HI
da kommts drauf an ob mans tief und "tight" will oder ob man tief stimmt damits ordentlich wummert,
ich persönlich mags lieber extrem tight und matschfrei...
-ums Stimmstabil zu bekommen hab ich Gotoh Magnum Lock Tuner verbaut (leicht und sehr stabil)
-ums tighter zu machen habe ich ne Düsenberg Steel-saddle-bridge verbaut (Stahlsättel machen den Tone etwas heller)
-um ne bessere Übertragung der Saitenschwingung (auf den Korpus) zu gewährleisten habe ich die Brücke und das Stoptail festgeschraubt (wo TonePros nur dünne M3 Madenschrauben verwendet hab ich fette Schrauben von oben drauf die tief in die Studs gehen)
Das sind jetz nur die wichtigsten Dinge, der Rest sind viele Kleinigkeiten (die sich in der Summe aber deutlich bemerkbar machen) wie ne saubere Abschirmung im E-Fach und unter den Tonabnehmern, bessere Potis mit passenden Werten, bessere Kabel (Gibson silver braided Wire) nen passenden Kondensator fürs Tonepoti, wobei mir da einige gefallen aber gelandet bin ich bei nem 225 OD... Die PUs sind mit Silikonschläuchen, statt Metallfedern eingebaut, denn gerade bei den tiefen Tunings rumpelts ja schon ordentlich in der Kiste
und da will man keine Federn die auf und gegen die Schrauben/Pickupkappen vibrieren, öhm, naja also ich zumindest nicht

(ist ja evtl auch Geschmackssache ?)
zu den Saiten:
56er waren mir auch zu labbrig für HEADFisH, aber 13-58 (von SIT) sind da schon richtig, man kann ordentlich reinlangen und der Ton steht (ist also nicht erst höher und muss sich auf den richtigen Ton "einschwingen") und der Name Stay In Tune ist Programm, aufziehen, stimmen, fertig, hab die jetz seid weit über nen monat drauf und hab die Stimmung immer wieder kontrolliert <- passt !
Der Rest ist dann natürlich das Setting der Gitarre, also Hals, Brücke, Sattel (ganz wichtig, nicht zu hoch! natürlich auch nicht zu niedrig, aber meißt sind die Saiten viel zu hoch überm griffbrett, da verstimmt sich schon der Ton wenn man nur greift)
Aber wie gesagt, ich finde auch daß das Tuning die Gitarre selbst vorgibt, ich spiel die Gitarre trocken auf verschiedenen Tunings und eins, wirklich imme rnur eins (so wars zumindest bisher) klingt immer lauter und besser als alle anderen, und gnau danach optimiere ich dann die Gitarren (des mache ich ja bei allen meinen Klampfen) ich wollte die Washi ja auf C# spielen, aber auf H klingt die eben so viel besser, jetz such ich mir wieder nen wolf bis ich eine gefunden habe die auf C# besser klingt... (das krasse ist, das selbst Gitarren aus der selben Baureihe nicht unbedingt das selbe "Sweetspottuning" haben müssen, ich hatte schon identische Gitarren die auf unterschiedlichen Tunings "besser" klangen, das machts aber auch so schwierig)
KLAR!
Ne Gitarre kann man in jedem Tuning fahren wenn man n bissle (oder bissle mehr) anpasst, aber für mich ist der Weg das Tuning nach der Gitarre zu bestimmen eben der bessere (für andere sicher auch, die Idee ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen, das haben andere schon vor mir entdeckt, leider ich wäre ja gerne jener welcher...)
hier mal n paar bilder der Washi:
hier mal wo man die festgeschraubte Brücke und Stoptail sieht:
(die PU Rahmen sind im übrigen aus Metall und liegen ebenfalls auf Masse, als Teil der Schirmung)
hier mal n Blick ins E-Fach:
und das sind die SIT Saiten:
(eigentlich n 7 Saiter Satz, nennt sich S71058)
gruß Robi