt, ob es defekt ist oder ein Konstruktionsfehler hat, sei mal dahingestellt....
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das lässt sich auch nicht mit dem Ground Lift Schalter beheben (beide Stellungen durchprobieren)?
Die meisten Übertrager fangen sich leider magnetische Störfelder ein. Da hift dann auch der Ground Lift nichts. Da hilft nur viel Abstand zum nächsten streuenden Netztrafo. (Mein Eigenbau Line Übertrager mit dem LTR110 Übertrager verhält sich genau so).

Die besseren magnetisch geschirmten Übertrager kosten pro Stück um die 50 EUR.

Gruß
Christoph
 
Die meisten Übertrager fangen sich leider magnetische Störfelder ein.
Ja, ok.
Aber letztlich steckt das gesamte Gerät doch in einer Blechkiste, die als faradayischer Käfig wirken müsste.
Würde ich zumindest vermuten.....
 
normales Blech hat kaum Wirkung auf Magnetfelder - gegen solche wird eine spezielle Legierung (Mu-Metall) benutzt
das Material ist relativ teuer...
ob die Trafos meines alten Korg Wandlers laufen oder nicht, nimmt ein dynamisches Mikro noch in 2m Entfernung auf

cheers, Tom
 
Moin, leider fehlt mir das technische Know How um genaueres zu sagen. Ich bin halt nur ein singender Gitarrist, der nicht weiss was er tut ;-)
 
Hallo,

vielleicht schon mal probiert: Zwei DI-Boxen eine vom TCVLP via XLR in die eine DI Box ("umgedreht") via Klinke in die zweite DI Box und (!) dann mit XLR female auf symmetrische Klinke in das Pult.
Nur so eine Idee.
Grüße
Markus
 
Und wozu? Um die Phantomspeisung zu blocken, gibt es wesentlich simplere Methoden, z.B. den schon genannten Übertrager (nix anderes als eine 1:1 DI-Box). Wenn der nicht vorhanden ist, sollte spätestens eine(!) normale DI denselben Job tun - dann muss man halt aus dem VoiceLive per Line raus. Mit zwei DI-Boxen fängt man sich nur noch mehr Störungen ein und versaut das Signal vollends.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Mal noch ne andere Überlegung: Hast du das XLR-Kabel zwischen VoiceLive und Mischer mal gecheckt? Wenn da ein Hugo drin ist, können die lustigsten Sachen passieren - würde auch das extreme Brummen mit Übertrager erklären...
 
Und weil irgendwelche DI-Boxen doch fast in jedem Proberaum zu finden sind.
Er hat doch schon einen Signalsplitter, mit dem er die Phantomspannung erfolgreich blocken kann. Nur brummt der halt. Meinst du wirklich, eine Kombination aus zwei DI-Boxen (10:1 und 1:10) brummt weniger?
Mal abgesehen davon, dass ein XLR-Genderchanger in normalen Proberäumen eher selten rumfliegt... Mit der symmetrischen Klinke ins Pult ist Glücksspiel, oftmals sind die Klinkeneingänge lediglich unsymmetrisch. Außerdem könnte er in dem Fall statt der zwei DI-Boxen einfach direkt ein Kabel XLR auf Klinke nehmen, um ins Pult zu gehen - dort liegt nämlich nie Phantomspannung an.

Wenn denn der Klinkeneingang noch vor dem Mic-Preamp des Mischers liegt - sonst wird es mit dem Pegel schwierig. Aber das wäre bei deiner Lösung auch so ;)
 

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