Suche Westerngitarre ähnlich leicht zu spielen wie E-Gitarre

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  • #41
Bei meinen Rechergen bin ich auf die Harey Benton St Acoustic gestoßen, allerdings habe ich gemischte Gefühle bezüglich der Qualität. Ansonsten wäre das genau was ich suche.
Harley Benton* baut qualitativ gute Gitarren, wie bei allen Hetstellern kann es mal eine Schlechte geben.
In dem Fall zurück schicken.
Wenn es genau die ist, die du suchst, bestell doch einfach und check mal, wie die so ist.

Die wird mit 12er ausgeliefert. Na und? Mach 10er drauf. Dieser ganze Schmarrn mit, Akustik kling mit 12er blabla. Die klingt auch mit 10er gut. Deshalb gibts auch unterschiedliche Stärken für Akustik.
Übrigens ist die HB eine Semiakustik im Akustikgewand. Semi darf man auch mit 10er spielen, glaub mir.
Man sollte auf die Dogmen ohnehin nicht einsteigen, das bringt nichts.
 

  • #42
die Greifhand. Bei Barre Akkorde auf einer Westerngitarre fangt die Hand nach ca. 10 Minuten an zu schmerzen.

Ja, Okay.
Ich gehe davon aus, dass deine E-Gitarre* recht gut für deine Bedürfnisse eingestellt ist.
Ist eigentlich die Halsform/Halsprofil deiner jetzigen Western - abgesehen von den Saiten (Stärke und Lage) - gut für dich zu greifen?
Oder ist der Hals deiner jetzigen Westerngitarre zu dick/zu breit/zu dünn, ...?

Denn dann könntest du ja als erste günstige Maßnahme dünnere Western- oder E-Gitarren-Saiten (in der Stärke deiner E-Gitarre*) aufziehen, um zu schauen, ob das allein schon eine kleine Verbesserung darstellt.

Wenn dass schon in die richtige Richtung geht, könntest du als nächstes die Saitenlage deiner Western niedriger einstellen, durch Abfeil-Maßnahmen an den Unterseiten von Sattel und Stegeinlage.

Ich würde da als erstes die Unterseite vom Sattel (die "Nut" am Headstock) soweit runterschleifen, dass die Saitenlage am 1. Bund recht gut mit der Saitenlage deiner E-Gitarre* am 1. Bund übereinstimmt.
Sodann würde ich die Krümmung des Halses über Spannstab so einstellen, dass die Krümmung mit der deiner E-Gitarre* übereinstimmt.

Und dann die Unterseite der Stegeinlage Schritt für Schritt soweit runterfeilen, dass die Saitenlage am 12. oder 14. Bund mit der Saitenlage deiner E-Gitarre übereinstimmt. Und zwischendurch immer mal wieder die Oktavreinheit überprüfen.
Weil, wenn die Oktavreinheit (12.Bund) wegläuft, müsste man die Oberseite der Stegeinlage entsprechend nachfeilen.

Da du ja eine E-Gitarre hast, weißt du selber schon, in welche Richtung du die Saitenreiter verschieben musst, wenn die Saite im 12. Bund gegriffen, zu hoch klingt: Nach hinten, schwingende Saite länger machen, weg vom Sattel/Headstock verschieben. (Oder, umgekehrt eben, nach vorne.)
Um die schwingende Saite länger zu machen, müsstest du also an der dem Sattel zugewandten Seite der Stegeinlage Material wegfeilen, damit die Kante, auf der die Saite aufliegt, mehr in Richtung Steg/Steg-Pins verschoben wird.
Dabei nimmt du Material weg und machst "potenziell" die Saitenlage auch niedriger. Deswegen eben immer mal "zwischendurch", wenn du die Unterseite der Stegeinlage weg feilst, die Oktavreinheit überprüfen, durch feilen einstellen, und dann testen, ob die Saitenlage vielleicht danach schon niedrig genug ist.

Das alles ist kein Hexenwerk. Mit etwas handwerklichem Geschick kann man das durchaus selber machen. Ich habe sowas auch mal bei einer meiner Gitarren gemacht, um die Saitenlage etwas niedriger und somit angenehmer zu spielen, zu bekommen. Ich hatte dabei auch in Sattel- und Stegeinlagen-Rohlinge die Saitenkerben selber eingefeilt - das kann man also durchaus selber hinbekommen.

Oder, wenn man das nicht selber machen will, sollte das ein Gitarrenbauer machen können.


Käufliche Westerngitarren sind eben Westerngitarren, mit Saitenlage wie bei Westerngitarren. Um das Feeling wie mit E-Gitarren zu bekommen, müsstest du vermutlich auch bei einer neu gekauften Gitarre die Saitenlage niedriger einstellen. Also an Sattel und Stegeinlage rumfeilen.

Meiner Erfahrung und meinem Empfinden nach, spielen sich E-Gitarren so "mühelos", weil zum einen dünnere Saiten aufgezogen sind, zum anderen aber auch die Saitenlagen sehr niedrig ist, im Vergleich zu Western-Gitarren.
Bei meiner E-Gitarre muss ich die Saiten praktisch fast nur berühren, um die Note zu drücken. Der "Drück-Weg" zwischen Saite und Bund ist sehr gering, die erforderliche Kraft ist deswegen sehr klein.

Deine Western-Gitarre wird durch Runterstellen der Saitenlage an Klangfülle und Lautstärke verlieren, weil du auch nicht mehr so heftig mit Plektrum in die Saiten dreschen kannst, ohne dass sie schnarren.
Niedrige Saitenlage heißt weniger Spielraum, weniger Abstand zwischen Saite und Griffbrett. Schwingt die Saite sehr heftig senkrecht zum Griffbrett ("in die Saiten gedroschen"), so "knallt" die Saite gegen das Griffbrett und schnarrt.

Das wären also meine Tipps zu deinem Problem.

Was du natürlich auch machen kannst, ist dir die verschiedenen hier im Thread empfohlenen Gitarren von den großen Versendern (Musicstore, Session, ..) zuschicken zu lassen, eine Woche ausprobieren, und wenn sie nicht für dich passen, wieder zurück senden.
 
  • #43
Wir sprechen über eine Gitarre für 149,00 Euro.

Harey Benton St Acoustic

Wenn/dann würde ich das Ding einfach ausprobieren.
Falls das Ding Schrott ist, dann zurück damit.

Die wird weder mit 12er Saiten, noch mit anderen Saiten akustisch "gut" klingen. Kann ja aber zum reinen Üben, oder vielleicht über einen kleine Akustikamp trotzdem taugen, wenn die sich denn gut spielen lässt.

Ein nachträgliches Setup sollte, wenn/dann man immer bezogen auf die jeweilige Gitarre vornehmen. Da spielt auch eine Rolle "was" man spielt und "wie" man spielt.

Da ist es auch erstmal völlig wurscht wie im Vergleich irgendeine E-Gitarre eingestellt ist.

An Sattel und Stegeinlage sollte man nur gehen, wenn man auch in etwa weiß, was man da tut und das auch sauber hinbekommt.
Da muss man sich das Ding aber doch erstmal anschauen.

Wenn es wirklich um "Fingerstyle" geht, wie ja vom TE geschrieben, dann bin ich da gedanklich bei Travis, Atkins, oder den heutigen neuzeitlichen Künstlern die von den Jungs geprägt wurden. Ist das denn wirklich gemeint?

Oft wird ja der Begriff "Fingerstyle" auch schon mal für "ich spiele mit den Fingern" gleichgesetzt. Stimmt natürlich auch erstmal, aber da wurde ich auch mal genauer schauen, was ich wirklich spielen möchte.

Klar, man kann im Grunde alles ausprobieren, aber solche Fingerpicking Geschichten auf so einer Gitarre und dann vielleicht noch mit 10er Saiten und eine Saitenlage, die nur noch sehr "zärtliche Berührungen" erlaubt? ;-)

Ich kann auch auf meiner Stratacoustic ganz gut picken, aber ich komme auch allgemein noch ganz gut mit akustischen Gittarren mit etwas schmaleren Hälsen zurecht und ich habe auch auf meiner alten Stratacoustic nicht die allerdünnsten Strippen und auch eine passende (etwas höhere!) Saitenlage. Ansonsten bevorzuge ich da aber natürlich ganz andere Gitarren.

Und: @bliest
Meine Stratacoustic (ähnlich die von Thomann) lässt sich auch so schon noch recht entspannt spielen. ;-)
 
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  • #44
Ich gehe davon aus, dass deine E-Gitarre recht gut für deine Bedürfnisse eingestellt ist.
andererseits: möglicherweise ist genau das das Problem (alte Gitarre, von der Stange...), siehe:
Setup ist ein großer Bringer. Saitenlage ist ein großer Einfluss. Und zwar auch die am Sattel, nicht nur am Steg.

Meine Ovation spielt sich mit 012er Saiten total entspannt
Mein Bandkollege hat auf seiner Ovation 009er und hat sich gewundert, dass meine leichter zu spielen ist als seine.

Bevor ich das eingestellt habe (Shims raus und Sattelkerben angepasst) war sie sehr schwer zu greifen. Vermutlich habe ich sie damals relativ günstig bekommen, weil die im Laden niemand kaufen wollte und für mich war es die erste Steelstring und ich dachte, das muss so sein.
(editiert von mir)
da könnte man ansetzen, bevor man eine neue kauft.
(und die dann schlimmstenfalls auch wieder schlecht eingestellt ist...)
 
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  • #45
Bei Barre Akkorde auf einer Westerngitarre fangt die Hand nach ca. 10 Minuten an zu schmerzen.
Das geht jedem so!
Da hilft nur üben, üben, üben...
Auch wenn man ein guter Sprinter ist, tut man sich anfangs beim Marathon schwer.

LG, Anderl
 
  • #46
@DerAnderl Ich empfehle den Eröffnungsbeitrag zu lesen. Manche Einschränkungen lassen sich nicht wegtrainieren.
 
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  • #47
Danke @DerAnderl !

Ich denke an der Stelle ist jetzt alles gesagt. Vielen Dank für eure Tipp's!
 
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  • #48
Man könnte auch gleich von der anderen Seite kommen und sich eine Line 6 VARIAX besorgen. Die A-Modulationen klingen da eigentlich ziemlich cool.

Braucht es den unverstärkten Sound, dann ist weder die Fender, noch die HB, noch die Line 6 was.

Was aus meiner Sicht auch noch ne Variante ist ...

- Lerne Slide Gitarre
- Stelle die A-Gitarre gut ein (auf dem Thema wurde schon rumgeritten, daher nur die Kurzfassung)
- Spreche mit einem Physio, wie du deine Finger trainieren kannst.

Es muss nicht unbedingt der Unfall der Grund sein. Auch mir tun die Flossen weh, wenn ich ne Weile keine A-Git gespielt habe. Wenn zudem die Barree' das Hauptproblem ist, dann wechsele auf "Teilakkorde", die ja auch verschiebbar sind ...

Gruß
Martin
 
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  • #49
- Lerne Slide Gitarre
Das ist eine Idee. Wenn sich @bliest darauf einlassen mag, oder das als interessante Idee empfindet, ist das nicht schlecht.

Allerdings ist Slide-Gitarre nur "mühelos" zu greifen, wenn man die Gitarre auf offene Akkorde umstimmt, und das Slide barré-artig über alle Saiten legt, und dann legt man sich auf Dur- oder Mollakkorde oder auf Quintakkorde (Powerchords) fest.
Oder man stimmt je 3 benachbarte Saiten auf Dur, 3 andere benachbarte Saiten auf Moll, o.ä.
Jedenfalls sind Spielweise, Sound und Akkordvorrat anders als bei einer "normalen" Akustik-Gitarre.
(Es gibt Virtuosen, die Slide mit Finger-Druck-Technik kombinieren, also manche Saiten mit den Fingern drücken während sie gleichzeitig oder im schnellen Wechsel dazu mit dem Bottleneck spielen, und somit völlig frei für Akkorde, Melodien und Soli sind, aber so eine Technik wird vermutlich für eine beeinträchtigte oder geschwächte Greifhand auch nicht erleichternd sein, vermutlich eher das Gegenteil - zumal auch für Slide-Spiel häufig die Saitenlage gar höher ist als für normale Westerngitarren...)

Es gibt Akkord-Griff-Tasten-Aufsätze für Westerngitarren, bei denen man durch Druck auf nur eine Taste gängige Dur- und Moll-Akkorde für Gitarrenbegleitung "greifen" bzw. drücken kann. (Ob genau dieses Teil was taugt oder ordentlich verarbeitet ist, weiß ich nicht. Der Link soll nur als Illustration des Prinzips dienen.)
Ob so ein Teil Kräfte schonender ist weiß ich auch nicht. Immerhin müsste man durch Druck auf eine Taste die Kraft aufbringen, um gleich mehrere Saiten zu drücken, damit sich ein Akkord ergibt.

Bei beiden "Techniken" - Slide oder Akkord-Griff-Tasten-Aufsätze - ist das Spielgefühl der Greifhand jedenfalls aber ein anderes als wie bei einer E-Gitarre.
 
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  • #50
Schön und gut, aber das hilft halt alles nichts, wenn der eigentliche Wunsch wirklich eher in Richtung Picking/Fingerstyle geht.
Da kann man nur ausprobieren, ob es unter den genannten Voraussetzungen funktioniert.

Es scheint ja ein konkretes Ziel zu geben?
Es geht doch sicher erstmal darum "was" man überhaupt spielen möchte?

Alternativen, die ganz unabhängig davon vielleicht auch noch Spaß machen, gibt es sicher viele.
Eine Lapsteel ist bei gewissen Einschränkungen vielleicht auch eine Möglichkeit, aber einfach auch eine ganz andere Baustelle.

Auch eine "normale Steelstring" kann man gut in unterschiedlichen Tunings, sitzend und auf dem Schoß liegend und mit Steelbar oder Bottleneck spielen. Saiten hoch und z.B. openD, oder openG, aber wie gesagt, das ist ein anderes Gebiet.

Auch wenn man da, je nachdem was man so spielt, auch recht flinke Finger an der rechten Hand, braucht. ;-)
 
  • #51
Wenn es um den verstärkten Sound einer Westerngitarre geht, wäre mein Vorschlag das Modell Acousticaster von Godin, das zwar nicht mehr gebaut wird, aber auf dem Gebrauchtmarkt ganz gut zu finden ist. Die Acousticaster bietet in der Tat die Bespielbarkeit einer E-Gitarre und hat die Ergonomie einer Telecaster Thinline, wobei sie diese gewichtsmäßig noch unterbietet (mein Exemplar bringt 2,45kg auf die Waage).

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  • #52
  • #53
Leider hatte ich vor ca 20 Jahren einen Motorrad Unfall und brach mir das Handgelenk

Ich empfehle den Eröffnungsbeitrag zu lesen. Manche Einschränkungen lassen sich nicht wegtrainieren.

Ich denke an der Stelle ist jetzt alles gesagt.
Da hab ich Threads durcheinander gebracht.
Ich kann mich nur entschuldigen @bliest !
Tut mir leid, das war unangebracht von mir!
 
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  • #54
Tut mir leid, das war unangebracht von mir!
Hallo,
das finde ich sehr anständig von dir, dich wegen deines Irrtums zu entschuldigen.
So bleibt das Forum freundlich.
Schön und gut, aber das hilft halt alles nichts, wenn der eigentliche Wunsch wirklich eher in Richtung Picking/Fingerstyle geht.
Das ist vollkommen richtig, und das hatte ich ja am Ende meines Postings auch deutlich dazu geschrieben.
Slide-Gitarre spielt sich zum einen doch ganz anders als normale Westerngitarre, und das Spielgefühl und erst recht der Sound sind schon deutlich anders.
Das weiß ich, weil selber mal mit Bottleneck spiele.

"Akkord-Griff-Tasten-Aufsätze" hatte ich der Vollständigkeit halber (als Slide als eine mögliche Lösung ins Spiel gebracht wurde), um mit gängigen Akkorden Lieder zu begleiten, mit erwähnt.
Und da ist das Spielgefühl der Greifhand erst recht ganz anders, und es sind ja auch nur "gängige" Akkorde überhaupt vorhanden, wobei der Sound dem einer normalen Westerngitarre noch recht ähnlich sein sollte.

@bliest sucht aber wohl eine Westerngitarre (oder ähnliches, wie etwa eine Ovation), mit der er u.a. auch Barré-Akkorde so leicht wie auf einer E-Gitarre spielen kann. (Barré-Akkorde hatte er ja als Problemfeld angesprochen.)
Und da vermute ich, dass man bei praktisch jeder käuflichen Westerngitarre zum einen leichtere Saiten aufziehen müsste, und evtl. auch die Saitenlage niedriger einstellen müsste.

Viele Leute haben ja hier freundlicherweise einige Stahlsaitengitarren empfohlen, die sie mit ihren (vermutlich) gesunden geübten Greifhänden als leicht bespielbar empfinden.

@bliest, da bleibt eigentlich nur, zu entscheiden, was für deine Situation und Wünsche noch am ehesten sinnvoll erscheint, und das mal auszuprobieren.

Grüße
 
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  • #55
Meine erste Westerngitarre war ein Hoyer, 1970er Jahre, die hatte ein Spielgefühl wie eine E-Gitarre. Ganz schmaler Hals. Vor 20 Jahren kaufte ich eine Ibanez-Akustik mit kleinerem Korpus und Single-Coil plus Piezo. Die spielt sich auch sehr in Richtung E-Gitarre mit 10er-Satz. Aber, ich finde, für meinen Pickingstil ist ein Kompromiss die beste Lösung. Man muss einfach die Gitarre in die Hand nehmen und sich spontan verlieben. Manche, bekannte Marken sprechen mich nicht an.
Was die Greifhand angeht: Da kann man wahrlich viel Abwechslung einbauen, um sich zu entlasten. Wenn natürlich 4 Takte hintereinander schmerzen, muss man Workarounds suchen. Also, eine Gitarre muss persönlich passen. Wobei ich kein Fan von zu dünnen Hälsen bin.
 
  • #56
Es ist ein Lernprozess, eine Entwicklung ...
Ich habe auch einige Zeit gebraucht, bis ich nach Irrwegen über viel zu dünne/schmale 42er Hälse bis hin zu kräftigen/breiten 48er Hälsen herausgefunden habe, was für mich am besten passt. Tatsächlich stellte sich dann ein eher schlankes aber an das alte V-Profil angelehntes Halsprofil mit 44 bis 45 mm Griffbrettbreite als "meine" Wohlfühlzone heraus.
Konkret zu etwas raten kann man da nicht wirklich, nur eben von den eigenen Erfahrungen erzählen ... aber das ist bei jedem anders, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab ...
 
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  • #57
...und vom Spielstil. Bei Fingerpicking ist es m.E. vorteilhafter, keine E-Gitarre zu benutzen, obwohl auch das "problemlos" geht. Setzen wir "E-Git" gleich 100 und "Martin" gleich "200", dann ist der Bereich 125-175 sehr angenehm.
 
  • #58
Ja, das ist einer der Faktoren die ich meinte, wollte jetzt nicht alles einzeln aufzählen.
 
  • #59
Ich konnte die Tage mal zwei kleinere Ibanez Acoustics spielen, eine Parlor und eine etwas größer ... da ist mir der sehr schlanke gut spielbare Hals aufgefallen. Das ging schon Richtung E-Gitarre. Mir war das Griffbrett für manches zu schmal (Fingerstyle Solo), ich vermute 42 mm max. 43 mm ... aber ansonsten sehr angenehm zu spielen, und der Klang war auch sehr ok.
 
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