Drop-C-fähige Gitarre

von Esko, 17.01.08.

  1. Esko

    Esko Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #1
    Hi,

    Ich spiele Drop C aber meine Gitarre (Noname-Teil) klingt schief. Der Grund: Sie ist nicht oktavrein. Ich war schon beim Händler und habs einstellen lassen, aber Pustekuchen.

    Nun erwäge ich eine neue Gitarre zu kaufen, die Drop C fähig ist.
    Die Frage ist nur: Wie weiß ich das vorher? Bei meiner Alten war im Standardtuning alles OK und die Gitarren im Laden sind meist auch Standardgestimmt, so dass vorort kaum feststellbar ist, ob sie bei einem späteren Drop-Tuning versagt. Ich wäre also für einige Erfahrungen oder Hinweise, mit denen ich dieses Problem schon beim Kauf klären kann dankbar. (Natürlich sollte sie auch irgendwann wieder die normalen Tunings spielen können)

    Auch Modellvorschläge sind auch willkommen, aber da ich Linkshänder bin ist meine Auswahl zusätzlich etwas eingeschränkt. Die preisliche Obergrenze liegt bei ca. 500€, gerne auch drunter ;)


    Gruß
    Esko
     
  2. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #2
    Hi!

    Grundsätzlich ist jede hochwertigere Gitarre "Drop-C-fähig". Wenn Du ganz auf die sichere Seite willst, würde ich Dir ein Intrument mit einer Brücke empfehlen, die man selbst noch verschieben kann, z.B. solch eine Wrap Around Bridge:

    [​IMG]

    MfG
     
  3. Axl

    Axl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #3
    Nunja, prinzipiell kann man das nicht so einfach sagen. Ich persönlich spiele auch ab und zu im dropped C tuning, Standardmässig auf D-tuning (ist ja nur die tiefe Saite anders), und das ganze funktioniert auf meiner Les paul ohne probleme, trotz kurzer Mensur.
    Allerdings sind das ja auch spezielle Saiten, für normaltuning kaum zu gebrauchen (ausser man steht auf "straffe Drähte".

    Klar ist nur, das du beim umstieg von Normal uaf dropped C und umgekehrt, neben anderen Saiten, sicherlich die Intonation neu einstellen musst, was bei einigen Brücken relativ gut geht, bei anderen eher nicht. Ich selber hatte z.B. immer probleme mit Floyd-Rose style Vibratos, mit Tune-o-matics gings aber immer problemlos.
     
  4. The_Tank

    The_Tank Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #4
    Also drop-c geht super mit:
    Ibanez APEX2-GSF

    Ibanez MBM1-BK

    Ibanez MTM2-BK

    Sind alles typische downtuning gitarren. Wobei die MTM2-BK dank eines "fixiertem" Floyd am meisten einstellungen zulässt und ich sie vom Klag saugeil finde (auch wenn ich Slipknot nicht mag...). Nicht vergessen die richtigen Saiten aufziehen! Mit 009er geht da nix.
     
  5. Metalröhre

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    Erstellt: 17.01.08   #5
    Was sind denn bitte Downtuning Gitarren? :eek:
    Spiel an was dir gefällt, es gibt keine Gitarre die nicht für Downtuning geeignet ist. Wenn du oft umstimmen willst am besten kein Floyd Rose. Aber denk daran von Standard Tuning auf Drop C ist Käse, da macht man mit den Saitenstärken nur Kompromisse.

    mfg rÖhre
     
  6. Skullcracker

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    Erstellt: 17.01.08   #6
    Für Drop C sind am besten .12er-Saiten geeignet. Mit nen .10er-Satz wäre das ein fester Bödsinn, da die Saiten dann nur mehr ausgeleiert sind und nach Arsch klingen.
     
  7. Metalröhre

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    Erstellt: 17.01.08   #7
    12er ist immer ne ungenaue Angabe da bei dem Tuning die Bass Saiten wichtiger sind.
    Ich finde 12er für D-Standard zuviel, habe nen eigenen Satz:

    56-44-32-19-15-11
    Fahre damit bestens.

    mfg rÖhre
     
  8. The_Hollow

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    Erstellt: 17.01.08   #8
    Spiel problemlos Drop C, oder C-Tuning auch mit 10 auf 46. Hab ne SZ-520. Stell dann zur Not die Brücke etwas höher und da schlabbert auch nichts. Aber grundsätzlich wären dickere Saiten vom Vorteil.
     
  9. Metalröhre

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    Erstellt: 17.01.08   #9
    Hm dann bist du wohl nicht sehr wählerisch, für mich ist ne 46er auf C unspielbar, das schlabbern würde mich wahnsinnig machen.

    mfg rÖhre
     
  10. The_Hollow

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    Erstellt: 17.01.08   #10
    So lang der Sound stimmt. Und wie gesagt, die Saiten schlabbern bei mir nicht
     
  11. Metalröhre

    Metalröhre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #11
    Naja, die Gitarre hat auch nur ne 25.5" Mensur, ist halt ne Ansichtssache, für mich schlappern 46er Saiten schon bei D-Tuning.
    Mir gehts halt so wenn die Dinger nicht straff sind krieg ich unsere Bandsongs mit den schnellen Triolen-Attacken einfach nicht mehr hin.

    mfg rÖhre
     
  12. The_Hollow

    The_Hollow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #12
    Ja grundsätzlich gebe ich dir ja Recht, das dickere Saiten bei solchen Tunigs schon ratsam sind. Ich spiele ja seltens auf C oder gar B... und wenn dann nur so paar Sachen wo ich hauptsächlich Akkorde spiele. Da geht es noch. Bei Drop C ist es aber nachvollziehbar besser als wenn alle Saiten 2 Töne runtergestimmt werden. Spitzen-Bespielbarkeit ist das auch nicht mehr zu 100% ;)
     
  13. XChanges

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    Erstellt: 09.12.08   #13
    Hi allerseits!

    Da klinke ich mich grad mal ein.
    Und zwar schau ich mich grad nach einer Allround-Rock Gitarre um, mit der ich möglichst problemlos umstimmen kann um Sachen im normalen Tuning, aber auch Lieder von SoaD spielen kann.
    Könnt ihr mir da einen Tip geben, wie ich das am besten bewerkstellige? Oder mit was für Einschränkungen ich grundsätzlich rechnen muss/ auf was ich achten muss?
    Ne feste Brücke oder ein aufliegendes Tremolo plane ich schon.

    Grüße,
    XChanges
     
  14. RaZ

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    Erstellt: 09.12.08   #14
    Naja ich sag mal so:
    Ich hab ne Yamaha Pacifica für 340€ mit PRS HFS für 130€ am Steg.

    Die Ibanez Gitarren in der Preisklasse und die LTDs klingen alle sehr brauchbar ;) Da du Umstimmen willst am besten ne längere Mensur, also Strat-style (25,5").
    Ich hab auch ne Zeitlang, bevor ich mir ne LTD dazu gekauft hab, immer hin und her gestimmt von E nach C. War nicht sooo das Problem. Ich hab sehr kräftige Finger, daher hab ich 12-56 Saiten drauf gezogen und nunja... Auf C klingt wunderbar, auf E haste da schon ORDENTLICH fette Saiten. Ich steh aber auf dicke Saiten a la stevie ray vaughan.

    Nimm am besten ne feste Brücke (die kann nicht hochkommen bei zu viel Saitenspannung) und die dicksten Saiten, die du auf Standard tuning erträgst;)
     
  15. rowsi

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    Erstellt: 29.12.08   #15
    Du könntest dir eine Baritone-Gitarre zulegen. Die sind ja gerade dafür gebaut um damit auch tiefe Tunings problemlos oktavrein auf eine Gitarre zu zaubern.

    EDIT: ach du Gott, hab ich doch den Post von XChanges übersehen und meine Antwort auf den Threadersteller bezogen. TSCHULDIGUNG >.<
     
  16. MechanimaL

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    Erstellt: 29.12.08   #16
    @threadstarter: wie hier schon gesagt wurde, ist das eigentlich ein standard "feature" jeder ordentlichen gitarre... ich hatte jedenfalls noch bei keiner meiner gitarren probleme, die jüngste ist eine jackson dk2t.. aber auch bei gibson sg kein problem. saitenstärke empfehle ich für standard D .11er ghs medium, spiele damit auch manchmal drop c, wobei es noch sätze gibt, wo die e saite nochmal dicker ist.. für die restlichen saiten würde ich aber nicht noch dickere nehmen, wobei das letztlich alles auch eine frage der persönlichen vorliebe ist.
     
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