Suche Westerngitarre ähnlich leicht zu spielen wie E-Gitarre

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  • #21
Die Fender* Acoustasonic, Made in Mexiko, hatte ich Feb. 2023 gekauft. Seit dem kommt sie regelmäßig zum Einsatz.
Aus dem Intetnet, weil besser hätte ich es auch nicht formulieren können:
"Wer einen eher traditionellen Akustikklang bevorzugt, wird vom Stegtonabnehmer der Fender* Acoustasonic Player Jazzmaster begeistert sein. Er fängt jede Nuance der wunderschönen massiven Fichtendecke und des resonanten Mahagoni-Bodens und -Zargen dieser Gitarre perfekt ein. Er ergänzt ideal die eher traditionellen E-Gitarren-Sounds des Acoustasonic Shawbucker und liefert einen satten, organischen Ton, der sich hervorragend für Cowboy-Akkorde und Fingerstyle-Meisterwerke eignet. Wer experimentierfreudig ist, kann mit dem Blend-Regler die besten Eigenschaften der sechs fein abgestimmten E-Gitarren- und Akustik-Sounds kombinieren, die über den 3-Wege-Schalter ausgewählt werden. Gitarristen schätzen besonders, wie die Zugabe des Shawbucker-Sounds den Bassbereich des Piezo-Tonabnehmers aufwertet."
 

  • #22
...dann wird die G-Saite immer grausam intonieren!

Auch bei einem 010er Westerngitarren Saitensatz muss die G-Saite umwickelt sein, denn man kann die Bridge nicht einstellen...
Wie funktioniert denn dann eine echte Vintage-Telecaster-Bridge, wenn man E-Gitarren-Saiten aufzieht?
 
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  • #23
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  • #24
Es gibt tatsächlich Saiten speziell für Steelstring ohne umwickelte G.
Da ich bislang ausschließlich Saiten für E- Gitarre spiele, kann ich aus Erfahrung berichten, auch solche Saiten haben keine nachteilige Intonation. Der Klang ist anders, weiss man, Spielgefühl ist dafür ein Traum.
 
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  • #25
@Burkie
Indem man sie "einstellt"? ;-)


Auch wenn das bei den alten Dingern sicher nie 100% perfekt ist.
Meine Tele ist aber auch damit ziemlich gut eingestellt und ich bin tendenziell eher etwas empfindlich, was die Intonation meiner Gitarren betrifft. ;-)

Aber auch die Intonation einer akustischen Gitarre lässt sich in einem gewissen Rahmen auch anpassen.
Das sollte aber jemand machen, der das wirklich kann.

"Wer einen eher traditionellen Akustikklang bevorzugt, wird vom Stegtonabnehmer der Fender Acoustasonic Player Jazzmaster begeistert sein. Er fängt jede Nuance der wunderschönen massiven Fichtendecke und des resonanten Mahagoni-Bodens und -Zargen dieser Gitarre perfekt ein. Er ergänzt ideal die eher traditionellen E-Gitarren-Sounds des Acoustasonic Shawbucker und liefert einen satten, organischen Ton, der sich hervorragend für Cowboy-Akkorde und Fingerstyle-Meisterwerke eignet.
Sorry, aber ich habe selten so lange keinen derart bescheuerten Marketing-Text gelesen. ;-)
So etwas kenne ich eigentlich eher aus der Werbung für Haarwuchsmittel und dergleichen.

"Cowboy-Akkorde und Fingerstyle-Meisterwerke". Das ist schon ziemlich großartig! :D

Aber bitte nicht missverstehen. Trotzdem schätze ich diese Art von Gitarren für bestimmte Zwecke sehr und benutze selbst gelegentlich ähnliches.

Aber mit dem rein akustischen Klang meiner Steelstrings hat das erstmal nicht so wahnsinnig viel zu tun. ;-)

@bliest
Erzähl doch mal was du vorhast?

Möchtest du dich an dem akustischen Klang einer Steelstring erfreuen?
Möchtest du dich singend begleiten?
Soll das Ding eher am Amp und vielleicht in einer Band gespielt werden?
Oder einfach eher ein bisschen zum Üben und der Klang ist gar nicht soooo wichtig?

Da spielt ja auch alles eine große Rolle.
 
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  • #26
  • #27
Na sicher, das funktioniert doch seit zig Jahren so bei den alten Dingern?
 
  • #28
Saitenlage ist ein großer Einfluss. Und zwar auch die am Sattel, nicht nur am Steg.
Meine Ovation spielt sich mit 012er Saiten total entspannt (nur bei den Bendings merkt man, dass es doch dickere Saiten sind).
Mein Bandkollege hat auf seiner Ovation 009er und hat sich gewundert, dass meine leichter zu spielen ist als seine.
Setup ist ein großer Bringer.
Bevor ich das eingestellt habe (Shims raus und Sattelkerben angepasst) war sie sehr schwer zu greifen. Vermutlich habe ich sie damals relativ günstig bekommen, weil die im Laden niemand kaufen wollte und für mich war es die erste Steelstring und ich dachte, das muss so sein.
 
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  • #29
Warum sollte bei dünneren Saiten die Saitenlage zu hoch sein? In aller Regel wird durch die geringere Zugkraft die Saitenlage eher niedriger, weil der Hals sich minimal nach hinten biegen kann.
Den Hals kann man ja entsprechend einstellen. Aber selbst wenn man den Hals an den jeweiligen Saitenzug anpasst kann es dennoch erforderlich sein, bei einem 9er Satz eine höhere Saitenlage einzustellen, damit z.B. die Basssaiten nicht gegen die Bünde schwingen. Eine dünnere Saite schwingt weiter als eine dickere, braucht also mehr Platz zum schwingen. Deswegen machen oft auch 9-46er Sätze Sinn gegenüber 9-42er Sätze.
 
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  • #30
auf meinen Stromklampfen spiele ich auch nur 9-46
 
  • #31
Für die Matrix brauche ich 9 - 52 die golden umwickelten .
Die dünnste g die umwickelt ist sollte passen.
Nur so klingt die noch sehr gut und ist leichter bespielbar.
 
  • #32
Saitenlage ist ein großer Einfluss. ... Shims raus und Sattelkerben angepasst
👍


Die Applause von Ovation ...
Die Applause ist die Budget-Tochter von Ovation, quasi wie Squier bei Fender* oder Epiphone bei Gibson.
Der Qualitätsunterschied Applause zu Ovation ist imho aber deutlich grösser sein als bei Squier / Epi. Bei Applause wird ziemlich gespart.

ich würde mal die Ovation Celebrity abchecken. Das ist deren Mittelklasse: bezahlbar, aber qualitativ viel geiler und näher am echten Ovation-Sound!
 
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  • Ersteller
  • #33
Okay, ein paar Sätze zu mir und meiner Motivation.
Ich habe mit ca. 18 Jahren begonnen Gitarre zu spielen, gründete dann mit ein paar Kollegen eine Hobbyband und spielten Rockcover. Mit ca. 30 Jahren war dann irgendwie der Funke raus und wie bereits geschrieben hatte ich diesen Motorrad Unfall.
Nach dieser Zwangspause war dann Familie und die Jahre vergingen...
Vor ein paar Jahren kam dann wieder das Verlangen nach der Gitarre. Nachdem ich jetzt die letzten 4-5 Jahren Pentatoniken rumgedudelt und mich in der Improvisation probiert habe, kommt jetzt (mit 52 Jahren) immer mehr das Verlangen wieder zur akustischen Gitarre zu greifen. Auch Fingerpicking habe ich früher viel gespielt, nur habe ich das wegen meiner Handverletzung gelassen.
Daher also der Wunsch nach einer leicht zu spielenden Westernklampfe.
Wieder mal mit anderen Musikern zu spielen wäre auch ganz toll, habe aber aktiv noch nicht gesucht. Eine Klampfe mit Tonabnehmer wäre aber sicher kein Nachteil, für den Fall...
Die Anforderung an die Gitarre ist aber auf jeden Fall für den Hobbybereich.
 
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  • #34
Wie funktioniert denn dann eine echte Vintage-Telecaster-Bridge, wenn man E-Gitarren-Saiten aufzieht?

...die Antwort darauf hat "der onk" schon recht zutreffend gegeben.

Die traditionelle Telly-Bridgekonstruktion ist noch aus der Zeit, als E-Gitarren Sätze gleich wie A-Gitarren Sätze waren, also von den Stärken her und der umwickelten G-Saite.
Ziemlich bald schon ließen immer mehr Gitarristen um leichter Greifen und modernere Spieltechniken umsetzen zu können (Bendings usw) die tiefe E-Saite weg, benutzten die A-Saite (042 oä) als E-Saite, D-Saite als A Saite, die umwickelte G-Saite als D-Saite, die nicht - umwickelte H-Saite als G-Saite, die E-Saite als H-Saite und als hohe E-Saite eine 009/010er Banjosaite...so entstanden die heutigen E-Gitarren Sätze.

Leo Fender* reagierte schon beim Design der Strat Brücke auf diese Entwicklung - mit der Konstruktion als 6 Einzelreiter konnten sich die User selbst aussuchen und einstellen ob sie traditionelle Besaitung mit umwickelter G-Saite oder modernere, dünnere Sätze mir blanker G-Saite benutzen.

Bei ner Old Style Tele Brücke wird das D-G Saitenböckchen einfach als Kompromiss für die D-Saite etwas zu weit hinten und für die H-Saite etwas zu weit vorn eingestelt...so findet sich mit etwas Weghören ein brauchbarer Kompromiss...mittlerweile werden aber oft die von "der onk" erwähnten schrägen oder schräg gefeilten Böckchen eingesetzt um ua die G-Saite nach hinten zu bekommen...verwende ich von Rockinger/Göldo selbst in meiner Tele und funktioniert.

Sorry für OT, aber manchmal müssen Dinge eben ganz genau erklärt werden damit der Fragesteller hier nicht nur noch mehr verwirrt wird ;)

Gruß,
Bernie
 
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  • #35
Bei ner Old Style Tele Brücke wird das D-G Saitenböckchen einfach als Kompromiss für die D-Saite etwas zu weit hinten und für die H-Saite etwas zu weit vorn eingestelt...so findet sich mit etwas Weghören ein brauchbarer Kompromiss...
Genau das meinte ich ja.
Die Vintage-Tele-Brücke war ja für Western-Saiten gedacht, wurde aber mit E-Gitarren-Saiten bespannt, und funktionierte trotzdem "mit etwas Weghören".
(Danke für den interessanten geschichtlichen Hintergrund.)

Warum sollte sowas nicht auch auf einer Western-Gitarre mit womöglich un-kompensierter Brücke/Stegeinlage nicht auch "mit etwas Weghören" auch funktionieren?
Ausprobieren kann man es ja recht einfach. Indem man einfach mal E-Gitarren-Saiten aufspannt.

Ich hatte ja in meinem Posting, in dem ich den Vorschlag machte, Sattel-Unterseite runter zu schleifen, Stegeinlagen-Unterseite (Brücke) runter zu schleifen, auch schon darauf hingewiesen, dass mit nicht-umwickelter G-Saite womöglich kompensierte Steg-Einlagen Probleme bereiten könnten.
Ich hatte da ja auch geschrieben: "Eine kompensierte Stegeinlage wird mit nicht-umwickelter G-Saite und womöglich auch deutlich dünneren Saiten auch nicht mehr "richtig" funktionieren... da müsste man sich womöglich auch die Stegeinlage neu feilen, wenn man es genau haben will."

Sich Stegeinlage aus Rohling neu feilen und kerben ist kein Hexenwerk. Woher weiß ich das? Ich hab's gemacht, und die Gitarre ist spielbar.

Käufliche Fabrik-Western-Gitarren - egal ob Ovation oder Fender oder Yamaha - haben eben praktisch immer eine deutlich höhere Saitenlage als E-Gitarren.

Hohe Saitenlage auf E-Gitarren macht die selbigen auch weniger leicht spielbar. Erst die Kombi aus dünnen leichten Saiten und recht niedriger Saitenlage macht E-Gitarren leicht und mit wenig Kraftaufwand spielbar.

Der Fragesteller @bliest hat ja ausweislich seiner Fragestellung, gesundheitliche Probleme in der Hand.
Da will ich ihm nicht einfach nur zu anderen Western-Gitarren mit mehr oder weniger hoher Saitenlage raten, die Leute mit gesunden Händen als leicht spielbar oder gut klingend empfinden, sondern Ratschläge geben, wie er eine/seine Western-Gitarre so einstellen könnte (Sattel, Stegeinlage), dass Saitenlage und Saitenstärke recht gut sich wie eine gut eingestellte E-Gitarre* anfühlen könnten.

Wenn man die Abfeilerei an Sattel oder Stegeinlage nicht selber machen will, könnte man ja auch zum Gitarrenbauer gehen - der sollte das können, und die Stegeinlage dabei gleich für E-Gitarren-Saiten richtig kompensieren können.
 
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  • #36
...joah,
ich sah mal eine Akustik die dahingehend für nen Kunden (Blues Gitarrist mit größeren Gigs) von nem Gitarrenbauer modifiziert wurde.
Der hatte ne neue Stegeinlage gemacht, bei der beim Auflagepunkt der G-Saite hinten freischwebend ein Stück angefügt war (so gemacht, dass es nicht mit in den ausgefrästen Schltz musste). dann wurde vorne weggefeilt und die Saite lief über den freischwebenden Teil.
Recht aufwändig, hat aber funktioniert.
Die Frage ist aber, ob die nicht umwickelte G-Saite DER Knackpunkt für das Problem hier ist...die Modifikation für den Kunden des Gitarrenbauers wurde für diesen nicht wegen leichterer Spielbarkeit an sich gemacht, sondern damit er ähnliche G-Saiten-Bendings wie bei E-Gitarren machen kann...was mit ner umwickelten Saite so nicht funktioniert...
 
  • #37
@bliest
Ich "vermute" jetzt natürlich, aber für mich klingt das erstmal nach: Du brauchst erstmal einfach nur eine gut eingestellte Gitarre, die sich wirklich angenehm spielen lässt. Am Ende wird man das aber einfach ausprobieren müssen.

Wenn du wirklich Wert auf einen gefälligen akustischen Klang legst, dann ist doch alles Andere (im Vergleich!) bestenfalls eine Krücke. Wobei das sicher auch alles funktioniert und auch sicher nicht "schlecht" klingt, aber schon deutlich "anders".

Falls das durch gesundheitliche Einschränkungen nicht so wirklich funktioniert, dann wird "Fingerstyle" möglicherweise auch grundsätzlich eine Herausforderung. Auch wenn sich so eine "hybride" Gitarre wahrscheinlich sich erstmal vertrauter anfühlt und auch etwas leichter greifen lässt. Kann aber natürlich auch ein Weg sein. ;-)
 
  • Ersteller
  • #38
Danke für die Info!
 
  • #39
Leider hatte ich vor ca 20 Jahren einen Motorrad Unfall und brach mir das Handgelenk.
Kleine Frage: geht es um die Greifhand oder die Zupfhand?
Ich ging nämlich immer von der Greifhand aus...
 
  • Ersteller
  • #40
Ja genau, die Greifhand. Bei Barre Akkorde auf einer Westerngitarre fangt die Hand nach ca. 10 Minuten an zu schmerzen.
 
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